Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  6. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  9. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  10. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Kirche im Verfall
  13. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

"Ehe für alle": Cartellverband pocht auf Wahlversprechen

11. September 2018 in Österreich, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ankündigung von Justizminister Moser zur Gleichstellung von eingetragener Partnerschaft und Ehe sorgt für "Irritationen im ÖCV"


Wien (kath.net/KAP) Die Ankündigung von Justizminister Josef Moser zur Gleichstellung von eingetragener Partnerschaft und Ehe "sorgt für Irritationen im ÖCV": Der Österreichische Cartellverband zeigte sich in einer Aussendung am Freitag "überrascht" von einem in der Vorwoche gegebenen Interview Mosers, in dem dieser das Wahlversprechen "Nein zur Ehe für alle" der nunmehrigen Regierungsparteien ÖVP und FPÖ zu "hinterfragen" beabsichtige. "Wir hoffen, dass dieser Vorstoß des Ministers nur der Anfang einer Diskussion ist", betonte ÖCV-Vorortspräsident Stefan Grüneis. Die Bundesregierung möge die Aussagen Mosers nun evaluieren, wie es hieß.


Ehe und Familie sind nach Auffassung des ÖCV "für das menschliche Zusammenleben grundlegende, gewachsene Gemeinschaften". Die "klassische Familie" mit zwei gleich verantwortlichen Elternteilen und Kind bzw. Kindern sei die Keimzelle des Staates und könne durch kein anderes Sozialgebilde gleichwertig ersetzt werden. Grüneis appellierte an die Regierung, sich am "katholischen Verständnis der Ehe" zu orientieren. Er berief sich auch auf ein Erkenntnis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR), der es staatlicher Gesetzgebung anheim stellt, die Ehe allein als Verbindung zwischen Mann und Frau vorzusehen.

Der Österreichische Cartellverband (ÖCV) ist mit über 13.000 Mitgliedern der größte Akademikerverband in Österreich. Mit seinen 50 katholischen Studentenverbindungen ist er in allen großen Städten des Landes vertreten.

Regierung ringt um Neufassung

Bundeskanzler Sebastian Kurz hatte dazu beim Pressefoyer nach dem Ministerrat am Mittwoch betont, dass Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) "zu respektieren sind". Der VfGH hatte im Dezember 2017 die bisherige Regelung, dass Ehe für heterosexuelle Paare und eingetragene Partnerschaften für homosexuelle vorzusehen sei, als diskriminierend zu bewerten sei und bis spätestens Jänner 2019 ein neues Gesetz dazu vorliegen müsse. Jetzt sei es Aufgabe von Bundesregierung und Parlament, "hier mögliche Wege zu finden", sagte Kurz.

Auch Vizekanzler Heinz-Christian Strache kündigte weitere Diskussionen über die Form der Umsetzung der VfGH-Vorgabe an. Dabei sei es vernünftig ist, "auch Gespräche mit der Kirche zu führen", sagte der FPÖ-Obmann.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  13. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  14. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz