Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Kardinal Scola: „Das wäre ein Bruch mit der klassischen Lehre“

11. September 2018 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal sagt Papst Franziskus: Dass (zivilrechtlich) wiederverheiratete Geschiedene die katholische Eucharistie nicht empfangen dürften, ist unaufgebbarer Inhalt der katholischen Lehre


Mailand (kath.net/pl) Dass (zivilrechtlich) wiederverheiratete Geschiedene die katholische Eucharistie nicht empfangen dürften, ist unaufgebbarer Inhalt der katholischen Lehre. Dies sagte der emeritierte Erzbischof von Mailand, Angelo Kardinal Scola. Er verteidigte die klassische Lehre der Kirche, wonach Wiederverheiratete die Eucharistie nicht empfangen dürfen, außer sie entscheiden sich, „in völliger Enthaltsamkeit“ zu leben. Das berichtete das britische Magazin „Catholic Herald“ anhand eines Interviews des Kardinals mit dem italienischen „L´Espresso“. Den Kern des Problems sieht Scola darin, dass die Ehe und die Heilige Kommunion zutiefst miteinander verbunden sind: Die Eucharistie „ist das Sakrament der bräutlichen Liebe zwischen Christus und der Kirche“, wer eine Ehe verlässt und eine neue Beziehung eingeht, „schließt sich selbst von der Eucharistie aus“. Der vor dem Konklave 2013 als von vielen als papabile eingestufte Kardinal erläuterte weiter, dass man dies nicht als „Strafe“ verstehen dürfe, die man wegnehmen oder wenigstens erleichtern könne, „sondern es geht um das der christlichen Ehe innewohnendes Merkmal“. Gemäß Medienbericht hat Scola seine Position in einer Privataudienz auch direkt gegenüber Papst Franziskus vertreten.


Außerdem erinnerte Scola daran, dass das Schreiben „Amoris laetitia“ von Papst Franziskus keineswegs das erste Schreiben gewesen sei, mit dem die Kirche geschiedenen Katholiken ihre Aufmerksamkeit zuwendete. Bereits Benedikt XVI. habe 2012 darauf aufmerksam gemacht, dass die Kirche diese Menschen nicht nur lieben sollte, sondern dass sie „diese Liebe sehen und fühlen“ sollten.

Link zum Beitrag im „Catholic Herald“: Cardinal Scola: Communion for the remarried contradicts Church teaching


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 st.michael 11. September 2018 
 

Noch ein Bruch

Die Kirche hat so viele Glaubenswahrheiten schon über Bord geworfen, da kommt es auf eine mehr oder weniger auch nicht mehr an.
Alles schreit bei der og . Leugnung des Stifters, wo war aber der Aufschrei bei den Assisi Treffen, die ja die Einzigartigkeit der Kirche und Jesu Christi für den Applaus der anderen Religionen geopfert haben.
Für mich alles weitere Zeichen der Selbstaufgabe und des Abbruchs.
Für was steht man eigentlich?


1
 
 Diadochus 11. September 2018 
 

Seelsorge

So sieht Seelsorge aus. Kardinal Scola hat das gut erklärt. Ein katholischer Christ sollte das verstehen. Das ist ein Hirte.


10
 
 lesa 11. September 2018 

Miteinbeziehen in die Wahrheit

Es gibt Zuwendung und Aufmerksamkeit der Kirche für WVGS durch Zeichen, die den Betroffenen zutiefst wohl tun, aber nicht der geoffenbarten Wahrheit über die Ehe widersprechen.


8
 
 girsberg74 11. September 2018 
 

Freut mich!

Eine starke Zurechtweisung für Franziskus.

blog.aufbruch.ch/die-k.o.-geschlagene-kirche?utm_campaign=2017_ersterNewsletter&utm_source=hs_email&utm_medium=email&utm_content=65399023&_hsenc=p2ANq


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  2. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  3. US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete
  4. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  5. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  6. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  7. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  8. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  9. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  10. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  3. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  4. Wir machen da was mit Medien
  5. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  6. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  7. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  8. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  9. Fatima-Tag in Berlin
  10. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  11. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  12. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz