30 November 2018, 06:00
"Ein Mensch, der krank ist, braucht Diskretion und Verständnis"
 
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"Ich saß ihm gegenüber, fasste ihn an beiden Händen und schaute ihn an. Sein Gesicht ist so, wie wir es alle kennen, das typische Michael-Schumacher-Gesicht; nur ein wenig fülliger ist er geworden."

Vatikan (kath.net)
"Ich saß ihm gegenüber, fasste ihn an beiden Händen und schaute ihn an. Sein Gesicht ist so, wie wir es alle kennen, das typische Michael-Schumacher-Gesicht; nur ein wenig fülliger ist er geworden." So beschreibt Erzbischof Georg Gänswein in der neuesten Ausgabe der "Bunten" seine Begegnung mit dem schwer verunglückten Michael Schumacher. Gänswein gehört zu den wenigen Menschen, die Zugang zum Zuhause der Familie Schumacher in der Schweiz bekommen hatte. Die Begegnung fand 2016 statt. Gänswein beschreibt gegenüber der "Bild", dass er sich als "heimlicher Fan" geoutet habe. "Ein Mensch, der krank ist, braucht Diskretion und Verständnis". Zum Abschied habe er mit dem Daumen ein Kreuzzeichen auf seine Stirn gezeichnet. Der Kontakt zu Corinna Schumacher, der Frau von Michael, bestehe bis heute. 2017 konnten sie und die Kinder Papst Franziskus bei einer Audienz treffen. Michael Schuhmacher wird seit einem Ski-Unfall Ende 2013 im engsten Familienkreis gepflegt.

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Archivfoto Erzbischof Gänswein




Foto (c) Petra Lorleberg/kath.net

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