SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
- Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
- Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
- „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
- „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
- „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
- Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
- Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
- Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
- Wir machen da was mit Medien
- Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
- Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
- Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
| 
Neue Website: Nur 3 Prozent der US-Bischöfe gegen Untersuchungen24. Oktober 2018 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Nur fünf Bischöfe, darunter die Kardinäle Cupich und Wuerl, sprechen sich gegen eine unabhängige Untersuchung der Missbrauchsfälle im US-Klerus aus.
Washington D.C. (kath.net/jg) Die neue Internetseite churchtransparency.com hat Stellungnahmen von 160 Bischöfen der USA zum Vorschlag einer unabhängigen, von Laien geleiteten Untersuchung über Missbrauchsfälle im Klerus gesammelt. Die Idee tauchte bald nach dem Rücktritt von Theodore McCarrick aus dem Kardinalskollegium und der Veröffentlichung eines Memorandums des ehemaligen Nuntius in Washington, Carlo Maria Viganò, auf. Der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Daniel Kardinal DiNardo, hatte sich positiv dazu geäußert. Nur fünf Bischöfe haben den Vorschlag abgelehnt. Es sind dies Blase Kardinal Cupich, der Erzbischof von Chicago, Donald Kardinal Wuerl, der zurückgetretene Erzbischof von Washington D.C., Michael Jackels, der Erzbischof von Dubuque, Joseph Kardinal Tobin, der Bischof von Newark und Robert McElroy, der Bischof von San Diego. 53 Prozent der Bischöfe haben sich für eine Untersuchung ausgesprochen, 44 Prozent blieben neutral. 
Blase Kardinal Cupich, der Erzbischof von Chicago hat mehr als einmal darauf hingewiesen, dass der Papst eine größere Agenda habe, als sich mit den Vorwürfen von Erzbischof Viganò auseinander zu setzen. Dazu zählte er den Umweltschutz, Hilfe für Migranten und die Arbeit der Kirche. Man werde sich nicht ins Bockshorn jagen lassen, sagte er. In einer Stellungnahme, die auf der Internetseite des Erzbistums Chicago veröffentlicht wurde, wollte er sich zur Glaubwürdigkeit der von Viganò erhobenen Vorwürfe nicht äußern. Um diese beurteilen zu können, müssten sie zunächst gründlich untersucht werden. Dazu sieht er aber offenbar keinen Anlass. Joseph Kardinal Tobin, der Erzbischof von Newark, hat sich reserviert zum Memorandum von Erzbischof Viganò gezeigt. Es sei kein Beitrag zur Heilung der Opfer sexuellen Missbrauchs, sondern enthalte faktische Fehler, Anspielungen und eine beängstigende Ideologie, schreibt Tobin in einer Stellungnahme. Auch Robert McElroy, der Bischof von San Diego, vermag in dem Memorandum von Erzbischof Viganò nichts anderes als einen ideologisch motivierten Angriff auf den Papst zu sehen. Er unterstellt Viganò, persönliche Rechnungen begleichen zu wollen. McElroy, der als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Kardinal Wuerl als Erzbischof von Washington gehandelt wird, befürwortet zwar Einrichtungen zum Schutz gegen klerikalen Missbrauch, die von Laien geleitet werden. Seine Stellungnahme bezieht sich aber nur auf den Missbrauch Minderjähriger. Donald Kardinal Wuerl, dessen Rücktrittsgesuch als Erzbischof von Washington Papst Franziskus mittlerweile angenommen hat, kritisiert in seiner Stellungnahme das Memorandum von Erzbischof Viganò. Der ehemalige Nuntius habe ihm nie Informationen über ein Dokument vorgelegt, das Sanktionen von Papst Benedikt XVI. gegen McCarrick enthielt. Er schlägt hingegen vor, dass eine apostolische Visitation, um die Kardinal DiNardo beim Papst angesucht hat, auch die Tätigkeit Viganòs in Washington untersuchen solle. Michael Jackels, Erzbischof von Dubuque, schreibt in einer Stellungnahme, er habe das Memorandum von Erzbischof Viganò nicht gelesen. Er halte sich an die Unschuldsvermutung und lehne Rufschädigung durch Verleumdung und Geschwätz ab. Link zur Internetseite Church Transparency:
churchtransparancy.com
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Hadrianus Antonius 25. Oktober 2018 | | | | Es wird eng Es ist schon illustrativ wie wenige Postings ein wirklich wichtiger Artikel auslöst.
Vor gerade 4 (vier) Wochen gab es 26(sechsundzwanzig) Bischöfe, die eine neutrale Untersuchung befürworteten.
Und jetzt sind es 85(fünfundachzig), sprich das 3,5-fache von vor 4 Wochen; und 70 (siebzig) sind neutral.
Auf Altrömisch: dum tacent, consentiunt: weil sie schweigen und neutral sind, sind sie einverstanden.
Und nur 5 Bischöfe, der Kern des TeamFranziskus in den USA, sind gegen eine neutrale Untersuchung.
Eine tektonische Kräfteverschiebung.
Während PFranziskus nach eigenen Aussagen schweigen will und trotzdem nur in Predigten im domus St Marta schwadroniert, sammeln die neutrale Ermittler immer mehr Informationen, und jedes Leck löchert die vatikanische Verteidigung zusätzlich. |  0
| | | | | Der Gärtner 24. Oktober 2018 | |  |
Vorsicht. In der Liste fehlen auch noch viele Meldungen.
Sollten die US-Behörden beauftragt werden, wissen sie jetzt schon einmal, wo es sich anzufangen lohnt. |  4
| | | | | Bernhard Joseph 24. Oktober 2018 | | | | "Er halte sich an die Unschuldsvermutung und lehne Rufschädigung durch Verleumdung und Geschwätz ab" Was wohl die Opfer der klerikalen Triebtäter zu solch grotesker Verharmlosungstaktik sagen?
Man erkennt deutlich an den Stellungnahmen der fünf Bischöfe, dass ihnen jegliche Empathie für die Opfer fehlt. Immer steht der Täterschutz im Vordergrund.
Selbst arbeitet man gegenüber Erzbischof Voganò mit den übelsten Unterstellungen und Verleumdungen.
Gewissen scheint für die Herren ein Fremdwort.
An solchen Bischöfen lässt sich erkennen, wie tief ein Teil des Klerus in der Kirche gesunken ist. |  10
| | | | | JuM+ 24. Oktober 2018 | | | | Damit hat sich die Homolobby wohl geoutet... |  11
| | | | | 24. Oktober 2018 | | | | Warum wundert mich die genannten fünf Namen schon wieder nicht? Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden. (Lk 12,2-3). |  12
| | | | | 24. Oktober 2018 | | | | Der Verbrecherclan vom Vatikan Wer nichts zu befürchten hat kann den Untersuchungen zustimmen! So einfach ist das. |  12
| | | | | wedlerg 24. Oktober 2018 | | | | Scheint eine kleine Gang um PF zu sein Offenbar hat PF die ausgewählt, die mit den restlichen Bischöfen wenig gemein haben. Jetzt eint sie die Vertuschung homosexueller Taten. |  13
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuUSA- Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
- USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
- 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
- US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
- USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
- US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
- Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
- Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
- Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
- Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
| 






Top-15meist-gelesen- Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
- Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
- 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
- Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
- Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
- AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
- Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
- USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
- Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
- US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
- Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
- „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
- MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
- „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
- Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
|