Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  5. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  11. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

"Olympiapater": Auch für Doping gilt "Du sollst nicht lügen"

9. Februar 2018 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Seelsorger des österreichischen Olympia-Teams freut sich über "sensationelle" Annäherung von Süd- und Nordkorea im Vorfeld der Winterspiele - "Werde besonders bei den Alpinen und Skispringern mitfiebern"


Wien (kath.net/KAP) Auch für das bei sportlichen Großereignissen wie Olympischen Spielen immer wieder auftretende Thema Doping gilt das achte der Zehn Gebote: "Du sollst nicht lügen". Darauf hat "Olympiapater" Johannes Paul Chavanne (Archivfoto) kurz vor Beginn der Winterspiele vom 9. bis 25. Februar in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang hingewiesen. Sportliche Leistungen sollten "ehrlich und fair erbracht werden, alles andere steht auf wackeligen Beinen", erklärte der Seelsorger des österreichischen Olympia-Teams (ÖOC) in der aktuellen Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag".

Der Zisterzienser aus Stift Heiligenkreuz ist am Mittwoch zu seiner mittlerweile dritten Olympia-Teilnahme nach Südkorea aufgebrochen und wird bei der Eröffnungsfeier am Freitag vor Ort sein. "Es wird geschätzt, dass ein Seelsorger für die Sportler da ist", berichtete Chavanne. Er stehe aber nicht nur den 105 entsandten Athleten, "von denen ich schon die meisten kenne", zur Feier der Heiligen Messe, zur Aussprache und zu zwanglosen Gesprächen über Gott und die Welt zur Verfügung, sondern auch dem aus vielen Funktionären, Trainern, Physiotherapeuten oder Köchen bestehenden Begleittross.


Der "Olympiapater" weiß aus Erfahrung, dass es bei "lockerem Small Talk" durchaus zu tiefen Gesprächen kommt. Ihm gehe es darum, "in einer unaufdringlichen, aber doch klaren Art und Weise, ein Zeugnis für Jesus zu geben". Dabei sei auch oft sein persönliches Zeugnis gefragt - etwa warum er Mönch geworden ist und wie die Kraft des Glaubens ihn stärkt. Pater Johannes Paul wiederum gibt das an die Sportler zurück, wie er dem "Sonntag" erzählte: "Im Faith-Center biete ich den Gottesdienst an, ich besuche aber auch die Trainings, die Wettkämpfe und das Österreichhaus."

Leistung ist nicht alles im Leben

Die Zeit der Sportler sei getaktet, neben der Vorbereitung auf die jeweiligen Wettkämpfe gelte es auch zahlreiche Medientermine wahrzunehmen. Da ist ein Gespräch mit dem "Olympiakaplan" oft eine gute Abwechslung. Allerdings sieht P. Chavanne seine Tätigkeit nicht darin, "die Leistungsfähigkeit der Sportler zu erhöhen", da, sagt er, "gibt es Sportpsychologen, die das professionell gut machen". Präsent möchte der Ordenspriester vor allem auch für jene sein, die Misserfolge zu verkraften oder Verletzungen zu erleiden haben, wie er in einem "Kathpress"-Gespräch betonte. Auch in der auf Höchstleistungen ausgerichteten Welt des Spitzensports komme es immer wieder zu Situationen, in denen deutlich wird, wie verletzlich jeder Mensch sei. Spätestens wenn Sportler älter werden, stünden sie vor der Herausforderung anzuerkennen, dass Leistung nicht das einzige Kriterium für ein gelingendes Lebens sei, so Chavanne.

An die Sportfans in Österreich appellierte der Olympiaseelsorger im "Sonntag": "Betet für unser Team und meine Aufgabe, dass wir erfolgreich sind. Darüber freuen wir uns, aber vor allem dafür, dass alles gut geht, ein Segen auf der ganzen Sache liegt und dass die Sportler zu Gott finden!"

P. Chavanne wird bis 25. Februar, bis zum Ende der Winterspiele, in Pyeongchang bleiben, danach nach Europa zurückkehren, und vom 9. bis 18. März für die 12. Winter-Paralympics - die Olympischen Spiele für Menschen mit körperlicher Behinderung - erneut nach Südkorea reisen.

Heiligenkreuz - Pater Johannes Paul Chavanne OCist: Was macht ein Priester auf den Olympischen Spielen? – Montagspredigt 05.02.2018


Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Pater Johannes Paul Chavanne (c) Stift Heiligenkreuz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sport

  1. IOC plant offenbar Verbot von Trans-Frauen in Wettbewerben der Damen
  2. 'Ich habe nur eines zu sagen: Der Dank gehört dir, Herr Jesus Christus'
  3. "Gott ist gut. Er ist größer als alle Höhen und Tiefen"
  4. Ist die ‚Olympiasiegerin’ im Frauenboxen Imane Khelif ein Mann? – Gutachten aufgetaucht
  5. Deutsche Olympionikin singt Gospel bei Pressekonferenz
  6. "Gott kann Dinge in einem Moment ändern. Betet ohne Unterlass und hört nie auf zu glauben."
  7. Vamos España - 'Ohne Gott hat nichts im Leben einen Sinn.'
  8. Katholik Carlos Alcaraz gewinnt Wimbledon
  9. Harrison Butker - Super Bowl, Alte Messe und Heiligen-Zitate
  10. Österreichischer Fussball-Star: "Ich spreche täglich zu Gott"






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz