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'Kreuz-Kardinal' greift Markus Söder an

30. April 2018 in Deutschland, 159 Lesermeinungen
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Kardinal Marx hat den bayerischen Ministerpräsidenten Söder für dessen Vorstoß zu Kreuzen in Landesbehörden scharf kritisiert und meint, dass dadurch es zu "Spaltung und Unruhe" komme - 2015 forderte Marx noch Kreuze in Schulen und Gerichten


München (kath.net)
Kardinal Reinhard Marx hat den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder für dessen Vorstoß zu Kreuzen in Landesbehörden ungewöhnlich scharf kritisiert. Marx, der selber wegen seines Kreuzablegens am Jerusalem Tempelsbergs seit geraumer Zeit in der Kritik steht, behauptet, dass durch die Aussagen von Söder jetzt "Spaltung und Unruhe" entstanden seien. "Wenn das Kreuz nur als kulturelles Symbol gesehen wird, hat man es nicht verstanden", meint Erzbischof von München und Freising. "Dann würde das Kreuz im Namen des Staates enteignet." Laut Marx stehe es dem Staat nicht zu, zu erklären, was das Kreuz bedeute. Das Kreuz könne man laut Marx nicht haben ohne den Mann, der daran gehangen hat. "Es ist ein Zeichen des Widerspruchs gegen Gewalt, Ungerechtigkeit, Sünde und Tod, aber kein Zeichen gegen andere Menschen. Ein Kreuz aufhängen heißt: Ich möchte mich an den Worten dessen orientieren, der am Kreuz für die ganze Welt gestorben ist. Das ist eine Provokation, für jeden Christen, für die Kirche, aber auch für den Staat, der sich auf dieses Zeichen beziehen will", so der Kardinal weiter. Laut dem Münchner Erzbischof müssten bei der gesellschaftliche Debatte über das alle einbezogen werden: Christen, Muslime, Juden und jene, die gar nicht gläubig sind


Söder hatte vor kurzem angeordnet, dass ab Juni in jeder Behörde in Bayern des Bundeslandes ein Kreuz hängen muss. Dies soll nach Ansicht der Landesregierung die "geschichtliche und kulturelle Prägung" Bayerns zum Ausdruck bringen und "sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung" sein.

Ein interessantes Detail: 2015 hatte Kardinal Marx gefordert, dass
in Schulen und Gerichtssälen weiterhin ein Kreuz hängen soll.




Foto: (c) Erzbistum München


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Lesermeinungen

 kreuz 7. Mai 2018 

Kardinal Marx bei Anne Will (Marx`200 Geburtstag)

"Stattdessen saß Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, in der Runde. Vornehmlich wurde er eingeladen, weil er jüngst in einem Interview die Renaissance des Marxismus prophezeit hatte. Dummerweise wollte er von dem Zitat in der Sendung nichts mehr wissen, was seine Präsenz noch fragwürdiger erscheinen ließ als ohnehin schon."

www.welt.de/vermischtes/article176126487/Anne-Will-Die-Kirche-ist-nicht-sozialer-als-Amazon.html


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 kreuz 5. Mai 2018 

lb. Ulrich Motte,

da haben Sie schon genau hingeschaut, und das sollte auch MP Söder noch tun, zB. eben für die Finanzierung der Kreuze zu Spenden unter Katholiken aufrufen.

es geht hier nicht um die Quantität, sonst könnte man argumentieren: "wieviel Kreuze bekomme ich für 1 km Autobahn?"

es geht wirklich ums Prinzip.

übrg. wenn Sie hier schon länger mit "dabei" sind -und daher auch wohl interessiert- was oder wer hindert Sie, katholisch zu werden?

diese Überlegung und Entscheidung können Sie nur JETZT treffen, denn weder Vergangenheit noch Zukunft der RKK sollten Sie daran hindern dürfen.

Jesus Christus ist der Grund, und weil ER oft zu unerreichbar scheint, haben wir die MIttlerin der Gnaden, die Muttergottes, die da sagt: "Was er sagt, das tut."

ich kann sowieso nicht verstehen, wie man Christ sein kann ohne Maria. so gehts mir halt.

schauen Sie sie ruhig an, die erste aller Frauen. Bild hochauflösend.

www.kathtube.com/player.php?id=6268


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 Ulrich Motte 5. Mai 2018 
 

Herbert Klupp - Denken Sie bitte tiefer- Ihre Bitte

Christus ruft zur Gewaltlosigkeit auf, sagt wortwörtlich, daß sein Reich nicht von dieser Welt sei, und deshalb solle Petrus das Schwert (Gewalt) (stecken) lassen. Römer 13, 4 bindet auch den Staat an dieses Gebot. Das vom Staat zu bekämpfende Böse ist also jedenfalls zumindest nicht das Nicht- und Antichristliche. Fehlbare Politiker und fehlbares Volk haben auch christliche Staaten zur Hölle gemacht und Anders- und Nichtreligiösen und anderskonfessionellen Christen Negatives (Verbrechen, Elend,Unfreiheit) zugemutet. Negatives (Gewalt) ist nicht, das Kreuz anschauen zu müssen. Sonst forderte ich ja auch nicht, daß Kreuze im staatlichen Bereich errichtet werden dürfen. Das Kreuz muß ich auch anschauen, wenn mein Kollege oder Mitschüler es auf der Kleidung oder am Körper trägt. Gewalt liegt in der staatlichen Anordnung und Finanzierung durch Steuerzahler. In wenigen Tagen findet auf staatlichen Plätzen in Münster friedlich (hoffe ich) Katholiken- und Ketzertag statt...


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 Ulrich Motte 5. Mai 2018 
 

Steve Acker

Sie haben recht: Staat und Kultur sind wesentlich vom Christentum geprägt. Vieles davon finden viele Kirchen heute gut, was viele früher ablehnten, etwa Religionsfreiheit. Folgt diese aus dem Christentum, gebietet also das Christentum, die Freiheit von Nichtchristen und "Söder-kritischen" Christen zu achten. "Totale Freiheit gibt es nicht", ist eine Phrase. Kreuze in Staatsschulen bewirkten nicht, Bayern frömmer zu machen als etwa die USA, wo das verboten ist, und deren starke Kirchen Experten auf die geringe staatliche Förderung der Kirchen zurückführen. Sie übersehen zudem, daß ich ja Freiheit für Kreuze in Staatsschulen fordere, nur nicht zwangsfinanziert von Andersreligiösen, sondern etwa von ja reichen Großkirchen. Klagen über zunehmende von Straftaten unterscheiden nicht immer zwischen Diebstahl und Mord. In kurzen Kommentaren geht das sowenig wie bei religiöser Unterdrückung. Im übrigen will ich islamischen Staaten auch die geringste Christenungleichheit verbieten.


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 Ulrich Motte 5. Mai 2018 
 

Hibikus

"Gift zu verbreiten", blieb ohne Begründung, also nichts daraus lernen. Gift ist immer wichtig-Sie widerlegen selbst Ihren Vorwurf, ich schriebe hier Unwichtiges. Ich schreibe - falsche Aussage von Ihnen -fast nie zur Kirchensteuer. Mir nahe Konfessionen könnten sie einführen. Konservative Katholiken hier halten sie für kirchenschädlich, fordern ihre Abschaffung. Ich schreibe hier zu den selben Themen wie alle-hat deren Schreiben nichts mit dem Glauben zu tun? Wenn Kritik am Katholizismus Konkurrenzdenken sein sollte, sollte das wohl auch Kritik am Protestantismus sein. Hier geht es um den wahren Glauben, was zu verkünden ist, und darum ringen wir Sünder hier, manche liebevoll, dabei immer natürlich auch mit dem Anspruch, recht zu haben. Wer streitet für Falschgehaltenes? Rolando - ein (!) Beispiel brachte gerade Hinweise auf alle Welt und Zeiten. "Seitenhiebe" auf linke Katholiken und auf Protestanten sind hier absolut üblich (und sinnvoll)-nur mir aber solche vorzuwerfen?


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 Ulrich Motte 5. Mai 2018 
 

Rolando

Das Gegenteil Ihrer Aussage ist wahr: Ich kritisiere unendlich weniger als andere hier "Fehlleistungen" des Bodenpersonals (etwa Sexskandale), sondern dogmatische Äußerungen, fast immer von höchsten katholischen Autoritäten, Bischöfen, Kardinalen, Päpsten, Konzilien, dem Vatikan. Aus dogmatischen Gründen sind ich auch Marienerscheinungen glaubenswidrig. Aus dogmatischen Gründen ist auch eine Hinwendung von Millionen Menschen zu einer Religion keine Bestätigung des Himmels: Gerade in der Bekennenden Kirche wurde Offenbarung durch Geschichte abgelehnt. Die Wahrheit ist laut der Bergpredigt auch eher bei Wenigen. Nach Ihrer Logik könnte man ja auch die Hinwendung in den letzten Jahren von weit mehr Millionen Lateinamerikanern zum Protestantismus als Bestätigung für den Protestantismus ansehen, oder die Massenabwanderung zu ihm in der Reformation. Ich spreche hier weder für konservative Baptisten noch andere konservative Kirchen denen ich nahe stehe. Ich bin eher wenig konfessionell.


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 Hibiskus 2. Mai 2018 
 

warum nur @motte

Lieber Herr Motte, Sie konnten aus meinem Beitrag nichts lernen. Das hätte ich bedenken sollen. Was ich geschrieben habe, was das einzige, was ich aus den vielen Worten empfunden habe.
Seit Jahren schreiben Sie hier und es geht um irgendwelche unwichtigen Dinge, ganz besonders um die Kirchenesteuer, die Sie ja nicht bezahlen - aber anderen icht gönnen. Können Sie allein d i e s e n Gedanken weiterführen? Ich möchte mich nicht widerholen.
Was Sie sonst schreiben, hat mit dem Glauben nichts zu tun, sondern mit Konkurrenzdenken (so definiere ich das). Verküpden Sie den wahren Glauben - und nur diesen ohne Seitenhiebe auf andere.

Alles, was Sie so schreiben ist so kompliziert und unwesentlich. Vergleiche aus der ganzen Welt und über alle Zeiten, letztlich wie Rechthaberei wirkend. So stelle ich mir dchristlichen Glauben nicht vor. - "seht, wie sie einander lieben" einfach mal so frei aus dem Gedächtnis. Wir versagen alle dabei. Die Richtung aber müsste bleiben.


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 kreuz 2. Mai 2018 

noch eins und dann gut.

"father Of Night, Father Of Day,
father, Who Taketh The Darkness Away,
father, Who Teacheth The Bird To Fly,
builder Of Rainbows Up In The Sky,
father Of Loneliness And Pain,
father Of Love And Father Of Rain."

eigentlich trau ich mir meine Gefühle erst auszudrücken seit Bischof Zurbriggen das getan hat.

was Sie machen und nicht machen, lb. Kardinal, des is a Schand, des schlagt dem Faß den Bodn aus. I hab a Wuat auf Sie, weils so an Schmarrn verzapfn und nix begriffa ham. was wolln`s`n in Bayern? warum schleich`n se se ned?

www.kathtube.com/player.php?id=9995


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 kreuz 2. Mai 2018 

weiter im Text

wie Tarcisio Bertone sagte:
«Dieses Europa des dritten Jahrtausends lässt uns nur die Kürbisköpfe und nimmt uns die wertvollsten Symbole». http://kath.net/detail.php?id=24430

www.kathtube.com/player.php?id=12550


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 kreuz 2. Mai 2018 

ohne Kreuz, lb. Kardinal,

ist der Weg zur Hölle zur 6-spurigen Autobahn ausgebaut. geht richtig schnell dahin.

www.kathtube.com/player.php?id=14781


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 kreuz 2. Mai 2018 

hier ist das Kreuz, und es bleibt.

manchmal hört man die (Höllen-)Hunde bellen, aber bis zum Kreuz kommen sie nicht.

(damit sind keine Personen gemeint!)

"the dogs were barking at the new moon
Whistling a new tune
Hoping it would come soon so that they could die"

www.kathtube.com/player.php?id=16214


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 leibniz 2. Mai 2018 
 

Fortsetzung

Das Kreuz steht ebenso für die Menschenwürde. Dass ein Kardinal der kath. Kirche diese Zusammenhänge nicht zu kennen scheint, ist beängstigend! Aber es wundert mich nicht. Man betrachte nur wie die katholische Kirche mit der Würde der ihnen anvertrauten Menschen z. B. als Pflegebedürftige, als Arbeitnehmer usw. umgeht!


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 leibniz 2. Mai 2018 
 

Jesuslebt hat vollkommen Recht.
Es scheint so gut wie niemand die Ausführungen von MP Söder und Markus Blume gelesen zu haben.
Und wer wegen der Religionsfreiheit verlangt, dass ein Politiker sich religiös völlig neutral verhält, muss sich konsequenter Weise auch gegen die Kirchensteuer aussprechen und v. a. gegen die Besoldung der Bischöfe durch den bayrischen Staat. Entweder schafft man beides ab oder es müssen auch Imame in Zukunft vom Staat bezahlt sowie die muslimische Steuer vom Staat eingezogen werden.
Meine Altenpflege Schüler-mehrheitlich Muslime - haben übrigens nicht das geringste Problem damit, wenn ich ihnen erkläre, dass die Menschenrechte auf der Menschenwürde beruhen, die sich wiederum aus der Vorstellung des Menschen als Abbild Gottes ergibt. Der Islam ist ebenso wie das Christentum aus dem Judentum hervorgegangen. Deshalb sollte wir uns über die Bedeutung der Menschenwürde, welche man mit säkularer Philosophie übrigens nicht begründen kann, einig sein.


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 Montfort 2. Mai 2018 

Ist irgendjemandem aufgefallen … wie Kardinal Marx von Christus spricht?

GAR NICHT!

«Das Kreuz könne man nicht haben ohne den Mann, der daran gehangen habe, führte Marx aus: "Es ist ein Zeichen des Widerspruchs gegen Gewalt, Ungerechtigkeit, Sünde und Tod, aber kein Zeichen gegen andere Menschen." Ein Kreuz aufzuhängen heiße: "Ich möchte mich an den Worten dessen orientieren, der am Kreuz für die ganze Welt gestorben ist", betonte der Kardinal.»

Der „MANN, der am Kreuz gehangen hat“, und „DER, DER am Kreuz für die ganze Welt gestorben ist“. Kein Wort von Jesus, keines von Christus, keines vom menschgewordenen Sohn Gottes, als wäre "DER MANN am KREUZ" der "große UNBEKANNTE"!

Herr, Kardinal, gerade Sprache kann verräterisch sein - eine wahre SELBST-OFFENBARUNG, in der die Sprache der Offenbarung Gottes in ihreer kirchlich festgelegten Form anscheinend keinen Platz mehr hat!


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 meaculpa 2. Mai 2018 

Konsequent

Vor über einem Jahr:
Markus Söder ruft auf dem "regionalen Impulstag christlicher Führungskräfte" in Nürnberg zum Glauben an Jesus Christus auf. (idea berichtete)

auf youtube bei Minute 1:39
https://www.youtube.com/watch?v=BZZMl2bFrsM


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 lesa 2. Mai 2018 

Wird die Welt sich das Heil schenken lassen das hier für sie gewirkt wurde?

@Steve Acker: In der Bibel handeln immer wieder "Regierungsverantwortliche" im Sinne Gottes als seine Werkzeuge, ohne dass ihnen die Bedeutung ihrer Handlungen voll und ganz bewusst war. Z.B. Jes 45.
Also, wie Sie sagen:"Trotzdem ist die Aktion gut." Vielleicht spricht der Geist Gottes in dieser Stunde gerade durch diese "Aktion" von Söder.
"Jesu Tod soll für die Welt ein Zeichen werden der Liebe Jesu zum Vater, jener Liebe, die sich dem göttlichen Willen nicht entzieht, sondern im freien, diesen Willen innerlich bejahenden Gehorsam den Auftrag des Vaters erfüllt. So wird das Kreuz Jesu und also auch die Botschaft vom Kreuz zu einer letzten Frage an die Welt. Das Kreuz und die Welt stehen einander gegenüber; so wird es bis zum Ende bleiben. Wird die Welt dieses Zeichen erkennen und glauben? Wird sie das Heil, das hier für sie gewirkt wurde, sich schenken lassen? Es bleibt ihr angeboten." (J. Blank)
Entscheidung bleibt angesagt für Kirche und Welt. Immer am Scheideweg!


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 kreuz 2. Mai 2018 

s.g. Kardinal Marx,

mir ginge es nicht gut wenn ich de Artikel mit seinen Kommentaren lesen würde.
ich wünsche Ihnen von Herzen Umkehr und Seelenheil.
und daß Sie einen Standort finden an dem Sie nicht weggeschwemmt werden.

"When the flood calls
You have no home, you have no walls
In the thunder crash
You're a thousand minds, within a flash
Don't be afraid to cry at what you see"

www.youtube.com/watch?v=G0GcqYGv1AA


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 meaculpa 2. Mai 2018 

ja, @ThomasR, das ist in der Tat ein dicker Hund !!!

"Nur Schade, daß wir in Altomünster von einer Zwangseinteignung durch die Amtskirche erfahren mußten. (...)"

Und Altomünster ist wohl auch nicht die erste Zwangsenteignung eines altehrwürdigen Klosters durch das Erzbistum München-Freising, wie ich gehört habe. Reutberg soll ja auf ähnliche Weise platt gemacht worden sein.

Wenn mir jemand noch vor 10 Jahren erzählt hätte, dass uns eine Christenverfolgung durch völlig areligiöse Kirchenfunktionäre in den Ordinariaten mittels Kirchensteuermitteln bevorsteht, hätte ich ihm erstmal einen Jagertee zur Beruhigung angeboten. Unfassbar!

Vielleicht wird das Erzbistum München- Freising bald im nächsten Christenverfolgungsindex aufgeführt, in einer Reihe mit der Türkei und China?


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 meaculpa 2. Mai 2018 

@Wynfried

"Warum hat die CSU beispielsweise auf die Verfassungsklage gegen die sogenannte "Ehe für alle" verzichtet? Wie konsequent verhält sich die CSU in bioethischen Fragen? Man darf nicht vergessen: Seit 2005 ist die CSU Regierungspartei in Berlin. Alles, was dort seitdem entschieden wurde, hat sie mitverantworten."

Das sind berechtigte Fragen, sehe ich auch so.
Ich hoffe darum, dass Markus Söder diese Missstände bald, beherzt und christlich in Angriff nimmt, die seine Amtsvorgänger zu verantworten haben, da in unseren stürmischen Zeiten unendlich mehr auf dem Spiel steht, als nur der Imageverlust der CSU.

Söder hat mit seinem großartigen Paukenschlag die Weichen gestellt, jetzt wäre ein Rückzieher in zentralen Fragen fatal, ein Vertrauensverlust.

Darum MUSS MUSS MUSS der nächste Paukenschlag einfach kommen --- wäre auch vorhersehbar bei einem Thema wie "Ehe für alle".

Mission Impossible ist harmlos dagegen --->
HERR, es ist aussichtslos, aber DU bist allmächtig!!!


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 Steve Acker 2. Mai 2018 
 

Urich Motte

Unser Staat, unsere Kultur, unsere Gesetzgebung sind sehr wesentlich vom Christentum geprägt.
Auch wenn dies von den Rotgrünen massiv bekämpft wird, und so manches von der christlichen Prägung verloren gegangen ist.
Eine totale Freiheit gibt es nicht, dementsprechend auch keine totale Religionsfreiheit.
Dass Sie das Aufhängen von Kreuzen auf einen Level stellen, mit der Situation in islamischen Ländern finde ich total daneben.
Ich bin sicher die Christen dort wären froh wenn ihr einziges Problem wäre, dass sie ständig ungewollt muslimische Symbole sehen müssen.


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 Steve Acker 1. Mai 2018 
 

Wir leben in einer Zeit in der das Christentum

verfolgt wird wie nie zuvor (auch in Deutschland, siehe Mord von Prien).
und in einer Zeit in der Politik, Medien und leider auch Kirchenobere sich auf unerträgliche Weise dem Islam anbiedern.
Da finde ich diese Anordnung Kreuze in Amtsstuben aufzuhängen ein sehr wichtiges Zeichen.
Kann sein dass da Wahlkampftaktik und politsches Geschwätz dabei ist.
Trotzdem ist die Aktion gut.
Und die Kritik von Kardinal Marx total daneben.


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 rosenkranzbeter 1. Mai 2018 
 

Danke Herr Nuntius Zurbriggen!

Danke Herr Erzbischof, endlich jemand, der uns, das geschockte und traurige Volk Gottes versteht!
Was wird aus dem Ganzen werden?
Das kann doch nicht so stehen bleiben, was Kardinal Marx gesagt hat.


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 lakota 1. Mai 2018 
 

@Kreuz

ganz herzliches Vergelts Gott für diesen Link! DAS ist ein Bischof! Ich danke Gott, daß es auch noch solche Hirten gibt und wünschte nur, daß es viel mehr wären! Gott segne und behüte Erzbischof Zurbriggen!


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 Herbert Klupp 1. Mai 2018 
 

Tiefer denken !

@Ulrich Motte: Christen sollen NICHT zur Gewalt, zur Bevormundung usw greifen. Das lehrt Jesus. Leben sie in atheistischen oder islamistischen oder anderen unchristlichen Staaten bleibt ihnen oft nur der Blutzoll, das Martyrium für die Wahrheit Christi. Deshalb will Gott sein Reich MIT GEWALT errichten, damit die Liebe regieren kann, bspw unter dem Zeichen des Kreuzes. Je rigoroser ein Staat das Christliche durchsetzt desto weniger bedroht können Christen leben - und das allgemeine gesellschaftliche Leben wird schön, liebevoll, harmonisch und heil. Dialektisch denken hilft manchmal in die Tiefe der Gedanken zu kommen ! Und die anderen ? Die anderen haben in einem wahrhaft ( und wehrhaft ) christlichem Staat NICHTS, aber auch gar nichts Negatives ( außer eingebildetem Quatsch, wie etwa "das Kreuz anschauen zu müssen" ) zu befürchten. Lies auch RÖM 13,4f !


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 Ulrich Motte 1. Mai 2018 
 

PS: Gegen Mißverständnisse

Us-Baptisten ging es nicht nur um eigenes Recht: Vor 1638 verfolgten sie Kongregationalisten, nicht Anglikaner, wegen ihres Einsatzes für verfolgte Quäker. Nach 1789 lehnten sie das Angebot gleicher staatlicher Privilegien wie andere Kirchen ab. Ich fordere nicht Rückgängigmachung früher religiöser Gewalt: Staatlich finanzierte Kreuze, Hymnen usw. müssen um der Verjährung, des Rechtsfriedens willen bleiben. Ich fordere auch die Freiheit, jetzt neu religiöse Symbole in staatlichen Räumen anzubringen, aber bezahlt von Freiwilligen, etwa unter 45 Millionen Großkirchlern oder deren reichen Kirchen-übertrieben? Ich gehorche staatlichen Gesetzen, ob Unrecht oder Unsinn, arbeite etwa heute nicht. Ich meine, Christus gebietet das außer bei direkter Beteiligung an Sünden, schrecklicher Balanceakt etwa: Ich bezahle über Steuern Abtreibungen, verweigerte aber (hoffentlich) Teilnahme daran. Weniger Gewaltmacht dem religionsloser und muslimischer werdenden Abtreiberstaat ist nicht übertrieben!


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 kreuz 1. Mai 2018 

Erzbischof Zurbriggen, endlich (!!) ein Amtskollege

der das Verhalten von Kard. Marx als Schande bezeichnet. endlich!

www.kathtube.com/player.php?id=45281


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 nazareth 1. Mai 2018 
 

Sehr geehrter Kardinal Marx

Was bringen Sie den Menschen noch wenn Sie das Kreuz ablegen?


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 Rosenzweig 1. Mai 2018 

„in hoc signo vinces“...

Danke- [email protected] Veritas Splendor!

Nach nochmals Lesen bzw. teils nur noch überfliegen der inzwischen 141 Leser-meinungen- kommt mir Ihre gestrige, echt kurze Wortmeldung(s.o.)-
sehr Aussage treffend(!), in den Sinn.

So möcht ich diese viell. hier noch einmal als einen wertvollen “Abschluss” zu diesem Thema KREUZ- (in Dt.)
wiederholen:
„In diesem Zeichen wirst du siegen“!
--
Und wunderbar, eben noch ergänzend: Danke- werter @Rolando:
„Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung!“(Karfreitag-Liturg.)
-
In diesem Glauben dankbar verbunden..


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 wedlerg 1. Mai 2018 
 

@Motte: die Baptisten lehnten die Church of England ab und nicht das Kreuz

Die Baptisten lehnten in den US doch in erster Linie den Einfluss der Church of England in der Regierung ab bzw. hatten mit der Church of England negative Erfahurngen gemacht.

Das ganz ist immer eine Frage der Perspektive: in Syrien werden Christen für die neg. Religionsfeiheit Assads sein - weil sie sonst nicht überlegen.

In Bayern hat sich die positive Religionsfreiheit bewährt und nicht die Unterdrückung durch diejenigen, die Kreuze abnehmen.


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 lakota 1. Mai 2018 
 

@Ulrich Motte

Sie dürfen frei sein von Religion, frei vom Kreuz und da Ihnen "Zwangsfinanzierung" so zuwider ist, gehen Sie an christlichen Feiertagen hoffentlich zur Arbeit und zwingen Ihren Arbeitgeber nicht, Sie fürs Nichtstun zu bezahlen. - Ehrlich, man kanns auch übertreiben. Soll Bayern jetzt auch noch seine Hymne ändern, weil Atheisten ect. die nicht mitsingen können? Noch eine kleine, wahre Geschichte: Im 3.Reich kam die Frau eines ranghohen Nazis zur Entbindung in die Klinik. Als erstes verlangte sie, daß man das Kreuz von der Wand nehmen solle, ihr Kind solle so etwas nie sehen. Die Schwestern weigerten sich. Nach der Geburt verlangte sie noch vehementer, das Kreuz zu entfernen, sie wolle nicht, daß ihr Kind dieses Lügenzeichen sehen muß. Da sagte der Arzt: Ihr Kind wird dieses Zeichen nie sehen - es ist blind geboren.


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 Ulrich Motte 1. Mai 2018 
 

Zum Abschluß - Rolando/Dr.Söder

Ich bitte, mir nicht ohne Kenntnis von mir innere Sklaverei zu unterstellen. Das tue ich ja auch nicht bei Andersdenkenden! Das Bundesverfassungsgericht bestätigte das Recht, vom Staat nicht absichtlich und wesentlich mit nicht gewollter religiöser Botschaft konfrontiert zu werden=negative Religionsfreiheit. Ich bin nicht neutral, sondern höchst engagierter Christ, stand jahrelang in München missionierend auf Plätzen. Dr. Söder sagt, ihn wundere, "daß wir über Toleranz für andere Religionen reden und uns nicht trauen, zu unserer eigenen Religion zu stehen". Wer ist "wir"? An vielen Orten missionieren/bekennen Evangelikal-Konservative. Wir tun das selbst und zwingen nicht mit Gewalt Andersdenkende, staatliche Mission durch Symbole gegen ihr Gewissen zu finanzieren: Das ist nämlich Intoleranz!45 (!)Millionen (!)Großkirchenmitglieder: Tut selbst was, bekennt Euch, hängt Kreuze auf(aber ohne Gewalt!). Aus Zeitmangel muß ich mich wieder verabschieden: Gottes Segen für alle hier!


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 Ulrich Motte 1. Mai 2018 
 

Bernhard-k. Fragt sich nur,

wozu das christliche Gewissen einen christlichen Politiker bringt. Meine Konfession lehrt seit ihrer Gründung 1611/12 Vorläufer sind vorhanden)das Menschenrecht auf Religionsfreiheit für alle, alle Religionen wie Religionslose, wortwörtlich auch für Katholiken, Atheisten, Juden,und zwar als bindendes Gebot Gottes! Der einzige Staat auf Erden, den wir je gründeten (Rhode Island), führte daher 1638 dieses Recht dort für alle (!) ein. Der Staatsgründer Roger Williams war andernorts verfolgt worden wegen seines Einsatzes für Andersreligiöse, nämlich Quäker! Der erste Zusatz zur US-Verfassung verbietet dem Staat, Religionen anzuerkennen. Eine zentrale Rolle spielte dafür (nämlich durch Kontakte zum Verfassungsvater Thomas Jefferson) ein Pastor meiner Konfession, der damals schreib, die Idee eines christlichen Reiches wäre hoffentlich für immer zerplatzt, der christliche Staat wäre ein Albtraum!
Seit 1965 bejaht im Wesentlichen auch die römisch-katholische Kirche Religionsfreiheit!


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 Bernhard Joseph 1. Mai 2018 
 

Natürlich empfinden Atheisten das Kreuz als unerträgliche Provokation,

macht das Kreuz doch deutlich, dass der Mensch nicht das ist, wofür er sich leider allzuoft hält.

In unserer Zeit scheint vielen der Gedanke, dass es im Menschen eine tiefe Schuld gibt, so unerträglich, dass sie lieber einem Nihilismus huldigen, der das Sinnlose verabsolutiert.

Aber gerade die Politik sollte sich immer wieder das Kreuz vor Augen führen, schon um der Versuchung der Hybris nicht zu verfallen. Schon von daher muss man Söder für seinen Vorstoß danken.


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 Helena_WW 1. Mai 2018 
 

Herr Reinhard Marx braucht wohl dringend Nachhilfe in Geschichte

selbstverständlich ist das christliche Kreuz in öffentlichen Einrichtungen auch ein Bekenntnis zur christlich-jüdischen Kultur. Grade in Überwindung der Sozialistischen Diktaturen in Deutschland. Herr Reinhard Marx und Genossen mögen sich hier noch mal über die Leitgedanken der CDU/CSU 1945/1948 informieren.


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 bernhard_k 1. Mai 2018 
 

@Ulrich Motte

Der springende Punkt ist: Christen, die in die Politik gehen, machen zwingend immer auch (nur) christliche Politik. Denn (christliche) Politiker geben ihr Gewissen eben nicht an der Garderobe ab, wenn sie in ihr Büro gehen!

Fazit: das Christliche wirkt somit - logisch zwingend - immer auch ins politische Handeln hinein - Gott sei Dank!


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 kreuz 1. Mai 2018 

danke für den Tipp @ Siebenschläfer

dann aber nicht gleich schreiben, daß die "Altparteien das Verbot kippen wollen".

keine Partei kann für sich in Anspruch nehmen, "die Wahrheit" zu vertreten. nur immer DEN Teil der ins Programm paßt. leider.

www.deutschlandfunk.de/abtreibungen-kanzleramt-gegen-abschaffung-von-ss-219a.1939.de.html?drn:news_id=877069


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 siebenschlaefer 1. Mai 2018 
 

Und noch eine Bemerkung zu MP Söder: Natürlich ist sein Erlass

begrüßenswert. Aber wir sollten in Bezug auf die CSU nicht euphorisch sein. Diese Partei hat in den letzten Jahren alles erdenklich Unchristliche mitgetragen, was man sich nur vorstellen kann: von der Homoehe bis zur Frühsexualisierung der Kinder. Also Obacht. Mein gestriger Post zielte auf die Unverfrorenheit von Kardinal Marx, der sich meiner Meinung als letzter eine soche Stellungnahme erlauben dürfte, nachdem er am heiligsten Orte den HERRN selbst verleugnete!


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 siebenschlaefer 1. Mai 2018 
 

Lieber @kreuz, wir sind in vielem einer Meinung, aber was die Vorstöße der AfD

in den Parlamenten zugunsten des Christentums anbetrifft, muss ich Ihnen widersprechen. Im noch sehr jungen deutschen Bundestag hat die AfD-Fraktion inzwischen mehrere Anträge eingebracht, die sich dezidiert mit der Stellung des Christentums in der Gesellschaft oder der Verbesserung der Lage von christlichen Flüchtlingen beschäftigen. Alle Anträge wurden von den Altparteien niedergemacht. Im Landtag von Rheinland- Pfalz hat der religionspolitische Sprecher der AfD Michael Frisch, zugleich Alfa-Regionalsprecher Trier, mehrfach Anträge seiner Fraktion für das ungeborene Leben eingebracht, zuletzt noch vor wenigen Tagen in Bezug auf §219a, Werbeverbot, das die Altparteien kippen wollen. Die AfD forderte einen Umkehrschluss: Werbung für das Leben, anstatt Werbung für den Tod. Der Antrag zielte darauf ab, staatliche Mittel einzusetzen, um Werbung in Medien und Broschüren zu entwickeln, die Müttern Möglichkeiten der Unterstützung zeigt. Alles von den Altparteien niedergestimmt.


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 Herrliberg 1. Mai 2018 

Wer das Kreuz in öffentlichen Amtsräumen..

..als Zeichen der Verwurzelung unserer demokratisch-freiheitlichen Grundordnung im jüdisch-christlichen Wertesystem ablehnt, lehnt - bewusst oder unbewusst - diese Grundordnung selbst ab, gefährdet ihren Fortbestand, indem er sie ihres Fundamentes beraubt und schafft dadurch denen Raum, die Wertvorstellungen in sich tragen, welche unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung entgegenstehen.


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 Ulrich Motte 1. Mai 2018 
 

Hibiskus: /Mea culpa

Ohne Begründung kann ich leider aus Ihrer Kritik nichts lernen für meine Selbstkorrektur, die ich sicher immer wieder brauche, und die Zustimmung von 3 Lesern zu Ihrer Kritik nicht verstehen. Meine (!) Wortwahl zumindest war hier rein sachlich, enthielt keine Herabsetzung von Personen. Mea culpa: Ich lehne - minimal vereinfacht gesagt. jede Verwendung von Steuern zur Finanzierung von Religion/Religionslosigkeit (Religiöse oder atheistische Sozialarbeit ist etwas andres) ab und jede steuerliche oder sonstige Ungleichbehandlung aus solchen Gründen. Ich befürchte als sehr engagierter Christ, daß ohne ein Klima der Freiheit bevorstehende atheistische oder teils auch muslimische Mehrheiten Christliches und Christen verdrängen. Ich befürworte ausdrücklich auch die Freiheit zu Religion und Atheismus im staatlichen Raum, sofern frei (ohne Steuern)finanziert, nicht staatlich angeordnet und alle gleich behandelnd. Wer Kreuze staatlich anordnet, erntet wohl staatliche Kreuzverbote...


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 Gandalf 1. Mai 2018 

Limburger Blabla

Sorry, anders kann man das nicht bezeichen. Man hat das Gefühl, dass manche Bischöfe/Pressesprecher nicht einmal ordentlich durchlesen, was Söder überhaupt gesagt hat... Man schießt mal blind los, weil der Oberste (Marx) die Freigabe erteilt hat... Einfach peinlich.


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 Hausfrau und Mutter 1. Mai 2018 
 

und die Meinung des BIschofs von LImburg lautet:

er sieht den Erlass als kritisch an!

https://www.bistumlimburg.de/beitrag/das-kreuz-steht-fuer-christus/

H&M


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 kreuz 1. Mai 2018 

zwar nicht in dieser Härte, aber in der Basis

muß ich @ Tonika zustimmen.

es gibt eine Meta-Ebene, und auf der gehen die Verletzungen und Verdunklungen tiefer: in den Herzen der "einfachen" Gläubigen.

die kriegen seit Jahren mit, daß das Kreuz versteckt wird. was fühlt man da über die Jahre? Kopf mal ausschalten, was fühlt man da?

"da ist irgend etwas Schlechtes dran, sonst würden sie es nicht verstecken."

das fühlen die Gläubigen seit Jahren, und Kard. Marx und sein Freund haben es auf dieser Meta-Ebene auf dem Tempelberg wiederholt und vertieft:
"Da ist etwas Schlechtes dran."

damit stehen Kard Marx und sein Freund auf der Seite derer die seit Jahrzehnten für das Verschwinden des Kreuzes stehen: von den Links-Parteien über dTeile der Rechts-Parteien, von der "Süddeutschen" über ARD und ZDF, und auf der Seite des Zeitgeistes.

es war eine große Sache von MP Söder, das zu tun.

und wer meint, die "echten Schwarzen" seien die AfD muß sich fragen lassen, warum dieser Vorstoß nicht von ihnen kam?
ich kenn die Antwort.


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 Rolando 1. Mai 2018 
 

Protestantischer Einfluss

Hier,
http://www.gebetsstaette-heroldsbach.de/htm/cd.htm
kann man die CD Nr. 97, „Von Luther über Hegel zu Rahner“ erwerben, eine Zusammenfassung des Denkens Luthers und die Folgen für die kath. Kirche. Das wurde und wird in vielen kath. Priesterseminaren gelehrt, (deshalb werden sie immer leerer), viele können nichts dazu, denn über die Philosophie drang dieses Gift schleichend ein. Ich vermute auch Kard. Marx ist davon betroffen, er versteht sich ja bestens mit Bedford-Strohm. Das ist zwar kein Entschuldigung, aber doch ein Unwissen über die kath. Lehre. Deshalb ist es wichtig, nicht herablassend zu kritisieren, sondern zu beten, besonders auch beim Treffen in Rom am 3. Mai.
Solange die Rahnerwerke, z.B. „Grundkurs des Glaubens“ nicht ignoriert werden, gehts nicht aufwärts. Ich weiß nicht, ob dieses Denken nicht auch P. Franziskus beeinflusst hat, da beide Jesuiten sind, deshalb, beten, beten, beten.
Die Vision von Papst Leo VIII hat auch damit zu tun.


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 Pater Pio 1. Mai 2018 
 

Erschreckend

Erschreckend!Einfach nur erschreckend und zutiefst peinlich!Da werden die.die das Kreuz erheben wollen von denen,die das eigentlich tun müssten,plattgemacht.Anstatt Unterstüztung und Begeisterung für so eine wundervolle Aktion kommt Verachtung und Häme und Niedermachen!Eine absolute Frechheit,wie wenn man sich erheben könnte,der Lordsiegelbewahrer des Kreuzaufhängens zu sein.Eine Frechheit ohne Ende.Wenn eine Synagoge eröffnet oder eine Moschee errichtet wird,wird applaudiert.Wenn Kreuze öffentlich errichtet werden,lehnt man das ab und kritissiert.Fremdschämen ohne Ende und zutiefst traurig,wie Jesus Christus,die hingebende Liebe,nicht gewollt ist,von den Eigenen.Da bringt ein schön gewurschtetltes, politisches Geschwätze auch nichts mehr !ROTE KARTE!DUNKELROT!


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 michaelmaria 1. Mai 2018 

Lesens- und bedenkenswert: https://johanneshartl.org/das-kreuz-im-oeffentlichen-raum/


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 Tonika 1. Mai 2018 
 

Marx – nomen est omen.


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 Catherine 1. Mai 2018 
 

Wenn es dem MP Söder

mit der Eigenkultur ernst wäre, würde er die Normenkontrollklage des Freistaates Bayern gegen die Nachahmung der Ehe durch gleichgeschlechtliche Menschen in Gang setzen. Das Menschenrecht der Kinder auf ihre natürlichen bipolaren Eltern wird in diesem Land auch nicht mehr uneingeschränkt gefordert.
Dazu schweigen die Kirchen in diesem Lande ebenfalls. Nicht einmal zum verheirateten Familienvater Pastor Gauck äußerten sie sich, als dieser mit Fräulein Daniela Schadt als Bundespräsident auftrat.

Wir leben in Zeiten des Niedergangs.


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 Tonika 30. April 2018 
 

Senfkorn, Kardinal Marx will UNSICHTBARE CHRISTEN UND CHRISTENTUM

"Wenn das Kreuz nur als kulturelles Symbol gesehen wird, hat man es nicht verstanden", sagt ein Kardinal, der das Christentum an Zeitgeist anpassen, und das Christentum zur bloßen Folklore und Moralkeule verkümmern, lassen will.

Was den Kardinal wirklich stört, ist dass es Politiker gibt, die das Christentum nicht als Staatsfeind Nr. 1 bekämpfen. Er will offenbar, dass die antichristlichen Medien und Politiker die Deutungshoheit über Kreuz und Christentum haben.

Marx will UNSICHTBARE CHRISTEN UND CHRISTENTUM.


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 Tonika 30. April 2018 
 

Herr Kardinal treten Sie zurück! keine Herde braucht einen Wolf als Hirten.


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 Tonika 30. April 2018 
 

Der einzige Ort, wo das Kreuz nicht hingehört, ist der Hals vom Kardinal Marx.

Ich empfinde es mittlerweile als Blasphemie, dass Zeitgeist- Mietlinge wie Bischof Marx und Bedford - Strohm, die sich wie Feinde des Evangeliums verhalten, riesen Kreuze am Hals vor sich herschieben, um Kirchensteuern, fürstliche Gehälter, Titel, Ansehen zu bekommen.

Wenn es aber um Bekenntnis, Zeugnis oder Treue geht, hängen sie das Kreuz immer wieder ab. An Ostern predigen diese auch nicht über die Auferstehung und Erlösung, sondern betreiben Trump -Bashing, spulen Parteiprogramme ab und huldigen dem Zeitgeist und dem Islam.

Kein Theologiestudium, kein Bischof -Titel, sondern nur Treue zum Evangelium und gute Früchte, machen einem zum Christen.

Der Glaubensabfall bei beiden Bischöfen ist nicht mehr zu übersehen.


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 Tonika 30. April 2018 
 

Kardinal Marx entpuppt sich immer mehr als Feind des Kreuzes

Wenn Kreuze von Kirchen WEG- retuschiert werden, Kreuze von Berggipfel geschändet und zerstört werden, das Christentum attackiert, beschimpft, verächtlich gemacht wird, schweigt der Marx feige.

Kaum bekennen sich Politiker zum Kreuz, kaum wird das Kreuz geehrt und nicht bekämpft, reißt Marx empört seinen Mund bis zum Himmel auf und wettert gegen diese Politiker.

Der Kardinal, selbst verursacht in der eigenen Kirche Spaltung und Unruhe. Er hat kein Recht Söder, der sich für das Kreuz stark macht, selbstgerecht zu attackieren.

Marx wie auch Bedford-Strohm, als willfährige Lakaien der Medien und der Linken, freuen sich bestimmt diebisch, auf die Leckerlis, Streicheleinheiten, die sie von den antichristlichen Parteien, Medien für die Attacke auf Söder, bekommen. Einfach nur armselig und zum fremdschämen!!!


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 Hibiskus 30. April 2018 
 

warum dieses ewige Gift?

@Motte
wie armselig und missgünstig sind Ihre Worte.


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 Hibiskus 30. April 2018 
 

(Kardinal?) Marx

Brauchen wir hier zu diskutieren? "Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafspelzen zu euch kommen, innerlich aber reißende Wölfe sind". Der Wolf ist da, schon lange in der Kirche.
Marx ist für mich der Untergang der Kirche in Deutschland. Es sollte ein Sturm aufbrechen und ihn seimt seinem Anhang beseitigen. - Der Hahn hat schon dreimal gekräht.
So lange die Deutsche Bischofskonferenz diesen Vorsitzenden hat, bleibt diese Institution für mich ein Übel und kann mir nichts sagen, für mich nichts bestimmen, hat allen Respekt verloren.


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 gluteus maximus 30. April 2018 
 

Hartl sagt ja zu Kreuze aufhängen

"Das Kreuz in öffentlichen Gebäuden? Auf jeden Fall, meine ich. Söder hat mit seinem Vorstoß eine Debatte eröffnet, die zentral ist. Dass gerade Vertreter der Kirche Politiker für den Vorschlag kritisieren, das Kreuz in öffentlichen Amtsgebäuden aufzuhängen, ist erstaunlich. Ich glaube, dass der Vorschlag richtig ist und weder dem Wesen des Christentums widerspricht noch der weltanschaulichen Neutralität des Staates."

Den Rest lesen Sie hier: https://johanneshartl.org/das-kreuz-im-oeffentlichen-raum/


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 Montfort 30. April 2018 

Eine interessante Anmerkung zur "Wertediskussion" - von einem "atheistischen" Philosophen

«Konrad Paul Liessmann hinterfragte die Sinnhaftigkeit, von christlichen "Werten" zu sprechen. Ginge es um solche, "dann würde Gott seine Werte alle zehn Jahre ändern - und das glaube nicht einmal ich als Atheist. Dann wäre er so wankelmütig und unbeständig wie unsere Wertediskurse, weil wir ständig Abwertungen und Aufwertungen vornehmen", so der Essayist. Das Fundament des Glaubens sei der Bezug zur Transzendenz, Religionen kennzeichneten Gebote, die dann für Gläubige nicht beliebig disponible Werte darstellten, sondern Verbindlichkeiten, die "ihren letzten Grund nicht in dieser Welt" hätten.»
(Kathpress, 27.4.2018)

Solche Einsicht in die wesentlichen Verbindlichkeiten der Religion möchte man jedem Kardinal wünschen!


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 Zeitzeuge 30. April 2018 
 

1 Kor. 1,23 gilt auch, vielleicht sogar ganz besonders, für unsere Zeit!


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 Herbert Klupp 30. April 2018 
 

Mietlinge

Unser Staat ist keine Bananenrepublik. Er baut auf einem Grundgesetz auf, das keinen Menschen guten Willens ausschließt. Anderen Gesinnungen, diktatorischen, niederträchtigen oder die Menschenwürde herabsetzenden Haltungen widersteht es. Diese wunderbare Verfassung ist aus dem christlichen Denken entstanden. Es stammt vollumfänglich aus dem Denken Jesu und dem Neuen Testament und somit zentral und umfassend aus Christi Kreuzesopfer. Wer das Kreuz ablehnt, der widersagt nicht nur dem Christentum und der Lehre Jesu sondern auch dem Geist unseres Grundgesetzes. Wenn Bischöfe sich jetzt gegen das Kreuz in Bayern aussprechen ist das eine Bankrotterklärung. Haben mittlerweile "falsche Hirten" Posten und Würden erlangt ? Jesus sagt: "Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht; und der Wolf reißt sie und zerstreut sie"


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 Montfort 30. April 2018 

Eine interessante Anmerkung zur "Wertediskussion"


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 lesa 30. April 2018 

Einzige Hoffnung

Entschlossenheit und Treue zum Erlöser ALLER, wenn auch Behutsamkeit und ein Zugang nötig sind!

"Das Kreuz ist sichtbares Zeichen einer Religion, die Gewaltlosigkeit einfordert, sogar Feindesliebe einschließt und Nächstenliebe fördert. Das Kreuz bedroht niemanden. Es schützt auch den Andersgläubigen und den Nichtglaubenden. Das Kreuz in staatlichen Gebäuden ist Ausdruck dieser Gesinnung und gehört untrennbar zur Geschichte unseres Landes. (H. Gindert, F.D. Kath. 28.4.2018

Millionen von Menschen haben in aussichtslosen, schweren Situationen durchgehalten im Blick auf IHN, den Gekreuzigten, der auferstanden ist.
"Durch das Kreuz empfängt unser ganzes Leben Licht, Kraft und Hoffnung. Mit ihm ist die ganze Tiefe der Liebe offenbart, die im ursprünglichen Plan des Schöpfers enthalten war; mit ihm ist alles geheilt und zur Vollendung geführt. Das ist der Grund, warum das Leben im Glauben an den gestorbenen und auferstandenen Christus Licht wird." Benedikt XVI. Lourdes)


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 gebsy 30. April 2018 

Lk 19,40

Darf dieses Schriftwort für diese Situation gesehen werden?


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 Kurti 30. April 2018 
 

Marx wie er leibt und lebt, der Kreuzverleugner

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/erwin-huber-ueber-den-kreuz-beschluss-von-markus-soeder-15567616.html


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 Eselchen 30. April 2018 
 

Zum Thema: "Das Kreuz würde für Spaltung sorgen"

Mk 10, 21 ff
Der Bruder wird den Bruder dem Tod ausliefern und der Vater das Kind und Kinder werden sich gegen die Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.
Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.
23 Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Denn, amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.
24 Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn.
Reinhard Kardinal Marx wollte also nur die Heilige Schrift zitieren und hat MP Söder somit gesagt, er habe nach den Worten des Herrn gehandelt.


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 rosenkranzbeter 30. April 2018 
 

Linksgrüne Medien bejubeln den Kardinal

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: die mainstream-angepasste Kritik eines katholischen Bischofs/Kardinals löst einen Shitstorm aus für den, der sich zum Kreuz bekennt.
Traurig ist zudem, dass sich hierbei noch einmal alle die austoben, die sowieso etwas gegen Kirche haben bzw. ein katholisches Land wie Bayern ablehnen. Wie war das noch mit dem Postulat von Papst Franziskus, dass der Hirte den "Stallgeruch" der Herde" haben sollte?
Es gab in München auch schon andere Zeiten: Julius Kardinal Döpfner hatte den Wappenspruch: "Praedicamus Crucifixum"." Und davor heißt es dazu im Brief an die Korinther:
"Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die geretttet werden, ist es Gottes Kraft..."


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 Der Gärtner 30. April 2018 

Kreuz zeigen I.

Zugegeben bin auch ich etwas skeptisch bzl. Herrn Söder, und kann nur hoffen, dass sein Engagement auch über den 14.10.2018 hinaus geht. Soweit ich weiß, will Hr. Söder das Kreuz in allen staatlichen Gebäuden zeigen.
Das ist sein gutes Recht als regierender Politiker. Erklären muß der nichts. Das ist Aufgabe der Kirche. Das ist Aufgabe z.B. aller Bischöfe, die nicht zu faul oder zu feige sind, zu missionieren.
Regierende zeigen schon immer was sie wollen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichskleinodien

Das geht in Wappen runter bis zu Städten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Xanten#Wappen

https://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_der_Stadt_Siegen

oder auch kleinen Landgemeinden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Wappen_im_Kreis_D%C3%BCren

Vielleicht sollte die Stadt Siegen dem Herrn Erzbischof jetzt auch einmal erklären, was ein Erzbischof ist.
Noch mehr:
Konstantin der Große und Chodwig I. haben das Kreuz gezeigt, aber nicht enteignet.


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 f12 30. April 2018 
 

Jesus Christus hat für uns alle unfassbare Qualen erleiden müssen. Weil er es so wollte . Kardinal Marx will wegen des Kreuzes keine Unruhe. Auf dem Tempelberg hat der Kardinal das Kreuz aus Feigheit vor dem Islam abgelegt. Jesus Christus ist auch für Kardinal Marx gestorben . Dieser Kardinal würde sich nie für Christus verwenden. Er sagt wir sollen auf den Islam zugehen ,aber nicht das der Islam auch auf das Christentum zugehen soll. Ich finde es sehr unchristlich wie er den Herrn Ministerpräsidenten anfeindet. Dieser Mann traut sich was. Kardinal Marx traut sich nie irgendwas ,weil er ein konturloser ,nichtssagender Spießer ist der nirgendwo anecken will.Das Kreuz eckt an. Das Kreuz bringt Unruhe. Das Kreuz ist auch Ärgernis aber es steht auch die Unbegreiflichkeit Gottes. Dieser Kardinal will seine Ruhe haben und durch das Kreuz nicht gestört werden. Beethoven hat gesagt eines jeden Menschen Kreuz ist gleich des Kreuzes in der Musik. Es erhöht.


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  30. April 2018 
 

Unverständlich

@Ulrich Motte
Wie kommen Sie darauf, daß Reste christlicher Zivilisation von Kreuzen/Kruzifixen in Behörden abhingen? Das habe ich nicht geschrieben.
Kann es sein, dass sie vehemente Angst vor dem Kreuz haben? Wie kann man Angst vor Liebe haben?


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 ThomasR 30. April 2018 
 

@meaculpa - hier liegen Sie bei der Wahrheit

"Zwangenteignung gehört ebenso zu den Christenverfolgungsinstrumenten,die sowohl in muslimischen, wie auch in kommunistischen Ländern praktiziert wurden/werden".

Nur Schade, daß wir in Altomünster von einer Zwangseinteignung durch die Amtskirche erfahren mußten.

Bis jetzt gab Erzbistum München auch nicht bekannt ob Sie Prozesse und Beauftragung einer Münchner Rechtsanwaltskanzlei gegen Frau Claudia Schwarz aus Kirchensteuereinnahmen oder aus Vermögenseinnahmen der Kirche finanzierte und wie hoch waren diese Kosten (Vermögen der Kirche ist nicht mit dem Vermögen der Amtskirche gleizusetzen und wenigstens ich bin damit nicht einverstanden, daß aus Kirchensteuereinnahmen auch Liquidiation von letzten Gebetsorten finanziert wird)


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 Phil2 30. April 2018 
 

Ach Ulrich Motte!

Ich befürchte es ist aussichtslos hier mit Argumenten weiter kommen zu können. Viele haben hier eine romantisch-verklärten Blick auf die gute alte Zeit, wo in Bayern noch ein katholischer König, huldvoll und tugendhaft, herrschte und das Volk katholisch, fromm, brav, deutsch und arbeitsam war (und die so freilich nie existierte)...
Und da möchte man zu gern glauben, dass MP Söder wenigstens ein bisschen was davon per Kreuzverordnung zurückbringen kann (wer weiß, vielleicht will er das sogar, fällt mir schwer zu glauben).
Und dabei wollen sehen, dass heute allein der säkulare Staat die Religionsfreiheit (und nicht nur diese) des Einzelnen und die innere Freiheit der Kirche verteidigen kann (Ihr Beispiel USA passt hier wunderbar). Der moderne säkulare Staat darf ja gern religionsfreundlich sein und nicht zwingend aggresiv-laizistisch. Denn überall wo der Staat im Namen einer angeblichen oder wirklichen Mehrheitskultur die Religionsfreiheit beschränkt, ist doch gerade die Kirche in Gefahr


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 ottokar 30. April 2018 
 

Zu Wedlerg :

Ich hoffe lieber Freund, Sie haben Ihrem Stadtpfarrer hinterher klar die Meinung gesagt und den Hlg. Paulus verteidigt. Wir leben in einer Zeit, in der Zivilcouage für die Verteidigung katholischer Werte und Grundsätze unbedingt gefordert ist,insbesondere, wenn ihr Pfarrer dem Heiligen Paulus unterstellt, er habe sein Fähnchen nach dem Winde gedreht und so gelehrt, wie es die Menschen gerne hören wollten. Die Werteverdrehung entspricht genau dem , was Marx vor 2 Wochen verkündet hat, dass sich nämlich unsere Kirche dem Zeitgeist anpassen müsse, wenn sie bestehen wolle. "Glaube" und "Gehorsam" sind tatsächlich verloren gegangen, wenn man leichtfertig bereit ist sich dem Zeitgeist anzupassen.Und Jesus Christus fordert von uns ganz klar Gehorsam gegenüber seinem Vater und Glauben an ihn,um einmal in das himmlische Reich einzugehen.Das ,wo auch immer, an einer Wand hängende Kreuz soll uns auf unserem Weg durch den Tag an diese Verpflichtung erinnern.Darauf darf auch der Staat hinweisen!


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 wedlerg 30. April 2018 
 

@minos: Yes

Kam gerade im Radio. Dorothee Bär sagt, sie kenne sich nicht mehr aus: der Kardinal habe sich selbst noch 2015 für Schulkreuze und Kreuze in Gerichten ausgesprochen. Waren das keine kulturellen Symbole?

Mir scheint, dass Kardinal Marx vom eigenen Versagen in puncto Flüchtlingspolitik ablenken will. Anders kann ich mir nicht erklären, warum er sich so auf die Seite der Kreuzesgegner manöveriert hat. Sprich: Wer politisch meine Zeile nicht teilt, kann kein Christ sein?

Oder will man in der DKB jetzt nach den Erfahrungen mit den 7 Bischöfen politisch regeln, wer das Kreuz für was verwenden darf. Copyright aufs Kreuz für Zeitgeist? Es wird immer abstruser.


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 Jesuslebt! 30. April 2018 
 

Lieber Kardinal Marx, erst lesen, dann kommentieren

und vorher darüber nachdenken, was die Folgen sein könnten würde ich empfehlen. Söder hat völlig richtig die kulturelle Bedeutung des Kreuzes hervorgeheoben, weil er eben als Politiker keine religiösen Aussagen machen sollte, es sei denn als private Äußerung. Das stellen Sie, werter Kardinal nun in Abrede und verweisen, dass man das Kreuz nicht nur als kulturellen Wert betrachten kann. Politik solle sich nicht in die Religion einmischen. Genau das hat Söder ja eben nicht getan. Er hat den kulturellen Wert des Christentums, nicht den religiösen hervorgehoben. Also genau richtig argumentiert.
Interessanter war die Rede des Abgeordneten Blume. Er hat sich als Politker auch zu seinem Glauben bekannt, was er darf und was er auch soll. Auch er hat ein Recht auf freie Meinungsäußerung. Lieber Kardinal, Ihre roten Schuhe stehen für das Blut der Märtyrer und Ihre Bereitschaft, das Martyrium für Christus ebenfalls zu erlangen. Mir scheint, dass Sie davor weglaufen...


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 minos 30. April 2018 
 

Orginal Worte des Kardinals zu Kreuzen in Schulen und Gerichten

Aufrufen auf der Seite des Erzbistums, über uns, Kardinal Marx, im Wortlaut, 2015, Karfreitagspredigt, zweite Hälfte als Mitschnitt.


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 Christa 30. April 2018 

zu Kardinaltugenden

„Sei klug!“
Klugheit bedeutet, die Dinge richtig einzuschätzen, Wichtiges vom Unwichtigen unterscheiden zu können, das Irdische nicht mit dem Ewigen zu verwechseln, das rechte Wort zur rechten Zeit finden, nicht durch falschen Eifer Gutes zerstören…

„Sei gerecht!“
Gerechtigkeit bedeutet, jeden Menschen zu respektieren, ihm das zukommen zu lassen, was ihm zusteht und er zu einem menschenwürdigen Leben braucht… Die Krönung der Gerechtigkeit ist die Nächstenliebe.

„Sei tapfer!“
Tapferkeit bedeutet, sich für das, was man als gut und wahr erkannt hat, mit voller Kraft einzusetzen, und zwar auch dann wenn es persönliche Opfer kostet und Nachteile bringt.

„Halte das richtige Maß!“
Mäßigung bedeutet, in allen Dingen das „gesunde Maß“ zu finden und zu halten: in puncto Arbeit und Erholung, Konsum und Askese, Genuss und Verzicht, Gefühl und Verstand.


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  30. April 2018 
 

Nicht zu fassen

Wo sind wir hingeraten in der Kirche? Zu Kardinal Marx möchte ich nichts mehr sagen - siehe Tempelberg! Möglicherweise ist Herrn Söders Erlass dem Wahlkampf geschuldet - na und? Ich danke ihm jedenfalls für seine mutige Aktion.


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 Christa 30. April 2018 

Die 4 Kardinalstugenden

Schon Platon kennt sie, die Bibel bestätigt ihren Nutzen - und sie sind aktueller denn je.


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 pijus 30. April 2018 
 

Duckmäuserei

Wenn der oberste evang.Kirchenfunktionär sich nach dem duckmäuserischen Tempelbergbesuch ablehnend zur Aufhängung von Kreuzen äußert, wundert einen das schon nicht mehr; wenn aber auch der oberste Kath. Kirchenfunktionär das tut, dann schlägt das dem Faß den Boden aus!!
Von solchen Leuten mag man sich nicht mehr vertreten wissen.


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 meaculpa 30. April 2018 

Von Twitter bis Facebook...

das ganze Netz ist voll der übelsten Hasskommentare gegen MP Söder. Ein Shitstorm jagt den nächsten.

Wo bleibt jetzt das vielgerühmte Netzwerkdurchsetzungsgesetz?


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 GerogBer 30. April 2018 

Da verschaffen

wir Katholiken den Politikern nächste Woche Platz auf dem Katholikentag (der gehört abgeschafft) für deren quere Vorstellungen vom Christentum. Und nun nimmt ein Politiker das Kreuz in die Hand und macht auch damit Politik. Was kann daran falsch sein? Und eigentlich ist mit die Motivation dahinter völlig egal. Kreuz ist Kreuz. Ich freue mich darüber, und hoffe, dass andere Bundesländer schnell nachziehen.


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 PBaldauf 30. April 2018 
 

Der Söder hängt die Kreuze auf
Und Bischof Marx regt dieses auf
Drum steht, mit Stab, er auf der Matte
Und fordert eine Groß -«Debatte»:

Und man beziehe alle ein
Ob sie nun «Juden», «Christen» sein
«Muslime» oder «Atheisten»
− Wie wär’s mit «Antifa», «Buddhisten»
Mit «SPD», «Gewerkschaft», «Linke»? −
Hereinspaziert, drückt auf die Klinke
Zum Redebeitrag: Auf die Bühne
Auch «Bündnis 90», Schrägstrich, « GRÜNE»:

Ein jeder debattiere frei
Ob er «dafür», «dagegen» sei
Danach ergreif‘ man, je nach Sparte
Die rote oder grüne Karte
Genug geredet, kurz und knapp:
«Wer ist fürs Kreuz?» Man stimme ab!

Du schöner alter Dom in Mainz
Du Speyerer Dom, aus Zehn Sechs Eins:
Hätt‘ damals man nur debattiert
Wer hätte je euch konstruiert?
Großartig wurde einst Gestalt
Der Glaube, der schwach widerhallt

Wer sich am Kreuzes-Anblick stört
Er schaue weg, wenn’s ihn empört
Das Kreuz, es selbst, es spaltet nicht
Es steht für IHN, der Wahrheit, Licht


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 Mysterium Ineffabile 30. April 2018 

Wie viel Spaltung, wie viel Unsegen!

Wäre ich Priester, Bischof oder Kardinal - es würde mir schlecht werden aufgrund dieses Zustandes, aufgrund der Verantwortung, die ich für diesen Unfrieden, für diesen Abfall, für diese Verleugnungen trage.


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 Wynfried 30. April 2018 

Das Kreuz in den bayerischen Landesbehörden

sollte natürlich auch von einer Politik und Gesetzgebung gedeckt sein, die sich am natürlichen Sittengesetz und der christlich-abendländischen Kultur orientiert.

Da sehe ich jedoch einige Widersprüche. Warum hat die CSU beispielsweise auf die Verfassungsklage gegen die sogenannte "Ehe für alle" verzichtet? Wie konsequent verhält sich die CSU in bioethischen Fragen? Man darf nicht vergessen: Seit 2005 ist die CSU Regierungspartei in Berlin. Alles, was dort seitdem entschieden wurde, hat sie mitverantworten.


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 Bernhard Joseph 30. April 2018 
 

Wer sich am Kreuz stört,

für den ist der Glaube letztendlich ein Ärgernis.

Kurios, dass heute in unserer Kirche selbst Kardinäle am Zeugnis unseres Glaubens Anstoß nehmen.

Aber was soll man auch anderes von einem "Hirten" erwarten, der das Kreuz sogar explizit abgenommen hat und zwar dort, wo Jesu Christi Martyrium stattgefunden hat.

Übrigens bläst der Limburger Bischof Bätzing ins selbe Horn wie Kardinal Marx, wie zu hören ist.

Wo nicht genehme Bischöfe davongejagt werden,weil zu lehramtstreu, da hat eben das Kreuz eine eher untergeordnete Bedeutung im Glauben.


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 Ulrich Motte 30. April 2018 
 

Wedlerg

Kulturkämpfe gab es auch in katholischen Staaten wie etwa Frankreich und Bayern. Die (!) preußische Partei der evangelischen Landeskirchen, die konservative Partei, war so kulturkampfkritisch wie manche Katholiken kulturkampfreundlich: Das erste Kulturkampfgesetzt brachte ein Ministerpräsident des katholischen Bayerns ein, der Katholik war und Kardinalsbruder. Der Lutheraner Söder und seine katholischen Minister werden wohl kaum behaupten, sie wollten den katholischen Charakter Bayerns erhalten, sie gebn teils ja sogar vor, das Kreuz nichtreligiös zu verstehen... Und im übrigen können Milionen von Katholiken (und Lutheraner)in Bayern- wie dargelegt-Bayern katholisch oder christlich und voller Kreuze halten wollen ganz ohne von Andersdenkenden zwangsweisen zu finanzierende Mittel. Mir scheint,ich befürchte, Herr Dr. Söder produziert eher Kulturkämpfe (gegen das Kreuz). Kreuze in fast allen Schulen Bayerns machte die Kinder auch kaum frömmer als sie von den Eltern her schon waren...


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 agnese 30. April 2018 
 

agnese

Wer traut sich behaupten, das er genau
weiß, warum Herr Ministerpresident Söder das Kreuz in den Amtsräumen aufhängen angeordnet hat.Ich finde, es ist eine Frechheit, ihm irgend einen Grund unterstellen und behaupten, man weiß es selber besser, was erwollte.
Abgesehen davon, daß er gewälhter Inhaber seines Amtes ist,fängt man damit an, ihn zu kritisieren. Ich spreche jetzt nicht von Kardinal Marx, der sowiso etwas gegen das Kreuz des Jesus Christus ist und es am liebsten immer verstecken würde.


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 meaculpa 30. April 2018 

@freya

Gegenfrage: dann verstehe ich Ihre Antwort auf meinen früheren Post nicht. Ergibt keinen Sinn für mich.

Außer vielleicht... Sie wollten eindeutig zweideutig andeuten, wen genau Sie bei erschlichenen Bischofswürden im Blick haben.

Sollte das etwa Ihre Intention gewesen sein, liebe/r @freya?


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 Wolfgang13121924 30. April 2018 
 

Hat der Kardinal den Hahn zweimal krähen gehört?

Das Bekenntnis zum Kreuz von MP Söder mit oder ohne Hintergedanken ist um ein vielfaches höher zu bewerten als der Kommentar des Kardinals.
Nach Logik von Marx ist Maria als Patrona Bavaria nicht akzeptabel ,da
ja jemand auf den Gedanken kommen könnte
sie wäre nur für Bayern zuständig.
Der Schönwetterkatholik Marx sollte sich mal als Vorbild den Bischof Ulrich von Augsburg nehmen, der sein Volk gegen die Invasion der Türken gerettet hat.
Für das Kreuz sterben und auch sich mit seinem Leben dafür einzusetzten ist diesem Kirchenfürsten fremd.
Gehalt auf Hartz IV kürzen ,Geld verdirbt den Charakter und Glauben


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 wedlerg 30. April 2018 
 

@Ulrich Motte: Die Geschichte anschauen

Die USA schützt - bisher - die Religion vor dem Staat. Der Staat muss sich aus der Religion raushalten. Das war das Anliegen der Christen in USA. Das versteht man am besten, wenn man weiß, dass sich Amerikaner traditionell von Washington bevormundet sehen. Deshalb gibt es in den USA keine Kreuze in staatlichen Einrichtungen.

In FRA ist der Grund ein ganz anderer: hier ist die tradierte Gewalt gegen das Kreuz staatstragend. Die dritte Republik ging anfangs des 19.Jh. soweit, dass sie das Christentum ausradieren wollte und Richtung Rom marschierte. Der Kampf zwischen Christen und Atheisten ist in FRA durch brutale Gewalt der säkularen Seite seit 1789 gekennzeichnet. dennoch schaffen sich die Christen im Lande Freiräume und gab es immer wieder Wellen christlicher Blüten.

In D ist die Situation durch den Kulturkampf gegen Katholiken geprägt, den Preußen seit Bismarck auf die Spitze trieb. Nazis, DDR kamen. Bayern versteht sich als Hort des kath. Glaubens und wir stehen dazu!


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 Helena_WW 30. April 2018 
 

Unser erster Märtyrer in Nachfolge Christi, der heilige Stephanus

Ja, er hat sich zu Christus bekannt. Er ist durch sein Christusbekenntnis, die frohe Botschaft Christi verkünden von dem zu seiner Zeit vorherrschenden Mainstream abgewichen ... .


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  30. April 2018 
 

@ meaculpa

Wenn Sie meinen Post genau gelesen hätten, hätten Sie festgestellt, dass ich darin keine Namen genannt habe! Ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es hierfür den "Geist der Unterscheidung der Geister braucht" - also bitte keine Unterstellungen!


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 Adamo 30. April 2018 
 

Am Donnerstag dem 3.Mai 2018 findet ein Krisentreffen mit Kardinal Marks im Vatikan statt.

Wir katholische Christen in Deutschland haben endgültig genug gelitten unter diesem Kardinal Marx und können nur den Heiligen Vater bitten, ihn am 3. Mai in den Laienstand zu versetzen, damit er nicht noch mehr Verwirrung und Schaden in unserer Kirche Jesu Christi anrichten kann.


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 Zeitzeuge 30. April 2018 
 

Das Kreuz in der Öffentlichkeit, am Beispiel meiner Heimat!

Das Söder nur Wahlkampf betreibt, ist wohl klar!

Die Stellungnahme Kard. Marx wurde hier bereits ausf. kommentiert, daher einige pers. Beispiele für das Kreuz i.d Öffentlichkleit:

Hier gibt es viele, gepflegte, teils sehr alte Wegkreuze, die auch beim Straßenbau höchstens sorgfältig versetzt wurden, der Vertreter meines Amtsleiters, ich war fast 40 Jahre dort, hatte ein Kreuz
in seinem Büro, ebenso hängt eines im Sozialraum einer Nebenstelle und übrigens auch in meiner Autowerkstatt.
In einem Caritas-Cafe, das auch von Migranten aufgesucht wird, hängt ein schönes Kreuz!

Hier wurde in der NS-Zeit ein öffentl. Kreuz entfernt, beherzte Männer versuchten, es zurückzubringen, was nicht ungefährlich war!
In einem Dorf unweit von hier wurden 1938 die Schulkreuze entfernt, daraufhin traten über 2/3 der Eltern/Kinder in einen Schulstreik, der stellv. Amtsbürgermeister gestattete dann die Rückkehr des Kreuzes!

Fehlt heute der Mut oder ist der Säkularismus schon teilw. i.d. Kirche
am Werk?


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 Helena_WW 30. April 2018 
 

Der Kreuz abhängende Kardinal Marx

Seiner Argumentation folgend,
"Kreuzen in Landesbehörden scharf kritisiert und meint, dass dadurch es zu "Spaltung und Unruhe" komme..."
Hätte er es wohl in der NS-Zeit, DDR-Sozialismus Diktatur oder Diktaturen im Gleichschritt gleich getan und die Kreuze abgehängt und verleugnet, um ja nicht von der diktierten Gleichschaltung abspaltend zu Christus zu stehen.
Ja, so hat man auf dem Tempelberg Herr n Reinhard Marx schon erlebt. Wollte er da auch seine Ruhe haben und hat sich dem Diktat des Islamvertreters unterworfen und eilfertig Christus und damit alle Christen verleugnet?


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 Ulrich Motte 30. April 2018 
 

Altötting/Mea culpa

A) Keine Antworten auf fast alle meine Fragen...B)Stattdessen die unbelegte und nicht genau ausgesprochene Grundlage von unbelegten Unterstellungen, daß Reste christlicher Zivilisation von Kreuzen/Kruzifixen in Behörden abhingen: Ist in den USA, wo solche Kreuze in Behörden undenkbar wären, der Rest christlicher Zivilisation (siehe weit größeren Widerstand dort gegen "Abtreibungen"- siehe kathnet-Berichte dazu...) wirklich geringer? Selbst in Frankreich , wo das ebenfalls undenkbar wäre, ist das nicht unbedingt der Fall, oder? Israel? C) Wäre die mutmaßliche Wirkung von Kreuzen geringer, würden (die?) Erwachsenen unter den 45 Millionen Großkirchenmitgliedern, wo sie es rechtlich können, Kreuze anbringen? Dann wäre mein Hauptanliegen, nicht Geld zwangsweise von denen einzutreiben, die Kreuze in Behörden ablehnen, erfüllt...Die Kirchensteuer ist ein freiwilliger Mitgliedsbeitrag, nicht die Zwangsabgabe "Steuer"!


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 Ginsterbusch 30. April 2018 

Auch die Dummheit ist eine GABE Gottes

Man sollte sie aber nicht missbrauchen.


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 Christa 30. April 2018 

Gottes Segen für Herrn Söder!

Mit Sicherheit lässt er sich nicht einschüchtern. Kardinal Marx, der von Zeit zu Zeit sein Kreuz ablegt, um zu gefallen passt so gar nicht nach Bayern.


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 meaculpa 30. April 2018 

@Ulrich Motte

"Wie sehen sie die Religionsfreiheit derjenigen, die nicht durch ihre Steuerzahlung dazu beitragen wollen, ein Land (angeblich) christlich erhalten zu wollen? Billigen Sie das Recht, eines mehrheitlich traditionell islamischen oder atheistischen Staates, die bei ihm vorherrschende Weltanschauung zu fördern und diese Förderung auch durch Christen zwangsweise bezahlen zu lassen?"

Nein, das billige ich nicht, lieber @Ulrich Motte. Vielleicht hilft ein Vergleich zwischen unserer Kirchen- und der muslimischen Kopfsteuer.

Kirchensteuer hier zu Lande, wie kritikwürdig sie auch im Einzelnen sein mag, bezahlen nur freiwillige Mitglieder.
Die Kopfsteuer hingegen bezahlen zwangsweise alle, die in den Augen rechtgläubiger Muslime "Kufar" sind. Kufar sind alle jene, die keine bzw. keine rechtgläubigen Muslime sind.

Zwangenteignung gehört ebenso zu den Christenverfolgungsinstrumenten,die sowohl in muslimischen, wie auch in kommunistischen Ländern praktiziert wurden/werden.

Sie haben die Wahl.


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  30. April 2018 
 

@Ulrich Motte

Auf Ihre Fragen antworte ich gern.Christen versuchen eine Zivilisation der Liebe aufzubauen/zu erhalten.Noch leben in Europa alle vom Restchristentum (Gesetze, Erziehung),bald müssen alle unter der Scharia leben,dann werden alle genau wissen, was ein Nicht-christliches Land ist.Jedes Kreuz,egal wo,zeugt von der Liebe.Menschen,die ein Kreuz nicht "fianzieren wollen",haben die etwas gegen Liebe?Ich will keine Kindstötungen,keine Altentötungen, keine Familienzerstörungen, keine"Ehrenmorde",keine Vergewaltiger finanzieren,immer aber Liebe fördern.
Wer will, dass Europa sein Restchristentum auch noch ablegt, fördert die Barbarei.Christ ist, wer Jesus liebt und den Geboten Seines Vaters folgt,sich von Christi Tod am Kreuz erlösen lässt,immer wieder seine Boshaftigkeit(Sünden)erkennt,bekennt und sich ändert.Nicht-Christen sind jene,die ihren Schöpfer nicht erkennen, die meinen,dass es keine Sünden/Boshaftigkeiten (obwohl sie jeden Tag zu sehen sind)gibt-weil sie sich nicht ändern wollen?


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 rosenkranzbeter 30. April 2018 
 

Bischof Voderholzer / Forum deutscher Katholiken

Wie wohltuend ist es, nach dem Statement des Münchener Erzbischofs zum Thema das Interview von Bischof Voderholzer
http://www.kath.net/news/63620
und die Stellungnahme von Prof. Gindert, Forum deutscher Katholiken zu lesen
http://www.kath.net/news/63614
Es geht ein Riss durch die (deutschen) Bischöfe der (Welt)kirche! Auch dafür starb er am Kreuz.
Herr, erbarme dich!
Ich will gar nicht erst fragen, was das Zentralkomitee deutscher Katholiken wohl zu diesem Thema denkt.


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 Dottrina 30. April 2018 
 

Richtig, lieber @J.g.Ratkaj,

genau so ist es. Ich selbst bin keine gebürtige Bayerin, sondern - wie auch Kard. Marx - aus Nordrhein-Westfalen. Aber trotzdem liebe ich die bayerische Art, den barocken, ländlichen Katholizismus, die wunderschönen Kirchen und Kapellchen und die Wegkreuze. Ich lebe seit 38 Jahren um, jetzt in München (Innenstadt) und würde nie mehr woanders hinziehen wollen. Man gehe einfach nur mal die den Alten Peter oder die Heilig Geist-Kirche und andere alte Münchner Kirchen. Sie sind einfach nur schön. Besonders empfehlenswert das kleine Asam-Kircherl in der Sendlinger Straße. Der Kardinal sollte mal alle alten Kirchen in und um München und im Oberland besuchen. Aber er wird m.E. niemals ein Gespür für diese Schönheit bekommen.


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 J.g.Ratkaj 30. April 2018 
 

Dottrina,

Es ist doch so, daß Kard. Marx für die Pietas Bavarica überhaupt kein Sensorium besitzt, er hat sich auch nie darum bemüht. In so einer technokratischen Ekklesiologie wie der seinigen und dem folgerichtigen funktionalistischen Kirchenbegriff ist das "Folklore", "überkommene Volksfrömigkeit", "alberner Tand" usw. Wenn man daran denkt, daß in München einmal -um nich zu weit in der Bistumsgeschichte zurückzublättern- honorige Hirten wie v. Bettinger, v. Faulhaber, Wendel und Ratzinger der Kirche vorgestanden sind, wird das Bild von Marxens Episkopat in München noch düsterer.
Deswegen hat es mich doch verwundert als in der fürchterlichen Affäre Altomünster einige Hoffnung hatten, daß der Kardinal einlenken würde. Für einen Kirchen-CEO wie Kard. Marx ist Altomünster nicht mehr als ein Grundbucheintrag.


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 HX7 30. April 2018 
 

Bitte um Konsequenz

Wo steht dieser Kardinal? Einst legte er das Kreuz ab und jetzt stört es ihn, wenn das Kreuz aufgehängt wird! Das Kreuz steht für die Liebe Gottes zu den Menschen. Unsere Verfassung baut auf diesem Menschenbild auf. Daher sollte auch in Behörden das Kreuz hängen als Erinnerung, die Bürger im Sinne dieses Menschenbildes zu behandeln.
Wenn der Kardinal lieber im Sinne des linksgrünen Geplärre mitschreit ist das fatal. Dieses Menschenbild hat in den letzten 100 Jahren zig Millionen Tode gefordert (Kommunismus). Gleich grausam ist das Menschenbild des Islams. Muslime beschweren sich auch gegen das Kreuz.
Die Abneigung der Liebe Christi, die sich im Kreuz widerspiegelt ist von diesem sog. Kardinal schrecklich und beschmutzt das Amt des Kardinals extrem. Kardinäle hatten seinerzeit Verfolgung wegen dem Kreuz ertragen und es nicht abgelehnt. Marx hat neben der Völlerei ein echtes geistiges Problem.


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 meaculpa 30. April 2018 

Söders Thesenanschlag III

Ich muss direkt schmunzeln, wie sich zurzeit das Schriftwort wieder einmal bestätigt: "Der Geist weht, wo er will".
Der Geist scheint jetzt ausgerechnet im Bayerischen Landtag zu wehen.

Eine Bitte noch an einige Foristen: trotz aller berechtigten Kritik möchte ich aus Achtung vor der Bischofswürde des Kardinals vorschlagen, ihn nicht abfällig "Herr Marx" zu nennen. Er ist kein Laie, sondern "Sacerdos in aeternum".

Dass auch ich diese Tatsache angesichts seiner Äußerungen tragisch finde, steht auf einem anderen Blatt. Beten wir für ihn.


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 michaelmaria 30. April 2018 

Geistlicher Kampf

Was auch immer der Antrieb bei Herrn Söder wie auch bei Kardinal Marx gewesen sein mag, sich so und nicht anders zu den Bedeutungen des Kreuzes im öffentlichen Raum zu äußern: es handelt sich einmal mehr auch um einen geistlichen Kampf, welcher der klaren Unterscheidung der Geister bedarf. So oder So ist das Symbol des Kreuzes für gläubige Christen Zeichen größter Liebe und für Nichtglaubende anstößiges Ärgernis. Dass es unleugenbar auch als kulturhistorisch bedeutsam bezeichnet wird, ist keine Umdefinition seiner tieferen Bedeutung.


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 Smaragdos 30. April 2018 
 

Einmalige Chance zur Evangelisierung vertan

"Laut dem Münchner Erzbischof müssten bei der gesellschaftliche Debatte über das alle einbezogen werden: Christen, Muslime, Juden und jene, die gar nicht gläubig sind."

Als Geistlicher und zumal als Erzbischof hätte ich jetzt dankbar diese Chance genutzt, den tiefen Sinn des Kreuzes in seiner ganzen Tragik und Herrlichkeit - zumal relativ kurz nach dem Karfreitag - unserer säkularisierten Gesellschaft neu zu erklären. Dieser Vorstoß von Söder ist ja geradezu eine Steilvorlage, um eine Katechese über das Kreuz zu halten - und zwar für alle: "Christen, Muslime, Juden und jene, die gar nicht gläubig sind" - statt mit ihnen darüber zu debattieren.

Doch für manche Kleriker sind Debatten anscheinend wichtiger als die urchristliche VERKÜNDIGUNG, das Kerygma, die ein Grundauftrag der Kirche ist (Stichwort Martyria, prohphetisches Amt). Hat Kardinal Marx damals zugehört, als Papst Benedikt von ENTweltlichung sprach?


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 meaculpa 30. April 2018 

Söders Thesenanschlag II

Das brachiale Widerspruch von Politikern, Medienleuten und leider Gottes auch Kirchenvertretern bestätigt die Prophezeiung des greisen Simeon in LK 2,34:
"(...) Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird."
Würde also nicht widersprochen werden, würde ich mich schon stark wundern!

Der hl. Ignatius von Loyola sagt,es gebe nur zwei Heerlager: das des Herrn Jesus Christus, und das des Teufels.

Das Feldzeichen des Heerlagers Christi, des Christuskönigs, ist nunmal das Kreuz.

Feldzeichen werden immer sichtbar aufgepflanzt, sonst braucht das Heer gar nicht erst auszurücken, weil es nicht weiß, wofür es kämpfen muss.


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 meaculpa 30. April 2018 

Söders Thesenanschlag I

Gratulation, Herr Söder, das ist doch ein Thesenanschlag, der wahrhaft ökumenische Kraft besitzt!

Klar, spaltet er die Gesellschaft. Da hat Kardinal Marx Recht. Das Kreuz Christi wird immer ein Zeichen des Widerspruchs bleiben. Wenn man es in der Hosentasche trägt und von den Kirchtürmen abmontiert, widerspricht auch niemand, logisch. Diese Verhältnisse kennen wir ja aus Nordkorea, Saudi-Arabien, Pakistan etc.

Der Zeitpunkt vor der Landtagswahl mag, wie @Herbstlicht anmerkte, tatsächlich ungünstig sein. Er bietet hiermit eine Steilvorlage für Vorwürfe wie „ist ja bloß Wahlkampftaktik und Populismus!“ Die wahren Hintergründe, weshalb die Kreuze nicht schon früher aufgehängt wurden, entziehen sich meiner Kenntnis.

Aber vielleicht vertun wir mit diesen Anwürfen die letzte Chance, dass eine Regierung - zumindest für Bayern - die Notbremse zieht und die Menschen wieder motiviert, über ihre christlichen Wurzeln nachzudenken.

Und das tut Herr Söder hiermit, Wahlkampf hin oder her.


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 Eva 1941 30. April 2018 
 

Hätte

Marx doch wenigstens diesmal den Mund gehalten !!!


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 M.Schn-Fl 30. April 2018 
 

Das Kreuz mit diesem Kardinal

Mir persönlich ist eine solche Aktion des evangelischen Christen Söder, der auch in der Kirche predigt, sehr viel lieber als ein Kardinal Marx, der ausgerechnet in Jerusalem sein Kreuz für Muslime ablegt und jetzt behauptet (siehe Welt), dass Politiker nicht das Recht haben, das Kreuz zu interpretieren. Ja wenn Bischöfe das nicht mehr tun, dann freut es mich, dass Politiker wie Söder das Kreuz hochhalten, selbst wenn es aus politischen Gründen geschieht. Übrigens ist der gekreuzigte Herr aus dem Vorraum der Kapelle unseres katholischen Krankenhauses entfernt worden.
Ich stimme zu, dass man das Kreuz nur in seinem eigentlichen Bedeutung verwenden soll. Aber noch einmal: mir ist ein Staat lieber, der auch in Wahlkampfzeiten sich demonstrativ zum Kreuz bekennt, als Bischöfe, die es an heiligster Stelle verleugnen.


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 Bialas 30. April 2018 
 

Kardinal Marx ist schon lange keine Autorität für mich.


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 rosenkranzbeter 30. April 2018 
 

Kardinal Marx - ein Bayer?

Als Außenstehender sage ich, der immer ein wenig neidisch/sehnsüchtig auf das katholische Bayern blickt. "ich glaube auch, dass Kardinal Marx nicht zu Bayern passt. "Aber auf die anderen Bischöfe wie B. Voderholzer, B. Oster, B. Hanke, EB Schick ..., da könnt ihr in Bayern wirklich stolz sein. Ich mache in Bayern gerne Urlaub, nicht nur wegen der tollen Landschaften, sondern auch weil man dan katholischen Glauben überall mit Händen greifen kann


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 nicodemus 30. April 2018 
 

Herr Kardinal,

wäre es nicht besser gewesen, Sie hätten zu diesem Thema n i c h t s gesagt?
Kennen Sie Galater 6,14?
"Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi,unseres Herrn,rühmen,durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt".


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 Dottrina 30. April 2018 
 

Gott mir Dir, Du Land der Bayern

Die schöne Bayernhymne hat Gott im Blick - nie vergesse ich, dass Papst Benedikt beim Mitsingen der Hymne 2006 am Marienplatz Tränen in den Augen hatte. Auf unserem zentralen Platz steht die Marienstatue, die Gottesmutter, der unsere Stadt und unser Land geweiht ist. Die vielen schönen Wegkreuze, Gipfelkreuze, barocken Kapellchen etc. sind so typisch bayerisch/katholisch geprägt und das Kreuz gehört einfach dazu. Herr Söder ist zu danken, nicht, ihn zu beschimpfen. Kardinal Marx kommt eben einfach nicht aus Bayern, hat wohl kein Gefühl für das urbayerische Wesen. Soll doch Franziskus ihn ganz nach Rom holen für einen Wirtschaftsrat; wir brauchen hier in München wieder einen echten Oberhirten und keinen Politiker.


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 Sydney 30. April 2018 

"Ökumenische" Realsatire

Katholischer Kreuzabhänger versus protestantischen Kreuzaufhänger!
Wenn unsere Herde solche Hirten hat, weshalb soll sie da eigentlich noch die Wölfe fürchten?


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 kreuz 30. April 2018 

pS

"Es stehe dem Staat nicht zu, zu erklären, was das Kreuz bedeute, sondern der Kirche, so Marx."

es steht Ihnen, mein ehemaliger Kardinal,als Kreuzverleugner auf dem Tempelberg als ALLERLETZTEM zu, dies zu tun. ihr Freund Bedford-Strohm ist Ihnen ja bereits beigesprungen. das haben Sie auch nötig. abgehakt.

de.catholicnewsagency.com/story/kreuzdebatte-bayerns-entscheidung-erntet-lob-und-kritik-3136


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 golden 30. April 2018 
 

Kein Zufall...

...vielmehr wohl ein Zeichen scheint mir München zu sein,als Ort,wo um "das Kreuz" gerungen wird.Die einen wollen es weghaben,die anderen zeigen.Bedford-Strohm,Marx und der Herr Ministerpräsident Söder haben je nach Amt auf ihre Weise für Bayern,respektive München bzw.die menschengruppe der Christen Zeugnis abgelegt.Das ist mehr als Koinzedenz, weil die jeweilige Kontinuität ihrer Aussagen aufscheint:Herr Söder will von der Tendenz her auch als sonst frommer Christ stets das Kreuz zeigen,die beiden Bischöfe legen es ab (Tempelberg) bzw. schränken es auf zivilreligöse Bedeutungen ein.Sehr Entscheidendes geschieht derzeit,möge uns die Hl. Gottesmutter in den Anfechtungen bestehen lassen !


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 edih 30. April 2018 
 

Spaltung und Unruhe

kommt nicht von Ministerpräsident Söder Herr EB Marx, sondern von Ihresgleichen.
Nichts anderes als solchen Kommentar habe ich von einem "Kreuzesableger und-verleugner" erwartet. Sie sind und bleiben unglaubwürdig. Alle Achtung vor Ministerpräsident Söder und seinem Kabinett.


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 RJN 30. April 2018 
 

Scheinheiligkeit

Grüne und Linke geben vor, die Würde des Kreuzes gegen Söder zu verteidigen; dabei sind sie die ersten, die Pseudo-Künstler in Schutz nehmen, die das Kreuz und den Gekreuzigten verhöhnen. Sie sind es auch, die das Christentum aus der Öffentlichkeit verdrängen wollen. Der perfide EB Marx, der unfähig ist, seine eigene Diözese in Ordnung zu halten, macht sich zu deren Büttel und propagiert ein Christentum, das im Privaten verschwindet, ganz nach dem Motto: Kreuz raus aus der Öffentlichkeit, ich aber rein in die Öffentlichkeit. Ich würde mir wünschen, dass bei der nächsten Fronleichnams-Prozession ein Pfeifkonzert gegen diesen Kerl erfolgt, auch wenn oder gerade weil er das Allerheiligste trägt (besser: sich daran vergreift)! Manchmal braucht es eben den kleinen Skandal, damit man auf den großen aufmerksam wird.


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 Florian75 30. April 2018 
 

Kardinal Marx

Schämt dieser Kardinal sich überhaupt nicht.
War doch klar, dass er nicht für die Kreuze ist, sein Evangelischer Freund hat sich auch dagegen ausgesprochen.
Es ist einfach nur traurig, was er da wieder von sich gibt. Dieser Kardinal passt überhaupt nicht nach Bayern.
Soll er hingehen wo er her ist. Dank an Herrn Söder für seinen Mut. Ich bin mal gespannt wann wir alle Wegkreuze,
Kapellen, Kreuzwege und Bildstöcke entfernen müssen von unseren Fluren. Selbst die Kommunisten haben sie uns in den Katholischen Gebieten gelassen. Heute bin ich mir nicht mehr sicher ob es nicht eines Tages kommt. Sie Spalten sicher die Gesellschaft und
sind ein Ärgernis für den Kardinal. Wie lange dürfen wir in Bayern noch Grüß Gott sagen, nach dem Willen des Kardinals sicher nicht mehr lange…
Grüß Gott, aus Bayern…


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 J.g.Ratkaj 30. April 2018 
 

Die subtilen Unterstellungen, zu

denen der Amtskirchenapparat und der linksliberale Mainstream gegen Herrn Ministerptäsident Söder greifen, entlarven einmal mehr ihre eigene Hypokrisie und Unredlichkeit.
Da ist eine regelrechte Kampagne im Gange. Kard. Marx agiert ohehin bereits wie ein Manager einer beliebigen größeren NGO und -um den Anschein einer transzendentalen Rückbindung noch zu wahren- als Kultdiener einer Zivilreligion.
Gut, daß MP Söder sich auf dieses PC-kultistische Zerquatschen gar nicht einmal einlässt.
Auch sehr löblich, daß die CSU in dieser Frage sehr geschlossen auftritt.


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 Dinah 30. April 2018 

Erbarmen!

Der Herr Kardinal, Gott schütze ihn, ist ein lebendes Mahnmal für den Berg voller Murx und Stümperei, den ich selbst schon produziert habe. Der Herr helfe mir und allen Leuten guten Willens!
(Bestimmt gibt es jemand Wohlwollendes in seiner Nähe, dem er zuhört und der mit freundlichen Worten versucht, ihm in Erinnerung zu rufen, wie Kult und Kultur im Verhältnis zueinander stehen.)


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 Dismas 30. April 2018 

Der "Herr Kreuzabhänger",

er hat "den Mann, der am Kreuz hing" verleugnet (vgl.Mt.10,33). Und warum sagt der Politikdilettant Marx, dass Herr Söder das Kreuz "gegen Menschen" stellen würde? Das sehe ich als Unterstellung des schon naiv islam-freundlichen Herrn Marx an. Darf man das Zeichen seines Glaubens nicht mehr zeigen? Sicher,wenn Herrn Marx das Kreuz mal als nicht opportun erscheint, dann ist es bei flugs verschwunden.
Europa fußt nun mal auf der christlichen Kultur(das umfasst auch die jüdischen Wurzeln) - ist nun mal so.
Herr Söder hat hier mit Gründen der Kuktur argumentiert.E s ist evident, dass das Kreuz, zumal der Kruzifixus, viel mehr ist, aber eine religiöse Argumentation wäre dem Minitsterpräsidenten aus Gründen der Religionsneutralität des Staats nicht möglich gewesen. Aber "kulturneutral" soll und braucht der Staat nicht zu sein. (Wenngleich manche das auch sich wünschen). Herr Marx, seien Sie eher dankbar, dass der (evangelische) Ministerpräsident IHRE Arbeit macht.


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 athanasius1957 30. April 2018 
 

Mit dem Maß, mit dem Du misst, mit diesem wirst Du gemessen werden!

Seine Eminenz täte gut daran, den "Schnabel" zu halten, dann wäre er zumindest Philosoph geblieben. Und nachdem seine Feigheit auf dem Felsendom ruchbar geworden ist, ist die Entscheidung des politischen Bayerns für ihn natürlich die Faust aufs Aug.
Wie war das noch mit "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land".
Solche Bemerkungen würde man am Stammtisch vermuten, nur ist leider seitens Eminenz Marx.


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 Herbstlicht 30. April 2018 
 

das Kreuz - lassen wir es nicht missbrauchen!

Wenn Kardinal Marx wirklich meint, was er sagt:
- "Ein Kreuz aufhängen heißt: Ich möchte mich an den Worten dessen orientieren, der am Kreuz für die ganze Welt gestorben ist." -

Was heißt das dann bezüglich seiner Kreuzesabnahme auf dem Tempelberg?
Sagt er damit, dass er damals nicht willens war, sich an Jesus zu orientieren?

Was die Kreuzaufhängung des bayrischen Ministerpräsidenten betrifft, fühle ich mich gespalten.
Einerseits freut mich diese klare Haltung, für die er viel Spott erhält.
Andererseits - ein so grundlegendes Zeichen wie das Kreuz wenige Monate vor der Bayernwahl aufhängen zu lassen, lässt mich nicht nur christliche Motive dahinter vermuten, sondern auch wahltaktische.
Solch politisches Kalkül hat das Kreuz nicht verdient.
Ginge es Söder allein um christliches Zeugnis - hätte er doch MP Seehofer auch schon vor ein, zwei oder drei Jahren den Rat geben können, Kreuze in öffentlichen Gebäuden aufzuhängen.
Zu einer Zeit also, als die AfD noch nicht so stark war.


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 Ulrich Motte 30. April 2018 
 

Stanie - Fragen

Wie definieren Sie ein Land als christlich? Wie hilft ein Kreuz in Behörden ein Land christlich zu erhalten? Wie stehen Sie zur Religionsfreiheit von Nichtchristen und von Christen (!).vom Kruzifix zu schweigen, die ein Kreuz nicht als Symbol anerkennen und nicht dazu beitragen wollen, es zu finanzieren? Wie sehen sie die Religionsfreiheit derjenigen, die nicht durch ihre Steuerzahlung dazu beitragen wollen, ein Land (angeblich) christlich erhalten zu wollen? Billigen Sie das Recht, eines mehrheitlich traditionell islamischen oder atheistischen Staates, die bei ihm vorherrschende Weltanschauung zu fördern und diese Förderung auch durch Christen zwangsweise bezahlen zu lassen?
Wer ist Ihrer Meinung nach Christ unter Berücksichtigung der Aussage hier vor einiger Zeit von Hern Kardinal Müller, daß jeweils nur Minderheiten der Kirchensteuerzahler beider Großkirchen in der BRD auch nur die Grundaussagen "des" christlichen Glaubens teilen, auch Karteileichen oder nur Gläubige? ?


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 jabberwocky 30. April 2018 

Gott mit dir, du Land der Bayern - so beginnt die Bayernhymne

Sehr lohnend ist es, sich einmal Reden von CSU-Abgeordneten zum Thema anzuhören oder sie zu lesen. Außerdem sei darauf hingewiesen, daß die 101 CSU-Abgeordneten des Bayrischen Landtags geschlossen für das Aufhängen der Kreuze gestimmt haben; eine Einheit, die es in der DBK nicht gibt. Ich zitiere noch aus einer Rede des Landtagsabgeordneten Markus Blume, des Kandidaten eines benachbarten Münchner Wahlbezirks:

"Mich läßt manch einer auch ratlos zurück, auch von Vertretern der Kirchen, die sich zu Wort melden. Da hat man häufig den Eindruck, daß lieber andere Religionen verteidigt werden, als daß man die eigenen Werte kraftvoll vertritt - auch darüber sollte man vielleicht in diesen Zeiten einmal nachdenken."
Zu hören hier:
https://www.csu.de/aktuell/meldungen/april-2018/kreuz-als-bekenntnis-zur-identitaet/

Gott mit dir, du Land der Bayern. Und mit Ihnen, geehrte Landtagsabgeordnete der CSU. Ich bete für Sie.
Danke!


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 wedlerg 30. April 2018 
 

Pfaffenhofen/Ilm gestern in der Predigt

Kardinal Marx ist gegen unseren Stadtpfarrer aber immer noch ein Waisenknabe. In dessen Predigt gestern wurde der Apostel Paulus gegen Söder ins Feld geführt.

Während Söder sich für ´"tote Tradition" engagiere und das Kreuz zu politischen Zwecken gegen den rechten Rand umdeute, habe Paulus das Neue gelehrt.

Er habe seine Meinung(!) geändert, habe den Menschen zugehört und so gelehrt, was die Menschen wollten. Kein Wort vom Damaskuserlebnis.

Die Kirche müsse endlich aufhören überholte Moralvorstellungen zu lehren. Einzig die Beziehung zu Jesus sei wichtig. Letzteres ist sicher essentiell, nur lehrt gerade Paulus die bedingungslose Einhaltung der Gebote aus Liebe zum Auferstandenen.

Die Kirche müsse endlich aufhören Wahrheiten zu verkünden (Paulus: wer etwas anderes verkündigen wollte, ist ein Lügner).

Es müssten neue Synthesen in der Kirche folgen, die verschiedene Meinungen der Gesellschaft vereinen. (aus Paulus wurde Hegel)

Paulus also der Hasser des Bewährten!


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 siracides 30. April 2018 
 

@Egon47

"Bei solchen Kardinälen braucht die Kirche keine Feinde mehr!"

Sie sagen es Egon47.

Bei allem Respekt der kirchlichen Lehren& unserer Kardinäle - aber irgendwann muss doch hier jemand aufstehen und diesen wie es scheint - von "Logen/Lobbyisten vergiftetem brüderlichen interreligiösem Denken" Einhalt gebieten!

Die Kreuze müssen hängen - wer diese abhängt, nur um der "Muslime willen - damit keine Unruhe&Spaltung entsteht" - der verleugnet seinen Glauben.

Es ist "mode" geworden, die christlichen Werte und Wurzeln bewusst abzulegen & zu leugnen - mit der "Hoffnung", alle gemeinsam zu "einen" und ein brüderliches,"gemischt-religiöses" Volk zu "kreieren"

Diese Gedanken kreisen auch in den Medien und in der Poltik. Man erkennt einen roten Faden. Dass dieser widerliche Rauch Satans in den höchsten Rängen unserer Heiligen Kirche eingedrungen ist, zeigt, dass der Glauben der Christen(in Europa!) immer schwächer wird und immer weniger Gebetet gebetet wird für Papst und Kardinäle.


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 Rolando 30. April 2018 
 

Beten wir, damit uns der Herr denn Sinn seines Kreuzes erschließt

Normalerweise müsste Jeder das Kreuz umarmen, der Herr starb für Jeden einzelnen Menschen, egal welchen Glaubens oder Unglaubens. Ich wäre sogar für Kreuze mit Korpus. Doch wenn man die Reaktionen anschaut dann stellt man fest, Herr, sie wollen dich nicht.


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 wedlerg 30. April 2018 
 

zum Hintergrund -2-

Der Vatikan hatte 2010 die Entscheidung Lautsi gegen Italien als bahnbrechend für das christliche Europa gelobt.

Benedikt XVI. selbst hatte genau verstanden, wie und warum man vor einem Europäischen Gericht argumentieren muss, um nicht gegen Bestimmungen der Religionsfreiheit zu urteilen. Christliche Staranwälte hatten seinerzeit aufgezeigt, wie Juristen in Europa denken und wie man den Fall gewinnen kann.

Das Argument klingt vielleicht für den Otto-Normalverbraucher etwas seltsam. Das liegt aber nicht an Herrn Söder, sondern an unserem Europa, das leider keinen Konsens hinsichtlich der christlichen Wurzeln kennt. Verhindert haben einen solchen Konsens die Parteien, die Kardinal Marx so gerne unterstützt: die Sozialistischen Parteien (allen voran die SPD) Europas.

Letztlich zeigt Kardinal Marx zwei Dinge auf: dass er absolut unwissend ist, worum es auf der politischen-juristischen Ebene geht und dass er jederzeit bereit ist, mit dem Vorurteilsfinger auf andere zu zeigen.


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 Stephaninus 30. April 2018 
 

Eigentlich hat Kardinal Marx schon recht

Das Kreuz ist nicht einfach ein kulturelles Symbol für eine abendländische Gesellschaft, von der keiner mehr recht weiss, was deren Inhalt ist. Das Kreuz ist das Zeichen unseres christlichen Glaubens und der damit verbundenen tiefen Wahrheit. Ob es ganz richtig war, solch scharfe Worte zu wählen, wie es KM tat, frage ich mich hingegen. Diese Deutlichkeit habe ich andernorts im gesellschaftlichen Diskurs vermisst.


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 Paddel 30. April 2018 

scheinheilig

das ist scheinheilig, einfach nur scheinheilig.


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 ottokar 30. April 2018 
 

Wo bleibt der verbindende Geist unter Christen?

Mag sich Söder in seinen Rechtfertigungen vielleicht ungeschickt verteidigt haben, aber man hätte bei dieser Problematik zumindest erhoffen können, dass ihn der Kardinal unterstützt. Nichts ist geschehen ,vielmehr ein Gegenangriff unter der Katholischen Gürtellinie mit der Behauptung der Staat habe keine Recht zu erklären, was das Kreuz bedeutet.Welch ein Unsinn und gleichzeitig welch ein Glück, dass wir in Bayern noch einen Staat haben, der uns helfen möchte das Kreuz zu verstehen,der uns auffordert es anzunehmen.Wer oder was ist nur in diesen Kardinal hineingefahren, der vor einiger Zeit noch die Behauptung aufstellte, es gäbe keinen Teufel.Dass ein reformierter (hier evangelischer) Bischof mit dem Kreuz nicht soviel anfangen kann , das hat er in Jerusalem bewiesen und das beweisen auch viele reformierte Kirchen, insbesondere in CH, in denen es überhaupt keine Kreuze mehr gibt.Wo treibt unsere arme Kirche ohne überzeugende Hirten nur hin? Bitte verteidige uns Hlg.Erzengel Michael!


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 wedlerg 30. April 2018 
 

zum Hintergrund

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EMGR) hat 2010 im Fall "Lautsi gegen Italien" entschieden, dass Schulkreuze in Staatlichen Schulen aufgehängt werden dürfen. Wesentlicher Grund war, dass die

"Entscheidung darüber, ob und wie nationale Identität gestiftet und Tradition lebendig gehalten werden
soll, mithin auch die Entscheidung, Kreuze in staatlichen Schulen anzubringen, in das Ermessen des jeweiligen Staates fällt."

Der EMGR hat betont, dass allein diese Frage und nicht etwa die religiöse Bedeutung des Kreuzes juristisch entscheidungs-entscheidend war. Alles andere wäre eine einseitige Bevorzugung laizistischer Systeme.

Sprich: wo mehrheitlich Kreuze als identitätsstiftend für den Staat betrachtet werden, z.B. in Italien oder Bayern, dürfen sie aufgehängt werden.

Genau das hat Söder betont: der bessere Staat ist nicht laizistisch, sondern christlich.

Dass ein Kardinal solche einfachen Fakten nicht kennt, aber politische Stimmung macht, ist beschämend.


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 Paddel 30. April 2018 

Marx verschweigt zentrale Aussage!

Söder sprach von christlich abendländischer Kultur. Das "christlich" hat er gesagt und es ist unwahrhaftig das zu verschweigen.
Zu seiner Eminenz Kardinal Marx fällt mir nur ein: "Getroffene Hunde bellen."


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 Gandalf 30. April 2018 

Realsatire

Die Erklärung von Söder war nicht gut, aber diese öffentliche Reaktion ausgerechnet von Marx, der öffentlich das Kreuz abgelegt hat, ist deutsche Realsatire.


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  30. April 2018 
 

Im Jahr 1984

gab es in Bayern einen Schulgebeterlaß. - und ein wenig Kritik von der SPD. Kardinal Wetter/Kardinal Ratzinger schwiegen dazu. Heute gibt´s einen Kreuzerlaß, und die lauteste Kritik kommt vom Kardinal. Eminenz, si tacuisses, ... philosophus mansisses.


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 Stanie 30. April 2018 
 

Hut ab vor dem ev. Christen Markus Söder

Kardinal Marx seiht hier die Mücken und fällt einem protestantischen Christen, ausgerechnet Marx!, in den Rücken. Ja, was der bayrische Ministerpräsident Söder und seine Regierung getan haben, entspricht in keinster Weise der poltischen Korrektheit, an die sich Kardinal Marx aber bekanntlich sehr strikt hält. Nein mehr, er selber schließt auf Biegen und Brechen mit Gewalt ein altes Kloster, Altomünster, ein bayrisches Juwel und Kulturgut, ganz zu schweigen von zahlreichen anderen Taten, die nichts mit dem ihm anvertrauten Hirtendienst zu tun haben.

Das Aufhängen der Kreuze provoziert offenbar besonders diejenigen, die bspw. dem Islam und alle Toren und Türen öffnen und keine Probleme mit dem Bau von Moscheen haben.
Markus Söder aber will Bayern als christliches Land erhalten wissen und dafür zeigt er Flagge. Das ist sehr gut.


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 wedlerg 30. April 2018 
 

Wette gewonnen

Ich hatte nichts anderes letzte Woche vermutet.

Herr Marx hat in den letzten Wochen drei bahnbrechende Stimmen losgelassen: die Würdigung von Karl Marx, die Diffamierung von Bischöfen, die die Eucharistie und das Kirchenrecht gegen politische Umdeutung verteidigen und die Diffamierung derer, die in Bayern das Kreuz aufhängen.


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 siebenschlaefer 30. April 2018 
 

Kardinal Marx, als Kreuzverleugner haben Sie jedes legitime Recht verloren,

sich in dieser Angelegenheit zu äußern.
Sie sind es doch, der das Kreuz zu einem reinen Politicum macht, indem es für den Kampf gegen alle möglichen Formen sozialer und politischer Zustände hergenommen wird.

Natürlich gibt es eine abendländische Kultur, die im Zeichen des Kreuzes steht. Deshalb wird das Kreuz ja auch so bekämpft, weil es vielen ein Dorn im Auge ist. Denken wir an die Lehrerin, die ihr Kreuz abnehmen musste oder denken wir an den Kampf gegen die Gipfelkreuze. Das Kreuz ist eine nonverbale Aussage, und die passt den ganzen Relativierern nicht.


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 Veritatis Splendor 30. April 2018 

in hoc signo vinces ;-)


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 Senfkorn7 30. April 2018 
 

@Phil2

Recht hat er schon, aber durch sein öffentliches Beispiel wirkt er unglaubwürdig. Was besser gewesen wäre:

Eine öffentliches Eingeständnis, dass es falsch war sein Kreuz abzulegen und die Bitte um Verzeihung, dass er allen Katholiken (und anderen Christen) ein miserables Beispiel gegeben hat. Dass es besser wäre für Jesus und damit das Zeigen des Kreuzes Nachteile in Kauf zu nehmen, statt Jesus durch das Ablegen des Kreuzes zu verleugnen.

Dann kann man Andere glaubwürdig für den Missbrauch des Kreuzes kritisieren bzw. sich erfreut zeigen über das Aufhängen des Kreuzes mit einer kurzen Anmerkung, dass das Kreuz unverleugbares Zeichen für Jesus und nicht für Menschenrechte auf christlicher Basis steht.

Hier weckt es somit eher den Anschein, als würde er mit seinen Aussagen eher auf einem Feldzug gegen das Aufhängen von Kreuzen sein.


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 padre14.9. 30. April 2018 

Schützen wir das Kreuz Christi, vor der profanen Banalität

ich stimme Herrn Söder nicht zu.
Zu den Äußerungen unseres Kardinal Marx, schweige ich lieber.
Hier ein Zitat aus dem Buch von Robert Kardinal Sarah " Um das Geheimnis zu wahren, müssen wir es von der profanen Banalität beschützen"


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 Phil2 30. April 2018 
 

Und zu Söder...

warum nun gerade Markus Söder zugestanden wird, die Bedeutung des Kreuzes als rein kulturell zu definieren und es damit nahezu völlig seines Sinns zu entleeren und er dafür auch noch gefeiert wird ist doch reichlich irrational.


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  30. April 2018 
 

Söder wäre in jedem Fall der bessere Kardinal!

Hut ab vor Markus Söder - dieser Mann mit Mumm und Charakter traut sich was - die Wähler werden es ihm danken!
Was will man von Reinhard Marx als Rotarier-Marionette auch anderes erwarten? Er tut genau das, was die Lo(ü)genbrüder ihm vorgeben!


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 Phil2 30. April 2018 
 

Wenn zwei das gleiche sagen, hat der eine dennoch prinzipiell Unrecht

Ich möchte dich darauf hinweisen, wie unter dem letzten Artikel zu diesem Thema der einhellige Tenor der Kommentare war, dass das Kreuz natürlich nicht als kulturelles Symbol vom Erlösungstod Christi abgelöst erklärt werden kann.
Nun sagt Kardinal Marx genau das mit präzisen Worten: „Wenn das Kreuz nur als kulturelles nSymbol gesehen wird, hat man es nicht verstanden.“ und es ist natürlich wieder nicht recht. Ich verstehe, wenn jemand sagt, erfindet es nicht richtig, dass der Kardinal auf dem Tempelberg sein Brustkreuz abgelegt hat, aber was an der Ausführung „Es ist ein Zeichen des Widerspruchs gegen Gewalt, Ungerechtigkeit, Sünde und Tod, aber kein Zeichen gegen andere Menschen. Ein Kreuz aufhängen heißt: Ich möchte mich an den Worten dessen orientieren, der am Kreuz für die ganze Welt gestorben ist. Das ist eine Provokation, für jeden Christen, für die Kirche, aber auch für den Staat, der sich auf dieses Zeichen beziehen will“ nun wieder zu bemäkeln ist, leuchtet mir nicht ein.


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 Senfkorn7 30. April 2018 
 

UNGLAUBWÜRDIG aber recht hat er

"Wenn das Kreuz nur als kulturelles Symbol gesehen wird, hat man es nicht verstanden".

Das Kreuz sollte nicht als politisches Signal missbraucht werden, aber das gute daran ist, man fängt an über die riesigen unüberwindbaren Differenzen zwischen Islam und Christentum nachzudenken und erkennt sie Vorteile eines Staates, der christliche Grundlagen hat.

Psalm 2 (ganz lesen) Selig alle, die bei ihm (Jesus) sich bergen!

Da bekomme ich Angst um Marx Seele.

Denn mit dieser Erkenntnis das Kreuz anlegen....

Mt 10,33 Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel.

Was soll dieses Vorgehen? Kann man dann sich nicht erfreut zeigen und darauf hinweisen, dass ein Bekenntnis zum Kreuz ohne Bekenntnis zum Hernn die Camouflage ist?

Spaltung und Unruhe? Weil für Toren das Kreuz ein Ärgernis ist? Scheint anscheinend seine Einstellung zu sein. Dann entfernt man da Ärgernis auch vom Hals. Oder?


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 Philosophus 30. April 2018 
 

Gott schütze Markus Söder!

Der Rest ist Schweigen!


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 aragorn1 30. April 2018 
 

ich weiß ja nicht genau was dahinter steckt..

Ich weiß ja nicht genau was dahinter steckt, aber Kardninal Marx lässt immer mehr seine Maske fallen.


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 Marienrose 30. April 2018 
 

Die schlimmsten Feinde des Christentums

Die schlimmsten Feinde des Christentums befinden sich innerhalb der Kirche.
Das Verhalten von Kardinal Marx ist mehr als beschämend, Ich hoffe, daß der Papst davon erfährt.
Ein solcher Kardinal gehört aller seiner Ämter enthoben!


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 nemrod 30. April 2018 
 

...dann sollte der Kreuzversteckler auch bitte das üppige Palais verlassen und auf sein Salär verzichten...kommt auch alles vom bayrischen Staat. Aber solange solche "Würdenträger" in der Kirche ihr Unwesen treiben dürfen geht der Weg nur noch bergab!!


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 MSM 30. April 2018 
 

Damit hat...

...er sich das Urteil selbst gesprochen. Das Kreuz ablegen heißt: Ich möchte mich nicht an den Worten dessen orientieren, der am Kreuz für die ganze Welt gestorben ist.
Doch greift auch hier sicher wieder der individuelle Einzelfall nach ausführlichen Selbstgesprächen...


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 Egon47 30. April 2018 
 

Bei solchen Kardinälen braucht die Kirche keine Feinde mehr!


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 girsberg74 30. April 2018 
 

Das haut rein!

Einer der das Kreuz ablegt, kritisiert einen, der das Kreuz aufhängt.

Er versteht es halt nicht.


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  30. April 2018 
 

"veni ignem mittere" - in unserem Staat

ist schon manches schräg: Der Kardinal legt sein Kreuz ab und der Ministerpräsident hängt es auf. Danke, Söder. Kirchenmänner tragen selbst keine Priesterkleidung, aber engagieren sich für das Kopftuch. ... Söder hat mit der Neuevangelisierung begonnen, und Herr Kardinal fürchtet Unruhe.


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 J.g.Ratkaj 30. April 2018 
 

Fürchterlich

diese neumodische Kirchenrhetorik mit sophistischen Allgemeinplätzen in welcher der Münchner Kardinal ein Meister ist.
Und natürlich kommt er dabei auch nicht ohne Unterstellungen aus.


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 kreuz 30. April 2018 

da wirds einem wirklich schlecht.

das Interview führte augerechnet die Zeitung, die 006 als Einzige große Zeitung beim München-Besuch von BXVI KEIN Bild von ihm gedruckt hat.
Fritz Gerlich, den sie 1934 im KZ Dachau totgeschlagen haben, weil er unter Lebensgefahr den "Geraden Weg" verantwortete, eine Zeitung, die als Vorgänger der "Süddeutschen" gesehen wird, er würde sich 2x im Grab umdrehen: wg der "Süddeutschen" und wg Kardinal Marx.
das ist zum K...., Kardinal! mein Hirte sind Sie nicht mehr.

www.gerlich.com/


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 julifix 30. April 2018 

Ausgerechnet...

Ausgerechnet Herr Kard. Marx grieft Söder an und redet von Spaltung. Kehren Sie bitte vor der eigenen Haustüre Herr Marx, werden Sie Hirte und legen Sie ihren "Politikerhabit" ab.


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 lakota 30. April 2018 
 

Bei diesen falschen Tönen

kann einem ja schlecht werden, -
"Das Kreuz könne man laut Marx nicht haben ohne den Mann, der daran gehangen hat." Genau! Und diesen Mann hat er auf dem Tempelberg verleugnet! Im Moment ist mir Söder zigmal lieber als dieser falsche Kardinal.


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