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Halloween?

31. Oktober 2018 in Kommentar, 11 Lesermeinungen
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„Halloween? Nein danke! Ich kann nur sagen: Sehr gut, vielen Dank.“ – „Allerheiligen, was für ein wunderbares Fest, wie ein zweites Ostern mit dem Blick in den geöffneten Himmel hinein.“ kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net) In meiner Kindheit und Jugend gab es Allerheiligen und Allerseelen. Halloween kannte niemand, auch die Erwachsenen nicht. Wer hat es zu uns gebracht, wer wollte es und hatte die Macht dazu? Keine Ahnung. Wer und wie auch immer, er hat uns Schaden gebracht! Geistige Umweltverschmutzung.

Vor Tagen erhielt ich von einer Gruppe aus Tirol folgenden Text:

Wir feiern kein Halloween, weil unser Gott Herr des Lebens ist, nicht Herr des Todes. Jesus sagte zu Thomas: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Jesus sagt. Ich bin der Weg, und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh 14,6)

- Weil wir einem Gott des Lichts und nicht der Dunkelheit dienen! Wir sind Christen. „Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben. Wer mir nachfolgt wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (John 8:12)


- Weil wir unser Haus nicht mit Hexerei, Geistern und satanischen Emblemen beschmutzen wollen. „Achtet auf meine Anordnungen, befolgt keinen von den greulichen Bräuchen, die man vor euch befolgt hat, und verunreinigt euch nicht durch sie. Ich bin der Herr, euer Gott.“ (Lev 18,30)

Halloween? Nein danke! Ich kann nur sagen: Sehr gut, vielen Dank. Inzwischen habe ich mich informiert und stelle mit großer Dankbarkeit fest: Es gibt bereits eine katholische Gegenbewegung: Die Nacht der 1000 Licht. Im Internet steht darüber: Am Abend des 31. Oktober erstrahlen in vielen Pfarren tausende Lichter: Sie möchten uns einstimmen auf das Allerheiligen-Fest. Kirchen, Kapellen, besondere Orte, Wege, Labyrinthe – viele verschiedene Projekte laden dazu ein, in eine besondere Atmosphäre einzutauchen. Zu Allerheiligen gedenken wir nicht nur der bekannten Heiligen, sondern auch der "Alltags-Heiligen": Jener, die im Verborgenen Gutes tun und so die Welt heller machen. Der Lichterglanz der Nacht der Tausend Lichter weist darauf hin, dass es das "Heilige" auch in meinem persönlichen Leben gibt - und nur darauf wartet, entdeckt zu werden.

Ich füge hinzu: In der Begegnung mit einem oder einer Lieblingsheiligen finden wir für uns persönlich solche Lichter! Man kann sie sich auch wählen. Für mein Bischofsamt habe ich mir die heilige Katarina von Siena als Patronin gewählt. In den letzten Monaten hatte ich eine je besondere Begegnung mit Kardinal Francois-Xavier Nguyen Van Thuan und zuletzt mit Chiara und Enrico Petrillio. Und eigentlich auch mit vielen Anderen. Und ich warte auf die Nächsten, die mir Gott schicken wird.

Allerheiligen, was für ein wunderbares Fest, wie ein zweites Ostern mit dem Blick in den geöffneten Himmel hinein.


Archivfoto Weihbischof Laun




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Lesermeinungen

  5. November 2018 
 

Wie wär's mit "Holy wins" statt "Halloween" oder "hallo Wien"?


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0
 
 Mariat 2. November 2018 

@Frederico R.

Entschuldigen Sie bitte, dass ich Ihnen unterstellt habe, dies als Vorschlag für einen Weg zu sehen, Kindern- und Jugendlichen, den Weg zur KIrche " schmackhaft zu machen".
Eine gesegnete Zeit
Mariat


2

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 Federico R. 2. November 2018 
 

@Mariat - Bittere Ironie

Der letzte Absatz meines Postings war natürlich ironisch gemeint – nichts als Ironie - pure Ironie – bittere Ironie.


2

0
 
 Mariat 2. November 2018 

Vielen Dank

an @SursulaPitschi und @FranzX, für diese gute Tat - mit den Heiligenbildchen und Grablichtern.
So kann man alles in LIEBE verwandeln.
Gottes reichen Segen
Mariat


1

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 Federico R. 1. November 2018 
 

Allerheiligenmesse in meiner überwiegend ...

... katholischen Heimatgemeinde (ca. 3811 Einwohner): Nur ein (Vorabend-)Gottesdienst zum Hochfest! Auf dem Fußweg zur Kirche mehrere Gruppen maskierter Kinder. Vorgezogene Fasnacht? Nein: Halloween! In der Kirche - das vordere Schiff nur schwach besetzt, rechte Seite fünf Leute, darunter der Lektor, links etwa zwanzig. Der Altardienst bestand nur aus dem Pfarrer. Zwei Herren im Rentneralter ersetzten die Ministrant/innen. Ferienzeit!

Auf dem Rückweg wieder mehrere Gruppen als Hexen und Teufel verkleideter Kinder. Ein der Statur nach etwa 10jährer Bub war als Skelett maskiert - mit Totenkopfmaske.

Spontan ging mir ein Vorschlag des Münchner Kardinals Marx durch den Kopf: Die Kirche müsse neue Wege gehen, sich etwas einfallen lassen, Mut haben für Neues. (Damals von einem inzwischen verstorbenen Priester – ein Zisterzienser - in einer Predigt mit der Bemerkung quittiert: „Ja so ein Schmarrn:“)

Halloween in die Kirche verlegen? Wie wär’s. Vielleicht lässt sich so die Jugend anlocken?


1

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 FranzX 31. Oktober 2018 

Wir haben seit Jahren...

... kleine (vertikale) Info-Streifen mit der Darstellung jeweils eines Heiligen in einem kurzen Text (z.B. unter dem Titel "Die unglaublichste Geburt aller Zeiten" für Maria) samt gemeinfreiem Heiligenbild - und der Erklärung: "Liebe Kinder, heute ist Halloween. Wie Ihr vielleicht wisst, kommt dieses Wort vom Englischen "All Hallows' Eve" - dem "Vorabend vor Allerheiligen". Dann die kindgerechten Erklärungen zu Heiligen allgemein und dem dargestellten Heiligen im Besonderen.
Angeheftet ist eine Gummibärchen-Minitüte.

Kam bei den Kindern immer gut an, oft gab es auch die Gelegenheit, etwas persönliches dazu zu sagen.

Wir hatten vor Jahren die Idee dazu - aber ein Freund von mir hat dann kurzentschlossen die Ausführung ganz toll gestaltet. (Vielen Dank dafür, Martin!)

Ich kann diese Chance nur empfehlen.
Wir freuen uns immer, wenn Kinder klingeln!!! :-)


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 SursulaPitschi 31. Oktober 2018 

Den Kindern ein Heiligenbild mit einer Erklärung auf einem Papier "Allerheilien"

mitgeben und ein Grablichtlein.
Dazu erklääre ich den klingelnden Kindern , dass wir zu Allerheiligen auf den Friedhof gehen und dort beten...

Letztes jahr kam das sehr gut an.


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 Mariat 31. Oktober 2018 

" Ich spiele nicht mit"...

war meine Antwort, noch vor Jahren als es bei uns begann.
Oh, die Rache war süß - und zugleich unheimlich.
Toilettenpapier vom Dach herabhängend verzierte die Rosen, die im Mondschein sichtbar waren. Unheimlich. Rohe Eier an der Hauswand und buntes Pulver (Hexenpulver?)vor der Haustüre.
Noch vor Morgengrauen räumte ich alles fort.
Heute sagte mir ein älterer Herr, man soll nicht sagen, sondern schweigend die " süß oder sauer" Halloween - Gänger segnen.
Dies werd ich ab jtzt tun. Türe auf - segnen; Türe zu.


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 Mariat 31. Oktober 2018 

an Halloween gehen bei uns meist die kleinen von Haus zu Haus.


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 Adamo 31. Oktober 2018 
 

Halloween ist geistige Umweltverschmutzung !

Halloween kam aus den USA zu uns. Dass sich dieser Spuk bei uns so schnell verbreitete, hat mit einer allgemeinen ANGSTLUST zu tun.

Jesus sagte aber sehr oft: "HABT KEINE ANGST".
Beherzigen wir doch seine Aussage.

Beachten wir nur die ARD und ZDF-Programme um 20:15 Uhr; fast täglich bekommen wir Mord- und Totschlag-Filme vorgesetzt.
Weshalb?
Weil die Menschen so etwas sehen wollen, deshalb werden sie auch gesendet.

Hierzu gehört auch das Filmen und Fotografieren von Unfällen mit Schwerverletzten.

Wenden wir uns doch alle dem Guten zu und nicht dem Bösen.

Das Gute kommt von Gott, das Böse vom Teufel !

Halloween? Nein danke!
Besser Heilige, als hohle Köpfe!


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 SCHLEGL 31. Oktober 2018 
 

Richtig und wichtig

Da kann man Weihbischof Laun nur zustimmen!Vor vielen Jahren haben wir im Stephansdom mit der Jugend des Domes formuliert:"Besser Heilige, als hohle Köpfe."
Wenige wissen,dass dieses heidnische Fest,wie anderer Unsinn,aus den USA zu uns gekommen, ein Totenfest der Kelten war. Zweifellos war es mit Menschenopfern,- das symbolisieren nämlich die hohlen Kürbisse-, verbunden.
Dies war in der Westkirche der Grund, das Fest ALLERHEILIGEN vom Sonntag nach Pfingsten,-da wird dies in der Ostkirche noch heute gefeiert-, auf 1. November zu verlegen!
Der Papst wollte im 8. Jahrhundert diesem heidnischen Fest,das auch Ritualmorde beinhaltete,das Fest der HEILIGEN entgegensetzten.
Vor vielen Jahren habe ich das in meinem Gymnasium den Klassenvorständen erklärt, worauf die meisten dieses Fest in der Klasse GESTRICHEN haben.Ich habe den Schülerinnen/Schülern erklärt,was es mit diesem Fest auf sich hat und sie haben verstanden,dass man Mord und Gewalt nicht verherrlichen soll! Msgr.Franz Schlegl


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