Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  3. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Voll in die Falle getappt
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

Das stand im Betreff des Emails: „Gute Nachrichten“

10. Dezember 2018 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ich bekam eine Email: ‚Lieber Andreas! Mein Verlobter und ich sind so dankbar für die Möglichkeit, zu wachsen in Heiligkeit durch die Ehe.‘“ Von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net) „Gute Nachrichten“ stand im Betreff des Emails: „Lieber Andreas! Mein Verlobter und ich sind so dankbar für die Möglichkeit, zu wachsen in Heiligkeit durch die Ehe. Bitte bete für uns jetzt da wir uns vorbereiten, dieses wunderbare Sakrament zu empfangen.“

Viele Paare, auch Christen, leben vor der Ehe längst zusammen, gute Katholiken tun das noch nicht und würden auf die Frage, warum sie heiraten wollen, vielleicht sagen: Damit wir endlich mit gutem Gewissen zusammen leben können. Das Nachdenken über die Ehe als Sakrament überlassen sie wohl dem Priester oder Diakon bei der Trauung.

„Heiraten um heilig zu werden“ ist wohl selten. Man könnte sagen: „Heilig werden“ ist für das ganze Leben die Antwort schlechthin! Denn sie beschreibt den Sinn des Lebens in jedem Beruf und in jeder Situation: „Gott und den Nächsten lieben und einmal in den Himmel kommen“ – das ist es, das ist der Sinn des Lebens für jeden Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter, Rasse, Beruf, Gesundheit, Erfolg oder was es sonst sein mag, was das Leben eines bestimmten Menschen charakterisiert.


Wenn man sagt, man wolle „Durch die Ehe“ heilig werden, heißt das nicht nur „im Stand der Ehe“, sondern mehr noch: „Durch die Ehe, mit Hilfe der Ehe“! Auch für einen Bettler, Handwerker, Präsidenten, Bauern oder Angestellten gilt: Er oder sie sollen in ihrem Beruf mit den dazugehörigen Standesgnaden das genannte Ziel erreichen, bei ihren Kochtöpfen, wie die Hl. Teresa von Avila sagte oder der hl. Franz von Sales eindrücklich lehrte für Menschen im Kloster oder in der Welt gleichermaßen.

Unbeschadet dieser Botschaft, die auch das 2. Vatikanische Konzil bekräftigte, darf man sagen, in der alten Redeweise vom „Stand der Vollkommenheit“ für Mönche und Nonnen und wohl auch für Priester und Bischöfe ist ein Korn Wahrheit enthalten. Es geht ja auch in ihrer Lebensweise um die Liebe. Sonst wäre der Zölibat ja keine Option für Christen.

Aber zurück zu Verlobung und Ehe: Schaufel und Küchengeschirr sind nicht als solche Mittel zur Heiligkeit, wohl aber sind es das Stundengebet und Sakramente, und eben auch das Sakrament der Ehe. Natürlich, manche Ehen stehen im Zeichen des Kreuzes durch besonderes Unglück in Form von Krankheit oder Laster von Seiten eines Partners oder eines Kindes, aber von Gott „erfunden“ wurde die Ehe für das Glück der Eheleute, für die Heiligkeit durch die Liebe zu Gott und die Liebe zum Partner und die Liebe zu den gemeinsamen Kindern.

Der selige Kaiser Karl sagte zu seiner Frau Zita vor der Hochzeit: In unserer Ehe müssen wir uns gegenseitig helfen, heilig zu werden. So möge es sein bei vielen Jungen – und vielleicht verloben sich viele auch heute genauso wie die US-Braut, die mir ihre Verlobung mitteilte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  2. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  3. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  4. Evangelische Landeskirche in Württemberg: Gleichgeschlechtliche „Ehe“ verfehlt Zweidrittelmehrheit
  5. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  6. Papst Leo XIV.: „Von den Berufungen ist die Ehe eine der edelsten und höchsten“
  7. ‚Mädelsabend in der Moschee‘: Seminarreihe für Mädchen und Frauen ab 13 zur Vorbereitung auf die Ehe
  8. Die drei schlechtesten Gründe um zu heiraten
  9. Moderator über seine Ehe mit einer gläubigen Frau: ‚Das beste Gefühl der Welt’
  10. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  8. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  9. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  10. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  11. Die große Täuschung
  12. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  13. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben
  14. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  15. „Im Namen Jesu, lass das Messer fallen!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz