Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  13. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

Die Diskriminierung des Mondes

11. Dezember 2017 in Kommentar, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einer alten Bibliothek fand man eine längst vergesse Handschrift, die man nicht mehr datieren konnte, mit einem Bericht über die Diskriminierung des Mondes. kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net) In einer alten Bibliothek fand man eine längst vergesse Handschrift, die man nicht mehr datieren konnte, mit einem Bericht über die Diskriminierung des Mondes: Den Frauen und Männern am Mond war bewusst geworden, dass sie, die Mondmenschen, zusammen mit ihrem Planeten immer schon diskriminiert wurden und darum wandten sie sich an den Verfassungsgerichtshof, den es in ihrer Zeit auch schon gab, und der auch mit einer angemessenen Frauenquote seine Urteile fällte: Die Beschwerde stützte sich auf das unübersehbare Faktum, dass die Sonne oft besungen, sogar als Göttin verehrt wurde, von den Christen mit Christus dem Licht verglichen wurde, von den Bauern als nötig für das Reifen der Frucht bezeichnet wurde, und Wissenschaftler behaupteten, ohne Sonne würde das Leben auf Erden in kürzester Zeit erlöschen.

Die Mondleute verlangten: Gleichstellung des Mondes, der doch auch schön ist und auch Licht abgibt.


Was immer gemeint sein mochte, sie verlangten Gleichstellung! Der Mond sollte in der Kunst öfter dargestellt und öfter besungen werden, den Christen sollte verboten werden, ihre Kirchen zu „osten“ auf die aufgehende Sonne hin,, man sollte an den Universitäten Lehrstühle einrichten zur Erforschung der Monddiskriminierung und Vorschläge erarbeiten, wie man den Mond endlich der Sonne „gleichstellen“ könne! Jede Abwertung des Mondes, jede Form von Mondphobie müsse strafrechtlich geahndet, Sonnenkollektoren, Sonnenbäder und Sonnenbrillen sollten verboten werden oder ergänzt durch Mondbäder und Mondbrillen. Auch das Reden vom abnehmenden Mond sollte unterbleiben und betont werden, dass doch auch die Sonne im Winter abnehme. Man sollte überhaupt nicht mehr von Sonne und Mond reden, sondern nur noch von Licht eins und Licht zwei, ohne Wertungen damit zu verbinden. In der Schule dürften die Kinder nicht mehr erfahren, dass die Sonne viel größer und heißer sei als der Mond, und dass dieser sein Licht der Sonne verdanke!

Die klugen Menschen des Verfassungsgerichtshofes ließen sich überzeugen und verlangten entsprechende Gesetze, damit mehr Gerechtigkeit in die Welt komme! Über den Einwand, dass die beiden Himmelskörper doch verschieden seien und dass es deswegen zwei Begriffe für sie gebe und sie zudem verschiedene Wirkungen haben, wollte man nicht einmal reden, weil er doch ein typisches Beispiel von krankhafter Mondphobie sei, so zu reden, leider therapieresistent. Der Mond solle in Zukunft als zweite Sonne anerkannt sein, basta cosi, keine Widerrede.

Über den dann bekannt gewordenen Skandal, dass die Richter ihr eigenes Urteil offenbar nicht glaubten, weil sie alle ihre Villen sonnenseitig angelegt hatten, wurde nur kurz berichtet.

Es dauerte Jahre, bis der Widerstand im Untergrund der Bevölkerung einigermaßen ausgerottet und die Hirne der Menschen wirklich verdreht waren. Aber noch mehr Zeit dauerte es bis der Irrsinn wieder erlosch und die Menschen nur noch mit ungläubigem Erstaunen in sehr alten Berichten von der Mondphobie lesen konnten, während sie unter dem Sonnenschirm die Sonne auf ihrer sonnenseitigen Terrasse genossen und die Frage ihrer Kinder, was Mondphobie sei, nicht mehr beantworten konnten! Es war die Zeit, in der es keine Homoehe mehr gab und man ungeborene Kinder wieder Kinder nannte und nicht mehr Zellklumpen. Man schämte sich, solche Verwirrungen jemals mitgetragen zu haben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  7. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  8. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  9. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  10. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  3. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  6. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  7. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  8. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  9. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  10. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  11. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  12. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  13. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  14. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  15. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz