Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Realitätsverlust im Bistum Chur
  8. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  9. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  10. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  11. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  12. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  13. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  14. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  15. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung

Marie Lataste – Eine Frau „vom heiligen Herzen Jesu“

26. September 2018 in Buchtipp, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Marie Lataste ist heute kaum jemand bekannt. Rezension zu zwei Büchern über die französische Ordensfrau und Mystikerin. Von Hans Jakob Bürger


Linz (kath.net) Im „Wetzer & Weltes Kirchenlexikon von 1891“ notierte einst der Jesuitenpater Bischart über „Marie Lataste, Hilfsschwester bei den Frauen vom heiligen Herzen Jesu“: „Die Bedeutung dieser gottseligen Jungfrau liegt ebenso in ihrem heldenmüthigen Tugendleben, als in ihrem innigen persönlichen Verkehr mit dem Erlöser und in ihren ebenso gediegenen als salbungsvollen theologisch-ascetischen Schriften.“

Trotz dieses wohlwollenden Artikels ist Marie Lataste heute kaum jemand bekannt. Umso dankbarer ist der Rezensent dem Verleger der kleinen „Verlagsbuchhandlung Sabat“, die sich durch die Herausgabe wichtiger und schöner katholischer Literatur auszeichnet, dass nun zwei Bücher vorlegt wurden, die Marie Lataste zum Thema haben.

Das erste der beiden Bücher „P. Franz Seraph Hattler SJ. - „Marie Lataste. Die vielgeliebte Tochter des göttlichen Herzens Jesu“ ist eine Lebensbeschreibung der jungen Französin, Ordensschwester und Mystikerin. Die bereits im Alter von 25 Jahren gestorbene einfache Laienschwester der Sacré-Cœur-Schwestern (Gesellschaft vom Heiligen Herzen Jesu), lebte nur etwa drei Jahre in diesem Orden. Dennoch hat sie Erstaunliches erlebt und erfahren. Die „vielgeliebte Tochter des göttlichen Herzens Jesu“ hat sich dem Willen des Heiligsten Herzens Jesu total unterworfen. Sie hatte von Jesus einen großen Auftrag erhalten, eine Sendung, die ihr von ihm klar beschrieben wurde: „Ich will mich Deiner wie eines Werkzeuges bedienen.“ Im Auftrag Jesu schrieb sie alles nieder, was er ihr mitteilte.


Bei dem zeitgleich erschienenen zweitem Buch, „Marie Lataste. Die Lehre Jesu“, handelt es sich um „Unterweisungen Jesu zu den Themen des Glaubens und des christlichen Lebens“ an Marie Lataste. Der Herausgeber dieses 550 Seiten umfassenden Bandes, Dirko Juchem, hat die zwölf Bücher der „Lehren Jesu“ in eine heute sprachlich verständliche Form gebracht. Sein Anliegen war es, den „inhaltlichen Kern, also die Lehren Jesu, genau so zu belassen, wie sie im Original waren“. Im ging es darum, die „wunderbaren Lehren und Aussagen“ zum Glauben und zu einem christlichen Leben „vielen Menschen zugänglich“ zu machen. Bei unzähligen Stellen hat Juchem die „Lehren Jesu“ mit dem „Katechismus der katholischen Kirche“ (KKK) verglichen und bezeugt so, die Glaubensklarheit von Marie Lataste. In einem umfänglichen Register sind nicht nur diese Stellen leicht zu finden, auch ein Bibelstellen- und Sachwortregister erlauben es, Jesu Worte mit der Heiligen Schrift und dem Lehrbuch der Kirche zu vergleichen. So scheint es, als wäre aus Jesu Mund ein Katechismus hervorgegangen, den er Marie und damit den Gläubigen vorlegt, in denen er wiederum die wichtigsten Lehren des Glaubens und der Moral vorlegt.

Der Verleger notiert über Marie Lataste, dass man einen „Baum leicht an seinen Früchten“ erkenne. So könne man im fortschreitenden Lesen einem geläutertem Charakter begegnen, der in vollkommener Demut und übergroßer Geduld, sowie in mächtigem Gottvertrauen, inniger und verzehrender Liebe zum Erlöser und zu den Mitmenschen, sowie in einem stetigen und raschen wachsen in allen Tugenden, nur zu bewundern sei. Dennoch ist Marie Lataste ganz Mensch, der nichts sucht als Gott zu gehorchen. Und hierin kann sie ein Vorbild für viele sein, die „auf Jesus hören“ wollen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mystik

  1. Islamwissenschaftler: Dem Christentum kam die Mystik abhanden
  2. Gertrud von Helfta: Botschaft von Gottes Güte
  3. 'O mein Gott, mach mich würdig, das höchste Geheimnis zu erkennen'
  4. Die Liturgie ist die große Schule der Spiritualität
  5. Hoffnung
  6. 'Für uns ist sie schon jetzt eine Heilige'
  7. Das Leben der Mystikerin Marthe Robin
  8. Das Büchlein der Ewigen Weisheit
  9. Über die Brücke vom Hier zum Dort
  10. Alan Ames: 'Der einzige Weg, das Böse zu bekämpfen, ist die Liebe'






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  9. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  10. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  11. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz