Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. „Das Ende von Maria 2.0“
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Diözese Chur will Alterswohnsitz Kaiserin Zitas verkaufen

23. Dezember 2018 in Schweiz, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zita wohnte ab 1962 im St.-Johannes-Stift in Zizers, um in der Nähe ihrer Kinder und zahlreicher Enkel zu sein - Sie starb dort am 14. März 1989.


Zizers (kath.net/ KAP)
Das zur Schweizer Diözese Chur gehörende "Untere Schloss" in Zizers (Graubünden), der Alterswohnsitz der letzten habsburgischen Monarchin Kaiserin Zita (1892-1989), soll verkauft werden. Das bestätigte am Dienstag die Gemeinde Zizers. Das leerstehende Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, das zuletzt als Alters- und Pflegeheim diente, wurde jahrelang von der Ordensgemeinschaft der Missionsfranziskanerinnen verwaltet.

Medienberichten zufolge wäre eine 60 Millionen Schweizer Franken teure Sanierung des Altersheims "dringend notwendig" gewesen, das nötige Geld habe aber gefehlt. Nun soll den Angaben zufolge nach einer neuen Verwendung gesucht werden. Ziel sei eine Lösung, "die dem Schloss als Kulturgut gerecht wird".


Das "Untere Schloss" in Zizers, das heute auch die Bezeichnung "St. Johann-Stift" trägt, wurde als Privatgebäude der Freiherren von Salis erbaut. Die Adelsfamilie ließ im Ort ein zweites bedeutendes Gebäude, das "Oberes Schloss" genannt wird, erbauen.

1899 erfolgte der Verkauf des Gebäudekomplexes an das "Seraphische Liebeswerk", das ein Altersheim für Priester und Ordensleute einrichtete. Geführt wurde es von 1902 bis 1939 von den Barmherzigen Brüdern, danach bis 1978 von den Dominikanerinnen und schließlich von den Oberrieter Missionsfranziskanerinnen. Nach ihrem Weggang diente das Haus bis 2016 als öffentliches Alters- und Pflegeheim, wie die Gemeinde Zizers auf ihrer Website schreibt.

St. Johannes-Stiftung, Gemeinde Zizers und Diözese Chur, der Bischof Vitus Huonder vorsteht, hätten entschieden, dass Pflegeplatz-Investitionen nicht mehr sinnvoll seien. Im Auftrag der Stiftung sucht aktuell die "Kuoni Mueller & Partner Investment AG" aus Zürich nach einer neuen Verwendung für das Schloss.
Kaiserin Zita war nach dem Exil in Kanada 1953 nach Europa zurückgekehrt. Sie ließ sich zuerst bei ihrem Bruder Felix in Luxemburg nieder. 1962 übersiedelte Zita ins St.-Johannes-Stift in Zizers, um in der Nähe ihrer Kinder und zahlreicher Enkel zu sein. Sie starb dort am 14. März 1989. Am 1. April 1989 fand unter Leitung von Kardinal Franz König ihre feierliche Beisetzung in der Wiener Kapuzinergruft statt.

Das Herz der Kaiserin ist im Schweizer Kloster Muri, dem Hauskloster der Habsburger, beigesetzt. Seit 1971 ist in der dortigen Klostergruft auch das Herz ihres 1922 verstorbenen Mannes, Kaiser Karl I., aufbewahrt. Karl wurde 2004 seliggesprochen, für Kaiserin Zita wurde im November 2009 ein Seligsprechungsverfahren eröffnet.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Chur

  1. Realitätsverlust im Bistum Chur
  2. Vatikan gibt Beschwerde gegen Statuten des Churer Priesterrates Recht
  3. Das Schweigen des Bistums Chur in der Causa Loppacher
  4. Schweizer Priester und Präventionsbeauftragter: ‚Ich stehe zu meiner Partnerin’
  5. Für die Lehre der Kirche
  6. Sendungsfeier im Bistum Chur und der Unterschied zwischen gemeinsamem und Weihepriestertum
  7. Priesterseminar Chur für alle Theologiestudenten geöffnet
  8. Gemeindeleiterin Schmid: ‚Ich habe Eucharistie gefeiert, weil ich einen Auftrag des Dekans hatte.’
  9. Bistum Chur: Positionen im Streit um Verhaltenskodex unverändert
  10. Daniel Krieg wird neuer Regens des Priesterseminars Chur







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  3. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  4. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  5. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  6. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  7. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  8. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  13. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  14. „Das Ende von Maria 2.0“
  15. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz