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Gruppenvergewaltigung in Freiburg

29. Oktober 2018 in Deutschland, 23 Lesermeinungen
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Wehrlose 18-Jährige wurde in Freiburg vergewaltigt, Polizei nahm bereits sieben Syrer und eine Person mit deutschem Pass in U-Haft – Verdacht auf bis zu 15 Täter – Sicherheitsgefühl in Freiburg ist erneut beeinträchtigt


Freiburg (kath.net) Opfer einer 4-stündigen Gruppenvergewaltigung wurde eine 18-Jährige am 14. Oktober in Freiburg, nachdem sie eine Discothek verlassen hatte. Sie hatte in der Disco ein Getränk mit Beimischung erhalten, das sie wehrlos machte, in einem nahegelegenen Gebüsch fielen die jungen Männer über sie her. Nach Informationen der „Bild“ handelt es sich bei dem Haupttäter um Majd H., dieser wurde bereits vor der Vergewaltigung polizeilich gesucht und lebt schon seit mehreren Jahren in Deutschland. Er hatte dem Opfer möglicherweise eine Ecstasy-Tablette verkauft und ihr eventuell auch das Getränk mit Beimischung gegeben.

Nach Angaben der „Bild“ handelt es sich bei den bisher verhafteten acht Tatverdächtigen um sieben Syrer und einen Mann mit deutschem Pass. Die Syrer lebten offenbar in Flüchtlingsheimen. Der Haupttatverdächtige ist ein syrischer Kurde, auch seine Familie wohnt in Freiburg.


Möglicherweise war eine Mehrzahl der Täter bereits polizeilich auffällig geworden.

Der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn betonte gemäß Presseaussendung der Stadt Freiburg: „Es gibt keinerlei Toleranz für solche widerwärtigen Verbrechen. Wir werden unsere Anstrengungen, die Stadt für alle Menschen sicher zu gestalten, in enger Zusammenarbeit mit der Polizei weiter intensivieren.“ Gleichzeitig warnte er davor, in Freiburg lebende Geflüchtete pauschal zu verurteilen.

Oberbürgermeister Horn sagte inzwischen gegenüber der „Bild“: „Die Frau ist schwerst traumatisiert“.

Das Sicherheitsgefühl in Freiburg wurde bereits durch den Mordfall am 16. Oktober 2016 empfindlich beeinträchtigt. Ein Migrant aus Afghanistan hatte eine 19-Jährige Medizinstudentin bei der Rückkehr von einer Studentenfeier um drei Uhr nachts vom Fahrrad gezerrt und vergewaltigt, sie erlitt dabei schwere innere Verletzungen. Die junge Studentin wurde tot in einem Bach aufgefunden, der Täter inzwischen zu lebenslanger Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Der Fall hatte damals überregionale Aufmerksamkeit erregt.

Unter dem Facebookeintrag des parteilosen Freiburger Oberbürgermeisters Martin Horn zu diesem Verbrechen findet sich eine Flut von Kommentaren. Auffallend viele der aktuell über 700 Posts äußern sich kritisch über Horns Stellungnahme, siehe Link unten.

Link zur Stellungnahme von OB Horn auf Facebook - Mit Kommentaren

Das schreckliche Verbrechen in der Hans-Bunte-Straße entsetzt mich, ebenso meine Bürgermeisterkollegin und -kollegen wie...

Gepostet von Martin Horn am Freitag, 26. Oktober 2018

Foto oben: Symbolbild


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