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Selbstanklage, nicht Anklage der anderen und schlechtes Reden über sie

6. September 2018 in Aktuelles, 37 Lesermeinungen
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Franziskus in Santa Marta: zur Beichte gehen heißt nicht, ein Kosmetikstudio aufzusuchen, um dann ein wenig schöner herauszukommen. Die Umkehr muss ins Herz eindringen. Die Selbstanklage schafft dafür Platz. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Es ist notwendig, sich als Sünder zu erkennen. Ohne es zu lernen, sich selbst anzuklagen, kann man nicht im christlichen Leben vorangehen. Papst Franziskus konzentrierte sich in seiner Predigt bei der heiligen Messe in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“ am Donnerstag der 22. Woche im Jahreskreis auf das Tagesevangelium nach Lukas (Lk 5,1-11) vom wunderbaren Fischfang. Jesus bitte Petrus, in dessen Boot steigen zu dürfen. Nachdem er gepredigt habe, fordere er ihn auf, die Netze auszuwerfen.

Der Papst erinnerte daran, dass diese Episode an einen anderen wunderbaren Fischfang denken lasse: an jenen nach der Auferstehung, als Jesus die Jünger frage, ob sie etwas zu essen hätten. In beiden Fällen „ist die Salbung des Petrus gegeben“: zuerst als „Menschenfischer“, dann als Hirt. Jesus ändere dann den Namen des Simon. Als „guter Israelit“ habe Petrus verstanden, dass eine Namensänderung die Bedeutung der Änderung seiner Mission mit sich bringe. Petrus „fühlte sich stolz, da er Jesus wirklich liebte“. So repräsentiere dieser wunderbare Fischfang einen wirklichen Fortschritt in seinem Leben.

Nachdem er gesehen habe, dass die Netze aufgrund der großen Menge von Fischen zu reißen drohten, falle er Jesus zu Füßen und sage: „Geh weg von mir; denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr!“ (V. 8):


„Das ist der erste entscheidende Schritt des Petrus auf dem Weg der Jüngerschaft, des Jüngers Jesu: sich selbst anzuklagen, ‚Ich bin ein Sünder’. Der erste Schritt des Petrus ist das und auch der erste Schritt eines jeden von uns, wenn er im geistlichen Leben vorangehen will, im Leben Jesu, wenn er Jesus dienen, Jesus nachfolgen will, dann muss da das gegeben sein: die Selbstanklage. Ohne sich selbst anzuklagen, kann man nicht im christlichen Leben vorangehen“.

Dabei sei jedoch eine Gefahr gegeben. Wir alle wüssten, dass wir Sünder seien, aber „es ist nicht leicht, sich selbst anzuklagen, konkrete Sünder zu sein“. „Wir sind es gewohnt, zu sagen: ‚Ich bin ein Sünder’“, so der Papst, „aber auf dieselbe Weise sagen wir: ‚Ich bin menschlich’ oder ‚Ich bin italienischer Bürger’“.

Sich selbst anzuklagen bestehe dagegen darin, das eigene Elend zu verspüren: „sich miserabel zu fühlen“, elend vor dem Herrn. Es gehe darum, Scham zu verspüren. Und dies sei etwas, was man nicht mit Worten tue, sondern mit dem Herzen, das heißt: mit der konkreten Erfahrung, wie dies bei Petrus der Fall sei, der zum Herrn sage: „Geh weg von mir; denn ich bin ein sündiger Mensch“. Petrus „fühlte sich wirklich als Sünder, und dann fühlte er sich erlöst“. Das Heil, das uns Jesus bringe, bedürfe dieses aufrechten Bekenntnisses, denn: „das ist nichts Kosmetisches“. Es handle sich nicht um etwas, das einem das Gesicht „mit zwei Pinselstrichen“ ändere. Es verwandle, „doch damit es eindringt, muss man mit dem aufrechen Bekenntnis der eigenen Sünden Platz schaffen. Auf diese Weise erfährt man das Staunen des Petrus“.

Der erste Schritt der Umkehr bestehe also darin, sich selbst voller Scham anzuklagen und Staunen darüber zu empfinden, gerettet zu sein. „Wir müssen umkehren, wir müssen Buße tun“, mahnte Franziskus, der einlud, über die Versuchung nachzudenken, die anderen anzuklagen:

„Da gibt es Leute, die dafür leben, über die anderen schlecht zu reden, die anderen anzuklagen, und nie kommt es ihnen in den Sinn, an sich selbst zu denken, und wenn ich zur Beichte gehe, wie beichte ich, wie die Papageien? ‚Bla, bla, bla.. ich habe das getan, und das...’. Doch das, was du getan hast, berührt dich das im Herzen? Viele Male nicht. Du gehst hin wegen der Kosmetik, um dich ein wenig zu schminken, um dann gut auszuschauen, wenn du herauskommst. Aber in dein Herz ist es nicht vollständig eingedrungen, weil du keinen Platz gelassen hast, weil du nicht fähig warst, dich selbst anzuklagen“.

Der erste Schritt also sei eine Gnade: die Gnade, dass ein jeder lerne, sich selbst anzuklagen und nicht die anderen:

„Ein Zeichen dafür, dass ein Mensch, ein Christ es nicht versteht, sich selbst anzuklagen, besteht darin, dass er es gewohnt ist, die anderen anzuklagen, schlecht über die anderen zu reden, seine Nase in das Leben der anderen zu stecken. Das ist ein hässliches Zeichen. Tue ich das? Das ist eine schöne Frage, um zum Herzen vorzudringen. Heute bitten wir den Herrn um die Gnade, um die Gnade, dass wir uns vor ihm mit jenem Staunen einfinden, das seine Gegenwart schenkt, und um die Gnade, uns als Sünder zu fühlen, doch als konkrete Sünder, und wie Petrus zu sagen: ‚Geh weg von mir; denn ich bin ein sündiger Mensch!’“.

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Lesermeinungen

 phillip 7. September 2018 
 

Barmherzigkeit nach Papst Franziskus

Dieser Eingangssatz ziert ein in einem Schaukasten einer Wiener Pfarre ausgehängtes Plakat. Daraus lässt sich zweifelsfrei ein auf reine Anthroposophie reduzierte Sichtweise des Papstes - und hoffentlich auch nicht schon des Verantwortlichen des Schaukasten - ableiten, zumal "Unwissende belehren
- Zweifelnden raten
- Trauernde trösten
- Sünder zurechtweisen" fehlt. Sind demnächst Sätze wie "Evangelium nach Papst Franziskus", "Katechismus nach Papst Franziskus" oder "10 Gebote nach Papst Franziskus" zu oder "Liturgie nach Papst Franziskus" zu lesen?


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 scheinfrager 7. September 2018 
 

Fragen Ergänzung:

Momentan gehe ich selbstverständlich davon aus, dass die richtige und wahre Antwort jeweils Ja ist.

Aber nachdem so ein Rumgetue darum gemacht wird, wäre es hilfreich, wenn es bestätig würde. Denn falls die Antwort doch nicht jeweils Ja ist, muss ich mich persönlich bezüglich bestimmter Dinge vielleicht anders verhalten.


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 scheinfrager 7. September 2018 
 

Für mich wichtige Fragen, auf die ich keine Antwort kriegen werde:

Ist nach dem Nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Amoris laetitia“ (vgl. Nr. 304) die auf die Heilige Schrift und die Tradition der Kirche gegründete Lehre der Enzyklika „Veritatis Splendor“ (Nr. 79) des heiligen Johannes Paul II. über die Existenz absoluter moralischer Normen, die ohne Ausnahme gelten und in sich schlechte Handlungen verbieten, noch gültig?

Soll man nach „Amoris laetitia“ (Nr. 303) die auf die Heilige Schrift und die Tradition der Kirche gegründete Lehre der Enzyklika „Veritatis Splendor“ (Nr. 56) des heiligen Johannes Paul II. für weiterhin gültig halten, die eine kreative Interpretation der Rolle des Gewissens ausschließt und bekräftigt, dass das Gewissen niemals dazu autorisiert ist, Ausnahmen von den absoluten moralischen Normen zu legitimieren, welche Handlungen, die durch ihr Objekt in sich schlecht sind, verbieten?

AL is einer von den Papsttexten, wo ich nur Bahnhof verstehe; ob und wie ich mit intrinsische Bösem umzugehen habe, ist jedoch für mich wichtig


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 scheinfrager 7. September 2018 
 

@Hans Josef Stein

Habe bzw. der für mich wichtigsten Fragen auch meinen lokalen Priester befragt. Dem seine Antwort war im Endeffekt "above my paygrade".

Habe mit derselben Frage auch schon einen meiner Erinnerung nach ehemals im Vatikan arbeitenden Priester genervt.

Sowie Pater Hagenkord von VaticanNews.

Und viele, viele Leute, die Artikel darüber schreiben, wie toll, einfach und verständlich der Papst doch sei und dass da doch keine Widersprüche wären.

Habe einen gefunden, der die Fragen beantworten mochte. Allerdings ist ein katholischer Artikelschreiber unter vielen etwas unzuverlässig.

Meinen Bischof mochte ich bisher noch nicht nerven; vermute auch, die Aussicht auf Antwort wäre eher schlecht.

Fehlt was?

Ach ja, die Fragen:


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 lakota 7. September 2018 
 

@Hans Josef Stein

Haben Sie das,was P.Franziskus vom Tag seiner Wahl an gesagt und getan hat mitbekommen?
Haben Sie gar kein Problem damit? Ich bin PF am Anfang mit offenem Herzen und gutem Willen entgegen gekommen. Es ist nicht meine Schuld, daß ich das nicht mehr kann! ER hat das zerstört, mit seinen verbalen Angriffen (z.Bsp. wenn Gläubige an den Geboten Gottes festhalten sind sie rigide und Pharisäer). Er hat versucht mit AL die Lehre zu untergraben und hat die Dubia-Kardinäle wie Dreck behandelt. Aber Abtreiberinnen wurden gelobt und bekamen noch eine Auszeichnung. Und jetzt wo der ganze kirchliche Mißbrauch überquillt, tut er nichts, schweigt nur.
Und Sie können nicht verstehen, daß die Kritik lauter und massiver wird?
"Wir müssen umkehren, wir müssen Buße tun, mahnte Franziskus". Ja, würde er mit gutem Beispiel vorangehen, würde er den Sumpf von Homolobby und Mißbrauch ernsthaft bekämpfen, könnte man wieder Achtung haben und Kritik würde verstummen.


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 Hans Josef Stein 7. September 2018 

@ Scheinfrager

Das Problem mit dem Befragen hier in der Runde sehe ich darin, soweit derjenige nicht Priester ist, das es hier scheinbar viele schlaue Leute gibt, die auch in der Lage sind scheinbar schlaue Antworten zu geben. Ob dann diese Antworten dem entsprechen, was der Richtigkeit entspricht, bezweifle ich hier des Öfteren. Eher kommt es mir dann so vor als wenn Blinde Blinde führen wollten, auch wenn diesen das nicht bewußt ist. Deshalb mein wohlwollender Rat an Sie, nicht bei solchen Rat zu erhoffen, die meinen meinen zu müssen das sie meinen könnten das ihre Meinung der Weisheit letzter Schluss sei. Sondern suchen Sie sich einen, falls noch nicht vorhanden, Beichtvater und Seelenführer der im Gehorsam und Loyalität zum Heiligen Vater steht, und nicht bei solchen die schon seit Jahrzehnten den jeweiligen Päpsten nicht folgen. Solche versuchen scheinbar jetzt andere auf ihre Seite zu ziehen, womit sie sich auch derer bedienen wollen, die treu zum Heiligen Vater stehen dem Vicarius Jesu Christi


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 Geroni 7. September 2018 
 

Kritik

darf man schon üben.
Persönlich finde ich die Ansprachen vom Papst schon nützlich. Kann auch an mir liegen, weil ich jedem zuhöre und versuche, das für mich Wichtige heraus zu hören. Ich versuche, es zu trennen von "dem Übrigen".
Tatsächlich aber hat Papst Franziskus einen Vertrauensverlust durch sein Verhalten erlitten, weswegen er einen Autoritätsverlust erlitten hat - Souverän hin oder her.
Würde er jetzt handeln, eine Kommission einrichten wie angekündigt; antworten, etc. -, sähe das anders aus. Dann hörte man ihm wieder offener und leichter zu.

Suche ich - für mich- die Wahrheit trotzdem heraus, kann ich in der jetzigen Situation dennoch nicht verübeln, dass andere diese Hürde nicht nehmen können oder wollen, denn diese Krise der Kirche ist ein Hindernis und ein Problem für uns alle.


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 scheinfrager 7. September 2018 
 

@AntlitzChristi

Was Sie an möglichen mangelnden Respekt meinerseits erkennen, speist sich aus der frustrierenden Erkenntnis, dass ich nicht nur nicht verstehe, was der Papst sagt.

Sondern dass ich mir gewiß bin, es auch absehbar nicht verstehen zu können.

Warum?

Weil ich mich kenne und weiß wie ich Dinge, bei denen ich erstmal nur Null verstehe, verstehen kann.

Ich frage wen, der sich damit auskennt - und sachaue dann dessen sich auf die Frage konkret beziehende Antwort genau an. Das wiederholt sich ggf. ein paar Mal, eventuell mit Wechsel des Befragten.

Und dann kommt irgendwann Verstehen.


Zwar ist es natürlich nicht am Papst meine Fragen zu beantworten.

Aber meinem Eindruck nach, färbt die Willigkeit des Papstes Fragen konkret zu beantworten, auf nahezu alle ab, die behaupten, den Papst zu verstehen.

Womit fragen sinnlos ist, da ich dann sowieso nur als böser Pharisäer gescholten werden.

Ergo keine Chance zu verstehen. Respekt für jemanden, den ich nicht verstehen kann, ist schwierig.


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 scheinfrager 7. September 2018 
 

@silas @stein

Ich erlaube mir ein Urteil über die - auch an mich - gerichteten Worte des Papstes (jedenfalls gehe ich davon aus, dass die Worte des Papstes auch an mich gerichtet sind).

Und mein Urteil ist:

Die ergeben in meinen Augen wenig bis gar keinen Sinn.

Wo soll das Problem sein, wenn ich feststelle, dass in meinen Ohren die Worte unverständlich und/oder unlogisch sind?

Das ist ggf. nur ein Urteil über mich selbst, dass ich ggf. zu blöd oder zu was-auch-immer bin, um es richtig zu verstehen.

Und das ist nicht das erste Mal.

Man könnte mir wahrscheinlich dutzende Predigten und Texte von Papst Franziskus vorsetzen, mit der Bitte, dass ich sie lesen und erklären soll, was der Papst meint.

Und die Chance besteht, dass ich praktisch jedes einzelne Mal ratlos passen werden, weil ich nicht erkenne, was der Papst meint, bzw. etwas erkenne, was der Papst nicht meinen kann (womit ich dann weiß, dass ich es ebenfalls nicht richtig erkannt habe).

Wo ist das Problem, das kundzutun?


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 AntlitzChristi 7. September 2018 
 

Wer ohne Sünde ist ...

Bei den meisten Kommentatoren, die hier auf diesem christlichen Portal Papst Franziskus kritisieren ist doch eine überhebliche Haltung festzustellen, wenig Respekt und Ehrfurcht vor dem Stellvertreter Christi. Die Kommentare sind zum großen Teil alles andere als konstruktiv und hilfreich. Ich wünsche jedem, der den Heiligen Vater öffentlich schlecht macht, die Gnade der Selbsterkenntnis, die Wahrheit über sich selbst. Jede unschöne Kritik und Anklage schadet dem Leib Christi und fügt neue Wunden zu.


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 Hans Josef Stein 7. September 2018 

@ Silas

Ihr Erschrecken, wie einige über den Heiligen Vater,den Vicarius Jesu Christi reden,teile ich ganz und gar. Ich denke das bei jenen , die sich selbst zum Richter über den Heiligen Vater ernannt haben, die Gefahr besteht, das sie den Götzen ihrer selbst erschaffenen Selbstherrlichkeit immer weiter füttern, manche scheinbar seit Jahrzehnten, bis ihr eigener Turmbau zu Babel in sich zusammenbricht. Auch diese fehlgeleiteten Menschen schließe ich in mein Gebet ein.


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 freya 7. September 2018 
 

...und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!

bla bla bla etcpp.
Vor dem "schlecht über andere reden" fürchtet sich P.F. am meisten. Vor was hat er Angst? Will er seine Gegner mundtot machen, weil er fürchtet, dass die volle Wahrheit über ihn und seine Entourage ans Licht kommt?!
Hilft alles nichts: Das Übel muss beim Namen genannt werden, damit es von der Wurzel her ausgerottet werden kann.


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 Hadrianus Antonius 6. September 2018 
 

Beknackt

Diese beknackte Predigt paßt hervorragend zu den vielen anderen unterirdischen Predigten die aus dem domus Sta. Marta gekommen sind:
Da wird total neben dem Evangeliumtext gepredigt, dazu erfunden, da werden die Beichtgänger mit Papageien verglichen und was sie sagen ist "...bla...bla..bla..."(Welche fantastische Empathie für die bußwillige Sünder!)-das ist vielleicht die "stille Wahrheit"- , da wird Petrus zur Selbstankläger weil seine übervolle Fischernetze zu reißen drohen(??), und da wird der Beichtstuhl zu einem Kosmetiksalon.
Die "wütende Herze" (Predigt d,S.M. 03.09.2018) oder wenigstens eins davon scheint jetzt in dem Beichtstuhl als Beichtvater zu sitzen...
Welcher Unsinn.
Wschl. lauft draußen ein bissiger Beauceron herum beim Stöbern ;-)
Das wichtigste Wort übrigens ist : "Scham".
Ist sehr stark kulturell bedingt.
Und die vermisse ich seit dem Abend der Konklave.
"F.perlen>F.pillen>F.Bomben(22.12.2013)>F.papier(für den Shredder)> und jetzt "warme Luft" à la Maradiaga :-(


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 Rosenzweig 6. September 2018 

"Zu wenige jedoch suchen Christus in diesem heilsamen Sakrament.."

-
DANKE– werter @silas für Ihre Richtung weisenden Worte zum hl. Bußsakrament-
wie auch Ihre Zustimmung für die Worte von Pp.Franziskus!

Sehr Mut machend– Ihr persönl.wertvolles Zeugnis als Beichtvater:
“ dass auch Sie.. meistens mit pochendem Herzen beichten..”!
-
Da bedarf es keiner weiteren Diskussionen!

Einfach Innehalten- und bitten:
“Komm HL.GEIST - fange bei mir an!”

In Dankbarkeit– Ihnen ein herzl. “Vergelts GOTT”- und so verbunden..


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 Alpenglühen 6. September 2018 

Wie wäre es, hielte P. Franziskus sich mal selbst an seine eigenen Worte!

M.E. ist diese Predigt nichts anderes, als ein schlecht verstecktes, verbales Dreinschlagen auf EB Vigano. Dazu paßt, was heute bei „Lepanto Foundation“ = rorate-caeli blogspot zu lesen war. Danach läßt P. Franziskus prüfen, ob EB Vigano bestraft werden kann. Wenn dies wahr ist, was versch. Quellen bestätigen, dann hat P.F. Kard. Coccopalmiero und einige andere Kirchenrechtler konsultiert zu prüfen, ob kirchenrechtliche Sanktionen gegen EB Vigano verhängt werden können. Als Anfang voraussichtl. mit Suspendierung.
Zu „Beichte“ sollte P. Franziskus sich m. E. einmal zu Gemüte führen, was Papa Benedikt 2005 Erstkommunionkindern dargelegt hat. Bei kath.net Art. 31946. Gerade wer regelmäßig das Sakrament empfängt, der bemüht sich sicher, daß überwiegend „Staub“ zu wischen ist, u. möglichst wenig „Geröll“ zu räumen. U. dann ist Beichte auch nicht jedesmal ein so „einschlagendes“ Ereignis wie z. B. ein Vulkanausbruch, wie P. Franziskus aber anscheinend erwartet, daß es so zu sein hätte.

rorate-caeli.blogspot.com/2018/09/de-mattei-archbishop-vigano-punished.html


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 silas 6. September 2018 

Erscheckend, wie einige über den Papst reden

Wer sich den Schuh anzieht...
dem wird er auch passen...

Wer wurde eigentlich zum Richter des Papstes bestellt? Anscheinend viele!

Wer den Menschen kennt, der muss hier den Papst völlig zustimmen. Nicht jede Beichte ist gleich gut, manche sogar routiniert bis oberflächlich. Das darf eine Beichte jedoch nicht sein.
Mit Kardinal Meisner gebe ich zu, dass ich meistens mit pochenden Herzen beichte...
Jedoch es gibt Länder und Kontinete, da wird vor jedem Fest gebeichtet, an den zehn Geboten entlang, und als Beichthörender habe ich manchmal gefragt: Bereuen Sie dies und jenes wirklich?

Freilich für jene, die hierzulabde regelmäßig beichten muss die Gewissenerforschung des Papstes nicht in jedem Fall zutreffen! Zu wenige jedoch suchen Christus in diese heilsamen Sakrament...


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 Mariat 6. September 2018 

"Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, ...

... aber richtet euch nicht, nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen" Mt. 23,3

Lieber @Samanu, Ihr Kommentar zur Beichte gefällt mir sehr gut. Dem kann ich zustimmen -
außer Ihrem letzten Satz. Was diesen betrifft, richte ich mich danach, was Jesus sagte:
" Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen ..."

Auch wenn Papst Franziskus anders handelt, so gilt sein Lehrauftrag.
Wir dürfen m. E. nicht in die Versuchung fallen, alles was er im Bereich auf die Glaubenslehre, auf die Sakramente sagt, in Frage zu stellen - und mit seinem sonstigen handeln zu vergleichen.
Dadurch versündigen wir uns.

Lieber beten für ihn - und auf Jesus VERTRAUEN - der all dies weis. Er wird es richten.


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 garmiscj 6. September 2018 

Gegenwärtig nicht sehr motivierend

Die Impulse des Heiligen Vaters mögen ja wertvoll sein. Aber irgendwie kommt es mir vor, wie wenn ein Vater mit der Zigarette in der Hand zu seinem jugendlichen Sohn sagt "aber dass du mir ja nicht rauchst". Ist an sich ja auch gut gemeint, zu dem Zeitpunkt aber nicht sehr motivierend.


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 Stefan Fleischer 6. September 2018 

In meiner Jugendzeit

wurde immer erklärt, dass die Beichte immer auch den festen Willen einschliessen muss, einerseits die Sünde zu meiden und andererseits den angerichteten Schaden wieder gut zu machen, soweit uns das möglich ist. Das sind die zwei Punkte, welche wir heutzutage sehr gerne vergessen. Wenn nun diese Predigt unseres Heiligen Vaters - gerade weil er solches nicht gesagt hat - uns wieder einmal daran erinnert, so können wir sehr von dieser Predigt profitieren. Dann dürfen wir auch hoffen, dass ihm das selber auch wieder in den Sinn gekommen ist oder noch kommt.


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 Mariat 6. September 2018 

@scheinfrager

"Nebenbei: wäre "Papageien" dann nicht seitens des Papstes die Absolution zu verweigern gewesen?"

Da muss ich Ihnen zustimmen!!! Von Pater Pio weis man( nicht von ihm selbst, sondern bei ihm beichtende, erzählten dies, dass er so manchen aus dem Beichtstuhl weggeschickt hat, der halbherzig gebeichtet hat.

Der Beichtvater hat die Aufgabe für die Seelen.
Pater Pio hatte die Seelenschau. Er wußte genau, dass es manchen zurückgewiesenen dazu führen würde, eine gute Gewissenfrage anzuwenden - um dann aufrichtig zu beichten.
Dadurch hat Pater Pio wieder eine Seele gerettet.

Liebe Grüße
Mariat.


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 Samanu 6. September 2018 
 

Gute Impulse vs. Selbsterkenntnis?

Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass ich diesen und auch andere spirituellen Impulse des Papstes gut finde.
Klar ist die Beichte leider nahezu ausgestorben und man kann sich freuen über jeden, der einen Beichtstuhl aufsucht.
Allerdings gibt es auch die Gefahr (der Frommen), dass man gewohnheitsmäßig beichten geht, wobei die innere Betroffenheit (die freilich auch Gnade ist) und die wahre Bußgesinnung fehlt (sich wirklich radikal zu ändern). So kann man sich auch einlullen und sich geistlich schon sehr weit fühlen (ich gehe ja monatlich beichten, begehe keine schweren Sünden...). Es ist ja gerade auch ein Kennzeichen der Heiligen, dass sie auch durch kleine Sünden innerlich sehr betroffen waren.

Leider passen solche an sich guten Impulse leider nicht zum äußerlich sichtbaren Verhalten des Papstes und ich muss mich ehrlich fragen: Fehlt da nicht etwas Selbsterkenntnis?


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 Kostadinov 6. September 2018 

da kann ich nur den heutigen Blog von Father Hunwicke empfehlen...

http://liturgicalnotes.blogspot.com/2018/09/doncha-just-love-him.html

der spricht für sich


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 Zeit f?r die Wahrheit 6. September 2018 
 

Wahrhaftig

eine Selbstanklage von Papst Franziskus könnte beispielsweise lauten: Wann habe ich während meines Ponitifikats auch nur ein einziges Mal die wahrhaft guten und treuen Priester durch ein gutes Wort gestärkt? Bin ich diesbezgl. wahrhaft ein guter und heiliger Vater, der seine Schafe in den Himmel führen will oder nur ein egoistischer Selbstdarsteller?


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 scheinfrager 6. September 2018 
 

@Aegidius

"JEDER, der in der heutigen Zeit (noch) zur Beichte geht, tut dies, weil ihn seine Sünde im Innersten drückt und er die vom Herrn zugesagte Lossprechung ersehnt."

Korrekterweise muss ich widersprechen; denn ich gehe manchmal einfach so zur Beichte, ohne dass meine Sünden mich im Innersten drücken; das mache ich quasi aus Vorsorge, falls mein Gewissen - MAL WIEDER - eine schwerwiegende Verfehlung verschlafen hat.

Mit Ergebnis, dass ich schon mal beichten war und der Beichtvater nach dem Ende meines Bekanntnisses sagte, dass er nichts gehört habe, von dem er mich lossprechen müsste.

Nun ja, besser einmal zu viel als einmal zu wenig.

Aber ich vermute mal, bezüglich der Mehrzahl trifft Ihre Behauptung zu.


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 scheinfrager 6. September 2018 
 

@Mariat

Danke für den Versuch.

Nur, da es ein Beichtgeheimnis gibt, basiert die Behauptung des Papstes, jemand würde wie ein Papagei beichten und es im Herzen gar nicht so meinen auf

a) seinen eigenen Beichten

b) Beichten, die er als Beichtvater abgenommen hat

Er selber ist wohl kein Papageienbeichter, ergo muss er seine Behauptung aus b) ableiten.

Ergo, beansprucht Papst Franziskus hier als Beichtvater im Beichstuhl die Fähigkeit zu haben, an der Art des Aufzählens der Verfehlungen - ohne Gesicht und Namen des Beichtenden und diesen selber zu kennen - erkennen zu können, wie es im Herzen des Beichtenden aussieht, ohne jemals verifizieren zu können, ob er richtig gelegen hat.

Finde ich stark; ich traue mir sowas nicht zu.

Nebenbei: wäre "Papageien" dann nicht seitens des Papstes die Absolution zu verweigern gewesen?

Sie sehen also, es bleibt wie es ist, wenn ich zu viel über die Worte von PF nachdenke, lande ich früher oder später bei einem "Meint der das wirklich so?"


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 doda 6. September 2018 

Was passiert wohl

wenn ich ab jetzt, im Beichtstuhl angekommen, sage:"Geh weg von mir, ich bin ein Sünder".
Ich schätze mal, mein Beichtvater wird mich konsterniert fragen, ob ich beichten will, oder nicht?
(Und was das da eben sein sollte!)


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  6. September 2018 
 

Mit gutem Beispiel voran Papst Franziskus!

„Da gibt es Leute, die dafür leben, über die anderen schlecht zu reden, die anderen anzuklagen, und nie kommt es ihnen in den Sinn, an sich selbst zu denken, und wenn ich zur Beichte gehe, wie beichte ich, wie die Papageien? ‚Bla, bla, bla.. ich habe das getan, und das...’. Doch das, was du getan hast, berührt dich das im Herzen? Viele Male nicht. Du gehst hin wegen der Kosmetik, um dich ein wenig zu schminken, um dann gut auszuschauen, wenn du herauskommst. Aber in dein Herz ist es nicht vollständig eingedrungen, weil du keinen Platz gelassen hast, weil du nicht fähig warst, dich selbst anzuklagen“.

Na dann los, wie war das mit oberflächlichem "Ich bin ein Sünder", rammelnden Karnickel, Korrupten, Klerikern, Hunden, und ......
Der Papst lernt schnell, hat er auch kapiert?


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 phillip 6. September 2018 
 

Die Botschaft höre ich wohl, ...allein mit fehlt der Glaube, dass der, der predigt,

"Der erste Schritt der Umkehr bestehe also darin, sich selbst voller Scham anzuklagen und Staunen darüber zu empfinden, gerettet zu sein. „Wir müssen umkehren, wir müssen Buße tun“, amoris laetitia selbst verfasst, gelesen oder verstanden hat, zumal dort eine Barmherzigkeit gelehrt wird, die „bedingungslos und gegenleistungsfrei“ (297)sei, und nach der der Empfang des Sakramentes der Buße und der Heiligen Eucharistie ohne Erfordernis sittlicher Dispositionen, dh ohne wahrhaftige Reue, das ist ein „Seelenschmerz und eine Abscheu über die jeweils begangene Sünde sowie ohne Vorsatz, fortan nicht sündigen zu wollen, genaugenommen unter dem Aspekt einer Gradualität in der Sünde - in sündhaftem Zustand verharren dürfend, erlaubt wird. Die Lehre einer „bedingungslosen und gegenleistungsfreien“ (von sittlichen Dispositionen freie) Barmherzigkeit stellt mE eine häretische Abänderung der Lehre dar. Unter diesem Aspekt ist eine Nichtbeantwortung der dubia und correctio filialis nur verständlich.


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 doda 6. September 2018 

Die Predigt ist konfus und widersprüchlich

Ich hörte vor einigen Monaten, wie ein Priester von 'zusammengehuddelten Morgenpredigten in Santa Marta' sprach...


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 Mariat 6. September 2018 

@scheinfrager - bitte nicht falsch verstehen

"Also wer in der Beichte angibt, wo und wie er gefehlt hat, dem fehlt die Fähigkeit sich selbst anzuklagen, weil es irgendwie sein Herz nicht betrifft?"

Nein. So ist es m. E. nicht gemeint!

Dieses "wie die Papageien? ‚Bla, bla, bla.." betrifft, wenn man ohne Reue und ohne festen Vorsatz, gegen diese Sünde anzukämpfen - beichtet.

Als nur halbherzig zur Beichte hinzutritt. " Wie in ein Kosmetikstudio". Nur um äußerlich schön auszusehen - aber innerlich nicht wirklich die Last abgegeben zu haben.

Liebe Grüße
Mariat


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 Aegidius 6. September 2018 
 

Man muß es so hart sagen: Was der Hl. Vater hier wieder an Perlen aus dem Ärmel schüttelt, kann so und ungefiltert in die Ablage P wandern - oder in den Vatikanschredder, wenn der gegenwärtig noch Kapazitäten freihaben sollte.
Jeder, ich möchte das unterstreichen: JEDER, der in der heutigen Zeit (noch) zur Beichte geht, tut dies, weil ihn seine Sünde im Innersten drückt und er die vom Herrn zugesagte Lossprechung ersehnt. Vielleicht sollte sich Seine Heiligkeit einmal mit der "Lebenswirklichkeit" befassen.
Was habe ich die Nase voll von solchem zerstörerischen Unfug!


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 JuM+ 6. September 2018 
 

PF reflektiert gerne...

derweil warten wir auf seine längst fällige Selbstanklage. Hoffentlich wartet er nicht auf die Erleuchtung durch die Journalisten.


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 Smaragdos 6. September 2018 
 

Genau, Selbstanklage, Papst Franziskus...


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 scheinfrager 6. September 2018 
 

Vielleicht sollte ich das Lesen III

"1493 Wer mit Gott und der Kirche versöhnt werden will muß dem Priester alle schweren Sunden beichten die er noch nicht gebeichtet hat und an die er sich nach einer .sorgfältigen Gewissenseiforschung erinnert Obwohl es an sich nicht notwendig ist laßliche Sunden zu beichten wird dies von der Kirche nachdrücklich empfohlen."

"

1497 Die individuelle vollständige Beichte der schweren Sünden und die darauf folgende Lossprechung ist das einzige ordentliche Mittel zur Versöhnung mit Gott und der Kirche."

Da steht jeweils klar, dass man das:
"‚Bla, bla, bla.. ich habe das getan, und das...’"
machen soll.

Nachdem der Papst aber das für falsch hält, kann er ja gleich auch da den Katechismus ändern.

Normalerweise, wenn ich von Chef schriftlich (=Katechismus) gesagt bekomme: "Tu A" und mündlich "Unterlass A" (=Predigt von PF), dann lauf ich zu Chef hin und frage "A oder nicht-A?"; und Chef sagt dann A oder nicht-A.

Aber hier kann ich das vergessen, denn Antworten auf Fragen gibts ja keine.


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 scheinfrager 6. September 2018 
 

Vielleicht sollte ich das Lesen II

Und CCC 1456, 1493, 1497 werden dann auch geändert?

"

1456 Das Geständnis vor dem Priester bildet einen wesentlichen Teil des Bußsakramentes: „Von den Büßenden [müssen] alle Todsünden, derer sie sich nach gewissenhafter Selbsterforschung bewußt sind, im Bekenntnis aufgeführt werden ...‚ auch wenn sie ganz im Verborgenen und nur gegen die zwei letzten Vorschriften der Zehn Gebote begangen wurden [Vgl. Ex 20,17; Dtn 5,21; Mt 5,28.]; manchmal verwunden diese die Seele schwerer und sind gefährlicher als die, welche ganz offen begangen werden" (K. v. Trient: DS 1680).
„Indem die Christgläubigen also alle Sünden, die [ihnen] ins Gedächtnis kommen, zu bekennen trachten, legen sie zweifellos alle der göttlichen Barmherzigkeit vor, damit sie verziehen werden. Wer aber anders handelt und wissentlich etwas zurückhält, legt der göttlichen Güte nichts zur Vergebung durch den Priester vor. ‚Wenn sich nämlich der Kranke schämt, dem Arzt seine Wunde zu entblößen, so heut die Arznei nicht, was sie n"


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 Eliah 6. September 2018 
 

Selbstanklage?

Nicht Anklage der Anderen? Wie war das noch mit der Bösen Kurie, dem schlimmen Franziskanern der Immacula`ta etcetera?


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 scheinfrager 6. September 2018 
 

Vielleicht sollte ich das Lesen

von Aussagen des Papstes wirklich einstellen.

"„Da gibt es Leute, die dafür leben, über die anderen schlecht zu reden, die anderen anzuklagen, und nie kommt es ihnen in den Sinn, an sich selbst zu denken, und wenn ich zur Beichte gehe, wie beichte ich, wie die Papageien? ‚Bla, bla, bla.. ich habe das getan, und das...’. Doch das, was du getan hast, berührt dich das im Herzen? Viele Male nicht. Du gehst hin wegen der Kosmetik, um dich ein wenig zu schminken, um dann gut auszuschauen, wenn du herauskommst. Aber in dein Herz ist es nicht vollständig eingedrungen, weil du keinen Platz gelassen hast, weil du nicht fähig warst, dich selbst anzuklagen“."

Also wer in der Beichte angibt, wo und wie er gefehlt hat, dem fehlt die Fähigkeit sich selbst anzuklagen, weil es irgendwie sein Herz nicht betrifft?

Ok, das macht bereits absolut gar keinen Sinn in sich selbst; jedenfalls in meinen Ohren.

Jemand der aufzählt er habe da und dort gefehlt, übt ja wenigstens die Selbstanklage.


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