Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Kathedra Petri: Kein leichtes Amt

22. Februar 2019 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Als Papst Franziskus nach seiner Wahl vor die auf dem Petersplatz versammelte Menge trat, bat er um das Gebet für sich und seinen Dienst – dem können wir uns getrost anschließen."


Regensburg (kath.net/pbr) In großen Lettern ziert das Zitat aus dem Matthäusevangelium die Kuppel des Petersdoms: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überschreiten.“ Jesus selbst hatte diese Worte einst zu Petrus gesagt. Zu einem einfachen Mann, einem gewöhnlichen Fischer aus Galiläa. Gerade dieser einfache Mann soll zum Felsen der Kirche werden, der so feststeht, dass selbst die Kräfte der Unterwelt ihm nichts anhaben können.

Petrus: Bischof von Antiochien und Rom

Petrus soll, berichtet die Tradition, Bischof von Antiochien gewesen sein, bevor er nach Rom kam und der erste Bischof der Hauptstadt des römischen Reiches wurde. In Rom begannen die Christen, das Petrusamt zu feiern. Der Ursprung dieser Feier und damit des Festes „Kathedra Petri“ liegt vermutlich in einem heidnischen Brauch der Stadt. Die Menschen feierten Gastmähler zu Ehren ihrer Toten. Dabei wurde im Angedenken an die verstorbenen Verwandten ein leerer Stuhl hingestellt, auf dem die Speisen für den Verstorbenen gelegt wurden.


Der Papst: Stellvertreter Christi

Der katholischen Auffassung zufolge ist der Bischof von Rom der Stellvertreter Christi auf Erden. Keine leichte Stellung. „Ich bin Stellvertreter Christi. Meinen Sie, diese Worte ließen mich unbeeindruckt oder es erfüllte mich nicht mit Beklommenheit, sie auch nur auszusprechen?“, sagte der heilige Papst Paul VI. 1975 vor römischen Klerikern. „Die Stellung ist einzigartig. Das heißt, dass sie mich in eine extreme Einsamkeit versetzt. Sie war schon vorher groß, nun ist sie umfassend und entsetzlich. Sie ist schwindelerregend“, schrieb der heilige Papst 1963, nicht lange nach seinem Amtsantritt.

Der Papst: Vorbild der Christen

Und gleichzeitig ist der Papst Vorbild für viele Christen auf der ganzen Welt. Als der heilige Papst Johannes Paul II. 2005 im Sterben lag, richteten sich die Augen des ganzen Erdkreises nach Rom. Sein Sterben war Vorbild, seine Hingabe Beispiel. Sein Beispiel und das Beispiel aller Päpste feiert die katholische Kirche mit dem Fest der Kathedra Petri.

Als Papst Franziskus nach seiner Wahl vor die auf dem Petersplatz versammelte Menge trat, bat er um das Gebet für sich und seinen Dienst – dem können wir uns getrost anschließen.

Papst Franziskus und die Reliquien des heiligen Apostels Petrus (2013)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Papst

  1. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  2. Papst Hadrian VI. (1522-1523) und sein Besuch in Monaco
  3. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  4. Leo XIV. in den Vatikanischen Grotten: Er betet auch an den Gräbern von Pius XII. und Benedikt XVI.
  5. Bemerkenswerte Rede von Papst Leo über Kardinal Merry del Val, Mitarbeiter von Leo XIII. und Pius X.
  6. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 4
  7. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 3
  8. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 2
  9. Leo XIV., Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie
  10. Kardinal Müller: Der nächste Papst muss der Homo-Lobby die Stirn bieten






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz