Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  2. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  3. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  4. Vatikan besorgt über Einbrüche im weltweiten Tourismus
  5. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  6. Kontroverse um die "Tagespost"
  7. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  8. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  9. Corona: Ethikerin appelliert zu mehr Spielraum für Pflegeheime
  10. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  11. Ich glaube an … Engel?
  12. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  13. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  14. Papst fordert Abschaffung der Atomwaffen
  15. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!

SWR: Risiken der hormonellen Verhütung werden verschwiegen

16. November 2017 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei Frauen, die mit der Anti-Baby-Pille oder mit Hormonspiralen verhüten, steigt das Risiko von Nebenwirkungen an, von Depressionen bis zur Lungenembolie – Doch Ärzte und Apotheker informieren darüber nur „sehr ungern“, schreibt der SWR


Baden-Baden (kath.net) Auf die Risiken der Einnahme von Anti-Baby-Pillen machte jüngst der „Südwestrundfunk“ aufmerksam. Beispielsweise steige das Risiko, an Depressionen zu erkranken, deutlich, wenn Frauen die Pille einnehmen, berichtete der SWR unter Hinweis auf eine großangelegte dänische Studie von 2016. Wenn junge Frauen zwischen 15 und 19 Jahren mit der hormonellen Verhütung begannen, stieg ihr Risiko für Depressionen laut Statistik um 80 Prozent, doch auch jenseits dieses Alters lasse sich eine Steigerung des Depressionsrisikos um 23-354 Prozent nachweisen.


Auch über andere Risiken bei der hormonellen Verhütung (durch Pille oder Hormonspiralen) würden, so der SWR weiter, Gynäkologen, Arzneimittelaufsicht und Hersteller nur „sehr ungern“ informieren. Dabei geht es beispielsweise um Nebenwirkungen wie Thrombosegefahr, Depressionen oder Libidoverlust. Die moderne Mikropille Yasminelle von BAYER/Jenapharm, die jetzt seit 11 Jahren käuflich ist, habe im Vergleich zu älteren Anti-Baby-Pillen ein doppelt so hohes Thromboserisiko, informiert Gerd Glaeske, Professor für Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung der Universität Bremen. Hier gehe es bei etwa 7 Millionen Nutzerinnen der Pille allein in Deutschland um jährlich mehrere tausend betroffene Frauen. Thrombosen sind Verstopfungen des Blutgefäßes, sie können tödlich enden. Die Firma Bayer sieht sich bereits mit Klagen konfrontiert.

Auch die Hormonspiralen, die über mehrere Jahre im Körper der Frau bleiben können, liegen Informationen zu Nebenwirkungen vor. So treten sehr häufig Bauchschmerzen und Akne auf, Depressionen und Haarausfall häufig. Außerdem kam es bereits zu Eierstockzysten, Entzündungen im Genitalbereich und Gebärmutterverletzungen, berichtete der SWR. Frauen, die die Hormonspirale zur Verhütung nutzen, weisen in ihrem Blut signifikant höhere Werte des Stresshormones Cortisol auf und haben eine höhere Herzfrequenz, was als typische Stresssymptome als Auswirkung des Stresshormones gilt.

Anmerkung der kath.net-Redaktion: Katholikinnen und Katholiken steht die hormonelle Verhütung aus moraltheologischen Gründen nicht offen. Dabei geht es beispielsweise um so ernste Bedenken wie Frühabtreibung.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 17. November 2017 
 

Tja, selbst die Christen

wollen die Nebenwirkungen der Pille nicht wissen.
Und sie fühlen sich gestört wenn man davon redet.


1

0
 
 mirjamvonabelin 17. November 2017 
 

Super kath.net

danke für diesen Beitrag.
Die Nebenwirkungen der Pille sind soviel das man nicht genug davon schreiben kann.
Und wenn man die Nebenwirkungen kennt, muss man den Papst nicht bemühen.
Die Pille ist meist tödlich. Nur wenige wissen es oder wollen es wissen.


2

0
 
 Kurti 16. November 2017 
 

Wer biologisch denken kann, der weiß, daß es schädliche Auswirkungen haben muss

einen so eminent wichtigen Lebensvorgang wie die Zeugung chemisch zu verhindern. Dazu muss man nicht einmal die Schäden im Einzelnen kennen, die ja inzwischen nun zu einem deutlichen Teil erforscht sind und oben auch erwähnt werden. Die Hormonpille hat ja auch eine negative Wirkung auf unser Immunsystem und damit letztlich auch auf den Nachwuchs bei Frauen, die die Pille längere Zeit genommen haben und eines Tages dann doch Kinder wollen. Für diejenigen, die das nicht wissen: Das Immunsystem zweier Menschen, die Kinder zeugen, wird auch an die Nachkommen weitergegeben, wie genau ist noch zu wenig erforscht, aber grundsätzlich ist es so. Bei dem dem Thema gilt wie so oft: Wer sich selber schädigt, schädigt auch andere. Theologie? Eigentlich gehörte das auch dazu.


5

0
 
 Fides Mariae 16. November 2017 
 

Gute Anmerkung

Die redaktionelle Anmerkung am Ende des Berichtes hat mich gefreut. Einfach und klar. So sollte Kirche immer sein.


4

0
 
 bücherwurm 16. November 2017 

@Questore: Dieser Verdacht wird ausschließlich von Ihnen geäußert und gehegt!

Andere Rückmeldungen - hier und zu anderen Beiträgen - lassen darauf schließen, dass unsere Leser im Allgemeinen damit keinerlei Probleme haben. Ihnen einen guten Tag!


8

0
 
 bücherwurm 16. November 2017 

@Questore: dieses Thema erscheint deswegen auf kath.net,

weil a) die Frage nach den Schäden durch die in katholischer Terminologie "chemischen Verhütungsmittel" auch für Katholiken interessant sind
und weil b) katholische Eltern ihrem Nachwuchs gegenüber gelegentlich froh um gute Sachargumente sind.
Wobei SIE, werter "Fragesteller", c) sich die Folgen der hormonellen Verhütung für Grundwasser und Umwelt sich ebenfalls einmal zu Gemüte führen könnten. Dann wüssten Sie nämlich, dass Katholiken auch hier nicht nur an sich selbst, sondern auch an die Umwelt denken.


13

0
 
 Questore 16. November 2017 
 

Es ist gut und wichtig,

dass öffentliche Medien auf diese Gefahren hinweisen.
Aber es erschließt sich mir in Bezug auf den hier eingestellten Beitrag nicht, in wie weit ein solches rein medizinisches Problem für eine christlich-katholische Plattform von Relevanz ist, zumal dabei nur die jeweiligen Anwenderinnen davon betroffen sind. Moralisch -theologische Überlegungen haben damit wirklich nichts zu tun.
Wäre es nicht viel wichtiger auf Vorgänge und Zusammenhänge , die direkt Mitmenschen bzw. die ganze Menschheit, ja die ganze Schöpfung, die uns als Ebenbild Gottes zur Bewahrung anvertraut ist, schädigen, immer wieder hin zu
weisen.
Ich denke dabei z.B. an das Rauch und die enormen Schädigungen der Umwelt durch das Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Erdöl.


0

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Verhütung

  1. Weltverhütungstag – Selbst der „Spiegel“ hat Anfragen
  2. Nur noch 34 Prozent der gebärfähigen Frauen greifen zur Pille
  3. Neue Warnhinweise auf Antibabypillen-Beipackzetteln
  4. Msgr. Marengo: Künstliche Verhütung ist ‚in sich falsch’
  5. 50 anni dopo Humanae vitae: più conseguenze di quelle temute
  6. 50 Jahre nach Humanae vitae: Mehr Folgen als von Paul VI. befürchtet
  7. Humanae vitae – „Alle Voraussagen Papst Pauls VI. haben sich erfüllt“
  8. „Humanae vitae“ aufweichen?
  9. Studie zeigt Zusammenhang Verhütungsmittel – Selbstmordrisiko
  10. Katholische US-Hilfsorganisation verteilt Kondome








Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  2. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  3. Kontroverse um die "Tagespost"
  4. Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt
  5. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  6. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  7. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  8. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  9. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  10. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  11. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“
  12. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  13. LEHRMÄSSIGE NOTE zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe
  14. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  15. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz