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Mönche von Tibhirine werden im Dezember seliggesprochen

15. September 2018 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Vatikan setzt ein Signal angesichts von islamistischem Terrorismus - Die sieben französischen Trappisten des Klosters im Norden Algeriens wurden 1996 entführt und ermordet


Algier (kath.net/KAP) Der Vatikan setzt ein Signal angesichts von islamistischem Terrorismus: Die ermordeten Trappisten von Tibhirine (Archivfoto) und zwölf weitere algerische Märtyrer werden am 8. Dezember seliggesprochen. Wie die Bischöfe des Landes mitteilten, findet die Zeremonie am Hochfest Mariä Empfängnis in Oran statt; sie wird geleitet vom Präfekten der Heiligsprechungskongregation, Kurienkardinal Giovanni Angelo Becciu. Ihr Beispiel solle Vorbild sein beim "Aufbau einer brüderlichen Welt", so die Bischöfe.


Die sieben französischen Trappisten des Klosters Notre-Dame de l'Atlas im Norden Algeriens wurden im März 1996 während des Bürgerkriegs entführt. Zu der Tat bekannte sich eine terroristische Splittergruppe, die die Freilassung eines ihrer Anführer verlangte. Gut zwei Monate später, Ende Mai, wurden die abgetrennten Köpfe der Mönche gefunden; die Körper blieben bis heute verschwunden.

Bis heute ist unklar, ob die sieben Trappisten tatsächlich von ihren Entführern oder aber vom algerischen Militär und Geheimdienst getötet wurden. Der französische Regisseur Xavier Beauvois griff die Ereignisse in seinem vielfach preisgekrönten Film "Von Menschen und Göttern" (2010) auf und machte ihr Schicksal damit einem breiteren Publikum bekannt.

Im Jänner erkannte Papst Franziskus das Martyrium von insgesamt 19 Ordensleuten an, die zwischen 1994 und 1996 in Algerien ermordet wurden. Darunter sind die Trappisten von Tibhirine, der vor seiner Kathedrale in die Luft gesprengte Dominikaner und Bischof von Oran Pierre Claverie (1938-1996) sowie weitere Ordensmänner und -frauen, die für ihren Glauben starben.

Vatikan setzt ein Signal angesichts von islamistischem Terrorismus


Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen

  16. September 2018 
 

Ich habe den Film bei der Edith Stein Sommerakademie "Befreite Freiheit" gesehen.

Ein philosophisch entscheidender Punkt ist, dass die Mönche mit dem Weggang gerungen haben, sich aber schlussendlich für den Verbleib im Kloster im Atlasgebirge entschieden haben. Sie gaben ihr Leben hin für Jesus Christus aus freier Entscheidung.

Der Königsweg des Christentums schlägt die Feindesliebe vor, vergleiche Lukas 6,27; Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen.

Dies ist einzigartig in allen Weltreligionen, weder der Islam, der die Tötung der Ungläubigen fordert (z.B. Sure 9,5), noch das Judentum, noch fernöstliche Religionen kennen diese Aufforderung zur Feindesliebe.

Aus rein menschlicher Perspektive ist die Feindesliebe eine Torheit und eine Schwäche. Der Islam nutzt die hohen christlichen Ansprüche geradezu schamlos aus und wird früher oder später auch die Früchte dafür ernten.
Feindesliebe heißt übrigens nicht, dass man sich nicht verteidigen darf, ganz im Gegenteil, Notwehr und Nothilfe kann gebotene Christenpflicht sein.


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