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"Wir werfen Ihnen vor, Ihr geistliches Amt zu missbrauchen!"

14. Jänner 2019 in Deutschland, 156 Lesermeinungen
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Paderborner Priesterkreis ruft DBK-Vorsitzenden Marx zum Rücktritt auf: "Wir kündigen Ihnen an, dass wir Jesus Christus als den einzigen Erlöser und wahren Retter bekennen werden, während Sie das Kreuz des Herrn in skandalösem Verrat abgelegt haben."


Paderborn-Bonn (kath.net) Der Paderborner Priesterkreis Communio veritatis hat am Fest der Taufe des Herrn einen Aufruf an Kardinal Marx verfasst, den kath.net im Wortlaut dokumentiert:

Herr Kardinal Marx!

Wir fordern Sie auf, den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz aufzugeben, weil dieser Begriff eine Ausgrenzung Ihrer Amtsbrüder ist!

Wir stellen heraus, dass in Jesus Christus, dem Sohn Gottes, die Wahrheit in Person unter uns erschienen ist. Sie stehen mit ihrer soziologischen Sichtweise im Irrtum des Synkretismus und des Relativismus.


Wir werfen Ihnen vor, Ihr geistliches Amt zu missbrauchen, indem Sie die Sakramente der Kirche offenkundig als Ihren Privatbesitz ansehen, den Sie beliebig auf dem Altar des Zeitgeistes opfern.

Wir weisen die Instrumentalisierung unserer Religion zurück!

Sie benutzen diese in verfälschender Verweltlichung zur Verbreitung der linksliberalen politischen Ideologie des Mainstreams.

Wir erinnern daran, dass die Kardinalsfarbe Rot nicht die Flagge eines Neo-Marxismus meint,
sondern die Verteidigung des katholischen Glaubens bis zum Blutvergießen.

Dabei ist der Katechismus nicht Name einer Insel in der Südsee, sondern die verbindliche Auslegung der Lehre der Kirche.

Wir kündigen Ihnen an, dass wir Jesus Christus als den einzigen Erlöser und wahren Retter bekennen werden, während Sie das Kreuz des Herrn in skandalösem Verrat abgelegt haben.

Wir beten dafür, dass unser Abendland zum Glauben an den dreifaltigen Gott zurückkehrt,
in dem allein das Leben und das ewige Heil zu finden ist.

Paderborn, am Fest der Taufe des Herrn 2019

Priesterkreis Communio veritatis

Link: Paderborner Priesterkreis

Pressefoto: Reinhard Kardinal Marx




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Lesermeinungen

 DieFremde 15. Jänner 2019 
 

Danke für Ihren Mut!

Ich danke den Priestern für ihren Mut und für diesen Aufruf. Der Text trifft genau ins Schwarze.

Die Berichte auf der Homepage der Priester haben mich weiter überzeugt.

Mir fiel dabei sofort Dietrich Bonhoeffer ein. Aus seiner Kirche kam damals auch keine Unterstützung. Die Mehrheit schwieg.

Die 10 Priester haben bestimmt lange damit gerungen, diesen Weg zu gehen. Hoffentlich schließen sich weitere Priester an. Bitte!

Wenn die Hirten nicht Klartext sprechen, was passiert mit mir, dem Schaf?
Ich fühle mich von meiner katholischen Kirche in Deutschland in Stich gelassen.

Ich kann nicht mit der Unterstützung der Hirten bei der Verteidigung des Glaubens rechnen. Vielmehr ist es so, dass diese mir in den Rücken fallen.

Hält einer dieser Priester in Düsseldorf die Heilige Messe?


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 Eliah 15. Jänner 2019 
 

Inhaltliches und sprachliches Glanzlicht (3/3)

Nachdenklich gemacht hat mich angesichts des Aufrufs aber auch dies: Sollte es nicht selbstverständlich sein, dass Priester sich für den unverfälschten Glauben einsetzen, wie ihn die Kirche immer gelehrt hat? Hätte man sich vor wenigen Jahren auch nur im Traum vorstellen können, dass der von Papst Paul VI. wahrgenommene Rauch Satans in der Kirche sich so verdichtet, dass es solche Aufmerksamkeit hervorruft, wenn auf ihn hingewiesen wird?


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 Eliah 15. Jänner 2019 
 

Inhaltliches und sprachliches Glanzlicht (2/3)

Der Aufruf ist inhaltlich und sprachlich ein Glanzlicht. Seine Stärke sind gerade die pointierten Formulierungen, die mehr als angebracht sind angesichts der jüngsten desaströsen Meinungsäußerung und der früheren gravierenden Entgleisungen des Kardinals. Der Text der Priestervereinigung ergeht sich nicht in Worthülsen, wie sie Bischöfe von sich geben, die mehr Kirchenpolitiker als Seelenhirten sind. Er hält sich stattdessen mit jedem Satz an unwiderlegbare Fakten. Der geschätzte Bernhard Joseph hat mit seiner Charakterisierung des Appells als „Weckruf“ mitten ins Schwarze getroffen.
Die Mitglieder der Communio Veritatis möchte ich beglückwünschen für die unerschrockene Klarheit, mit der sie den Neo-Marxismus Marke München als das bloßgestellt haben, was er ist. Wer so den Finger in die Wunde legt, wird freilich zum Zeichen, dem einige auch widersprechen - nicht trotz, sondern gerade wegen seiner Treue zum Evangelium.


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 Eliah 15. Jänner 2019 
 

Inhaltliches und sprachliches Glanzlicht (1/3)

Als Journalist mit langjähriger Berufserfahrung erlaube ich mir einige Anmerkungen zum Aufruf des Priesterkreises „Communio veritatis“ an Kardinal Marx. Alle, denen die geplante Umwandlung der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche in eine Menschenmachwerkskirche ein Greuel ist, sind diesen Paderborner Priestern zum Dank verpflichtet für ihren Appell. Er ist nicht nur ein Beweis für persönlichen Mut, nicht nur Beleg dafür, dass die Mitglieder dieses Kreises willens sind, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen. Er zeigt auch, dass kleingläubige Zweifler falsch lagen, die angesichts mancher Verlautbarungen höherer Ebenen des dortigen Klerus in letzter Zeit schon die Frage erhoben „Kann denn aus Paderborn etwas Gutes kommen?“


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 Elija-Paul 15. Jänner 2019 
 

Zielführend?

Man kann die Dinge verschieden sehen! Inhaltlich
stimme ich mit lesa und Berhard Joseph überein und natürlich auch mit dem Priesterkreis! Übrigens meine ich keinesfalls eine weichgeklopfte Sprache, aber Vergleiche wie
"Flagge des Neomarxismus" oder "Name einer "Südseeinsel" sind aus meiner Sicht weder zielführend noch hilfreich und schwächen eher die wichtige Gesamtaussage! Aber von meiner Seite aus lasse ich es dabei und bete lieber für den Priesterkreis, die Leser - am meisten nötig hat es wohl K. Marx!


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 jadwiga 15. Jänner 2019 

Paderborner Priesterkreis

Könnte einer der Priester nicht zu uns nach Frankfurt kommen?

Vor ein paar Tagen sprach ich mit einem katholischen Priester über seine heimliche Beziehung zu einer Frau.
Keine Reue, keine Einsicht, nur eine Erkenntnis: "Diese Frau hat mir der Himmel geschenkt!"

Wir müssen alle bis zum Blutvergießen um die Wahrheit kämpfen!


Jadwipkarpaten2


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 Bernhard Joseph 15. Jänner 2019 
 

@Elija-Paul - Mir scheint das Gegenteil zutreffend

"...sich aber leicht an unklugen Formulierungen stören"

Ich erkenne in dem Aufruf keine "unklugen Formulierungen" sondern eine sehr klare Sprache, die gerade die meisten Menschen verstehen. Viel eher verhallt ein Aufruf, der in nette Worte gepackt ist, so daß ihm der Charakter eines Weckrufes gänzlich fehlt.

Es mag den ein oder anderen Katholiken schmerzen, dass sich Priester gezwungen sehen, sich so deutlich zu Wort zu melden. Nur so kommt aber die ganze Dramatik der Situation, die viele empfinden, auch zum klaren Ausdruck. Viel eher sehe ich die Gefahr, daß durch eine zurückhaltende Sprache, ein solcher Aufruf im täglichen Geplauder einfach überhört wird und so gar nichts bewirkt. Hingegen zeigt dieser Aufruf, daß er selbst von denen nicht unkommentiert überhört wird, die ihn gerne überhören würden.

Ich kann nur nochmals an Paulus erinnern:
Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt, als ihr angenommen habt, der sei verflucht. (Gal 1,9)

Bitte "verflucht" fett lesen!


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 lesa 15. Jänner 2019 

Hirten sind für die Sicherheit d. Schafe zuständig

@Bernh. Joseph: Ich stimme Ihnen in Ihrer Antwort an den geschätzten Elija-Paul zu: In der schläfrigen Einebnung von Allem und Jedem durch die undifferenzierte, relativistisch verdrehte "Sprachwelt" auch innerhalb der Kirche bleibt doch nur: Kräftig die Stimme vernehmen lassen, für den Fall, dass dadurch jemand zu denken anfängt!
Eine Nachbarin drehte Radio und Fernseh lauter und lauter, jede Woche ein bisschen mehr. Bis sie ihr Sohn endlich zum Ohrenarzt schickte. Nach gründlicher Reinigung war das Problem behoben. Angenehm für die ganze Umgebung!
Ein Teil der deutschspr. Hirten bräuchte dringend den Ohrenarzt. Chronische Verstopfung durch Relativismusschmalz?
P. E. Recktenwald schrieb zu Recht: "Wenn Schafe sich wehren u. wenn in der Not das eine oder andere über die Stränge schlägt, weil es sich im Stich gelassen fühlt, hat der Hirte dafür zu sorgen, dass die Schafe sicher sind und sich ihres Rechts auf unzweideutige Verkündigung u. missbrauchsfreie Seelsorge erfreuen können."


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 Elija-Paul 15. Jänner 2019 
 

Ich sehe das etwas anders,

@ Bernhard Joseph
Über den berechtigten Zorn hinaus muß man sich die Frage in einem geistlichen Kampf stellen mit welchen Waffen man kämpft! Was und wen will man erreichen! Die meisten Bischöfe werden den Aifruf der Priester wohl gar nicht zur Kenntnis nehmen , Kardinal Marx sich kaum darum kümmern! Diejenigen Leser, welche die Grundrichtung v. Kardinal Marx erkennen, werden den Text bejahen, ob mit oder ohne Nebengeräuschen! Dann mag es Leser geben, die prinzipiell auch kritisch gegenüber der Linie von K. Marx sind - diese können sich aber leicht an unklugen Formulierungen stören, während rein sachliche Argumente sie besser erreichen und zum tieferen Erkennen führen. Die Wahrheit an uns für sich zu sagen ist gut, aber sie braucht keine Überspitzungen, also keine menschlich-emotionele Überzeichnungen! Sie ist stark genug!
Es geht mir nur um die Klugheit einer geistlichen Kriegsführung! Inhaltlich ist meine Position klar: Arme Kirche und: Es braucht geeigneten Widerstand!


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 magdalenchen 15. Jänner 2019 
 

wie wahr wie wahr

Den Priestern, die dies ans Licht gebracht haben, vergelt's Gott. Hoffentlich schließen sich noch andere Priester dem an. Denn so langsam ist es nicht fünf vor 12.00 aber wohl 5 Sek. vor 12.00, wenn nicht schon danach. Alles andere kann man dem Katechismus und den vielen anderen Artikel entnehmen. Es braucht viel Gebet für unsere Priester und auch die Kandidaten. Wie wäre es mit der Pompejanischen Novene (drei Rosenkränze tgl.und das 54 Tage lang) für alle unsere Priester? In Polen läuft schon eine bis zum 02.02.2019. Infos im Internet. Gott segne unser Land und nehmen wir unsere Zuflucht zu Unserer Himmlischen Mutter. Dort, wo Sie ist, ist keine Dunkelheit mehr!!!


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 Montfort 15. Jänner 2019 

Und @in dubio stimmt sanft-säuselnd

und - wie @Bernhard Joseph treffend feststellt - mit inhaltsloser Zustimmung als geübter "Verwirrer" natürlich auch noch mit ein, um "in dubio", in den Zweifel zu (ver)führen.

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf gegen die Nachstellungen Satans!


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 Montfort 15. Jänner 2019 

@Martin K. - Ihr "Unverständnis" ist auch in dieser Sache offensichtlich!

Bei dem, was aus Kardinal Marx' Mund zu vernehmen ist, trägt er das Kreuz nämlich auch nicht "im Herzen". Das können Sie (ver)drehen, wie Sie wollen.


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 AntlitzChristi 15. Jänner 2019 
 

Gebetswoche um die Einheit der Christen

Liebe Gläubige, alle Reaktionen dürfen sein ... ich möchte einen Vortrag empfehlen, den P. Held SAC aus Augsburg am 14. Januar auf Radio Horeb gehalten hat zum Thema "Einheit der Christen". Absolut hörenswert für jedermann, der nach dem Evangelium Jesu Christ sein Leben gestalten will. Der Vortrag ist über podcast zu downloaden. Viel Gewinn beim Hören ... und im Gebet verbunden.


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 Bernhard Joseph 15. Jänner 2019 
 

@Elija-Paul / "...Formulierungen zu vermeiden, die angegriffen werden können!"

Da es auf Seiten des Relativismus überhaupt keine Bereitschaft gibt, sich inhaltlich mit Kritik auseinanderzusetzen, darf ruhig deutlicher formuliert werden. Überzeugen lassen sich ideologisch verbohrte Weltverbesserer eigener Gnaden ohnehin nicht. Sie sehen das an einigen Kommentaren weiter unten.

Bedenken Sie zudem, mit welcher Engelsgeduld Papst Benedikt XVI. immer wieder vor den Gefahren des Relativismus für den Glauben gewarnt hat. Schaut man auf die Mehrzahl der deutschen Bischöfe, so hat die Mahnung nichts gefruchtet, im Gegenteil, sie ist in den ideologischen Denkmustern dieser Herren ungehört verhallt.

Letztlich geht es auch gar nicht um die Bischöfe, die sind, ich muss es mal so deutlich sagen, uninteressant, da ideologisch gleichgeschaltet, sondern um die Bewahrung des Glaubens bei all denen, die noch wissen, was katholisch ist und was nicht. Je deutlicher da kritische Stimmen zu vernehmen sind, desto mehr Menschen, die am Glauben fast irre werden, können wieder aufatmen.


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 Elija-Paul 15. Jänner 2019 
 

Besonders in einem geistlichen Kampf

und um diesen geht es, ist es klug alle jene Formulierungen zu vermeiden, die angegriffen werden können! Man darf nicht das Pulver liefern, welches dann gegen einen verwendet werden kann! Dass Wahrheiten selbst verdreht werden können, ist ein anderes Kapitel, aber dann ist es eben ein Angriff auf die Wahrheit und nicht auf Nebenschauplätze, die unklug formuliert sind und von der eigentlichen Aussage ablenken können!
Inhaltlich ist es ein dankenswertes Wort mutiger Priester gegen einen Art "Agenten des Wandels", welcher mithilft die Kirche dem Geist dieser Welt anzupassen und somit für die Herrschaft antichristlicher Mächte weiter vorzubereiten!
Aber lassen wir uns nicht verwirren! Es gibt im deutschsprachigen Raum kaum Widerstände gehen den "Neuen Geist"! Alle amtierenden deutschen Bischöfe folgen AL und damit den großen Linien dieses Pontifikats mit dem "Perspektivenwechsel"! Arme Kirche, reich an Gütern und doch so arm und bereits infiltriert von der "Synagoge des Satans"!


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 lesa 15. Jänner 2019 

Objekt der Manipulation oder Mensch mit Personwürde als Abbild Gottes?

@Bernhard Joseph: Das ist der Punkt, genauer gesagt, die höllische Gefahr! Genesis: "daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben." (Gen 3,3) Wo Gott Gehorsam und Ehrfurcht verlangt, tut er es aus Liebe, um uns vor uns selbst zu schützen. Wo der Mensch "sich eigenmächtig über alles hinwegsetzt, was Gott heißt oder Gottesverehrung" (2 Thess 2), degradiert er sich selber und seine Mitmenschen zum Objekt seiner mutwilligen Manipulation. Damit bringt er sich und die anderen um seine Würde, die in diesem "Personsein" besteht, zu dem er als Abbild Gottes, als Mann und Frau, erschaffen ist.
In diesem Zusammenhang ist die Analyse v. D. Lusser (aktuell auf kath.net) sehr beachtlich. Er zitiert Regula Stämpfli: Eine bessere Ideologie als ‚Gender‘ konnte dem Neoliberalismus gar nicht passieren“, schrieb die Schweizer Politikwissenschaftlerin Regula Stämpfli 2017 in der „Basler Zeitung“. Aus Menschen würden „neu zu beschriftende lebendige Münzen“.
Und die Kirche manipuliert mit?


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 Aegidius 15. Jänner 2019 
 

Achtung: Gossip!

Mr. Incredible, seinerzeit soll Papst Benedikt den damaligen Bischof von Regensburg für München und Freising favorisiert haben. Das Flehen und die Tränen "Tante Friedas" sollen ihn dann davon abgebracht haben.
Marx wurde damals allgemein zu den Papsttreuen gezählt (wie dies hier ja schon herausgestellt wurde), auch weil er dem Apostaten Prof. Hasenhüttl nach dessen ausdrücklicher Einladung von Nichtkatholiken zur Kommunion (wäre das heutzutage überhaupt noch ein Vergehen?) schließlich die Lehrerlaubnis entzogen und sich so zum Feindbild der Linken gemacht hatte. Ich erinnere mich auch noch an unser aller Trauer, als Kardinal Lehmann es schaffte, EB Zolitsch (den "Zölibatitsch" - würde sich heute noch jemand aufregen über dessen damals skandalösen, weil unnötigen Einlassungen zur grds. Verfügbarkeit des Zölibats?) installieren zu lassen - und eben nicht den konservativen Hoffnungsträger Marx ...
Damals konnte man als Konservativer hoffen, Karriere zu machen, heute als Linker.


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 hape 15. Jänner 2019 

@in dubio

Im Sinne seiner Kardinalswürde und seines Verkündigungsauftrages wäre es angemessen gewesen, Kardinal Marx hätte die Menschen dadurch zum Nachdenken gebracht, dass er das Kreuz vor den Muslimen eben nicht abgelegt hätte. Das wäre eine wirkliche Stärkung der Gläubigen gewesen. So aber wird ihn niemand mehr ernst nehmen. Weder Muslime, noch Juden, noch Protestanten. Geschweige denn ernsthafte Katholiken.

Gut, seine Homebase bei der DBK, beim ZDK und beim BDKJ, bei der SPD und bei den Grünen, die nehmen ihn evtl. doch noch ernst. Vielleicht auch noch unsere neue Nebenhierarchie von einigen selbstverliebten Pastoral- und Gemeindereferent*innen. Aber das kann nicht der Maßstab von Katholiken sein.


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 Bernhard Joseph 15. Jänner 2019 
 

@1Pace / Da sind Sie jetzt aber mit Ihrer Kritik auf das völlig falsche Pferd aufgestiegen!

„Die HYBRIS, die uns versuchen lässt, das Himmelreich auf Erden zu verwirklichen,
verführt uns dazu, unsere gute Erde in eine Hölle zu verwandeln.“

Das genau ist doch das links-grüne Programm(=Hybris), das gerade von Kard. Marx munter geteilt wird.

Wenn ein kleiner, aber glaubensfester Priesterkreis einen Kardinal, der an Hybris leidet, daran erinnert, dass auch er nur ein einfacher Arbeiter im Weinberg des Herren ist, dann ist daran doch nichts zu monieren, es sei denn SIE leiden unter dem von Papst Franzsikus gegeißelten Klerikalismus!


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 doda 15. Jänner 2019 

@Bernhard Josef/ lesa - Entpersönlichung des Menschen als Ziel

Da eilen meine Gedanken hin an den großen Ankläger des Menschen vor Gott seit Anbeginn.
Ist es nicht so, dass
der große Widersacher Gottes unserem Schöpfer aus Neid zeigen möchte, das wir nichtswürdig sind, fehlerhaft und mit Sünden beladen?
So raubt er uns zunächst das Wissen um unsere Personssein,verführt uns dann und verhöhnt so Gott unseren Schöpfer.
Wer geht ihm auf den Leim?


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 Bernhard Joseph 15. Jänner 2019 
 

@in dubio

Kardinal Marx Aufgabe in der Kirche wäre die Verkündigung des unverfälschten katholischen Glaubens.

Dieser Aufgabe wird er nicht gerecht, ja er stellt sich sogar direkt gegen diesen Auftrag!

Wenn nicht darüber, worüber sollten sich dann Katholiken überhaupt noch in der Kirche aufregen?

Privat kann der Mann ja spenden an wen er will, nur nicht aus Kirchensteuermitteln.

Was mich an Ihren inhaltsleeren Kommentaren immer wieder erstaunt, ist, dass Sie da nicht rot werden vor Scham. Wer nichts zu sagen hat, sollte doch besser schweigen!


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 1Pace 15. Jänner 2019 

„Die HYBRIS, die uns versuchen lässt, das Himmelreich auf Erden zu verwirklichen,

verführt uns dazu, unsere gute Erde in eine Hölle zu verwandeln.“ (Karl Popper, 1902-1994, österreichisch-britischer Philosoph) - „Paderborner Priesterkreis ruft DBK-Vorsitzenden Marx zum Rücktritt auf.“ - Da hat die Schlange der Hybris aber kräftig zugebissen! Bloß gut, dass Christen nicht unter dem Racheschwert der Nemesis stehen. ;)


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 je suis 15. Jänner 2019 

@lamartine

Fassung 2004:Unzählige Jahrhunderte waren vergangen seit Erschaffung der Welt, als Gott im Anfang Himmel und Erde erschuf und den Menschen nach seinem Bilde gestaltete
(Wikipedia)
Kathpedia nennt zwar auch das Jahr 2004, macht aber darauf aufmerksam, dass die Neuübertragung sich auf das Münchener (!) Kantorale, bearbeitet zwischen 2014 u. 2017 bezieht.
In Münster war dieser Text für mich neu. Marx und Genn lassen grüssen.


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 Herbstlicht 15. Jänner 2019 
 

@Martin K.

Sie zeigen Unverständnis an der Kritik an Kardinal Marx wegen seiner Kreuzabnahme auf dem Tempelberg.
Zunächst stimmt, was Sie schreiben, dass man nämlich das Kreuz zuallererst im Herzen trägt.
Doch diese Hingabe hat Folgen.
Wenn man zum Glauben kommt oder in ihm fest verwurzelt ist, ändert dies fast zwangsläufig unser Leben.
Natürlich sündigen wir dennoch, werden schuldig an anderen, aber es wird uns dies mehr und mehr bewusst.
Kardinal Marx hat nicht die Verantwortung für seine Kreuzabnahme übernommen und sein Fehlverhalten eingeräumt.
Er hat sein Bischofskreuz abgenommen, ausgerechnet in Jerusalem.
Und Jesus?
Jesus hat genau in dieser Stadt sein Kreuz auf sich genommen, hoch zum Kalvarienberg.
Sein Diener, Kardinal Marx hat es abgenommen - ohne Not.
Und hat obendrein versucht, dies seinen Mitarbeitern in die Schuhe zu schieben.
Sein Vorwurf: mangelnde Vorbereitung.


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 in dubio 15. Jänner 2019 
 

@Martin K.: Unverständnis

Ich stimme Ihnen zu. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Aufregung etwas gekünstelt ist. Kard. Marx kann machen was er will, er wird von vielen verurteilt. Selbst wenn er in Geld für Flüchtlinge spendet.

@Eliah: "Kardinal Marx hat jedenfalls mit dem Kreuzablegen an der Stätte des Tempels sehr viele Menschen zum Nachdenken gebracht."
... und das ist gut so!


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 lesa 15. Jänner 2019 

Demut, Wachsamkeit, Zivilcourage

@Cosmas: Jesus hat zwölf Apostel ausgewählt und es ging auch nicht alles glatt. Fehler?
Das Wort der Schrift: "Wer steht, sehe zu, dass er nicht falle", kann hilfreich sein in der gegenwärtigen geistigen Bedrängnis durch den Rauch Satans in der Kirche. Die Verblendung könnte nämlich jeden von uns treffen. Demut und Wachsamkeit! Aber nicht die falsche Harmoniesucht und politische Korrektheit! Zivilcourage beugt der Spaltung vor, schützt die Einheit: "Es kann für Priester und Laien eine Pflicht zum Ungehorsam dann geben, wenn eine Autorität der Kirche etwas verlangt, befiehlt oder anordnet, das von der Wahrheit der Evangelien, den Geboten und Sakramenten abweicht. (Kardinal Müller)
Es könnte manches anders aussehen, wenn jeder, der "im stillen Kämmerlein" genau sieht und erkennt, was schief läuft, rechtzeitig dagegen Einspruch erheben und konsequent handeln würde.


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 Cosmas 15. Jänner 2019 
 

@Kostadinov

Da haben Sie sicher auch recht!


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 Bernhard Joseph 15. Jänner 2019 
 

Konsequenz der Verweltlichung

@lesa - Die "Denk-Nebel der allgemeinen relativistischen Sprachverwirrung" haben eine klare Intention; die Entpersonalisierung.

Die von der Gender-Ideologie postulierte Defintionsfreiheit des Menschlichen bis ins Geschlecht hinein, macht aus der Person ein Neutrum. Von da ist es nicht mehr weit und der Mensch wird zur bloßen Sache, über die man rein funktional nach Belieben verfügen kann.

Der Säkularismus mit seinem zunehmend irrationalen Aufklärungsduktus befördert eine Entmenschlichung, die notwendig im Horrer eines Totalitarismus endet, der den Menschen wieder auf den Status des antiken Sklaven reduziert. Die angebliche totale Freiheit ist ein bloßer Schein, denn der überall waltende Systemzwang unterwirft mit brutaler Gewalt die Menschen einer Ideologie, die vom perpetuierten Utopismus lebt. Je rosiger die nie erreichbare Zukunft, das Heraufdämmern der absoluten Gleichheit, gemalt wird, desto brutaler kann man im Jetzt die Menschen dem hehren Ziel unterwerfen.


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 Mr. Incredible 15. Jänner 2019 
 

@Cosmas:

Marx hatte sich getarnt. Das einzige, was man einfügen könnte, wäre, dass jemand, der in Soziallehre d. Kirche promoviert hat, in der röm.-kath. Kirche in D möglicherweise fehl am Platze ist. (Neuevangelisierung etc. wären gut gewesen ...)

Abgesehen davon wissen wir ja nicht, welche "Granaten" unserem lieben Benedict XVI damals sonst noch zur Auswahl standen.


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 doda 15. Jänner 2019 

Ein Bischof @Martin K.

ist dazu berufen, durch sein stets getragenes Brustkreuz Zeugnis von seinem wahrhaft im Herzen getragenen Kreuz abzulegen.
Es heißt :" Nehmt mein Kreuz auf eure Schultern..."
Das heißt, tragt es auch sichtbar, nicht nur im Herzen verborgen.
Ein Bischof ist gerufen vom katholischen Glauben Zeugnis abzulegen auch bis zum Tod eines Märtyrers.
Wie stand es mit dem Zeichen des Glaubens an Christus den Gekreuzigten bei Bischof Marx, dem Kirchenfunktionär, am Tempelberg?
Diese Frage drängt sich doch natürlicherweise auf!


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 Kostadinov 15. Jänner 2019 

@Cosmas

das Problem ist, es gab damals eine Zeit, da galt Marx sogar als konservativ. Der hat eine Wende hingelegt wie ein gewisser Schönborn - oder sie haben sich damals verstellt


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 Cosmas 15. Jänner 2019 
 

Die Ernennung von Reinhard Marx ist leider einer der ganz großen Fehler von B XVI


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 lesa 15. Jänner 2019 

Hört auf zu verdrehen - Kehrt um und glaubt an das Evangelium (Ml 1)

Zum Nachdenken: "Ein System kulturrelevanter Begriffe erstickt die Botschaft des Neuen Testaments" (vgl P.Gerdsen, D.Imperium d. Guten)

Dieser Priesterkreis hingegen ist nicht abgestumpft gegenüber dem ungeheuren zersetzenden Verdrehungsvorgang im Zuge des gutmenschlichen "Paradigmenwechsels!", der Anbetung d. political correctness
Er möchte aus dieser Verdrehungsbetäubung aufwecken.

Die Hauptgefahr geht im Denk-Nebel der allgemeinen relativistischen Sprachverwirrung unter: Die plausibel und pastoral erscheinende "zeitgemäße" (anmaßende!) Verdrehung d. Wortes Gottes u. d. Lehre der Kirche (bis in d. Liturgie hinein)!
Mit gutmenschlicher Eigenmächtigkeit legen sie Hand an das Wort Gottes: "Sie verdrehen meine Worte den ganzen Tag" (Ps 56)
"Kehrt um und glaubt an das Evangelium" Mk 1, 14).
Möchte man doch wieder aufatmen können: "Wir danken Gott, dass ihr das Wort nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern - nämlich als Gottes Wort. (vgl 1 Thess 2, 1)
Gebet!


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 Rolando 15. Jänner 2019 
 

Das größte und heimtückischste Programm der Glaubenszerstörung

ist der Protestantismus, (nicht die Protestanten, sie können fast nichts dafür, müssten auch nicht dieser Häresie nachlaufen). Denn im Namen Gottes wird Jesus abgeschafft. Keine Sakramente mehr. Die reale Gegenwart der Erlösungstat Jesu gibts da nicht mehr, schön sanft wird es abgeschafft. Im ganzen Protestantismus gibt es keine Erlösung, die Protestanten werden durch Jesus in der Hl. Messe erlöst, sie wird ihnen stellvertretend zugewendet, (es wird im Hochgebet für die der Kirche Fernstehenden gebetet). Durch Bedford-Strohm ist unser Herr Kardinal protestantisch beeinflusst, er bekam das Buch von Alma von Stockhausen, „Luthers Theologie- eine Autobiografie“ die durch die Erforschung der eigenhändigen Schriften Luthers durch Prälat Beer die Lügen des Protestantismus entlarvte. Er hat’s nur noch nicht gelesen, evtl. kann ihn Jemand, der Zugang hat, ihn darauf aufmerksam machen, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt. Beten wir dafür.


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 Bernhard Joseph 15. Jänner 2019 
 

Man mache sich nichts vor

Leute wie Kard. Marx wollen den Katholizismus zerstören, das ist eine schlichte Tatsache!

Daher auch der Aufschrei des Paderborner Priesterkreises.

An die Stelle des katholischen Glaubens soll ein Sammelsurium ideologischer Versatzstücke aus Protestantismus und Sozialismus treten, wobei man die eigene Rolle im Sinne eines allmächtigen Funktionärs sieht.

Das Gebot der Armut gilt, wie im Sozialismus üblich, allein für die anderen, also die Nichtfunktionäre. Diejenigen, die in der Bürokratie eine Funktion inne haben, sehen sich als Privilegierte an und sind somit dem Gebot der Armut nicht unterworfen.

Die äußeren Insignien des Kirchenfunktionärs, wie Kard. Marx ihn repräsentiert, sind beliebig austauschbar. Daher kann man sie ablegen, wo und wie es einem beliebt, sie haben nichts weiter zu bedeuten als den Funktionsträger als solchen auszuweisen.

Für einen solchen Funktionär wäre der Glaube ans Evangelium nur hinderlich, darum entledigt er sich konsequent kirchlicher Tradition.


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 Eliah 15. Jänner 2019 
 

Das wahre Kreuz

@ Martin K.:Ich weiß nicht, ob und wie Kardinal Marx die Konsequenzen seines Handelns, zumBeispiel auf dem Tempelberg, reflektiert. Ich weiß nur, daß ich mich bemühe, immer dieses Herrenwort zu beherzigen: "Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde ich auch vor meinem himmlischen Vater bekennen". Das fällt mir nicht immer leicht. Ich erinnere mich an eine Fronleichnamsmesse unter freiem Himmel, bei der sich sonst niemand bei der Wandlung hinkniete - auch nicht die, die es physisch gekonnt hätten.Es hat mich gewaltige Überwindung gekostet, es als Zeichen anbetender Liebe zu tun. Vieleicht hat es ja wenigstens den Einen oder Anderen zum Nachdenken gebracht. Kardinal Marx hat jedenfalls mit dem Kreuzablegen an der Stätte des Tempels sehr viele Menschen zum Nachdenken gebracht.


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 Zeitzeuge 15. Jänner 2019 
 

Zeitenwende in der Kirche - Wir widersagen! Lieber griasdigott!

Habe mal auf Seite 11 des sogenannten
"Wortes" von Bischof Overbeck nachgesehen,
wenn er auch nur ein Jota der in Schrift und Lehrtradition überlieferten Sexualmoral der hl. kath. Kirche "ändert",
ist er ein zu meidender Häretiker!

Selbst ein Heiliger könnte diese "Pharisäer"
nicht überzeugen!

Aus Hirten sind "Mietlinge des Zeit(un)geistes" geworden, die sogar die
schrecklichen Missbrauchsfälle instrumentalisieren für ihre modernistischen Ziele einer anderen Kirche, als die, in der sie noch selbst getauft wurden!

Essen ist kein Einzelfall!

Vergangenen Sonntag hatten wir Tauferneuerung während der hl. Messe
mit einem klaren:

Widersagt ihr dem Satan, auch schon oft geändert in das zweideutige "dem Bösen",
bei uns aber eindeutig!

Noch eindeutiger gilt für alle glaubenstreuen Katholiken:

Wir widersagen dem Satan und all seinen
Werken in Kirche und Welt, wir widersagen den zeit(un)geist verfallenen
Bischöfen und all ihren Bestrebungen eine andere Kirche aufrichten zu wollen!

Amen!


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 Martin K. 15. Jänner 2019 
 

Unverständnis

Die Kritik an Kardinal Marx kann ich in diesem Zusammenhang nicht verstehen. Das wahre Kreuz trägt man nach meinem Verständnis im Herzen und nicht auf der Brust. Oder?


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 ThomasR 15. Jänner 2019 
 

@gebekrev

Sie lassen sich täuschen von Pastoralkonzepten ihrer Vikare und Seelsorgsamtsleiter usw.............

hier haben Sie völlig recht. Durch Auflösung von unabhängigen Pfarrereien (bei stets steigenden Kirchensteuereinnahmen) und Bildung der Pfarrverbunde bzw Pfarrverbande wurde Zugang zu den Sakramenten für die Gläubigen wesentlich erschwert- man hat Eindruck sogar daß die Inanspruchnahme der Sakramente durch die Gläubigen bewusst durch innenkirchliche Entscheidungen abgewöhnt wird-, bereits vorher eher sehr geringe Anzahl der Bewerber in den Priestersemianren mehr als halbierte sich inzwischen (ein der Kirche eher fremdes und für die Pfarrverbände typisches Berufsblid Teamleiter ist auch viel weniger interessant als z.B. Pfarrer für die Jugendlichen)


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 Lamartine 14. Jänner 2019 
 

@je suis

diese Fassung des Martyrologiums gibt es schon seit Jahrzehnten. siehe

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Martyrologium_in_der_Weihnachtsliturgie


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 Federico R. 14. Jänner 2019 
 

Den mutigen Paderborner Priesterkreis ...

... gilt es nach Kräften, vor allem mit der Kraft des Gebets, zu unterstützen. Was Reinhard Marx als DBK-Vorsitzender hier abgeliefert hat, wäre, wenn es seitens des Vatikans unwidersprochen und folgenlos bliebe, nichts anderes als eine Bankrotterklärung der katholischen Kirche auf höchster Ebene.
Sollte denn das Rosenkranzgebet bei der Seeschlacht bei Lepanto ganz umsonst gewesen sein? Die Folge solcher Äußerungen eines ziemlich „Grün“ eingefärbten Kirchenfürsten, der auch schon mal gegen das Anbringen von Kreuzen an öffentlichen Gebäuden in Bayern „gewettert“ hatte, wird sich sicher auch auf die Kirchenaustrittszahlen auswirken: Auch finanziell wird sich die Kirche bald selbst das Wasser abgraben, auf dem sie (noch) schwimmt.
Apropos „wettern“: Schade, dass von seinem Münchner Vorgänger Kardinal Wetter nichts zu hören ist. Er ist leider so schweigsam geworden wie sein Vorvorgänger in München, der emeritierte Papst in Rom. Hat’s auch ihnen die Sprache verschlagen?


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 johnsax 14. Jänner 2019 
 

Bravo

Ich kann den Aufruf des Priesterkreises nur dankend unterstützen. Meine Erfahrung: R. Marx verunsichert durch seine linkspolitisch angepassten Aussagen und Verhaltensweisen viele Christen, die noch auf dem Weg sind und Christus noch nicht wirklich kennen. Eigentlich sollte gerade er Hirte für solche Menschen sein und sie zum Glauben führen.
Mein Rat an Marx: Ein Wechsel zu den Grünen oder einer anderen Linken Partei !


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 Herbert Klupp 14. Jänner 2019 
 

Danke !

Ich bewundere diesen Paderborner Priesterkreis Communio veritatis. Möge sein heiliger Impuls die ganze Kirche erfassen !


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 leibniz 14. Jänner 2019 
 

Lieber gebekrev,
Sie haben das Wichtigste vergessen:
Sie glauben NICHT an das Evangelium.
Israel hat im Exil alles verloren: König, Tempel und Land.
Wir sind auch im Exil. Man lese Ez. 34, Gottes Gericht über die schlechten Hirten. Gott lässt uns nicht im Stich,ebenso wie er Israel nicht im Stich gelassen hat. Es hat kaum Sinn, sich über diese Leute aufzuregen,denn an gläubigen Christen haben sie weder Interesse,noch nehmen sie diese überhaupt noch ernst.


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 heinzbenn 14. Jänner 2019 
 

Marx macht seinen Namen alle Ehre

Mutiger Priesterkreis und mehr davon.

Kardinal Marx wirkt so,als wenn er rotgrüne Ideologien verbreiten will.
Die Kirche wirkt heutzutage wie eine linke ideologische Partei in Deutschland.
Kardinal Marx sollte zurücktreten uns zwar von allen Ämtern..Er sollte die Bibel gegen das Manifest von seinem Namensvetter Karl Marx eintauschen


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 ulrichmoskopp 14. Jänner 2019 

Das müssen noch mehr Priester werden

als die mutigen Paderborner.


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 agora 14. Jänner 2019 
 

Es reicht

Marx muß weg - und nicht nur er!


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 je suis 14. Jänner 2019 

ES IST NICHT NUR MARX

Die Christmette 2018 in der Kirche des Kapuzinerklosters zu Münster begann mit den Worten: "Als Gott vor Milliarden (!) von Jahren die Welt erschuf..."
Wo hat das der Priester (der kurz vor seiner Promotion zum Dr. theol. steht) gelesen?
In der Bibel oder im Katechismus sicherlich nicht.
Die Zeitenwende die Overbeck ankündigt?!


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 gebekrev 14. Jänner 2019 
 

Verantwortungslos!!!

Die DBK, ( Vorsitzender,Bischöfe und Kardinäle ) handeln verantwortungslos.Sie haben nicht das im Sinn, was Gott will, sondern das was die Menschen wollen.
Sie haben kein väterliches Verhältnis zu den Priestern,
Sie sehen nicht die Realität in den Gemeinden vor Ort.
Sie leben finanziell über ihre Verhältnisse.
Sie unterstützen zu wenig kath. Initiativen.
Sie fördern nicht die Hl. Beichte.
Sie halten die Priester nicht an Katechesen zu halten.
Sie ermahnen die Priester nicht, die sich über die Liturgie hinwegsetzen.
Sie besuchen die Priester nicht vor Ort,
Um mit ihnen brüderlich zu sprechen.
Sie sorgen nicht dafür, dass Priester
geistliche Kleidung tragen.
Sie lassen sich von karrierebesessenen Personen falsch beraten.
Sie nehmen an Sitzungen und Empfängen teil, anstatt sich um die Priester zu kümmern.
Sie lassen sich täuschen von Pastoralkonzepten ihrer Vikare und Seelsorgsamtsleiter usw.............
Jesus sagt: Kehrt um,
und glaubt an das Evangelium.


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 Herbstlicht 14. Jänner 2019 
 

angemessen reagieren - geistig und weltlich

Stellt man den Paderborner Priesterkreis "Communio veritatis" Kardinal Marx gegenüber, sieht man, wie tief der Graben bereits in der katholischen Kirche geworden ist.
Dies erleben zu müssen ist nur noch traurig.
Doch Mutlosigkeit wäre zwar verständlich, auf Dauer aber die falsche Reaktion.
Stattdessen durchhalten, treu bleiben, uns ganz fest an Jesus Christus binden, viel beten, Ihn um Herzensruhe und Seelenfrieden bitten, die Hilfe unserer Mutter Maria erbitten.

Daneben können wir auch aktiv werden, indem wir z.B. Leserbriefe und/oder Kommentare schreiben, uns in Mails oder per Post an die Kirchenoberen wenden, kurz - indem wir unsere Meinung kundtun. Es wird ihnen nicht schaden, wenn sie erfahren, was der einfache Katholik denkt und wie verstörend er das alles empfindet.


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 TinaP 14. Jänner 2019 

Es muss die Botschaft des Evangeliums sein, die die Welt durchdringen muss.
Dafür müssen wir einstehen, gerade in dieser schwierigen Zeit!
Und dafür werden wir alle einmal gerade stehen vor Gott!
Lasst uns beten für die heilige katholische Kirche!


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 Diadochus 14. Jänner 2019 
 

Abendland

"Wir beten dafür, dass unser Abendland zum Glauben an den dreifaltigen Gott zurückkehrt, in dem allein das Leben und das ewige Heil zu finden ist." Danke. Genau das hätte vom Kardinal kommen müssen. Kann er das noch bejahen?


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 Siebtel 14. Jänner 2019 
 

Besteht Gefahr für die glaubenstreuen Paderborner Priester?

Sind die glaubenstreuen
Paderborner Priester jetzt in Gefahr?

Erzbischof Vigano beispielsweise musste nach der Enthüllung unbequemer Wahrheiten untertauchen, sonst wäre er wömglich schon tot.

Siehe auch: "Mysteriöser Tod eines Priesters, der Homo-Netzwerk aufdecken wollte":

http://www.kath.net/news/65641


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 griasdigott 14. Jänner 2019 

Wir stehen vor einer Zeitenwende,

so Bischof Overbeck in seinem 19 seitigen Hirtenwort zum 1. Januar 2019 (kann man googeln und lesen).

Es kommt mir so vor, als hätten alle Bischöfe und viele Priester Textbausteine aus einem "thinktank", die sie abwechselnd zu verschiedenen Gelegenheiten einstreuen, wohl in der Hoffnung, dass sich die Leute daran gewöhnen und irgendwann einstimmen.

Der Essener Bischof Overbeck hat wohl jetzt die Marschrichtung für 2019 schriftlich formuliert.

Nur drei Punkte aus dem Gedächtnis : Begräbnisseelsorge durch Laien, Wortgottesdienste durch Frauen und Anerkennung der homosexuellen Beziehungen.

Wahrscheinlich explodiert die Diskussion hier nur deshalb so, weil irgendwann der berühmte Tropfen fällt, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Es ist gut, dass endlich Widerspruch aus dem Klerus kommt. Da müsste mehr kommen!
Da muss mehr kommen: sie läuten bereits die Zeitenwende ein!


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 garmiscj 14. Jänner 2019 

Forderung zu wenig

Danke an die mutigen Priester. Ihre Forderung geht mir aber zu wenig weit. K. Marx sollte nicht nur den Vorsitz der Bischofskonferenz abgeben, sondern komplett alle kirchlichen Führungsämter niederlegen. Vielleicht bekommt er ja einen gut dotierten Führungsposten bei den Grünen oder Roten.


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 HX7 14. Jänner 2019 
 

Marx muss weg!!

Mehr braucht man dazu nicht sagen.
Absolute Fehlbesetzung.


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 Ginsterbusch 14. Jänner 2019 

Wer mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Ich kann mich noch nicht entscheiden, wer in diesem Land beliebter ist.
Kardinal Marx oder Frau Dr. Merkel?


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 antony 14. Jänner 2019 

@ w-maria: Gute Nachricht. Wenn Sie sich hier die demografische Struktur von WSK anschauen, ...

... dann werden Sie feststellen,dass sich diese Bewegung in absehbarer Zeit on selbst erledigt hat.

www.wir-sind-kirche.de/?id=124&id_entry=6710#FOTO


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 Eva 1941 14. Jänner 2019 
 

Hoffentlich

sind diese mutigen Priester so abgesichert (evtl. im Ruhestand oder Ordensgeistliche), daß ihnen nun von "höherer" Warte kein Ungemach droht.
Ich träume: sie erfahren Unterstützung von deutschen Bischöfen. Einige mutige dürfte es doch unter ihnen noch geben?
Dem Paderborner Priesterkreis Communio vertias danke ich herzlich und wünsche ihm Gottes Segen.
Mir hat dieser offene Brief wieder Mut gemacht.


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 Remorse 14. Jänner 2019 

İn keinster Weise,

vergreifen sich die Priester im Ton. Mir geht es da wie lakota....ich sehe mittlerweile rot, wenn ich den Namen Marx nur lese. Leider muß ich feststellen, daß immer mehr Geistliche seinen Kurs vertreten und auch predigen.İn meiner Gemeinde zB, hat ein einziger junger Vikar den Mut gehabt, gegen den unsäglichen Juso Antrag und diese zahllosen Babymorde zu predigen.Und zwar klar und deutlich.


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 Gandalf 14. Jänner 2019 

"...Könnte kath.net nicht eine Petition starten oder so etwas?..." Sorry, machen wir grundsätzlich nicht, Zeitgründe, bitte um Verständis..


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 Herr Lehmann 14. Jänner 2019 

Chapeau! Und vergelt's Gott!

Ich muss sagen, dass ich die Aussagen des Priesterkreises zu 100% teile. Man mag über die Form und Schärfe der Aussagen streiten, aber vielleicht ist diese auch gewählt, um aufzurütteln. Und aufrütteln wird dieser Brief. Daher seien wir milde im Urteil über die gewählte Form, denn der Inhalt trifft die Wahrheit auf den Punkt.

Ein weiteres Danke auch an die Kath.net Redaktion für die Veröffentlichung dieses Beitrages! Vergelt's Gott!


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 lakota 14. Jänner 2019 
 

@Gandalf

Das wundert mich nicht - mein Blutdruck schießt auch innerhalb von Sekunden in die Höhe, wenn nur der Name Marx fällt :-)


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 Ulrich Motte 14. Jänner 2019 
 

Eliah- danke für die Information!


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 zeitblick 14. Jänner 2019 

Wer kommt nach?

Gibt es würdige Nachfolger?


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 w-maria 14. Jänner 2019 
 

Es ist Zeit, aufzustehen vom Schlaf!

Ich glaube, dieser Brief trifft die Meinung vieler Menschen. Könnte kath.net nicht eine Petition starten oder so etwas? Ich glaube, es wäre sehr viele Menschen geben, die das unterschreiben und vielleicht wäre es auch sinnvoll, einen Verein zu gründen, in dem sich diese Menschen organisieren können. Man muss diesen Gruppierungen wie ZDK und WSK etwas entgegensetzen.


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 Aschermittwoch 14. Jänner 2019 
 

Was bringt uns das Jahr 2019?

Ich habe das seltsame Gefühl, dass die Reinigungsmaschinerie in unserer Kirche immer schneller und perfekter läuft. Das Jahr 2019 hält noch einige Überraschungen bereit. Rücktritt von div. Bischöfen, Kardinälen und als Krönung sogar von PF? Die Kirche muss wieder sauber werden! Alles andere ist Täuschung und Betrug!


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 Eliah 14. Jänner 2019 
 

@ Ulrich Motte

Es sind zehn Priester. kath.net hat berichtet:
http://www.kath.net/news/62862


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 Justme 14. Jänner 2019 
 

Kardinal Marx verdient klare Worte des Widerspruchs

Marx hat sich nicht öffentlich geäußert zur Forderung der Jusos, Abtreibung (PF nennt es Auftragsmord) bis zum 9ten Monat zu erlauben, ebenso nicht zu der Forderung Werbung für euphemistisch sogenannte "Schwangerschaftsunterbrechung" zu erlauben. Er hat das Kreuz bei seinem Besuch am Jerusalemer Tempelberg abgenommen und damit sich nicht zu Jesus bekannt. Nun sagt er, der Begriff "christliches Abendland" sei ausgrenzend. Warum er damit falsch liegt, kann man gut bei Tichys Einblick nachlesen. Ich teile die Kritik des Paderborner Priesterkreises vollumfänglich. Der angeschlagene Ton ist der Haltung und des Verhaltens des Kardinals angemessen. Die Kritik einiger Mitforisten am geäußerten Ton bleibt mir unverständlich. Die Empörung, die im Brief der Paderborner Priester zum Ausdruck kommt ist gerechtfertigt; der Kardinal irritiert schon seit langem und in vielem.


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 Gandalf 14. Jänner 2019 

Diese Story explodiert heute auf mehreren Ebenen :-)

Es passiert selten, dass eine story binnen Stunden auf TOP2 der TOP10 der letzen 7 Tage läuft :-)


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 Der Gärtner 14. Jänner 2019 

@ Ulrich Motte

Die Zahl der dort verbundenen Priester ist mir auch nicht bekannt. Interessant ist ja schon, dass Herr Peter Winnemöller für das Impressum zeichnet. Wir haben in D. ja noch einige weitere Zusammenschlüsse von Priestern, von denen ich noch auf Unterstützung hoffe. Auch nicht zu übersehen ist, dass es sich um einen PADERBORNER Priesterkreis handelt. Da kommt Kardinal Marx ja her.

Und wieder beten für alle und Kardinal Degenhardt, den ich ja durchaus geschätzt habe. Die Wahl der von ihm geweihten Weihbischöfe, MBB (kein Flugzeughersteller), gibt mir allerdings schon lange Rätsel auf.


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 Siebtel 14. Jänner 2019 
 

Jer 51,51:

Schamröte bedeckt unser Gesicht; denn Fremde sind gekommen über die Heiligtümer des Hauses des Herrn.


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 Zeitzeuge 14. Jänner 2019 
 

Ich hoffe, daß ich jetzt höflich genug bin:

Seine Eminenz Reinhard Kardinal Marx
ist nach menschlichem Ermessen von konservativer Seite nicht belehrbar!

Sei es durch sanftes Zureden, sei es
durch öffentlichkeitswirksame Polemik!

Er scheint eine Maxime der Linken zu vertreten, die da auch innerkirchlich
seit über 50 Jahren lautet:

Konservative sind vom Diskurs auszu-
schliessen!

Innerweltlich betrachtet ist von solchen
Bischöfen, die Konservativen hier bei uns warten seit über 50 Jahren auf einen
Pastor Bonus als Oberhirten, keine Wende
zu erwarten, aber, um die sel. Anna-Katharina Emmerick zu zitieren:

GOTT wollte es anders!

Allein den Betern kann es noch gelingen
und Täter werden nie den Himmel zwingen!


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 wedlerg 14. Jänner 2019 
 

Unterstützung wird immer wichtiger

Ich denke, dass es wie in USA sehr darauf ankommt, die Leute um PF und Kardinal Marx oder Kardinal Cupich in ihren utilitaristischen zielen in die Schranken zu weisen.

Es kann nicht sein, dass in USA Leute mundtot gemacht werden, die Wuerl kritisieren (derzeit ein heißes Thema auf lifesitenews) und gleichzeitig, Missbrauchstäter ungeschoren weitermachen können, nur weil sie homosexuelle sind und Cupich seine Hand über sie hält Ibid). Es kann auch nicht sein, dass der Missbrauch von Seminaristen und die Zustände homosexueller Entartungen in den Seminaren KEIN Thema sein sollen bei der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle. Genau das hat PF aber angeordnet. ´

es sind jetzt wirklich die gläubigen Laien, die denjenigen die Stirn bieten müssen, die ihre politischen Spielchen spielen wollen. denn mich/uns kann keiner am Reden hindern.


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 Ulrich Motte 14. Jänner 2019 
 

Darf ich fragen,

wie viele Priester zu dem Kreis gehören? Gibt es Unterstützer außerhalb des Erzbistums Paderborn?


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 hape 14. Jänner 2019 

@wedlerg

Danke für Ihre Scharfzeichnung Kardinal Marx/Papst Franziskus. Ich denke, dass Sie Recht haben.


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 Smaragdos 14. Jänner 2019 
 

"Dabei ist der Katechismus nicht Name einer Insel in der Südsee, sondern die verbindliche Auslegung der Lehre der Kirche."

Herrlich!


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 11.07 14. Jänner 2019 
 

Der Brief ist meiner Meinung nach nicht unhöflich. Dieser Brief ist ein starkes und wichtiges Zeichen von Priestern die sich mutig dem Zeitgeist entgegen stellen. Vergelt's Gott.


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 greifenegger 14. Jänner 2019 

Unterscheidung zwischen Amt und Person

Für diejenigen, die glauben einen aggressiven bzw. unverschämten Ton in dem Brief hineininterpretieren zu wollen, möchte ich vielleicht folgendes zu bedenken geben.
Einmal, so wie jemand in den Wald hineinschreit, so schallt es als Echo zurück.
Dass es so lange dauerte bis jem. aus dem Kreis der Kleriker seine Stimme erhebt, verwundert mich, aber erfreut mich andererseits, weil ich bis jetzt nur dachte, „Alle Kleriker“ sind irgendwie stromlinienförmig und getrauen sich nicht zu widersprechen.
Andererseits ist das Verhalten eines Kardinals von M unwürdig gegenüber seinem Amt, das ihm verliehen worden ist und er durch sein Verhalten die Kirche in Mißkredit bringt. Er ist für michein unwürdiger Zeuge und Bruder Christi.
Da er aber direkt dem Pp untersteht kann er auch nur im Papst selbst abgesetzt werden. Die dt B sind in der Mehrheit für ihn. Und er selbst wird nie!!! schon aus Prinzip nicht, zurücktreten.
Für mich: Armer Pp em. B, der ihn auf den Stuhl Korbinians gesetzt hat.


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 freya 14. Jänner 2019 
 

@winthir

Hätte hätte Fahrradkette...

Was sagte PF beim WJT in Rio de Janeiro: "Geht auf die Straße, revoltiert, macht Krach...."

Da ist doch dieser Aufruf des Paderborner Priesterkreises noch völlig harmlos gegen das was der Papst uns rät zu tun, wenn uns etwas gegen den Strich geht!!


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 wedlerg 14. Jänner 2019 
 

@antony: versteh ich nur bedingt!

Der Brief ist nicht unhöflich formuliert. Er ist halt klar in der Sprache.

Das Marxistengewand hat einen Hintergrund: Marx hat den anderen Marx ja unlängst in der 200 Jahr-Feier gewürdigt. Ein sehr peinliches Statement, angesichts der puren Gewalt, die Karl Marx nicht nur ideologisch immunisiert, sondern auch - historisch verbürgt - bejubelt hat (man denke an die Gräuel der Pariser Kommune).

Von Kardinal Marx kam bislang weit mehr zu Marx als zur Aufgabe eines Kardinal über den Äther.

Und die Verächtlichkeit, mit der er über den Katechismus hinweggeht, darf man auch thematisieren.

Marx ist selber nicht zimperlich: seit er 2015 beschlossen hat Merkel und Medien zu dienen, hat er schon mehrfach andere beleidigt und diffamiert (im übrigen wie im Fall Seehofer mit bewussten Falschaussagen zum Thema Abschiebungen). Er bewegt sich mit der Spende von Kirchengeldern an Seenotretter auch im rechtlich fraglichen Raum.

Hier spricht man mit ihm weit höflicher als er es selbst tut.


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 winthir 14. Jänner 2019 

für girsberg74.

1) Woher die Briefschreiber kommen, weiß ich nicht.
2) Der Sprecher des Paderborner Priesterkreises ist, soweit ich herausgefunden habe, Priester des Erzbistums Paderborn.
3) Wen Sie mit dem "Paderborner" meinten, ist mir nicht klar. Meinten Sie den "Geseker" oder den "Aktuellen"?


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 nada te turbe 14. Jänner 2019 
 

Ach, wäre der Kardinal nur so feinfühlig

wie Sie, verehrter @antony
und verehrter @winthir -

dann blieben uns Gläubigen und den wahrhaftigen und treuen Hirten seine verbalen Schläge ins Gesicht erspart.


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 gloriosa 14. Jänner 2019 
 

Es hat eine Weile gedauert,

bis sich nun endlich einige Priester zu der Verleugnung des Kreuzes in Jerusalem äußern. Aber ich glaube, dass es leider wenig Resonanz finden wird. Denn solange die Bischöfe die Füße still halten, wird es wohl keine Reaktionen geben.


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 antony 14. Jänner 2019 

@ wedlerg: Es ging nicht um die Öffentlichkeit, sondern den Tonfall.

Wenn ich möchte, dass sich jemand mit meinem Brief auseinandersetzt, sollte ich ihm nicht mit Marxistengewand oder Südseeinsel kommen, außerdem eine anständige Anrede wählen.

Würden Sie sich wohlwollend mit einem Brief auseinandersetzen, der in diesem Stil gehalten ist? Aber vermutlich geht es den Schreibern nicht darum, dass Marx einsichtig zurücktritt, sondern darum, sich öffentlichkeitswirksam abzureagieren.

Die Kritik an Kard. Marx teile ich übrigens.


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 girsberg74 14. Jänner 2019 
 

Regeln aus Büchern oder aus Erfahrung?

@winthir :wenn ich ein Anliegen habe, an einen Menschen,
wende ich mich zuerst an den Menschen, an den ich ein Anliegen habe.“

Sehr geehrter Winthir,
die Briefschreiber kommen aus Paderborn und die kennen den Paderborner. Sie werden ihn nicht zum ersten Mal kontaktiert oder ihm gar geschrieben haben; sie handeln aus Erfahrung angemessen.

Also was soll‘s? - Oder ist da mehr?


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 Kostadinov 14. Jänner 2019 

@Bernhard Joseph - nicht aufregen...

...wenn man keine Sachargumente hat, dann mäkelt man eben am Stil der Kritik rum oder versucht - wie im Falle Vigano - die Kritiker persönlich in den Schmutz zu ziehen. Jeder, der sich am Stile der Kritik stört, ist für mich ein weiterer Beleg, dass der Inhalt der Kritik korrekt ist.


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 Adamo 14. Jänner 2019 
 

Na endlich werden kompetentere Stimmen laut

die den unmöglichen Kardinal Reinhard Marx zum Rücktritt vom Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz aufruft.

Der Paderborner Priesterkreis müßte ihn folgerichtig auch zum Rücktritt des Papstberaters aufrufen, weil er in diesem hohen Gremium mit seinen verkehrten Ansichten eine völlige Fehlbesetzung ist.


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 Bernhard Joseph 14. Jänner 2019 
 

@winthir - Mich widert diese immer gleich Tour mittlerweile wirklich an

Statt sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen, versucht man durch Herabsetzung der Person von den Inhalten abzulenken.

Glaube ist keine Privatsache und wo der Glaube in Gefahr steht, verfälscht zu werden, ist es auch nicht mit einem privaten Brief getan, zudem man kein Hellseher sein muss, um zu wissen, dass ein solcher Brief bei Kard. Marx lediglich im Abfalleimer landen würde.

Wir alle sind hier als katholische Christen aufgerufen uns gegen die Verfälschung des Evangeliums durch "Hirten" wie Marx zur Wehr zu setzen. Das müssen wir in aller Deutlichkeit und nicht hasenfüßig tun.

Und ist es nicht Papst Franziskus, der den Klerikalismus, also das bloße Domaninanzgehabe kirchlicher Macht, für ein Übel hält? Kard. Marx ist der Prototyp dieses Machtgehabes!

Das Gewissen darf niemals gegen die Wahrheit ausgespielt werden. Lesen Sie, was Kardinal Newman dazu gesagt hat.

Was sagt Paulus:
Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt, als ihr angenommen habt, der sei verflucht. (Gal 1,9)


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 mampa 14. Jänner 2019 
 

Man kann verschiedene Meinungen über diesen Brief von den Priestern an Kardinal Marx haben. Eines ist sicher:
Er spricht so vielen Katholiken aus dem Herzen, die sonst im Stillen unter der jetzigen Situation der Kirche leiden. Möge die Wahrheit siegen und die mutigen Priester viel Beistand von oben
und uns Katholiken bekommen. Darum wollen wir beten.


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 wedlerg 14. Jänner 2019 
 

Passend dazu die Predigt von Benedikt XVI:

die kath.net - nicht ganz zufällig - aktuell einblendet:

"Umkehr heißt, gegen den Strom zu schwimmen, wobei der »Strom« der oberflächliche, inkonsequente und trügerische Lebensstil ist, der uns oft mit sich reißt, uns beherrscht und zu Knechten des Bösen oder jedenfalls zu Gefangenen moralischer Mittelmäßigkeit macht. Mit der Umkehr hingegen strebt man nach dem hohen Maßstab des christlichen Lebens, vertraut sich dem lebendigen und persönlichen Evangelium an, das Christus Jesus ist. Seine Person ist das Endziel und der tiefe Sinn der Umkehr; er ist der Weg, auf dem zu gehen alle im Leben berufen sind, indem sie sich von seinem Licht erleuchten und von seiner Kraft, die unsere Schritte lenkt, stützen lassen. "

Es ist genau das, was Kardinal Marx so fehlt: Schwimmen gegen den Strom und Umkehr!

www.kath.net/news/66563


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 wedlerg 14. Jänner 2019 
 

@antony und winthir: Wahrheit darf immer öffenltich sein

es geht hier doch nicht um ein persönliches Anliegen, sondern um die Treue zum Evangelium und zur Wahrheit. Das darf ich nicht nur, das muss ich auch öffentlich ausdrücken. Es ist an uns allen, es den Autoren des Briefes gleich zu tun.


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 Stephan M. 14. Jänner 2019 
 

Oha!

Nun wird dem Erzbschof von irgendjemand in nächster Zeit die Liste der Mitglieder zugespielt. Es folgen Einzelgespräche mit der Möglichkeit zur "Selbstkritik", inklusive "Revoco!" und Verbot der Gruppierung. Danach Versetzung nach westfälisch Sibirien (falls sie dort als Glaubenstreue nicht sowieso schon sitzen)!


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 winthir 14. Jänner 2019 

wenn ich ein Anliegen habe, an einen Menschen,

wende ich mich zuerst an den Menschen, an den ich ein Anliegen habe.

Hätte ich ein Anliegen an Reinhard Card. Marx, hätte ich ihm einen Brief geschrieben, mit dem Vermerk auf dem Umschlag "persönlich/vertraulich", und hätte diesen Brief dann zur Post gegeben mit "Einschreiben/Rückschein".

Nach angemessener Frist, wenn keine Antwort gekommen wäre, hätte ich dann überlegt, ob ich dann mit meinem Anliegen an die Öffentlichkeit gehen möchte.

Wenn ich an einen Menschen ein Anliegen habe, und lasse ihn das nur über die Presse wissen, empfände ich mein Verhalten - nuja, sagen wir mal so - als nicht so sehr ganz ok.


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 lesa 14. Jänner 2019 

Einheit in der Unversehrtheit des geoffenbarten Glaubens

@in dubio: "Die von Gott gewollte Einheit kann nur in der gemeinsamen Zustimmung zur Unversehrtheit des Inhalts d. geoffenbarten Glaubens Wirklichkeit werden." (Joh.Paul II., Ut unum sint, 18)

@wedlerg: Wie Kardinal Marx in ein solches Fahrwasser geraten konnte? Eph 6! In Akita bat die Mutter Gottes durch Gebet und Opfer der massiven Anfechtung entgegenzutreten: "Das Wirken des Teufels wird sogar in die Kirche eindringen. Der Dämon ist sehr darum bemüht, Gott geweihte Seelen zu beeinflussen. Man wird Kardinäle (u.Bischöfe)sehen, die sich anderen Kardinälen (u. Bischöfen) widersetzen. Die Kirche wird voll sein von solchen, die Kompromisse schließen, u. der Dämon wird viele Priester u. Ordensleute dazu verführen, den Dienst des Herrn zu verlassen.
Betet sehr viel den Rosenkranz. Betet d. Rosenkranz f. d. Bischöfe u. Priester. Ich allein kann euch noch helfen u. bewahren." Aus d. letzten Botsch. d. Mutter Gottes in Akita, am Fatimatag 13.10.1973)
Gebet u. klare Worte!


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 antony 14. Jänner 2019 

@ lakota: Dann wurde der Brief wohl nicht geschrieben, um Kard. Marx zu irgendetwas zu bewegen, ...

... sondern um ihm mal so richtig vor aller Öffentlichkeit die Meinung zu sagen?

Nun gut, dann geht es jetzt wenigstens den Briefschreibern besser, da sie sich mal so richtig Luft gemacht haben.

Ich dachte halt in meiner Naivität, der Brief hätte einen höheren Zweck, als die Psychohygiene der Autoren.


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 Kirchental 14. Jänner 2019 

Kardinalsrot

Ich bedauere - aber seit Kardinal Marx sein Brustkreuz in Jerusalem versteckt hat - und sich anschließend nicht entblödet hat, die Schuld dafür der schlechten Vorbereitung seiner Mitarbeiter in die Schuhe zu schieben (Respekt vor dem evangelischen Amtsbruder - der hat seinen Fehler einfach unumwunden zugegeben), bin ich mir nicht mehr sicher, ob Marx die Bedeutung des Kardinalsrot noch wirklich bewusst ist!


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 Mr. Incredible 14. Jänner 2019 
 

Die etwas scharfe Anrede und polemische Form haben die Priester doch nur gewählt,

um nicht dem Klerikalismus zu verfallen. Alles auf einer Linie mit PF.

PS: Hab's doch nicht ausgehalten, das ist zu komisch.
Gandalf müsste dann noch den Marxens et al düster zuraunen: "Flieht, ihr Narren!"

Jeder Tragik wohnt auch eine Komik inne.


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 W.S. 14. Jänner 2019 

Es gibt noch wahre Hirten!

Soll er zu seinem geistigen Zwilling in den evangelischen Verein wechseln.


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 Mr. Incredible 14. Jänner 2019 
 

Das hat gesessen, Freunde!

Ich erspare mir jegliche sonstige Kommentare, lehne mich etwas zurück und geniesse, wenn auch nur kurz. :-))))))))


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 AntlitzChristi 14. Jänner 2019 
 

Ganz schön mutig!

Hut ab. Kardinal Marx wird schlucken und nachdenken müssen.


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 Ulma 14. Jänner 2019 
 

Ein herzliches Vergelt's Gott an die Priester des Kreises "Communio veritatis"!

Klartext ist nicht immer angenehm, aber er reinigt die Luft und hilft beim "Wach werden"!

Gott schütze Sie!


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 Zabaot 14. Jänner 2019 
 

WAHRE HIRTEN !!! VERGELTS EUCH GOTT !!!

FÜR DIE , DIE ES IMMER NOCH NICHT VERSTANDEN HABEN ;

DIESE PRISTER KÄMPFEN FÜR UNSER !!! SEELENHEIL !!! FÜR UUUNS !!!
DANK SEI IHNEN IN ALLE EWIGKEIT !!!


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 MSM 14. Jänner 2019 
 

@padre14.9.

Was ist daran unhöflich??
Treffender hätte man es nicht ausdrücken können!! Marx macht seinem Namen schon lange leider alle Ehre.
Was die Kardinalswürde betrifft, so ist er selbst es, der diese mit Füßen tritt!
Diese Priester sind weder respektlos noch unhöflich, sondern der dramatischen Situation, in der wir stehen und die Kirche des Herrn sich befindet, angemessen deutlich und klar, wie man es sich so sehr von einem echten Diener der Wahrheit wünscht, doch heute nur noch so selten bekommt!!
Unterwürfiges Geschwurbel hilft niemandem und rettet keine Seelen!


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 bernhard_k 14. Jänner 2019 
 

War der hl. Paulus zimperlich, wenn es um DIE Wahrheit ging?

Natürlich nicht! Da kann man(n) dann schon mal zum "Kampfsportler" für die Wahrheit Jesu Christi werden ...


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 Philipp Neri 14. Jänner 2019 

Wer hat die Kirche gegründet?

Das ist die entscheidende Frage, nach der man sich richten sollte!
Die Antwort auf diese Frage aber scheint wohl nicht mehr allen klar zu sein!
Das zeigt z.B. auch exemplarisch der Hirtenbrief eines deutschen Bischofs vom 1.1.2019 an seine Gläubigen.


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 lakota 14. Jänner 2019 
 

@antony

" Sich wohlwollend mit dem Anliegen auseinandersetzen?"
Antony, Sie glauben doch nicht ernsthaft, daß ein Machtmensch wie K.Marx sich überhaupt mit den Anliegen anderer auseinandersetzt? Es interessiert ihn nicht!
Als ich ihm, sehr höflich, sehr respektvoll geschrieben und gefragt habe, warum die Kirche (also ER) sich nicht für die christlichen Brüder und Schwestern in den Asylheimen einsetzt (die auch dort noch von Muslimen bedroht werden) bekam ich von seinem Büro die Antwort: Das seien nur Einzelfälle. -
K.Marx interessiert sich nur für sich selber und seine Ideen - und manchmal ist da sogar das Kreuz im Weg.


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 padre14.9. 14. Jänner 2019 

" Kardinalsfarbe Rot nicht die Flagge eines Neo-Marxismus "

das ist unhöflich. So soll und kann man nicht mit einem r.k. Kardinal sprechen! Ich sehe Kardinal Marx auch kritisch. Helfen wir ihn. Wenn einige so leicht unsere Hierarchie kaputt reden, na dann, da bin ich nicht dabei.


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 wedlerg 14. Jänner 2019 
 

Ich sehe überhaupt keine Polemik

Das Schreiebn ist in der Wortwahl klar und eindeutig, nirgendwo beleidigend oder sachlich unrichtig. es mag nicht unterwürfig sein - aber das muss es auch nicht sein.

Es ist dies die Sprache, die der Machtpolitiker Marx versteht. Er selbst spricht sie auch - nur eben getrieben von politischen Zielen und nicht von der Liebe zur Wahrheit.

Für mich ist die Sprache der Priester auch ein klares Zeichen, dass in Kreisen von gläubigen Christen nicht die Hierarchie angebetet wird, sondern Christus. Sprich: Respekt vor dem Amt ja - aber keine falsche Unterwürfigkeit.

Damit geht auch der Vorwurf der "Revolutionäre" in der Kirche ins Leere, wonach die gläubigen Machtstrukturen erhalten wollten, die das Urchristentum verschatteten. Es ist genau umgekehrt: die selbsternannten "Revolutionäre" wollen Macht ausüben und dabei ist ihnen das Evangelium ebenso im weg, wie die Tradition der Kirche, die sich seit Anfang an auch aus Vernunft und Bewahrung der Botschaft Christi speist.


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 antony 14. Jänner 2019 

@ dulcedo, girsberg:

Dem Anliegen wird ein Bärendienst erwiesen, wenn...

... die Anrede schon den grundsätzlichen respekt vor anderen Menschen vermissen lässt ("Sehr geehrter")
... ein Kardinal belehrt wird, dass die Farbe seiner Amtstracht nicht für Marxismus steht
... er darüberhinaus belehrt wird, dass "Katechismus" nicht eine Insel in der Südsee ist.

Wie würden Sie denn auf so einen Brief reagieren? Sich wohlwollend mit dem Anliegen auseinandersetzen?
Der Brief klingt, wie schnell mal wütend in die Tastatur gehauen.

Die Wirkung eines Briefes auf den Empfänger steigt nicht mit der Aggressivität des Tonfalls.


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 Cosmas 14. Jänner 2019 
 

Und es wird von ganz oben gedeckt

Der noch schlimmere Skandal ist, daß Marx keinerlei Schwierigkeiten bekommt und das alles noch vom Papst gedeckt wird. Manchmal hat man sogar das Gefühl, er tut es im Auftrag des Papstes.


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 Veritatis Splendor 14. Jänner 2019 

Abenddämmerung im Abendland

Auch wenn ich die Bezeichnung "christliches Abendland" liebe, muss man Kardinal deswegen nicht so aggressiv + rebellisch angreifen.

Man hat die Sonne (=Christus) ja längst untergehen und den schillernden Halbmond des Islams und die Saat der rabenschwarzen Löcher des linksgrünen Atheismus aufgehen lassen.

Aber unser Reich ist letztlich nicht von dieser Welt und darum ist es sinnlos mit Fürsten und finsteren Gewalten dieser Welt zu streiten um ein Land, dass letztlich nicht unsere wahre Heimat ist.

Insofern kann man den Kardinal verstehen, wenn er den Begriff vom christlichen Abendland für überholt ansieht. Ein Beharren darauf wäre tatsächlich realitätsfremdes Wunschdenken.

"Christliches Abendland" kann nur durch echtes Christsein zurückgewonnen werden, sprich durch Waffen, die der Feind nicht kennt und für absolut töricht erachtet :-)


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 Zeitzeuge 14. Jänner 2019 
 

Wahrheit - Rhetorik - Polemik kann auch positiv sein!

Daß der Priesterkreis Sachgründe für seine Aufforderung hat,
ist unter konservativen Katholiken wohl
sicher unbestritten.

Daher möchte ich kurz zur polemischen Ausdrucksweise etwas sagen:

Lt. rhetorik-netz.de ist Polemik
"in einigen Punkten sinvoll, wenn es z.B. darum geht, einer Meinung mehr rhetorische Gewichtung zu geben.
Wenn man Falschheiten, Ungereimtheiten,
Irrtümer, Widersprüche des Gegners plakativ ins Bewusstsein heben will, ist Polemik sicher wirksamer als sachliches Argumentieren."

Dass im NT auch Polemik eine Rolle spielt, setze ich als bekannt voraus. Auch die Kirchenväter
verwendeten dieses Stilmittel, z.B. im Kampf gegen die Arianer.

Aus dem Stehgreif denke ich an die hl. Katharina v. Siena, Hildegard v. Bingen, Abraham a Sancta Clara, in der
Neuzeit an Theodor Haecker und Pater Leppich SJ.

Vor Weihnachten hörte ich von einem rum.-kath. Priester in der Predigt:

"Die Gläubigen sollen sich selbst Gott
schenken- aber auch auf die Verpackung
achten!"


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 serafina 14. Jänner 2019 
 

@antony

Nun, Jesus war auch nicht gerade zimperlich in seiner Wortwahl als ER zu Petrus sagte: „Weiche von mir Satan! Du bist mir ärgerlich; denn du meinst nicht was göttlich, sondern was menschlich ist.
(Matth. 16,23)


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 hagedog 14. Jänner 2019 
 

Gott sei Dank

Endlich eine Stimme.


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 wedlerg 14. Jänner 2019 
 

@hape: ja und nein!

PF ist Europa egal. Ihm ist auch egal, was in D passiert. Sicher liebäugelt er mit protestantischen Ideen, weil er sie im Kampf gegen (imaginäre) Machtstrukturen (=die Gläubigen) braucht. Aber PF will eine Kirche der Armen, in der alle nur noch sozialistisch leben.

Das ist - obwohl die Parolen ähnlich/gleich sind - etwas anderes als die Kirche in D will, die - immer noch auf Hegels Spuren - einem preußischen Staatsutopie anhängt, wonach sich keiner plagen muss, keine Gebote halten braucht und alle alle liebhaben - in moderater Dekadenz, unter Führung progressiver Eliten und bei vollem Wohlfahrtsstaat.

In Praxis: Marx würde denen alles geben, denen Franziskus alles nehmen würde: Staat und Schreibtischkatholiken in Kirchenstrukturen.

Sicher: beide würden den Wohlstand, den andere erwirtschaften, umverteilen - aber Marx an Staat, Caritas und AWO, Franziskus an Proletarier.
Den Staat, den Marx hochhalten will, würde PF zerstören - um noch radikaler umzubauen.


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 girsberg74 14. Jänner 2019 
 

Sehr richtig, aber …

@antony „Berechtigtes Anliegen, aber: Geht's ein bisschen höflicher?“

Die Problem scheint mir nicht „höflich oder unhöflich“ zu sein, sondern es geht darum, dass jemand versteht - richtig versteht!

Notfalls muss man auch so bei Tisch auftreten.


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 Dottrina 14. Jänner 2019 
 

Auch mir

spricht dieser Priesterkreis aus dem Herzen. Wer weiß, wie lange wir armen Münchner diesen Politiker im bischöflichen Gewand noch ertragen müssen. Eine Messe mit Kard. Marx tue ich mir schon lange nicht mehr an.


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 borromeo 14. Jänner 2019 

Ich wünsche den mutigen Priestern

des Paderborner Priesterkreises die öffentliche Unterstützung vieler weiterer Priester und hoffentlich auch Bischöfe! Man merkt dem Text geradezu an, daß die Verfasser lange mit sich gerungen haben müssen und nach den jüngsten Äußerungen Kardinal Marx' nicht mehr schweigen konnten.

Marx redet und schreibt in seinem Sinne öffentlich und nicht zimperlich. Warum sollten dann diese Priester, die ganz offensichtlich ihr Hirtenamt wahrnehmen, eine andere Sprache als ein klare, ausdrückliche und auf den Punkt gebrachte benutzen? Ich sehe keine Aggression darin. Jetzt spätestens ist die Zeit der Unterscheidung, jetzt ist vielleicht noch Zeit zur Umkehr für einige Kirchenführer, die meinen, eine "andere" Kirche schaffen zu wollen. Und dazu bedarf es klarer Worte und eines deutlichen Bekenntnisses zum Evangelium Jesu Christi und zur Lehre der Kirche, wie sie immer und überall unverkürzt verkündet wurde.

Den aufrechten Priestern wünsche ich Gottes Segen und Beistand!


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 girsberg74 14. Jänner 2019 
 

Der erste Satz ist für die Person schon der schärfste!

Nämlich: „Wir fordern Sie auf, den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz aufzugeben, weil dieser Begriff eine Ausgrenzung Ihrer Amtsbrüder ist!“

Diese Aufforderung kann jeder ohne Theologiestudium verstehen; mit theologischer Kompetenz lässt sich die Rücktrittsforderung auch noch in der Sache begründen.

Marx ist zwar Versammlungsleiter, einen solchen braucht es überall, wo eine Versammlung gegeben ist. Er hat aber keine höhere theologische Kompetenz oder gar disziplinäre Gewalt. Er hat also keinen Freifahrtschein für seine persönlichen Präferenzen, was ihm jeden Tag vor Augen zu führen wäre. - Das tut nun in dankenswerter Weise der „Paderborner Priesterkreis Communio veritatis“.


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 dulcedo 14. Jänner 2019 
 

Höflich genug! Hauptsache klar und deutlich!

Wir brauchen wahre Priester, die für die Wahrheit einstehen - keine Säusler, Anbiederer, Wortverdreher und Politiker!

Herzlichen Dank dem Priesterkreis!!!


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 Zabaot 14. Jänner 2019 
 

DEO GRATIAS COMMUNIO VERITATIS !!!

Horch, deine Wächter erheben die Stimme, wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten der Botschaft bringt und Heil verheißt , der zu Zion sagt: DEIN GOTT IST KÖNIG !

Schüttel den Staub ab, STEHE AUF du gefangenes Jerusalem!
Mache dich los von den Banden dieses Halses du gefangene Tochter Zion!
(Jesaja 52:2)


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 antony 14. Jänner 2019 

Berechtigtes Anliegen, aber: Geht's ein bisschen höflicher?

Man kann auch klar und zugleich höflich sein.


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 Octi 14. Jänner 2019 
 

Hintergrund

lesenswert:

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/christliches-abendland-schaetzt-kardinal-marx-nicht/


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 wedlerg 14. Jänner 2019 
 

Was sagen andere

Bei Tichyseinblick ist Kardinal Marx heute auch Thema.

Der Autor, Dr. Sebastian Sigler, hat zwar eine sehr eigenartige Interpretation von Geschichte und Christus. Man kann auch sagen, er reimt sich einiges zusammen (Jesus ist bei ihm auch Träger und Verbreiter des "Genoms der griechischen Demokratie"). Irgendwie leidet er wohl unter Hegelschen Ideologie der Geschichtslogik statt sich an historische und absolute Wahrheiten zu halten.

Aber der Autor erkennt klipp und klar die Ideologie, der Marx erliegt, die Ideologie von der Einen Welt unter einem [Pseudo]Gott aller (Juden, Christen, vermutlich auch Atheisten [denn diese werden sicher in "der gerechten neuen Welt" irgendeinen Gott anerkennen oder auch nicht] bzw, auch dem Islam), in der nur eine Kleinigkeit nicht funktioniert: das Gottesbild des Islam ist deterministisch gewaltsam und das politische Ziel heißt Töten der Andersgläubigen und das ist nahe an der atheistischen Ideologie der Jakobiner oder von Karl Marx.

www.tichyseinblick.de/meinungen/christliches-abendland-schaetzt-kardinal-marx-nicht/


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 serafina 14. Jänner 2019 
 

Sehr mutig - Ewiges Vergelt's GOTT

Ich werde den Paderborner Priesterkreis durch regelmäßiges Gebet mittragen. Versprochen!!!
Wer hilft noch mit?
Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind ...


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 hape 14. Jänner 2019 

Marx im Windschatten von Franziskus

Ich hoffe, dass Communio veritatis diesen Schritt gut im Gebet vorbereitet hat. Denn auch unterhalb der medialen Wahrnehmungsschwelle können sie viel für die Rettung der Seelen tun. Unabhängig vom Stil meine ich, dass die Vorwürfe an Marx einen Blick auf den Leidensdruck der Verfasser freigeben, die als Priester dem Gebaren von Marx in schlimmster Weise ausgesetzt sind.

Marx und die Mehrheit der DBK wollen eine NGO-Kirche. Das nennen sie Weiterentwicklung. Darauf sind sie so fixiert, die sie für die pharisäischen Verlogenheiten ihrer Pläne blind geworden sind. Ihr geistl. Auftrag und ihr prakt. Tun klaffen meilenweit auseinander. Sie verdrehen die lehramtl. Tradition in ihr Gegenteil und spalten sie damit vom Glauben unserer Vorfahren ab. Kard. Marx ist dabei garnicht mal der Urheber der Spaltung, sondern nur ein Trittbrettfahrer im Windschatten von Papst Franziskus. Freilich wurde Franziskus genau von jenen Kreisen installiert, deren Lautsprecher jetzt eben Kard. Marx ist.


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 freya 14. Jänner 2019 
 

HALLELUJA - Endlich stehen mal welche auf, um die kath. Werte zu verteidigen

Schade, dass in diesem Priesterkreis nur Priester mitmachen dürfen!
Gibt es eine Liste wo man unterschreiben kann?!


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 wedlerg 14. Jänner 2019 
 

Marx ist von Sinnen!

Mir ist überhaupt nicht erklärlich, wie Kardinal Marx sich so entwickeln konnte. War er immer schon so? Vermutlich zum großen Teil ja.

Sieht er die Fälle seiner Partei (der SPD) davon schwimmen? Sicher.

Sieht er die sozialistische Ausrichtung der Weltkirche in Gefahr? Auch klar.

Und schließlich schlägt er wie wild um sich, seit Widerstand gegen die protestantischere Kirche in der kath. Kirche offen zu Tage tritt.

Am schlimmsten aber trifft ihn die Ablehnung der Migrations- und bunten Eine Welt Politik unter den Katholiken und in der Gesellschaft. Offenbar dachte er, alle für PF und Frau Merkel folgen.

Aber welcher (Un-)geist muss sich hinter solch einem "Hirten" verbergen? Ein verweltlichter Möchtegern-Politiker als Diener von machtpolischen Anführern. Und das alles unter dem Deckmantel einer Ideologie, die er nicht einmal hinterfragt.

Marx ist völlig verwirrt und wird so immer offen aggressiver gegen Gläubige und normale Leute.


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 Freude an Gott 14. Jänner 2019 
 

Dieser Priesterkreis...

...spricht mir so etwas von aus dem Herzen. Da kann ich mich nur vollumfänglich anschließen.


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 Lucija 14. Jänner 2019 
 

DANKE COMMUNIO VERITATIS !!!

Wenn ich beim Vater bin, will ich euch den Helfer senden, von dem ich gesprochen habe , den GEIST DER WAHRHEIT .
Er wird vom Vater kommen und bezeugen , wer ich bin .
Und auch ihr werdet meine Zeugen sein, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen !(Johannes 15:26-27 )


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 Winrod 14. Jänner 2019 
 

Vorher denken, erst dann sprechen!

Im Inhalt richtig, über den Ton kann man sich streiten.
Vielleicht denkt Kard Marx nächstes Mal vorher nach, bevor er so etwas Zweifelhaftes , das manchen einfachen Gläubigen in Verwirrung bringt, von sich gibt.


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 Catherine 14. Jänner 2019 
 

Dem Priesterkreis muß man danken,

weil er die Fakten in aller Klarheit benannt hat. Wer darin Polemik sieht, der sollte bedenken, dass es keine Einheit mit den Verfehlungen dieses Bischofs geben kann. Die leeren Priesterseminare in unserem Land zeigen doch, was für ein Handlungsbedarf besteht, damit die Lehre der Kirche wieder zu ihrem Recht kommt.


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 lakota 14. Jänner 2019 
 

Gott segne den Paderborner Priesterkreis

und stehe ihm bei!
Denen, die den Tonfall des Textes kritisieren, möchte ich sagen, daß ein demütiges Gesäusel K.Marx gar nicht zur Kenntnis nehmen würde, da muß die Wahrheit laut und deutlich ausgesprochen werden. Aber egal in welcher Tonart man die Wahrheit äußert, daß von K.Marx ein Funken Einsicht kommt, wage ich zu bezweifeln.


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 Bernhard Joseph 14. Jänner 2019 
 

Werter @Tisserant,

ich kann gut nachvollziehen, dass einem der Mut sinken kann, wenn man unter die Wölfe des Zeitgeistes in der Kirche geraten ist. Gleichwohl sehe ich doch einen zartrosa Schimmer am Horizont, denn die Glaubensausfälle von Kardinälen wie Marx, machen doch im Glauben verwurzelten Katholiken immer deutlicher, dass hier der Glaube als Ganzer auf dem Spiel steht und das ganze Gerede von Reformen ein kapitaler Trug ist, angezettelt von Kräften, die die Kirche für ihre ideologischen Ziele missbrauchen wollen.

Es treibt also auf eine klare Entscheidung zu und genau das ist auch dringend notwendig, denn dieser laue Glaube, der immerzu das Bedenken äußert, die Verkündigung des wahren Glaubens könne die Gläubigen verschrecken, nutzt nichts, er ist schales Salz.

Junge Menschen begeistere ich nicht für Lauheit, schon gar nicht, wenn die ganze Existenz in die Waagschale zu werfen ist.

Paulus hat es in seinem Brief an die Galater deutlich gesagt und so haben wir zu handeln.


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 Eliah 14. Jänner 2019 
 

@ Bernhard Joseph, @ MSM

@ Bernhard Joseph: Mir kommt angesichts mancher bischöflicher Äußerungen in den letzten Jahren auch ein unangenehmer Geruch in die Nase, nämlich der Schwefelgeruch dessen, dessen Rauch schon Papst Paul VI. in der Kirche ausgemacht hat.
@ MSM: Sie haben es erkannt. Wer meint, mit weltlicher Macht die Kirche unseres Herrn zu einer sozialistischen Partei mit Glockenläuten ummodeln zu können, wird es mit dem unbefleckten Herzen seiner Mutter zu tun bekommen.Die Kirche ist nun einmal keine Demokratie, in der die Mehrheit bestimmt, was richtig ist.


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 MSM 14. Jänner 2019 
 

@Eichendorff

Genau lesen!!
"Wir werfen Ihnen vor, Ihr geistliches Amt zu missbrauchen, indem Sie die Sakramente der Kirche offenkundig als Ihren Privatbesitz ansehen, den Sie beliebig auf dem Altar des Zeitgeistes opfern."

@petrafel,@myschkin
Ich bin sehr froh und dankbar über diese klare Aussage des Priesterkreises! An welcher Stelle Sie Aggression und Polemik hineininterpretieren, erschließt sich mir überhaupt nicht!
Hier sprechen Hirten, die sich ganz offensichtlich ihres Auftrages, den sie vom Herrn erhalten haben, bewusst sind und nicht bereit, sich der Diktatur der Heuchler und ihrer Ideologie des linken Mainstream zu beugen, sondern die Wahrheit mit Mut und großem Vertrauen auf den Herrn zu verteidigen!


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 Bernhard Joseph 14. Jänner 2019 
 

@myschkin / @petrafel

Der Apostel Paulus war ebenfalls nicht zimperlich, wenn es um die Verteidigung des wahren Glaubens ging (Apg 23,3).

Der Paderborner Priesterkreis nimmt Gal 1,8 ernst - Sie nicht?

Wie heißt es dort: Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel.

Und weiter: Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt, als ihr angenommen habt, der sei verflucht. (Gal 1,9)

Paulus Brief an die Galater ist heute aktueller denn je. Kardinal Marx und andere wollen ein anderes Evangelium verkünden und es ist unsere Pflicht als Katholiken hier klar und deutlich Stellung zu beziehen, im Sinne Gal 1,8-9!

Paulus waren kein Ohrenschmeichler und wir als Katholiken sollten es auch nicht sein, wenn es um das wahre Evangelium und seine Verkündigung geht!


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 in dubio 14. Jänner 2019 
 

@myschkin, @petrafel

Die Wahrheit wird uns frei machen. Aber man darf einem die Wahrheit nicht um die Ohren schlagen wie einen nassen Lappen. Der Tonfall ist für mich nicht weiterführend. Es wird zu keinem Rücktritt kommen, Türen werden zugeschlagen, Ende des Diskurses. Die Priestergemeinschaft schadet ihrem eigenen Anliegen!


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 Eichendorff 14. Jänner 2019 
 

Inhaltlich richtig

warum aber wird der Kommunionstreit nicht erwähnt? Den Tonfall ist nicht gut so.


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 Tisserant 14. Jänner 2019 

Man sollte bevor man etwas postet, seine Brille anziehen, ich bitte meine Schreibfehler zu entschuldigen!
@MSM
Ich stimme in diesem Sachverhalt mit Ihnen überein.
Allerdings ist es kein Vergnügen, von den eigenen Leuten und aus den eigenen Reihen gemobbt und angegangen zu werden!
Der Zustand der kath Kirche ist als katastrophal zu bezeichnen. Alleine was den Nachwuchs und die Berufung von Priestern angelangt, da stehen wir kurz vor der Bedeutungslosigkeit!
Und ich habe so meine Zweifel, dass junge oder auch gestandene Männer in einer Kirche dienen wollen, in der offensichtlich ein Riß durchgeht, und die sich mit eitlen Zeitgeist Themen an die Politik anbiedert, anstatt das Evanelium treu zu verkündigen und die hl Messe ehrfurchtsvoll zu zelebrieren!
Ich finde den Ton des Schreibens trifft es genau; er ist von Verzweiflung und Unverständnis ob der Äußerungen von Kardinal Marx geschuldet.

Beten wir für eine gute Entwicklung und üffnen wir unser Herz für den Herrn!


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 myschkin 14. Jänner 2019 
 

@ petrafel

Das sehe ich genauso. Kritik sollte klar geäußert werden. Dafür habe ich mit Blick auf das öffentliche Reden und Handeln der Eminenz großes Verständnis. Aber der polemische Stil, dessen sich dieser Priesterkreis bedient, führt nicht weiter. Vor allem führt das nicht den Rücktritt herbei, so wünschenswert er wäre.


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 MSM 14. Jänner 2019 
 

@Tisserant

Es müssen nicht viele sein, aber heilig!

Der Herr ist mit denen, die Ihn lieben und lässt Seine treuen Priester niemals im Stich!

Natürlich wird der Druck auf diese Priester wachsen. Doch wenn ich mich recht erinnere, dann haben sie nicht nur den großen heiligen Papst Johannes Paul II. zu ihrem Patron erwählt, der ganz gewiss ein machtvoller Fürsprecher ist, sondern sich vor allem unter den besonderen Schutz der Gottesmutter gestellt. Sie ist die unbesiegbaren Heerführerin in diesem letzten Kampf!
Man sollte sich gut überlegen, ob man sich mit ihr oder den Ihrigen anlegt. Am Ende zieht man auf jeden Fall den Kürzeren, egal wie groß und mächtig das Feindeslager scheint!


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 Rolando 14. Jänner 2019 
 

Ein wichtiges Anliegen

Bitte beten und fasten


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 petrafel 14. Jänner 2019 
 

Der Ton macht die Musik

So sehr ich die Sorgen des Priesterkreises nachvollziehen kann, so wenig kann ich dem Stil des Aufrufs etwas abgewinnen.
Das ist nicht der Tonfall von Christen, schon gar nicht der Tonfall von Priestern. Aggressivität und plakative Formulierungen dienen der Sache in keinster Weise.


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 Bernhard Joseph 14. Jänner 2019 
 

@in dubio - Ihre billige Taktik ist leicht durchschaubar

Die Kircheneinheit kann und darf gerade nicht von der Wahrheit abgelöst werden.

Wenn jemand derzeit spaltet und Frevel übt am katholischen Glauben, dann doch Kardinal Marx, der den Glauben offen relativiert und damit Wahrheit ins Belieben subjektiver Zustimmung stellt.

Eine Einheit in der Lüge, wie es die zersetzenden Kräfte in der Kirche derzeit versuchen, muss man sich deutlich entgegenstellen. Der Paderborner Priesterkreis tut dies, das ist seine Christenpflicht und geschieht aus Liebe zur Kirche.

Es ist sehr aufschlussreich, dass aus der Ecke des Relativismus, dem Sie nach Ihren Kommentaren hier auf kath.net deutlich zuzurechnen sind, Wahrheit grundsätzlich keine Rolle spielt, sondern allein auf ein abstraktes Einheitspostulat abgestellt wird, das inhaltlich an nichts gebunden ist. Das kommt aber der Preisgabe des Katholischen in der katholischen Kirche gleich, letztlich eine Absurdität und zumindest mir steigt da ein unangenehmer Geruch in die Nase.


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 MSM 14. Jänner 2019 
 

@in dubio

Spalterische Tendenzen???

Einheit gibt es nur in der WAHRHEIT!!!!
Und genau dafür stand Papst Johannes Paul II. und dafür stehen ganz offensichtlich diese mutigen Priester!!!


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 Pilgrim_Pilger 14. Jänner 2019 
 

Kirche in höchster Not....

... Menschen können diese Kirche nicht mehr retten. Beten wir für das schnelle eingreifen durch Gott Vater.


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 Marienrose 14. Jänner 2019 
 

Vergelt's Gott an den Priesterkreis!

" Wir werfen Ihnen vor, Ihr geistliches Amt zu missbrauchen!"

Danke für diese deutlichen Worte.
Es tut gut, dass es noch wahre Hirten gibt, die den Mut haben den Wölfen die Stirn zu bieten.
Ein Hoffnungszeichen für die deutsche Kirche!


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 Tisserant 14. Jänner 2019 

Mutig aber wenig Zielführen!

Der Prieter "Communio veritatais" hat zehn Mitglieder, in Deutschland gibt es laut Statistik aus dem Jahr 2017 insgsamt 13560 katholische Prister, wie viele von diesen wären bereit diesen Aufruf ebenfalls öffentlich zu unterstützen!?
Und der Druck gegen diese Priester wird nun von Seiten des Erzbistums und von Seiten der DBK zunehmen! Wer die innerkirchlichen Spielchen kennt, weiß wie das abläuft. Ich kann ein Lied davon singen, wie man aus dem Studium und Dienst gemobbt wird, weil man eben die Lehre verteidigt und auf Mißstände hinweist!
Ich hoffe nur, an diesen mutigen und ehrlichen Priestern wird nun kein Exempel statuiert; denn der Zeitgeist ist da gnadenlos, wenn man ihn kritisier! Von daher hoffe ich sehr, dass die "Communion veritatis" genügend Unterstützer, besonders vor Ort hat und diese sich auch laut öußern, wenn es hierzu kommen sollte.
Es ist im Grunde sehr traurig, dass es eines solchen Aufrufes bedarf!


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 Eliah 14. Jänner 2019 
 

Ich bin sicher

@ in dubio: Ich bin im Gegensatz zu Ihnen sicher, daß der hl. Papst Johannes Paul II. Marxens spalterische Tendenzen NICHT unterstützt hätte. Und zwar genau deshalb, weil er für die Einheit der Kirche stand.


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 in dubio 14. Jänner 2019 
 

Unter dem Patronat des Hl. Papst Johannes Paul II

Ich bin mir nicht sicher, ob der Hl. Johannes Paul II. solch spalterischen Tendenzen unterstützt hätte. Er stand für die Einheit der Kirche!


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 Eliah 14. Jänner 2019 
 

Blutiger Ernst

Nach der morgendlichen Satire ist Kardinal Marx heute schon zum zweiten Mal Thema in diesem Forum. Und diese Wortmeldung zeigt, dass Marxens Meinungsäußerungen abseits satirisch-spöttischer Überspitzung jeglicher Beschreibung spotten. Was dieser Mann äußert, ist blutiger Ernst. Er hat anscheinend den Wahlspruch in seinem Wappen auf ganz eigene Art verstanden (Ubi spiritus Domini ibi Libertas - Wo der Geist das Herrn ist, ist Freiheit“). Angebrachter wäre für ihn „Ubi Libertas Stultorum Spiritus Domini non est – „Wo Narrenfreiheit herrscht, waltet nicht der Geist des Herrn“.


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 MSM 14. Jänner 2019 
 

Preis den Herrn!!!!

Ist DAS eine starke Ansage!! So sprechen echte Hirten!! Ein ewiges Vergelt's Gott dafür!!!


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 Sureno 14. Jänner 2019 

Solange es noch mutige rechtgläubige Priester gibt, ist noch nichts verloren!


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 JuM+ 14. Jänner 2019 
 

Kar(dina)l Marx, quando vadis?

Wir werfen Ihnen vor, Ihr geistliches Amt zu missbrauchen, indem Sie die Sakramente der Kirche offenkundig als Ihren Privatbesitz ansehen, den Sie beliebig auf dem Altar des Zeitgeistes opfern.


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