Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  5. Ein Signal des Himmels?
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  8. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  9. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  10. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  11. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  12. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  13. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  14. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  15. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen

Anonymes papstkritisches Buch erschienen: ‚Il Papa Dittatore’

13. Dezember 2017 in Aktuelles, 50 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der unter dem Pseudonym ‚Marcantonio Colonna’ schreibende Autor schildert Papst Franziskus als machthungrigen, arroganten Diktator. Angeblich habe er von dem bevorstehenden Amtsverzicht Benedikts XVI. vorzeitig erfahren und sich in Stellung gebracht.


Rom (kath.net/LSN/jg)
Ein vor kurzem erschienenes Buch behauptet, Papst Franziskus sei „machthungrig“, ein „manipulierender Dikator“, der sich über die Abdankung Benedikts XVI. gefreut habe.

Der unter dem Pseudonym „Marcantonio Colonna“ schreibende anonyme Autor will nach eigenen Angaben aufdecken, wie Papst Franziskus sich verhält, wenn die Öffentlichkeit nicht zusieht. Er sei arrogant und herablassend, verwende häufig Schimpfwörter und sei bei allen die mit ihm zu tun hätten für seine Zornausbrüche berüchtigt, seien es Kardinäle oder Chauffeure.


Dem Buch zufolge habe Kardinal Bergoglio sowohl 2005 als auch 2013 von den Initiativen gewusst, ihn zum Papst zu machen. Als das Konklave 2005 Kardinal Ratzinger gewählt habe, sei der bis dahin konservative Kardinal Bergoglio progressiv geworden, entsprechend der theologischen Linie seiner Unterstützer.

Angeblich habe Bergoglio auch vorzeitig von der Abdankung Benedikts XVI. erfahren und sich für das nächste Konklave in Stellung gebracht. Mitte 2012 hätten nur wenige Eingeweihte in der Kurie von den Plänen Benedikts über einen Amtsverzicht gewusst. Ab diesem Zeitpunkt sei die Kommunikation des damaligen Erzbischofs von Buenos Aires mit Rom deutlich intensiver geworden und habe sich kurz von dem Datum der Bekanntgabe durch Benedikt XVI. am 11. Februar 2013 noch einmal verstärkt, schreibt „Colonna“.

Die Ankündigung, auf die Ausübung des Papstamtes verzichten zu wollen, habe weltweit für Überraschung gesorgt. Laut Augenzeugenberichten sei die bei Kardinal Bergoglio und seinen Vertrauten allerdings nicht der Fall gewesen. Der Rektor der Kathedrale von Buenos Aires habe seinen Erzbischof am 11. Februar 2013 besucht. Während des Gesprächs habe ständig das Telefon geklingelt. Bergoglios „Verbündete“ aus aller Welt hätten angerufen, um ihm zu gratulieren, heißt es in dem Buch.

Das Buch ist am 18. November in italienischer Sprache und am 4. Dezember in englischer Sprache erschienen. Beide Ausgaben sind derzeit nur als elektronische Bücher erhältlich.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus

  1. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  2. Basiert 'Traditionis Custodes' von Franziskus auf einer Lüge?
  3. Gemelli-Chefarzt: Papst Franziskus wäre fast gestorben
  4. "Nicht glücklich": Papst bedauert Äußerung zu Russland
  5. Papst tauft Kind in der Gemelli-Klinik
  6. Papst im Kongo eingetroffen
  7. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  8. Erneut keine Fasten-Exerzitien mit Papst und Kurie in den Bergen
  9. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  10. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  7. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  8. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  9. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  10. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  11. Ein Signal des Himmels?
  12. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  13. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  14. Bayerischer Millionär zahlt 500 Euro Prämie für katholische Taufe
  15. USA: 98-jähriger Weltkriegsveteran empfängt die Taufe und wird katholisch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz