Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  12. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  13. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Kathedra Petri: Kein leichtes Amt

22. Februar 2019 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Als Papst Franziskus nach seiner Wahl vor die auf dem Petersplatz versammelte Menge trat, bat er um das Gebet für sich und seinen Dienst – dem können wir uns getrost anschließen."


Regensburg (kath.net/pbr) In großen Lettern ziert das Zitat aus dem Matthäusevangelium die Kuppel des Petersdoms: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überschreiten.“ Jesus selbst hatte diese Worte einst zu Petrus gesagt. Zu einem einfachen Mann, einem gewöhnlichen Fischer aus Galiläa. Gerade dieser einfache Mann soll zum Felsen der Kirche werden, der so feststeht, dass selbst die Kräfte der Unterwelt ihm nichts anhaben können.

Petrus: Bischof von Antiochien und Rom

Petrus soll, berichtet die Tradition, Bischof von Antiochien gewesen sein, bevor er nach Rom kam und der erste Bischof der Hauptstadt des römischen Reiches wurde. In Rom begannen die Christen, das Petrusamt zu feiern. Der Ursprung dieser Feier und damit des Festes „Kathedra Petri“ liegt vermutlich in einem heidnischen Brauch der Stadt. Die Menschen feierten Gastmähler zu Ehren ihrer Toten. Dabei wurde im Angedenken an die verstorbenen Verwandten ein leerer Stuhl hingestellt, auf dem die Speisen für den Verstorbenen gelegt wurden.


Der Papst: Stellvertreter Christi

Der katholischen Auffassung zufolge ist der Bischof von Rom der Stellvertreter Christi auf Erden. Keine leichte Stellung. „Ich bin Stellvertreter Christi. Meinen Sie, diese Worte ließen mich unbeeindruckt oder es erfüllte mich nicht mit Beklommenheit, sie auch nur auszusprechen?“, sagte der heilige Papst Paul VI. 1975 vor römischen Klerikern. „Die Stellung ist einzigartig. Das heißt, dass sie mich in eine extreme Einsamkeit versetzt. Sie war schon vorher groß, nun ist sie umfassend und entsetzlich. Sie ist schwindelerregend“, schrieb der heilige Papst 1963, nicht lange nach seinem Amtsantritt.

Der Papst: Vorbild der Christen

Und gleichzeitig ist der Papst Vorbild für viele Christen auf der ganzen Welt. Als der heilige Papst Johannes Paul II. 2005 im Sterben lag, richteten sich die Augen des ganzen Erdkreises nach Rom. Sein Sterben war Vorbild, seine Hingabe Beispiel. Sein Beispiel und das Beispiel aller Päpste feiert die katholische Kirche mit dem Fest der Kathedra Petri.

Als Papst Franziskus nach seiner Wahl vor die auf dem Petersplatz versammelte Menge trat, bat er um das Gebet für sich und seinen Dienst – dem können wir uns getrost anschließen.

Papst Franziskus und die Reliquien des heiligen Apostels Petrus (2013)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Papst

  1. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  2. Leo XIV. in den Vatikanischen Grotten: Er betet auch an den Gräbern von Pius XII. und Benedikt XVI.
  3. Bemerkenswerte Rede von Papst Leo über Kardinal Merry del Val, Mitarbeiter von Leo XIII. und Pius X.
  4. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 4
  5. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 3
  6. Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 2
  7. Leo XIV., Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie
  8. Kardinal Müller: Der nächste Papst muss der Homo-Lobby die Stirn bieten
  9. Erzbischof Aguer: Nächster Papst muss die katholische Lehre gegen ‚progressive Mythen’ verteidigen
  10. Theologe Kwasniewski: Papst kann Bischof nicht willkürlich abberufen






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz