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Überfall auf Wiener Kirche: Immer mehr spricht für Racheakt

10. Jänner 2019 in Österreich, 16 Lesermeinungen
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Polizei veröffentlicht Phantombild des Tatverdächtigen – Der am schwersten verletzte Klosterbruder war vor langer Zeit in eine Missbrauchsanzeige rund um damalige Internatsschüler verwickelt


Wien (kath.net)
Etwa zwei Wochen nach dem Überfall auf einer Wiener Ordenskirche sind die Ermittler des Landeskriminalamtes sicher, dass es sich um keinen normaler Raubüberfall gehandelt hat, sondern dass der Täter hier Rache verübt hat. Dies berichtet die "Krone". Denn der am schwersten verletzte Klosterbruder war vor langer Zeit in eine Missbrauchsanzeige rund um damalige Internatsschüler verwickelt. Der Täter ritzte dem Opfer mit dem Messer ein Wort in den Körper. Dies sei eindeutig als ein persönliches Motiv einzustufen. Die Polizei überprüft daher jetzt die Akten früherer Internatsschüler und deren Angehörige. Die Polizei hat inzwischen ein Phantombild des Tatverdächtigen veröffentlicht (siehe Bild).

Bild (c) LPD WIEN


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Lesermeinungen

 zeitblick 11. Jänner 2019 

Rache?

Ich hörte schon vor ein paar Jahren, dass ein schwerer Missbrauch bei den Schulbrüdern gedeckt wird. Vielleicht könnte ja die Ombudstelle, die Klassnic-Kommission und Kardinal Schönborn zur Aufklärung des Überfalls auch beitragen?


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 Witzbold 11. Jänner 2019 
 

Generalexkulpation und Realitätsverweigerung?

Ich achte Ihre Haltung, Unschuldige in Schutz nehmen zu wollen, @palüm!

Doch gerade auch wegen der gut Integrierten - wie Ihnen😊 - muss frühzeitig gegen kriminelle Strukturbildung vorgegangen werden dürfen. Und dazu gehört als allererstes, die Risikogruppen auch klar zu benennen. Ein Bsp. aus 1000; sogar vom linkslastigen Spiegel:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kriminelle-migranten-was-sagen-polizisten-und-wie-ist-das-einzuschaetzen-a-1237348.html

Dass der Islam nicht als Katalysator wirken würde und wir nur eine gestörte Sicherheitswahrnehmung hätten, ist ideologische Voreingenommenheit.

Auch ich kenne sehr vorbildliche Migranten und heilige Priester, die unter den Vorverurteilungen leiden. Gerade Ihretwegen muss gegen die schwarzen Schafe intelligenter + effektiver vorgegangen werden!

Aber die verlorene Sicherheit und Integrität in unseren Landen wird sich wohl nie mehr zurückholen lassen, dazu ist es längst schon zu spät! Es braucht nur wenige um alle zur terrorisieren


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 Palüm 11. Jänner 2019 
 

@Witzbold

Es geht hier nicht um vermeintliche oder tatsächliche Sicherheitsrisiken, die sich aus der Migration entwickeln oder nicht, sondern um die Tatsache, dass in rechtspopulistischen Kreisen vorverurteilt wird. Man hat sich einen Sündenbock geschaffen, man bedient sich eingängiger Mechanismen, ohne Ermittlungsergebnisse abzuwarten.

Sie sind da ein Paradebeispiel dafür. Sie verweisen auf Statistiken und wollen damit islamophobe Stereotypen rechtfertigen. Sie kriegen es hin, bei der Berichterstattung über einen Überfall, der offensichtlich mit Migrationskriminalität nichts zu tun hat, Asylbewerber, Migranten, Flüchtlinge und Muslime unter Generalverdacht zu stellen.

Chapeau! Diesen Rösselsprung muss man auch erst mal hinkriegen.


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 landpfarrer 10. Jänner 2019 
 

In der Schweiz wurde doie Verjährung von pädosexuellen Straftaten vor wenigen Jahren durch eine Volksabstimmung aufgehoben. Eine gewisse Inkonsistemnz im Strafsystem besteht aber dadurch, dass Mord (anders als in D) in der Schweiz verjährt, pädosexuelle Verbrechen jedoch nicht. Prinzipiell halte ich die Aufhebung der Verjäghrungsfrist für positiv.


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 Witzbold 10. Jänner 2019 
 

einfache Stochastik, @palüm

Wenn sich proportional zur Immigration aus gewissen Kulturkreisen das Sicherheitsrisiko überdimensional erhöht, muss man einen direkten Zusammenhang zugeben. Und damit meine ich nicht nur die bekannt gewordenen "großen", unvertuschbaren Gewaltverbrechen, sondern auch kleinere Delikte im Umkreis von Aufnahmezentren. Müssen wir das als Gottgegeben hinnehmen?

Übrigens geht tatsächlich eine unselige Anziehung von Priesterseminaren auf HS-Sexualtriebtäter aus. Die prozentualen Zahlen sind - wenn auch aufs Ganze gesehen gering - dennoch überdurchschnittlich hoch im Vergleich zur restlichen Bevölkerung. Warum? Da müsste man mal die Vorlieben der HS näher untersuchen... und entsprechende radikale, auch unpopuläre Schutz+Gegenmaßnahmen durchsetzen.


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 Palüm 10. Jänner 2019 
 

Ach @Witzbold,

irgendwie ist das gar nicht witzig, was Sie da schreiben. Sie wollen Vorverurteilungen legitimieren. Und zwar nur auf bestimmte gesellschaftliche Gruppen begrenzt.

Ich habe das in entgegengesetzter Richtung auch schon feststellen dürfen. Da wird man als Katholik pauschal für die pädophilen Verbrechen einer kleinen Minderheit von Geistlichen in den Topf mit denselben gesteckt. Obwohl man 1. kein Geistlicher ist, 2. keine pädophilen Neigungen hat und 3. der Ansicht ist, dass solche Verbrechen aufgeklärt, bestraft und zukünftig verhindert werden müssen.

Das einzige Verbrechen, das ich begangen habe: Ich bin Katholik und stehe dazu.

Ähnlich muss es Migranten gehen, die 1. eine andere Hautfarbe haben als Österreicher und Deutsche, 2. eine andere Sprache, 3. einen anderen kulturellen Background und 4. einen anderen Glauben.

Fakt ist nun mal, dass der überwiegende Teil der Flüchtlinge keineswegs Messerstecher, Selbstmordattentäter oder Islamisten sind.


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 Gesualdo 10. Jänner 2019 
 

Keine Verjährungsfrist

@Jesusfan

bei Mord macht vor allem wegen der ständig verbesserten Beweislage (DNS) einen Sinn. Beweismittel können oft nach Jahrzehnten erneut analysiert und mit neuen wissenschaftlichen Methoden ein Täter überführt werden.
Bei Mißbrauch, wo oft Aussage gegen Aussage steht, wird damit möglicherweise vom Gericht etwas abverlangt, was nach der geltenden Unschuldsvermutung überhaupt nicht zu leisten ist. Die Forderung mag menschlich verständlich sein, macht aber am Ende nichts besser und bringt eher Empörung gegen die Justiz hervor, wenn es aus sachlichen Erwägungen zu keiner Verurteilung kommen kann.
Es darf kein Mißbrauch passieren, das ist die Aufgabe! Dazu gehört meines Erachtens auch, wie man denn künftig verhindern will, dass die kirchlichen Strukturen attraktiv für homophil fühlende Personen sind. Und jetzt bitte nicht meinen, hier schreibt wieder jemand, der Zölibat etc. abschaffen will!


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 antonius25 10. Jänner 2019 
 

Privater Konflikt?

Es deutet einiges darauf hin. Gab es den Missbrauch, oder steckt etwas anderes dahinter, z.B. schlechte Benotung, und bereits die Missbrauchsklage war ein Racheakt?

Und wenn es den Missbrauch gab, steckt wirklich das Missbrauchsopfer hinter dem Überfall, oder wollte ein eigentlich Unbeteiligter gefühlte Gerechtigkeit üben?


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 Witzbold 10. Jänner 2019 
 

Doch @palüm, ich bitte Sie um Entschuldigung!!!

Und möchte Ihnen bei dieser Gelegenheit auch ein Kompliment für Ihre hervorragenden Sprachkenntnisse aussprechen, Sie sind ein Vorbild gelungener Integration!

Was die pauschalen Vorverdächtigungen angeht, muss ich Ihnen leider mitteilen, dass vor der großzügigen europaweiten Grenzöffnung, Messerattacken und sich-selbst-in-die-Luft-sprengende Muslime eher selten bei uns waren. Man konnte bspw. auch nachts völlig bedenkenlos Zugfahren 😊 Aber das war lange bevor Sie zu uns gekommen sind…


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 Jesusfan 10. Jänner 2019 

Verjährungsfrist aufheben

Die Verjährungsfrist für Missbrauchstäter müsste wie bei Mord staatlich und kirchlich aufgehoben werden. So ein Missbrauch ist Mord an die Seele! Daher ein Apell an den Staat: macht eine Gesetzesreform und hebt die 30-jährige Verjährungsfrist auf!!


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 Palüm 10. Jänner 2019 
 

Wo bleiben die Entschuldigungen

Eigentlich erwarte ich jetzt eine Entschuldigung all jener Foristen, die vor einigen Wochen pauschal Flüchtlinge, Muslime und Migranten für diesen
Überfall verantwortlich gemacht haben.

Ich weiß, diese Entschuldigung wird nicht kommen. Und das ist gerade in einem katholischen Forum sehr, sehr traurig,


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 SpatzInDerHand 10. Jänner 2019 

@Studiosus: Für solche Gewalt gibt es nie eine Rechtfertigung!

Trotzdem: es wäre denkbar, dass es ein wirkliches Missbrauchsopfer war, das zum Täter wurde. Der Vorfall könnte theoretisch verjährt sein. Uns muss klar sein, dass ein Missbrauchsopfer häufig nicht ungeschoren aus dem Missbrauch hervorkommt. Es kann selbst zum Missbrauchstäter werden. Oder es kann infolge seines Missbrauchtwerdens Suizid begehen.


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 Zeitzeuge 10. Jänner 2019 
 

Lynchjustiz ist niemals zu rechtfertigen und schwere

Körperverletzung ist objektiv schwer sündhaft!

Lt. tagesschau.de vom 03.09.18 werden in
Deutschland ca. 13.000 Verdachtsfälle p.a. angezeigt, Experten gehen aber davon aus, daß diese angezeigten Fälle
nur 20% der tatächlichen Fälle ausmachen, das ist wirklich erschütternd!

Wenn man sich dann gedanklich vorstellt, daß hier jedes Opfer "Selbstjustiz" üben würde, hätten wir
zuwenig Krankenhäuser, Staatsanwälte und Richter.

Nein, ohne auch nur einen einzigen Missbrauchsfall zu beschönigen, jeder
Einzelfall ist eine Todsünde vor Gott mit allen Konsequenzen, grausame "Selbstjustiz" ist ebenfalls verwerflich und durch nichts zu rechtfertigen!


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 studiosus 10. Jänner 2019 

@ derGl?ckliche

Vielleicht wurde diese ja berechtigterweise fallengelassen? Ist das a priori auszuschliessen?
Fuer solch brutale Verbrechen gibt es keine Rechtfertigung!!!


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 lakota 10. Jänner 2019 
 

@derGl?ckliche

"Ein kath.net User schrieb vor einiger Zeit, dass es sich bei dem Überfall um eine Geschichte aus der Homoszene bzw. um eine frühere Missbrauchscausa hadle, er wurde von anderen Usern attackiert - nun scheint jener User doch Recht zu haben".
Wo hat das denn jemand geschrieben? Die Vermutungen gingen doch alle Richtung islamistischer Hintergrund.
An die Bibelstelle Maleachi habe ich auch schon gedacht!


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 derGl?ckliche 10. Jänner 2019 
 

Es hat also eine Anzeige wegen Missbrauchs gegeben und diese wurde fallengelassen?

Wenn die Justiz versagt, dann braucht man sich nicht zu wundern wenn die Opfer zur Selbstjustiz greifen.

Ein kath.net User schrieb vor einiger Zeit, dass es sich bei dem Überfall um eine Geschichte aus der Homoszene bzw. um eine frühere Missbrauchscausa hadle, er wurde von anderen Usern attackiert - nun scheint jener User doch Recht zu haben.

Die ganzen Missbrauchsaffären lasten wie ein böser Fluch auf der Kirche. Und solange von ganz oben vertuscht und beschwichtigt wird, wird sich nichts ändern.

Mir fällt zum Thema Missbrauch und dessen Vertuschung folgende Bibelstelle ein (Maleachi 2,1-folgend); Jetzt gilt dieses Gebot für euch, ihr Priester:
Wenn ihr nicht hört und nicht von Herzen darauf bedacht seid, meinen Namen in Ehren zu halten - spricht der HERR der Heerscharen - , dann schleudere ich meinen Fluch gegen euch und verfluche den Segen, der auf euch ruht; ja, ich habe ihn schon verflucht, weil ihr nicht von Herzen darauf bedacht seid.


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