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Churer Bischof Huonder vom Papst empfangen

4. März 2019 in Schweiz, 3 Lesermeinungen
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Mit Annahme des altersbedingten Rücktritts des 77-jährigen Schweizer Bischofs wird in Kürze gerechnet - Diözese Chur bestätigte zuletzt, das Huonder für den Vatikan Kontakt mit der lefebvrianischen Piusbruderschaft halten soll


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Bischof Vitus Huonder von Chur ist am Montag von Papst Franziskus in Privataudienz empfangen worden. Einzelheiten des Gesprächs gaben der Vatikan und die Schweizer Diözese nicht bekannt. Vitus Huonder (76) ist seit 2007 Bischof von Chur; im April 2017 hatte der Papst seine Amtszeit um zwei Jahre verlängert. Mit der Annahme seines Rücktritts wird in Kürze gerechnet, am 21. April vollendet Huonder sein 77. Lebensjahr.

Wie die Diözese Ende Jänner bestätigte, will Huonder sich dann nach Wangs im Kanton Sankt Gallen zurückziehen. Dort solle er für den Vatikan Kontakt mit der lefebvrianischen Piusbruderschaft halten. Die "Priesterbruderschaft Pius X." betreibt in Wangs eine Schule, das "Institut Sancta Maria".

Im Jänner hatte Papst Franziskus die für den Dialog mit der Piusbruderschaft zuständige vatikanische Kommission "Ecclesia Dei" aufgelöst und ihren Aufgabenbereich in die Glaubenskongregation integriert. Im Disput mit der Piusbruderschaft gebe es nur noch Differenzen zur kirchlichen Lehre, und dafür sei die Kongregation selbst zuständig, hieß es in dem Erlass des Papstes.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Herbstlicht 5. März 2019 
 

eine sinnvolle Aufgabe im Alter

Den Kontakt zur Piusbruderschaft pflegen - dies könnte zur sinnvollen und erfüllenden Aufgabe des dann emeritierten Bischofs werden.
Ich kann mir vorstellen, dass sie bei Bischof Vitus Huonder in guten Händen ist.
Er ist sicher willens, das viele Positive der Piusbruderschaft anzuerkennen und das (noch) Trennende klar und aufrichtig aufzuzeigen.
Ich hoffe, dass es irgendwann einmal zu einer Einigung kommen wird.
Wann das sein wird ...?


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 Stephaninus 5. März 2019 
 

Papst Franziskus

kann doch manchmal ziemlich positiv überraschen ;-).


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 girsberg74 5. März 2019 
 

Für eine solche Aufgabe ein geeigneter Mann!


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