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Afrikanische Staaten sichern Elternrechte in UN-Resolutionen

28. November 2017 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Mit Zusätzen zu drei Resolutionen ist es der Gruppe afrikanischer Staaten in der UNO gelungen, die Elternrechte beim Aufklärungsunterricht für Kinder zu verankern.


New York City (kath.net/LSN/jg)
Afrikanische Nationen haben drei Zusätze zu UN-Resolutionen durchgesetzt, welche die Elternrechte im Aufklärungsunterricht von Kindern sichern. Die Abstimmung beim Dritten Komitee der Generalversammlung der UNO war denkbar knapp, die Zusätze wurden aber, unter anderem Dank der Unterstützung der USA, angenommen.

Die ursprüngliche Formulierung hatte die Eltern als gleichberechtigt neben den Kindern, Anbietern von Gesundheitsleistungen und Lehrern genannt. Die UNO-Kinderrechtskonvention sieht allerdings vor, dass die Eltern das Erziehungsrecht für ihre Kinder haben. Mit diesem Argument begründete die Delegierte des Karibikstaates St. Lucia den Zusatz. Sie wollte ihn bei einer Resolution zur Sexualaufklärung für Kinder ab zehn Jahren und Jugendlichen anbringen. Ihr Antrag wurde allerdings abgelehnt.


Die Afrikanische Gruppe brachte den inhaltlich gleichen Zusatz für drei weitere Resolutionen ein, und zwar jene betreffend die Rechte des Kindes, Mädchen mit Behinderung und Mädchen allgemein. Obwohl europäische und lateinamerikanische Staaten durchsetzten, dass extra nur über die Zusätze abgestimmt wurde, erreichten diese jeweils eine knappe Mehrheit.

Ein Delegierter aus Ägypten hingegen, dass die afrikanische Kultur die Elternrechte respektiere. „Ägypten weist die Versuche bestimmter Länder zurück, ihr Erziehungssystem anderen Ländern aufzuzwingen“, sagte er wörtlich.

Die Reaktionen aus Ländern der Europäischen Union und Südamerikas zeigten deren Frustration und Enttäuschung. Ein Mitglied der norwegischen Delegation erklärte, den Zusatz nicht akzeptieren zu können, weil Kinder in Fragen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit „frei und autonom entscheiden sollten“.

Das Dritte Komitee der UN-Generalversammlung ist für soziale, humanitäre Fragen sowie Menschenrechtsfragen zuständig, wenn diese die Menschen aller Länder betreffen.

Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 Chris2 28. November 2017 
 

Und wieder

die "sexuelle und reproduktive Gesundheit", also Abtreibung, die Tötung ungeborener Kinder. Dank an die afrikanischen Delegationen, die nicht nur die eigenen Kinder vor Frühsexualisierung und dem Zugriff durch Pharma- und Abtreibungsindustrie sowie vor Embryonenhandel schützen, sondern auch unsere.


7
 
 garmiscj 28. November 2017 

Skandinavier

"Ein Mitglied der norwegischen Delegation erklärte...." - was ist eigentlich nur mit den Skandinaviern los? Die haben mittlerweile, wie es scheint, jeden Bezug zur Realität, zur Natur des Menschen und zu einem gesunden Hausverstand verloren. Wie ist so etwas nur möglich? Jedenfalls ein Musterbeispiel dafür, dass PISA - Erfolg alleine, für eine gesunde Entwicklung von Staat und Gesellschaft keine große Bedeutung hat. Es ist halt doch letztlich allein der Herr, der Talente zum Wohle für alle fruchtbar macht...


6
 
 j@cobus 28. November 2017 
 

Vatikan

@wedlerg:
Der Vatikan ist kein Vollmitglied der UN, sondern hat nur Beobachterstatus und gibt offiziell keine Erklärung. Inoffiziell wird das Zusatzprotokoll unter dem Personal des Vatikans gutgehiessen.


3
 
 wedlerg 28. November 2017 
 

Aus dem Vatikan hört man dazu nichts

Normalerweise müsste ein dank des Vatikans an die armen Länder für den Einsatz für die Familie kommen. Man hört aber nichts.

Es sind die linken und liberalen Freunde des Papstes die diesen Wahnsinn zum Schaden der Familie auf UN-Ebene fördern.


7
 
 Rosenzweig 28. November 2017 

DANKE - für diese erfreuliche Nachricht...

ELTERN-Rechte! der Gruppe afrikanischer Staaten in der UNO gesichert..!?
Wieder ein Hoffnungsschimmer am WELT-Horizont..?!-
--
Möge der Himmel diese RECHTE segnen und schützen..!
--
So bittend und vertrauend verbunden...


8
 
 Kostadinov 28. November 2017 

unter anderem Dank der Unterstützung der USA

das hätte unter dem ach so tollen Präsidenten Obama noch anders ausgesehen...


13
 

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