Login




oder neu registrieren?
Aktuelles Chronik Deutschland Österreich Schweiz Kommentar Interview Weltkirche
Prolife Familie Jugend Spirituelles Kultur Buchtipp Reise English

Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Kommt Corona-Impfpflicht?
  2. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  3. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  4. Der grosse Betrug
  5. Papst Franziskus in Geldnot!
  6. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  7. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  8. Mexiko: Priester nimmt während der Messe Anruf des Papstes entgegen
  9. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  10. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick

Papst-Gesandter Hoser kommt zu Wiener Medjugorje-Friedensgebet

18. September 2018 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auch Kardinal Schönborn und Seher Ivan Dragicevic bei großer Gebetsveranstaltung im Stephansdom.


Wien (kath.net/KAP) Der Apostolische Visitator für den Wallfahrtsort Medjugorje, Erzbischof Henryk Hoser, kommt am Donnerstag nach Wien. Gemeinsam mit Kardinal Christoph Schönborn feiert er einen Gottesdienst im Rahmen des Medjugorje-Friedensgebetes, zu dem von 16 bis 21 Uhr erneut Tausende Gläubige aus dem In- und Ausland erwartet werden. Als besonderer Gast wird zudem Ivan Dragicevic zugegen sein, der bezeugt, seit 1981 täglich die Gottesmutter Maria zu sehen. Das Medjugorje-Friedensgebet findet seit 2008 jährlich im Wiener Stephansdom statt und gilt als eine der größten religiösen Veranstaltungen Österreichs.
Hoser war im Zuge der Vatikan-Erhebungen zu Medjugorje von Papst Franziskus im Mai 2017 zum Sonderbeauftragten und am 5. Juli 2018 per Dekret zum Apostolischen Visitator ernannt worden. Sein Mandat enthält keine Beurteilung der Echtheit der Marienerscheinungen, sondern ausschließlich die Überprüfung des konzilsgemäßen Ablaufs der Pilgerseelsorge. Zuletzt hatte er sich positiv dazu geäußert: Medjugorje sei zum "Weltmittelpunkt des Gebetes und der Bekehrung geworden", erklärte er am vergangenen 25. Juli in einer Predigt zum Pfarrpatrozinium. Der bosnisch-herzegowinische Ort sei eine "Quelle der Gnade".
Hinsichtlich der Pilgerseelsorge vor Ort sagte Hoser ebenfalls im Juli, sie habe die "Volksfrömmigkeit zu Christus" zum Zentrum und sei völlig im Einklang mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Derart viele Menschen kämen als Pilger nach Medjugorje, "um Gott zu treffen, um Christus zu treffen, um seine Mutter zu treffen". Viele würden dabei den Weg Mariens als "sichersten Weg" zu Gott und zur Lebensfreude erkennen, betonte der Visitator. Medjugorje biete Raum für die göttliche Gnade durch die Fürsprache der Gottesmutter, die an diesem Ort als "Königin des Friedens" verehrt werde. Als einen eigenen Auftrag durch den Papst bezeichnete Hoser, den für die Seelsorge zuständigen Franziskanern bei der Organisation und Aufnahme der Pilger zu helfen und "Stabilität und Anleitung" zu geben.

Rund 2,5 Millionen Gläubige aus aller Welt kommen jährlich nach Medjugorje, wo seit 24. Juni 1981 regelmäßige Erscheinungen der Gottesmutter berichtet werden. Über die bislang noch ausstehende Anerkennung der Ereignisse durch den Vatikan muss letztlich Papst Franziskus entscheiden.

Bei dem Wiener Friedensgebet gibt es vor dem zentralen Gottesdienst um 19 Uhr mehrere Glaubenszeugnisse, u.a. von Vertretern der Gemeinschaft "Allianz der Barmherzigkeit". Zwei Missionare, P. Enrico Porcu und P. Antonello Cadeddu, berichten darüber, in welcher Weise die Botschaften von Medjugorje für ihren Einsatz in den Favelas von Rio de Janeiro Inspiration und Leitfaden sind. Weiters wird der Pfarrer von Medjugorje, Franziskanerpater Marinko Sakota, über seine Tätigkeit und seine Begegnung mit Erzbischof Hoser sprechen, Vertreter der für ehemaligen Suchtkranke gegründeten Gemeinschaft Cenacolo über ihr neu geschenktes Leben, sowie Mitarbeiter der Ernährungsinitative "Mary's Meals" über aktuelle Projekte und den Einsatz bei der Flutkatastrophe im indischen Kerala.
Das Friedensgebet steht unter der Patronanz von Kardinal Schönborn und wird musikalisch gestaltet von einem Chor und einer Musikgruppe um die in Medjugorje wirkende Violinistin Melinda Dumitrescu. Die Organisation obliegt der Gebetsgemeinschaft "Oase des Friedens", die 1988 als Antwort auf die Ereignisse von Medjugorje gegründet wurde. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig zu Gebet, Gottesdiensten und zum Einsatz für Projekte, die in Zusammenhang mit der Spiritualität von Medjugorje stehen. (Infos: www.friedensgebet.at)

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nazareth 21. September 2018 
 

@Paddel

Leider...wie selbst die Priesterweihe nicht vor dem Abgrund des tiefen Falles schützt wenn der Mensch nicht alles von Gott erwartet und erbittet...Wallfahrt allein ohne Reue und Umkehr und ehrliches Ausrichten auf Gott bringt nichts...aber besondere Orte und Gnadenstätten sind immer wieder wie Oasen auf unseter Wüstenwanderung...sie können Nahrung und Belebung sein und sollten auch angenommen werden als solches...das mit ihren Bekannten schmerzt,auch und besonders Maria...


0

0
 
 Paddel 20. September 2018 

Ehebruch

Ich kenne zwei Männer aus dem nächsten Bekanntenkreis, die Medjugorjebegeisterte Wallfahrer und Beter sind, aber ihre Frauen betrogen haben.
Einer davon hat seine "Neue" auf der Wallfahrt kennengelernt.
Wenn sich alles nur noch um Medjugorje dreht, dann kommt mir das komisch vor. Diesen Hype kenne ich von keinen anderen Wallfahrtsorten, auch wenn diese mehr oder doppelt so viele Wallfahrer haben.
Ich bete auf einem Medjugorjerosenkranz, es ist mir eine Freude, wenn die Hl. Jungfrau dort verehrt wird, ich bin offen für eine positive Beurteilung dieses Wallfahrtsortes, aber ich sehe nicht nur gute Früchte und auch der Hype (nur noch Medjugorje sonst nichts mehr) ist für mich übertrieben. Dass Kardinal Schönborn ein Verfechter von Medjugorje ist macht für mich die Sache auch nicht einfacher.


0

0
 
 nazareth 18. September 2018 
 

Hast du ein Anliegen?

Bitte Maria darum am Donnerstag Abend. In Gemeinschaft mit den Gläubigen dort im Stephansdom. Ich habe nämlich schon echte Wunder erlebt durch Marias Fürsprache in Medjugorje,auch von Zuhause aus...der Himmel ist ganz nah...dann erleben wir unsere Kirche und Gott neu im Gebet. Und geben frohen Herzen Zeugnis!


3

0
 
 Rosenzweig 18. September 2018 

Danke - werter @grajo - sehr aufmerksam von Ihnen..

-
alle nur möglichen Live Übertragungen - uns hier schon anzugeben ! -

Ganz sicher auch ein Ehrerweis für die liebe Gospa- der wir- "LIVE-Teinehmer" uns dankbar anschließen!
-
Besonders erfreulich auch - dass erstmalig zu dem tradition. Medjugorje-Gebetstreffen im Wiener Stephan Dom
der Papst Gesandte, Bf.Hoser gemeinsam mit Kard.Schönborn den Gottesdienst feiern wird.-
-
Danke liebe Gospa u. hilf uns wieder bewusster Deinem RUF zu folgen!
In dieser Freude verbunden..





-


4

0
 
 grajo 18. September 2018 

LIVE-Übertragung

Das Friedensgebet wird live am 20, 9, 2018 übertragen auf Kathtube, auf www.KIT-TV.at i• in ganz Österreich im A1-TV Kanal 396
• in Oberösterreich zusätzlich im Kabelnetz von
UPC-OÖ Kanal 146
* in der Stadt und im Bundesland Salzburg Im Kabelnetz der Salzburg AG auf 450 MHz Kanal 69
* Im Raum Gleisdorf im Kabel von Tele Schögler auf Kanal 68
* Im Raum St. Johann/Tirol bei Kabel-TV St. Johann in Tirol LCN 97
• und als Livestream im Internet unter www.kit-tv.at

und in der Ukraine, in Russland und in weiteren Sprachen.

www.kit-tv.at


6

0
 
 lesa 18. September 2018 

Spiritualität der Kirche

Die Spiritualität von Medjugorje ist einfach die Spiritualität des in der Kirche gelebten Evangeliums mit Maria, der Mutter der Kirche, die helfend nahe ist und uns um Gebet bittet, damit Friede wird. "Die Rettung der Welt ist zuallererst die Frucht des Gebetes." (P.Johannes Schmid)


7

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medjugorje

  1. Medjugorje: Ende der Monatserscheinungen für eine "Seherin"
  2. Mit kath.net zu Ostern 2020 nach Medjugorje
  3. Mit kath.net zu Ostern 2020 nach Medjugorje
  4. Mit kath.net zu Ostern 2020 nach Medjugorje
  5. Mit kath.net zu Ostern 2020 nach Medjugorje
  6. Mit kath.net zu Ostern 2020 nach Medjugorje
  7. Mit kath.net zu Ostern 2020 nach Medjugorje
  8. Mit kath.net zu Ostern 2020 nach Medjugorje
  9. Mit kath.net zu Ostern 2020 nach Medjugorje
  10. Mit kath.net zu Ostern 2020 nach Medjugorje








Top-10

meist-gelesen

  1. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  2. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  3. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  4. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  5. Papst Franziskus in Geldnot!
  6. Vom Lehramt längst beantwortet
  7. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  8. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens
  9. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  10. Es gibt Tragödien, die durch keine Ethik zu vermeiden sind

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz | US