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Marie Lataste – Eine Frau „vom heiligen Herzen Jesu“

26. September 2018 in Buchtipp, 4 Lesermeinungen
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Marie Lataste ist heute kaum jemand bekannt. Rezension zu zwei Büchern über die französische Ordensfrau und Mystikerin. Von Hans Jakob Bürger


Linz (kath.net) Im „Wetzer & Weltes Kirchenlexikon von 1891“ notierte einst der Jesuitenpater Bischart über „Marie Lataste, Hilfsschwester bei den Frauen vom heiligen Herzen Jesu“: „Die Bedeutung dieser gottseligen Jungfrau liegt ebenso in ihrem heldenmüthigen Tugendleben, als in ihrem innigen persönlichen Verkehr mit dem Erlöser und in ihren ebenso gediegenen als salbungsvollen theologisch-ascetischen Schriften.“

Trotz dieses wohlwollenden Artikels ist Marie Lataste heute kaum jemand bekannt. Umso dankbarer ist der Rezensent dem Verleger der kleinen „Verlagsbuchhandlung Sabat“, die sich durch die Herausgabe wichtiger und schöner katholischer Literatur auszeichnet, dass nun zwei Bücher vorlegt wurden, die Marie Lataste zum Thema haben.

Das erste der beiden Bücher „P. Franz Seraph Hattler SJ. - „Marie Lataste. Die vielgeliebte Tochter des göttlichen Herzens Jesu“ ist eine Lebensbeschreibung der jungen Französin, Ordensschwester und Mystikerin. Die bereits im Alter von 25 Jahren gestorbene einfache Laienschwester der Sacré-Cœur-Schwestern (Gesellschaft vom Heiligen Herzen Jesu), lebte nur etwa drei Jahre in diesem Orden. Dennoch hat sie Erstaunliches erlebt und erfahren. Die „vielgeliebte Tochter des göttlichen Herzens Jesu“ hat sich dem Willen des Heiligsten Herzens Jesu total unterworfen. Sie hatte von Jesus einen großen Auftrag erhalten, eine Sendung, die ihr von ihm klar beschrieben wurde: „Ich will mich Deiner wie eines Werkzeuges bedienen.“ Im Auftrag Jesu schrieb sie alles nieder, was er ihr mitteilte.


Bei dem zeitgleich erschienenen zweitem Buch, „Marie Lataste. Die Lehre Jesu“, handelt es sich um „Unterweisungen Jesu zu den Themen des Glaubens und des christlichen Lebens“ an Marie Lataste. Der Herausgeber dieses 550 Seiten umfassenden Bandes, Dirko Juchem, hat die zwölf Bücher der „Lehren Jesu“ in eine heute sprachlich verständliche Form gebracht. Sein Anliegen war es, den „inhaltlichen Kern, also die Lehren Jesu, genau so zu belassen, wie sie im Original waren“. Im ging es darum, die „wunderbaren Lehren und Aussagen“ zum Glauben und zu einem christlichen Leben „vielen Menschen zugänglich“ zu machen. Bei unzähligen Stellen hat Juchem die „Lehren Jesu“ mit dem „Katechismus der katholischen Kirche“ (KKK) verglichen und bezeugt so, die Glaubensklarheit von Marie Lataste. In einem umfänglichen Register sind nicht nur diese Stellen leicht zu finden, auch ein Bibelstellen- und Sachwortregister erlauben es, Jesu Worte mit der Heiligen Schrift und dem Lehrbuch der Kirche zu vergleichen. So scheint es, als wäre aus Jesu Mund ein Katechismus hervorgegangen, den er Marie und damit den Gläubigen vorlegt, in denen er wiederum die wichtigsten Lehren des Glaubens und der Moral vorlegt.

Der Verleger notiert über Marie Lataste, dass man einen „Baum leicht an seinen Früchten“ erkenne. So könne man im fortschreitenden Lesen einem geläutertem Charakter begegnen, der in vollkommener Demut und übergroßer Geduld, sowie in mächtigem Gottvertrauen, inniger und verzehrender Liebe zum Erlöser und zu den Mitmenschen, sowie in einem stetigen und raschen wachsen in allen Tugenden, nur zu bewundern sei. Dennoch ist Marie Lataste ganz Mensch, der nichts sucht als Gott zu gehorchen. Und hierin kann sie ein Vorbild für viele sein, die „auf Jesus hören“ wollen.


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Lesermeinungen

 lesa 27. September 2018 

Bekanntheit ist keine Voraussetzung für Reich Gottesarbeit

@Diadochus: "Marie Lataste ist zwar nahezu unbekannt, dennoch ist sie ein kostbarer Edelstein." Das haben Sie schön gesagt. Im mystischen Leib Christi kommt es nicht auf "Bekanntheit" an, sondern auf Wirksamkeit. Gerade was "Frau in der Kirche" betrifft, ein "interessantes Thema" …
@Pater Pio: Es ist schön, dass es Menschen gibt, die noch das Sensorium haben dafür!


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 Rosenzweig 26. September 2018 

"Es hat mich mit der Herz-Jesu-Verehrung noch inniger verbunden"

-
DANKE- Ihnen werter @Diadochus für dieses- Ihr Zeugnis u. entsprechende Buchempfehlung!

Ebenso auch Ihnen @werter Pater Pio für Ihre gleichlautende "wärmste" Empfehlung!
-
Mir persl. waren die Mystikerin Marie Lataste u.ihre Schriften bis heute nicht bekannt-
um so mehr DANK für Ihren- beider(!) Hinweis
auf diesen empfehlenswerten Schatz geistiger Literatur..!

Das Hl.Herz JESU & das Unbefl. Herz MARIÄ
mögen immer Unsere u. der "blutenden" KIRCHE + Welt ZU-flucht sein.
-
In diesen"vereinten Herzen JESU + MARIÄ"
dankb. verbunden..


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 Diadochus 26. September 2018 
 

Bereicherung

Ich habe bereits beide Bücher gelesen. Marie Lataste ist zwar nahezu unbekannt, dennoch ist sie ein kostbarer Edelstein. Das Buch kann ich nur empfehlen. Es hat mich mit der Herz-Jesu-Verehrung noch inniger verbunden. Das Buch ist ein geistlicher Gewinn. Obwohl Marie Lataste bis jetzt nicht einmal selig gesprochen wurde, wurde sie bestimmt direkt in den Himmel hineingeboren. In meinem Herzen hat sie einen Ehrenplatz. Ich wünsche es ihr, sie möge in viele Herzen einen Eingang finden.


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 Pater Pio 26. September 2018 
 

Unbedingte Leseempfehlung

Lese gerade das Buch "Die Lehren Jesu"
und kann es nur wärmstens empfehlen!!!
Ein ganz wunderbares Buch, ein unglaublicher Schatz geistiger Literatur! Unbedingte Empfehlung!!Eines vom Schönsten und Besten, was ich je gelesen habe!!Für Alle verständlich und eine unglaubliche Bereicherung fürs geistige Leben! Marie Lataste hat uns einen riesigen Schatz hinterlassen, bin unendlich dankbar für dieses Buch!!!


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