Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Vom Benehmen mit Majestäten
  7. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  8. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  9. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  10. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  12. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  13. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien

Diskussion „Christliches Abendland“ - Bednarz: Marx zu weit gegangen

29. Jänner 2019 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Jetzt so zu tun, als sei dieser Begriff per se ausgrenzend“, das gehe zu weit. Dies sagt die Journalistin Liane Bednarz im Interview mit dem Kölner „Domradio“.


Köln (kath.net) „Ich meine auch, dass Kardinal Marx zu weit gegangen ist.“ Dies sagt die Journalistin Liane Bednarz im Interview mit dem Kölner „Domradio“, zur Diskussion um die Ablehnung des Begriffes „Christliches Abendland“ durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Zwar fände sie es grundsätzlich sehr gut, dass sich Marx immer wieder gegen „Rechtspopulismus“ ausspreche. Doch „jetzt so zu tun, als sei dieser Begriff per se ausgrenzend“, das gehe ihrer Einschätzung nach zu weit. „Da halte ich es eher mit Bischof Voderholzer, der gesagt hat, dass man diesen Begriff gerade nicht den Rechten überlassen darf, die ihn ja nationalistisch aufladen.“


Bednarz erläuterte, man müsse den Begriff „Christliches Abendland“ so definieren, dass er für „das kulturell nun einmal tatsächlich christlich geprägte Abendland“ stehe, „das aber natürlich auch politisch für Pluralismus“ stehe, auch im Verhältnis zu anderen Religionen. Kardinal Marx „begeht meines Erachtens den Fehler, dass er Begriffe „wie ‚Heimat‘ oder ‚Tradition‘ und ‚Patriotismus‘“ diese „dann doch zu leicht den Rechten überlässt“.

Marx hatte vor wenigen Wochen erläutert, dass er von dem Begriff „Christliches Abendland nicht viel halte, weil er „vor allem ausgrenzend ist“. Seine Feststellung hatte für erhebliche Pro- und Kontradiskussionen gesorgt, es gab deswegen sogar Rücktrittsforderungen an ihn.

Link zum Domradio: Debatte um "christliches Abendland" und Christen in der AfD - "Marx ist zu weit gegangen"

Foto Kardinal Marx (c) Erzbistum München und Freising


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Marx

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  3. Wenn der Münchner Erzbischof das unselige "Wir schaffen das" von Angela Merkel verteidigt...
  4. Wenn der Erzbischof von München das Trump-Bashing vom Spiegel nachplappert
  5. US-Bischof Strickland: "Marx hat den katholischen Glauben verlassen. Er sollte zurücktreten"!
  6. Kardinal Marx und die Anbiederung an die Münchner Gay-Community
  7. Der Angriff von Marx auf die Lebensform von Jesu
  8. 'Bruder Marx', bleib in München!
  9. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  10. Marx-Kurs in München: Erstmals mehr als 10.000 Kirchenaustritte in 1 Jahr






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  5. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  6. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  10. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  11. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  12. Vom Benehmen mit Majestäten
  13. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  14. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  15. „Wir sollten für den Himmel leben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz