02 November 2017, 15:58
Der Krieg: die Zerstörung von uns selbst
 
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Franziskus: nie mehr Krieg, nie mehr dieses unnütze Blutbad

Rom (kath.net/as) Papst Franziskus fuhr zu Allerseelen am Donnerstag zum US-amerikanischen Soldatenfriedhof von Nettuno, um für die Gefallenen aller Kriege die heilige Messe zu feiern.

In seiner kurzen und frei gehaltenen Predigt sprach der Papst von den unnützen Blutbaden aller Zeiten und besonders von heute. Die Hoffnung, Gott zu begegnen und den Brüdern und Schwestern, enttäusche nie, wie Paulus bekräftige. Doch die Hoffnung schlage oft ihre Wurzeln in vielen menschlichen Wunden.

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In diesem Moment blickten wir auf den Himmel und sagten: „Ich glaube, dass mein Erlöser lebt, aber halt ein, Herr!“. Dieses Gebet sei das aller Menschen, die auf diesen Soldatenfriedhof schauten: „Nie mehr Krieg, nie mehr dieses unnütze Blutbad“. Besser sei die Hoffnung ohne diese Zerstörung tausender von jungen Leben und Hoffnungen.

Heute sei die Welt erneut im Krieg und bereite sich vor, dies noch mehr zu tun. Denn: mit dem Krieg verliere man alles. Franziskus erinnerte an jene alte Frau in Hiroshima, die gesagt habe: „Die Menschen tun alles, um Krieg zu erklären und zu führen. Und am Ende zerstören sie sich selbst“. Das sei der Krieg: „die Zerstörung von uns selbst“. So sei der Tag der Hoffnung auch ein Tag des Weinens, Tränen, die die Menschheit nicht vergessen dürfe.

Die Menschheit habe mit ihrem Stolz die Lektion nicht gelernt und wolle diese vielleicht nicht lernen. Oft sei es so, dass die Menschen überzeugt seien, einen Frühling zu schaffen, was dann in einem hässlichen und grausamen Winter ende, einem Reich des Schreckens und des Todes.

Abschließend betete der Papst vor den Tausenden von Gräbern um die Gnade des Weinens.









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