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Schönborn: Richtigstellung zu "Messaggero"-Interview

5. November 2018 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Abdruck des Interviews, das aufgrund von kolportierten Aussagen Schönborns zur Abschiebung straffälliger Flüchtlinge auch in Österreich für Aufsehen gesorgt hatte, sei "gegen die Abmachung" erfolgt.


Wien (kath.net/KAP) Kritik übte Kardinal Schönborn am Vorgehen der italienischen Tageszeitung "Il Messaggero", die in der vergangenen Woche ein nicht autorisiertes Interview mit dem Wiener Erzbischof abgedruckt hatte. Der Abdruck des Interviews, das aufgrund von kolportierten Aussagen Schönborns zur Abschiebung straffälliger Flüchtlinge auch in Österreich für Aufsehen gesorgt hatte, sei "gegen die Abmachung" erfolgt; auch seien ihm "Worte in den Mund gelegt worden, die ich nicht gesagt habe", so Schönborn.

Richtig sei, dass Ausweisungen nur geschehen dürften, "wenn sie dem Gesetz entsprechen". Für Österreich sei dabei jedoch klar: "Man kann straffällige Migranten nicht abschieben, wenn sie in ihrem Heimatland damit in eine lebensgefährliche Situation geraten". Das österreichische Recht verlange, dass die betreffenden Personen in Österreich ihre Strafe abbüßen - die Frage der Abschiebung stelle sich erst im Anschluss, stellte Schönborn richtig.

In dem Interview hatte der "Messaggero" den Wiener Erzbischof u.a. zum Fall einer Jugendlichen befragt, die in Rom unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und umgebracht worden war. Die vier mutmaßlichen Täter, die das Mädchen laut den Ermittlern ermordet haben, sollten in ihre Herkunftsländer ausgewiesen werden, sollten sie für schuldig befunden werden, meinte Schönborn dazu laut der nicht autorisierten Fassung des "Messaggero". Auch in Österreich säßen zahlreiche Migranten in den Gefängnissen, die beim Drogenhandel erwischt worden seien und nun abgeschoben werden müssten - Aussagen, die Schönborn nun in der ORF-Sendung "Hohes Haus" richtigstellte.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 goegy 6. November 2018 
 

Kommentatoren hier scheinen nicht zu wissen, dass aus islamische Sicht viele an Ungläubigen begangene Untaten sogar Allah-gefällig sind und gleich ins Paradis führen. Dem Täter stehen dann gleich 72 Jungfrauen zu Diensten.
Tönt grausig, aber ist Fakt. Unsere ethischen Massstäbe sind nicht auch die des Islam. Eine Schwester umzubringen, weil sie einen Ungläubigen liebt, ist für den muslimischen Bruder unbedenklich. Unsere Gerichte werden dafür Hunderte von strafmildernden Umständen anführen.


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 Hadrianus Antonius 5. November 2018 
 

@Herbstlicht

Geehrter @Herbstlicht,
Das Mädchen in Ihrem Beispiel hat eine sehr berechtigte Angst: einerseits gibt es nur allzuviel gefährliche Banditen (und wie der österreichische Geheimdienst gerade mitteilte, sind noch 20000 (zwanzigtausend) weitere junge Männer aus Iran, Pakistan, Bangla Desh und Irak nach Deutschland unterwegs) und zweitens ist dieses Mädchen dem Gutmenschentum von realitätssinnverlorenen Galonsfiguren wie Schönborn wehrlos ausgeliefert.
Gibt "blauäugig" Interviews an großen Gazetten, jammert bei Publikation "gegen die Abmachung" (warum gibt Schönborn dann überhaupt ein Interview an diesen Journalisten?) und krabbelt bei Drohgebärden eiligst zurück.
Feigheit und kurzsichtiger Irenismus und großzügiges Flunkern mit der Wahrheit : typisch Schb. eben.


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 Herbstlicht 5. November 2018 
 

@Michael F.

Glauben Sie wirklich, dass Straftäter aus der muslimischen Welt in jedem Fall den Straftätern aus unseren Breiten gleichgestellt würden?
Man wird Entschuldigungsgründe finden: Traumata, ein anderes Frauenbild oder was auch immer.
Den Geschädigten und den schlimmstenfalls Getöteten allerdings helfen diese Erklärungen nichts mehr.

Ich denke, dass jeder, der einem anderen Menschen Gewalt antut und ihm anschließend sogar das Leben nimmt, sich ganz im Innersten bewusst ist, dass er Böses tut.
Auch ein bisher archaisches, muslimisch geprägtes Umfeld kann keine Entschuldigung für solche Untaten sein.

Bei uns werden z.B. Rentner, die in Müllcontainern nach weggeworfenen Resten oder Flaschen stöbern, bestraft.
Armut wird hier also nicht als Erklärung und Entschuldigung berücksichtigt.
Unsere Welt ist so voll von Ungerechtigkeiten, dass es ein Jammer ist.


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 Michael F. 5. November 2018 
 

Komplexes Thema

Die Vorkommentatoren machen es sich allzu leicht. Es geht ja nicht um Straflosigkeit für die Täter. Ist es gerecht, die Täter, "nur" weil es Migranten sind, implizit mit der Todesstrafe zu bedrohen und damit härter als Täter mit Staatsbürgerschaft? Ich denke, es macht auch einen Unterschied, wie konkret die Lebensgefahr ist, z.B. ob durch das dortige Justizsystem oder aufgrund der allg. Lage im Land.


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 Herbstlicht 5. November 2018 
 

Herr Kardinal, bitte versetzen Sie sich auch in die Lage des Opfers!

Kardinal Schönborn:
"Man kann straffällige Migranten nicht abschieben, wenn sie in ihrem Heimatland damit in eine lebensgefährliche Situation geraten".

Und das Opfer? - Unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und umgebracht!
Auch das junge Mädchen kam in eine "lebensgefährliche Situation" - und hat diese "Situation" nicht überlebt.

Dass ein nicht abgesegnetes Interview nicht veröffentlicht werden sollte, kann ich nachvollziehen.
Aber sollte Kardinal Schönborn, falls diese Aussage so gefallen ist, nicht zu dem stehen, was er gesagt hat?
Er sollte einmal bedenken, wie sich das junge Mädchen in dieser "lebensgefährlichen Situation" gefühlt haben mochte: Angst, Panik, Hilflosigkeit, Verzweiflung, ein Ausgeliefertsein und dabei nichts tun zu können.


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 JuM+ 5. November 2018 
 

Schönborn

geht natürlich aus Angst vor den linken Medien in die Knie. Leider ist dieses kardinale Appeasement zur Gewohnheit geworden.


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