Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  13. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  14. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

Kardinal Müller: Paradigmenwechsel in der Glaubenslehre ist unmöglich

24. Februar 2018 in Weltkirche, 40 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Paradigmenwechsel würde eine Abkehr von den Quellen der kirchlichen Lehre bedeuten, schreibt der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation.


Rom/New York City (kath.net/CWN/jg)
Gerhard Ludwig Kardinal Müller, der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation, hat das Konzept eines Paradigmenwechsels in der Glaubenslehre der Kirche zurückgewiesen.

Der Begriff „scheint ein Rückfall in eine modernistische und subjektivistische Interpretation des katholischen Glaubens zu sein“, schrieb der Kardinal in einem Artikel für das Magazin First Things. Müller zieht darin den „Essay on the Development of Christian Doctrine“ des seligen John Henry Newman heran, um verschiedene Auslegungsweisen des nachsynodalen päpstlichen Schreibens „Amoris laetitia“ zu analysieren (siehe Link am Ende des Artikels). Zuletzt hatte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin davon gesprochen, dass Papst Franziskus mit „Amoris laetitia“ einen Paradigmenwechsel voranbringen wolle.


Die organische Entwicklung der Glaubenslehre schließe eine dramatische Veränderung aus. Ein Paradigmenwechsel lege eine Abkehr von den Quellen der apostolischen Lehre nahe. Dies sei bei der protestantischen Reformation geschehen, erinnerte er. Daher seien Positionen abzulehnen, die entgegen der beständigen Lehre der Kirche leugnen, dass Ehebruch immer eine schwere objektive Sünde ist, schrieb Kardinal Müller, ohne Parolin namentlich zu erwähnen.

Die Lehre der Kirche dürfe nicht gegen die Seelsorge ausgespielt werden, betonte er. Wörtlich schrieb er: „Wenn ‚pastorale Veränderung’ ein Begriff wird, mit dem einige ihr Vorhaben bezeichnen, die Lehre der Kirche beiseite zu schieben als wäre sie ein Hindernis für die pastorale Betreuung, dann ist es eine Gewissenspflicht, dagegen zu opponieren.“

Link zum Artikel von Kardinal Müller in "First Things" (englisch): Development, or Corruption

Archivfoto Kardinal Müller


© Foto: kath.net/Markus Gehling


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom
  2. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  3. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  4. US-Studie zeigt: Republikaner sind religiöser als Demokraten
  5. „Satt, aber nicht erfüllt – Kirche im Land der religiösen Indifferenz“
  6. "Wenn ihr dies lest, bin ich endlich in die Arme Jesu geschlüpft"
  7. Glaube ohne Feuer: Wie die Kirche Angst vor der eigenen Botschaft bekommt
  8. Hartl: „Heute ist der Mainstream atheistisch. Also schwimmt man als Christ gegen den Strom“
  9. „Nein – es geht darum, dass wir aufwärts gewandt unterwegs sind“
  10. Nicht reden, sondern machen!






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  11. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  12. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  15. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz