Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  4. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  5. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  6. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  7. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  8. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  9. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums
  10. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör

Kritik an Kardinal Cupich - ‚Das hat etwas mit Homosexualität zu tun’

16. August 2018 in Weltkirche, 32 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Erzbischof von Chicago hat behauptet, die Missbrauchsskandale hätten nichts mit gelebter Homosexualität von Priestern zu tun. Prominente katholische Laien sind anderer Ansicht.


Chicago (kath.net/LSN/jg)
Prominente katholische Laien haben die von Blase Kardinal Cupich aufgestellte Behauptung zurückgewiesen, die Missbrauchskrise habe nichts mit Homosexualität zu tun. Cupich hatte dies in einem Interview mit dem Jesuitenmagazin America vertreten.

Er sei „sehr vorsichtig“ bei der Schlussfolgerung, dass die Zulassung homosexueller Männer zum Priestertum zu einer Kultur geführt habe, welche den Missbrauchsskandal um den ehemaligen Kardinal Theodore McCarrick ermöglicht habe. Ein ähnlicher Zusammenhang zwischen Homosexualität unter Priestern sei in den 2000er Jahren behauptet worden, als die Skandale um den Missbrauch Minderjähriger durch Priester öffentlich geworden seien. Dies sei durch den Bericht des John Jay College of Criminal Justice widerlegt worden, sagte Cupich laut America.

Das Thema Homosexualität werde nur deshalb ins Spiel gebracht, um vom eigentlichen Problem abzulenken, das den Missbrauchsskandalen in Wahrheit zugrunde liege. Dies sei der Klerikalismus, behauptete der Kardinal.

Cupich lobte die „Dallas Charter“, die Regelung welche die US-Bischöfe 2002 für den Umgang mit Missbrauchsvorwürfen gegen Priester beschlossen haben. Diese habe zum Rückzug von Erzbischof McCarrick geführt, behauptete Cupich. Die Charter betrifft allerdings dank einer Intervention von McCarrick nicht Bischöfe, gegen die Vorwürfe erhoben werden.

Er sei über das Fehlverhalten McCarricks „schockiert“ und schlug eine Untersuchung vor, welche prüfen solle, ob die bestehenden Regelungen eingehalten worden seien, berichtet America.

Beide Berichte des John Jay College, der aus dem Jahr 2004 und der aus dem Jahr 2011, würden zeigen, dass 80 Prozent der Opfer von Missbrauchsfällen männliche Jugendliche waren, sagte Jennifer Roback Morse, Gründerin und Leiterin des Ruth Institute. „Das hat etwas mit gelebter Homosexualität zu tun“, sagt sie wörtlich gegenüber LifeSiteNews. Die Opfer der aktuellen Krise seien Seminaristen, die von ihren Oberen missbraucht würden. Auch das habe etwas mit gelebter Homosexualität zu tun, betont sie.

Auf ihrem Blog hat sie die Zahlen der Berichte des John Jay College analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass Homosexualität tatsächlich ein wichtiger Faktor in den Missbrauchsskandalen gewesen sei. Sie ist überzeugt, dass Kleriker, die aktiv homosexuelle leben, der Kirche große Probleme bereiten würden. „Wenn die Bischöfe diese Probleme nicht sehen wollen, werden die Laien neue und kreative Wege finden, um Druck auszuüben“, sagt sie wörtlich.

Austin Ruse, der Vorsitzende des Center for Family and Human Rights (C-FAM) argumentiert ähnlich wie Roback Morse. Wie könne der Missbrauchsskandal, der 2002 bekannt geworden sei, nichts mit Homosexualität zu tun haben, wenn 80 Prozent der Fälle erwachsene Männer betreffe, die männliche Jugendliche missbraucht hätten, fragt er. Im Fall McCarrick sei die Lage noch eindeutiger, weil dessen Opfer erwachsene Männer seien. „Wir werden es nicht zulassen, dass sie mit dieser Geschichte durchkommen“, sagt er in Richtung der Bischöfe.

Klerikalismus sei tatsächlich ein Problem im Klerus, sagt die Moraltheologin Dr. Janet Smith, die am Sacred Heart Major Seminary in Detroit unterrichtet. Zu viele Priester würden seien kleine Tyrannen, die ihren Einfluss für ihren eigenen Vorteil einsetzen würden. Sobald das Problem homosexueller Netzwerke in den Diözesen und Orden gelöst sei, könne es in Angriff genommen werden, schlägt sie vor.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Herr Lehmann 18. August 2018 

Relativ einfach

Ohne Psychologe zu sein, denke ich, es ist relativ einfach, den Zusammenhang zur Homosexualität zu sehen: Hat sich ein Priester an Jungen vergangen oder an Mädchen? Mit dieser einfachen Frage kann ein Zusammenhang zu einer zugrundeliegenden Heterosexualität oder Homosexualität aufgetan werden. Oder liege ich da falsch?


6

0
 
 Fatima 1713 18. August 2018 
 

@Jakobsweg2018

Ich versuche mal, es Ihnen zu erklären und Dank auch an @hape, dass Sie immer wieder klärende Worte zu diesem Thema finden.
Wenn verheiratete Männer Kinder missbrauchen, missbrauchen sie eher Mädchen. -> Wenn verheiratete Priester Kinder missbrauchen, missbrauchen sie eher Mädchen. - Inwieweit hat sich die Situation in der Kirche Ihrer Meinung nach jetzt verbessert?
Perverse sind einfach pervers und können sich überall "einschleichen". Die Lösung für die Kirche sind also ganz sicher nicht verheiratete Priester!
Wir können nur beten, dass endlich die richtigen Leute an den richtigen Stellen die richtigen Maßnahmen setzen und die Verbrecher zur Rechenschaft gezogen werden!


5

0
 
 Ad Verbum Tuum 18. August 2018 

Klerikalismus

@winthir.
Es ist traurig, dramatisch, wenn Sie in Ihrem Leben nur einen guten Priester kennenlernen durften.
Ich selbst habe schon sehr viele gute, heilige Priester kennen lernen dürfen.
In ihrem Dienst, in ihrer Hingabe des Lebens an Gott und als Leiter der Pfarrgemeinde tun sie und sind sie "etwas besonderes". Nach meinen Erfahrungen wird dies allerdings häufig von vielen, vor allem von vielen ehrenamtlichen "Klerikalisten" - ich bin selber ehrenamtlich engagiert - nicht mehr respektiert und anerkannt.
Von diesen pseudo-Klerikalen kenne ich ungleich mehr, als unter Priestern.


5

0
 
 Ad Verbum Tuum 18. August 2018 

Punkt?

@winthir ..
Wer homosexuell ist, wird nicht automatisch übergriffig, ja.
Alle Untersuchungen und Statistiken zeigen aber eine sehr stark erhöhten Anteil Homosexueller an der Pädophilie. Schauen Sie sich die Argumentationen, Diskussion & Gesetzesinitiativen der frühen Homosexuellenbewegung an - es umfasste stets auch das Ziel der Legalisierung der Pädophilie. Dass sich das Heute nicht mehr erlaubt dies zu thematisieren, heißt nicht, dass dies nicht wahr wäre.
Und genau dies muss zum Segen - nicht nur der Kirche - ehrlich diskutiert werden. Vielleicht realisieren wir dann auch, welche Schaden wir uns und unserer Gesellschaft durch die sexuelle Revolution zugefügt haben.
(P.S. auch ein Familienvater wird beim Fremdgehen erpressbar - ob Hetero oder Homo ...)


5

0
 
 winthir 18. August 2018 

Klerikalismus.

Ein weites Feld.

Unseren Priestern wird "von Anfang an" eingetrichtert, sie seien "etwas ganz Besonderes". Dann fühlen sie sich als "etwas ganz Besonderes", und verhalten sich auch so.

Wer will es ihnen verdenken?

ich kannte und kenne viele Priester. Im Lauf meines Lebens habe ich einen einzigen Priester kennengelernt (Prof. Dr Ehrenfried Schulz, mein Traupriester - mensch Ehrenfried, Gott hab Dich selig), der sein Amt durchgängig und ausschließlich nur als Dienst gelebt hat - ein ganz normaler Mensch.

Soll ich jetzt sagen - ein Wunder? nö. Ein Heiliger.


2

0
 
 winthir 18. August 2018 

Homosexualität und Mißbrauch?

Einen direkter Zusammenhang zwischen Homosexualität und Mißbrauch gibt es nicht. Punkt.

Indirekte Zusammenhänge schon.

1) Da der Anteil an homosexuellen Menschen bei Klerikern signifikant höher ist als im Durchschnitt der Bevölkerung (ich erinnere mich an meine Seminarzeit z. B.), gibt es auch signifikant mehr männliche als weibliche Mißbrauchsopfer.

2) Wer als Kleriker seine Homosexualität auslebt, ist erpreßbar. Das haben (Mißbrauchsbericht der Erzdiözese München und Freising) Täter mehrfach genutzt. Hochrangige Mitarbeiter im Ordinariat, die eigentlich hätten aufklären sollen, wurden daran gehindert, so nach dem Motto: "Wenn Du mich auffliegen läßt, lasse ich Dich auch auffliegen."


3

0
 
 Mr. Incredible 17. August 2018 
 

@ilomego: Cupich lügt, warum?

Ich hatte es schon mal angedeutet: Sofern Dummheit als Grund dafür ausfällt, bleibt - nüchtern betrachtet - nur noch eine Möglichkeit. Die Äusserungen der Bischöfe zum Missbrauch sind ein Lackmustest für ihre Eignung zu diesem Dienst und möglicherweise auch für ihre eigene Orientierung geworden. Da kommt einiges ans Licht, wenn man es sehen will. Es tut mir Leid für die Kirche, für unseren Papst und auch den Emeritus. BXI hat den Augiasstall gesehen und begonnen, auszumisten. Jetzt muss sein Nachfolger ebenfalls liefern, und das wird er auch, denke ich.


5

0
 
 Hadrianus Antonius 17. August 2018 
 

Herbert K. Der Ring von Danneels

"Es kann nun wohl keiner mehr leugnen, daß wir ein Homosexualitätsproblem beim Klerus haben".
Jetzt fiel ich lachend von meinem Stuhl.
Kard. Danneels ist in 1981/1991 einmal seinen Bischofsring losgeworden bei einem Einbruch/Diebstahl (sehr interessant bei katholishes.info);
die Polizei von Mehelen hat das Gleiche gedacht wie Sie;-) , aber illustrativ für die Chuzpe des hohen Klerus: die pisode wird auch vermeldet in der dicken 2-bändigen Biographie über Danneels... :-)
Von seinem heterosexuellen Neffen ("aber nicht blutsverwandt"(sic)) André Breyne, alias Dries de Breyne, berüctigstem flämischen Pornoakteur mit Dépendance in Prag, wird da nichts gesagt.
Realität und Wahrheit, keine Verleumdung!


5

0
 
 Herbert K. 17. August 2018 
 

@ilomego, Ad Verbum tuum, Rob Albers

"dass von den 3.394 Opfern im Alter von 15-17 Jahren über 85% männlich waren. Das hat wohl weniger etwas mit Pädophilie zu tun, als mit gelebter Homosexualität."

"war die Wahrscheinlichkeit von Pädophilie bei Homosexuellen 6x höher als bei andern"

Danke für diese entlarvenden Zahlen! Es kann nun wohl keiner mehr leugnen, dass wir ein Homosexualitäts Problem im Klerus haben.

@Rob Albers
"Viele sehr junge bis minderjährige Homosexuelle prostituieren sich heute in der Szene...und zwar durchaus weil es ihnen gefällt."
Das ist ja furchterregend, was die 68er-Revolution mit unserer Gesellschaft angerichtet hat! Es gefällt ihnen auch noch? Woher wissen Sie das? Das kann ich mir nicht vorstellen.


8

0
 
 ilomego 16. August 2018 

Kardinal Cupich lügt …

… meiner Meinung nach. Denn aus der John Jay College of Criminal Justice Studie geht hervor (Table 3.5.4), dass von den 3.394 Opfern im Alter von 15-17 Jahren über 85% männlich waren. Das hat wohl weniger etwas mit Pädophilie zu tun, als mit gelebter Homosexualität. Wie kann ein Kardinal nur so etwas unerhört Falsches von sich geben?


8

0
 
 hape 16. August 2018 

@Jakobsweg2018

Wenn Sie den Zusammenhang zum Thema nicht herstellen können, kann ich Ihnen auch nicht weiter helfen.


7

0
 
 Selene 16. August 2018 
 

Link

zum Zusammenhang von Homosexualität und Pädophilie

www.aerzteblatt.de/archiv/66998/Studie-Gefaehrdung-der-Jungen


6

0
 
 Jakobsweg2018 16. August 2018 
 

@hape

Bitte lesen Sie die Überschrift dieses Artikels, es geht hier um den Missbrauch in der Katholischen Kirche. Dass leider dies bei weitem nicht der einzige Ort ist, wo Missbrauch stattfindet, ist bekannt.


0

0
 
 Ad Verbum Tuum 16. August 2018 

Wer googeln kann der google ..

In den 80ern/90ern gab es viele Untersuchungen zur Korrelation zwischen Homosexualität und Pädopilie. Wenn ich mich recht entsinne, war die Wahrscheinlichkeit von Pädophilie bei Homosexuellen 6x höher als bei andern.
Aber die Homolobby hat alles dafür getan, dass diese Studien in der Versenkung verschwinden.
Auch die Bewegung innerhalb der Grünen hat das Endziel der Legalisierung der Pädophilie nie aufgegeben - nur aus politischer Opportunität geparkt.
Im Internet lässt sich noch eine deutsche Veröffentlichung finden .. Ärzteblatt...
Wenn nun hohe Kleriker diesen Zusammenhang verleugnen lässt das m.E. tief blicken, welchen dunklen Strukturen noch vorhanden sind und weiterhin gedeckt werden sollen.
Gott, steh deiner Kirche bei.


16

0
 
 Rob Albers 16. August 2018 
 

definitv Homosexualität

Der Vorwand der Pädophilie taugt nicht, aus zwei Gründen:

1. das Schutzalter wurde in den letzten Jahrzehnten immer wieder gesenkt. Es ist deshalb absurd, nun mit Pädophielie zu kommen, wenn man diese aktiv fördert.

2. Auch in ausserkirchlichen Homosexuellenkreisen geht es so zu wie in der Kirche. Viele sehr junge bis minderjährige Homosexuelle prostituieren sich heute in der Szene...und zwar durchaus weil es ihnen gefällt. Das Wort "Frischfleisch" klingt sehr despektierlich, bringt es aber vollends auf dem Punkt!


9

0
 
 Mr. Incredible 16. August 2018 
 

@Jakobsweg2018: Darum geht es nicht.

Es geht um den Schutz der Unschuldigen. Und um die Wahrheit über den Menschen.


11

0
 
 Jakobsweg2018 16. August 2018 
 

Falls es stimmt, dass die Missbrauchsfälle mit gelebter Homosexualität zu tun haben, dann fällt mir allerdings ein Mittel ein, den Missbrauch weitestgehend zu unterbinden. Es werden nur noch verheiratete Männer (am besten Familienväter) zum Priester geweiht. Man mag mich jetzt beschimpfen, aber ich hätte damit kein Problem.


4

0
 
 Kostadinov 16. August 2018 

Das sind die Leute...

...die in diesem Pontifikat Karriere machen... wie ein verärgerter Kommentar auf Lifesitenews einmal schrieb: In diesem Pontifikat gibt es rosa Hüte...


5

0
 
 Jakobsweg2018 16. August 2018 
 

Darüber sollten Fachleute entscheiden

Ob der Missbrauch, also Phädophilie mit gelebter Homosexualität zusammenhängt oder nicht, das können höchstens Sexualwissenschaftler genau beantworten, denn Bischöfe, Priester und prominente Laien sind auf diesem Gebiet alles Laien.


3

0
 
 Mr. Incredible 16. August 2018 
 

Wenn ich das lese,

"Er sei über das Fehlverhalten McCarricks „schockiert“ und schlug eine Untersuchung vor, welche prüfen solle, ob die bestehenden Regelungen eingehalten worden seien, berichtet America."

kommt mir das große Ko***n.
Das ist eine solch bigotte Frechheit gegenüber der Intelligenz der Menschen und v.a. auch der betroffenen Missbrauchsopfer, das reicht jetzt.
Solche Bischhöfe braucht niemand.

Ich wage folgendes zu äussern: Wenn ein Bischof/Mann keine Ahnung von der Theologie des Leibes hat und die Humanae Vitae nicht aus vollster Überzeugung unterstützen kann, hat er in keinem Weiheamt der kath. Kirche etwas verloren.

Der einzige Grund für die Ablehnung der gelebten Homosexualität oder sonstiger Abirrungen ist die Untrennbarkeit von geschlechtlicher Vereinigung und Zeugung. Dies muss jeder geweihte Mensch im eigenen Leib nachvollziehen können, nicht nur im Verstand. Deswegen ist HV so wegweisend klar gewesen. Auch für die Berufe zum geweihten Leben.


15

0
 
 Stephaninus 16. August 2018 
 

Vorschlag nach Rom

Amazonassynode verschieben und umgehend eine Synode zu Missbrauch und gelebter Hs. (und Einfluss entsprechender Lobbies) anberaumen.

Langsam muss einem doch angesichts dieses Larifari der Kragen platzen.


20

0
 
 JBE 16. August 2018 
 

Das ist wohl ein Scherz?

Das soll doch wohl ein schlechter Scherz sein, Missbrauchsfälle und Homosexualität zu trennen.Die Zahlen sprechen aber eine andere Sprache!


22

0
 
 chriseeb74 16. August 2018 
 

@ hadrianus antonius

Sie haben Recht und nicht nur die Front brennt lichterloh, aber Kardinal Cupich ist nicht der Vorsitzende der Bischofskonferenz, sondern Kardinal DiNardo Erzbischof von Galverston-Houston, Texas.
Aber wenn jetzt bereits der zweite Kardinal (Wuerl) in den Fokus rückt, dann wirds echt brenzlich; ich bin inzwischen total frustriert...


16

0
 
 Hadrianus Antonius 16. August 2018 
 

@M. Incredible Richtig

Sie können sicher sein, daß hierzu ermittelt wird.


9

0
 
 Guingamp 16. August 2018 
 

Ich schrieb dies bereits in einem anderen Kontext

Jene, die Teil bzw. Produkt des Systems sind, das diese Krise hervorgerufen hat, sind absolut unfähig, die entsprechenden Maßnahmen auszuüben, die es beheben könnten. Die Hierarchie hat sich in weiten Teilen, zumal in der westl. Welt vollkommen dem herrschenden Zeitgeist unterworfen; von ihr ist keine Reform zu erwarten. Culpich beweist das. Wie kann man nach dem McCarick Skandal ernsthaft behaupten, Homosexualität sei nicht das Problem?! Ich bin wirklich ratlos. Wer soll hier durchgreifen, wenn es die Bischöfe nicht tun wollen, und wenn es die Bischöfe sind, die neue Kleriker ernennen und der Papst auch vollkommen desinteressiert an der eigentlichen Problematik zu sein scheint?


17

0
 
 Hadrianus Antonius 16. August 2018 
 

Die Front steht in Flammen (1)

Cupich, von PFranziskus sua sponte und simmsalabimm zum Erzbischof von Chicago, Kardinal und Vorsitzender des US-Bischofskonferenz gemacht, und sehr modernistisch und lgbt-freundlich und total gegen den USsus antiquior ("forma extraordinaria") und total ohne jegliches Verständnis für den gewaltigen Mißbrauch in den USA (das Bistium Spokane ist pleite) lebt also noch.
Und Cupich publiziert auch noc etwas in einem Blättchen der linksmodernistischen und total homo- und pädoverseuchten US-Jesuiten (frühre Provinz Oregon/"Rocky Mountains Mission"(bis 2008)).
Cupich schwätzt Unsinn.
Der Untersuchungsbericht in Belgien(staatlich/ die Kirche mußte gezwungenermaßen mitkooperieren) ergab, daß 80% der Opfer männlich waren, davon zu 30% zwischen 8 und 14 Jahren, der übergroße Teil 14 Jahren oder mehr.
D.h. zum übergroßen Teil Ephebophilie und Jagd von Homosexuellen nach jungem Fleisch.
Wurde übrigens schon 2000 von einem 80-jährigen Kardinal aus Chile festgestellt beim Fall Karadima.


19

0
 
 Mr. Incredible 16. August 2018 
 

Der Klerikalismus führt also zu Mißbrauch von meist männlichen Jugendlichen und jungen Männern?

Diese idiotische Äusserung lässt nur mehr eine Vermutung über die persönliche Orientierung Cupichs zu.
Liebe Kollegen in den US: Schaut mal bei ihm nach. Ziemlich sicher stoßt ihr da auf Gold, würde ich vermuten.


13

0
 
 Stephaninus 16. August 2018 
 

Man muss die beiden Dinge schon auseinander halten

Aber eines ist klar:
Im katholischen Klerus gab (und gibt?) es anscheinend eine grosse Zahl von Missbrauch an Minderjährigen und Abhängigen.
Im katholischen Klerus gab und gibt es anscheinend eine grosse Zahl von gelebter Hs. und entsprechende Netzwerke.


7

0
 
 Marianus 16. August 2018 

Die Behauptung, sexueller Missbrauch durch kirchliche

Würdenträger habe nichts mit Homosexualität zu tun, ist schon ziemlich dreist - bei gut 80 % der Fälle, in denen die Opfer männlichen Geschlechts sind. Zweifellos gibt es in Teilen der Kirche, ja selbst im Vatikan - auf nahezu allen Ebenen - homosexuelle Netzwerke, die sich auf jede erdenkliche Weise gegenseitig decken & absichern. Jeder Fall ist einer zuviel!!! Papst Franziskus spricht von einer "'Gay-Lobby' im Vatikan" ( http://kath.net/news/41633 ). Ich ergänze an dieser Stelle: ja, Heiliger Vater, selbst im Kreise Ihrer engsten Vertrauten & Berater!!!
Sehr empfehlenswert die umfassende Studie "Mit dem Papst gegen Homohäresie" des polnischen Priesters
DDr. habil. Dariusz Oko:
http://www.theologisches.net/files/2012%20-%20Theolog%20-%2009%20+%2010.pdf
Ergo: Homosexualität in der Kirche Christi ist ein Krebsgeschwür, das die Kirche im Gleichschritt mit ihren äußeren Feinden zu zerstören droht. Da helfen nur konsequente chirurgische Eingriffe, keine homöopathischen Döschen!!!


10

0
 
 Selene 16. August 2018 
 

Überwiegend männliche Kinder und Jugendliche

wurden missbraucht. In diesen Fällen scheint es sich m.E. um eine homosexuelle Form der Pädophilie zu handeln.

Oder um Homosexualität und Pädophilie bei ein und derselben Person. Damit will ich nicht sagen, dass Homosexuelle vermehrt auch pädophil seien, aber nicht wenige Pädophile haben offenbar eine homosexuelle Ausrichtung, eben auf männliche Minderjährige.


15

0
 
 Fink 16. August 2018 
 

Nach den Vorgaben der "Politischen Korrektheit" soll...

...soll nichts negatives über Homosexuelle/ Schwule gesagt werden (im Gegenteil, nur positives). Auch die Wissenschaft unterwirft sich den Vorgaben der "PC", leider. So wird heute ein Zusammenhang von Homosexualität und Missbrauch von Buben/ Jungen/ Knaben mit Empörung zurückgewiesen (und diffus als "Pädophilie" bezeichnet).
Dieses Phänomen gibt es auch in der Medizin: Wenn es um Risikogruppen für Sexuell übertragbare Infektionen geht, dann ist die Rede von "Männern die Sex mit Männern haben" (gern abgekürzt "MSM"), nur um "homosexuell" nicht in einem negativen Zusammenhang zu erwähnen.


20

0
 
 Zwiefalten 16. August 2018 
 

Zumindest die forensischen Psychiater,

also diejenigen Psychiater, die psychisch kranke Straftäter behandeln und Gutachten über die Schuldfähigkeit abgeben, sind der Auffassung, dass Homosexualität und "Pädophilie" zwei unterschiedliche Ausprägungen der Sexualität sind.
Aber: die Kombination von Homosexualität und (!) Pädophilie ist anscheinend besonders gefährlich. Zum Schutz der Minderjährigen halte ich es durchaus für wünschenswert, die Morallehre differenzierter zu gestalten und z.B. Homosexualität als relativ weniger unordentlich denn Pädophile zu betrachten.Beides in einen Topf zu werfen scheint mir schädlich zu sein.
weiterführender Hinweis: http://www.krimlex.de/artikel.php?KL_ID=234


5

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Lyon: Fünf Jahre Haft für Ex-Priester wegen Missbrauchs
  2. Köln: Pressekonferenz zur „Unabhängigen Untersuchung“ wird verschoben
  3. Vatikanische Inspektion wegen Missbrauch in Mexiko verschoben
  4. Kirche in Mexiko und Vatikan untersuchen Vertuschungsvorwürfe
  5. Hoffnung auf saubere Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln
  6. Vatikan plant "Task Forces" gegen Missbrauch in der Kirche
  7. Arche distanziert sich von ihrem Gründer und kündigt Aufklärung an
  8. Rom: Argentinische Missbrauchsopfer erheben schwere Vorwürfe
  9. Auch US-Bistum Harrisburg meldet Konkurs an
  10. Priester opfert Gehirntumor für Opfer klerikalen Missbrauchs auf








Top-10

meist-gelesen

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  3. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  4. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums
  5. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  6. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  7. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  8. Wegfall der 10-Quadratmeter-Regel pro Person - Maskenpflicht fast abgeschafft!
  9. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  10. 'Dass aus dem Gebetshaus nicht eine neue Art von Kirche entsteht'

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz