Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  5. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  12. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  13. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  14. Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'
  15. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren

Zensurvorwürfe gegen Google und Facebook.

13. Oktober 2017 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mitarbeiter einer Google-nahen Denkfabrik wurden gekündigt, weil sie sich positiv zu den kartellrechtlichen Maßnahmen der EU gegen das Unternehmen geäußert haben.


Washington D.C. (kath.net/LSN/jg)
Technologieunternehmen wie Google und Facebook, die in ihren Geschäftsbereichen praktisch Monopolstellung haben, bedrohen die amerikanische Demokratie, weil sie den freien Austausch von Meinungen und Ideen zensurieren. Diesen Vorwurf erheben ehemalige Mitarbeiter einer Google-nahen Stiftung.

„Google, Facebook und bis zu einem gewissen Grad auch Amazon beherrschen den Informationsfluss zwischen Bürger und Bürger“, sagt Barry C. Lynn, ein ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter der „New America Foundation“ (NAF). Die Möglichkeit zur freien Kommunikation zwischen den Bürgern sei die wichtigste Grundlage für eine Demokratie. Heute sei sie in ernster Gefahr, warnt Lynn.


Google verfolge mittlerweile sogar Kritiker im akademischen Bereich und Journalisten, sagt Zephyr Teachout, eine Rechtsprofessorin an der Fordham Universität (New York City) und ebenfalls eine frühere Mitarbeiterin der NAF. Google habe ein System aus Lobbyismus und Drohungen aufgebaut, um seine Macht auszuüben. Google sei wie ein Monarch, der den Höhepunkt seiner Macht erreicht habe und nun der Ansicht sei, jede Bedrohung seiner Autorität sei in sich böse und er habe das Recht, jeden Widerspruch zu verhindern. Die Juristin setzt sich für kartellrechtliche Maßnahmen gegen Monopolunternehmen ein. Auch große, innovative Unternehmen hätten kein Recht, die Menschen zu beherrschen, sagt sie.

Die „New America Foundation“ (NAF) ist eine Denkfabrik, die größtenteils von Google finanziert wird und Einfluss auf die politische Diskussion nehmen will. Als sich Lynn, Teachout und andere öffentlich positiv über die Sanktionen der Europäischen Union gegen Google äußerten, wurden sie gekündigt, obwohl die NAF offiziell unabhängig von Google operiert.

Google wurde von der EU bestraft, weil die Suchmaschine bei Anfragen die Angebote eigener Tochterunternehmen bevorzugt angezeigt hat. „Monopolmacht und Google selbst sind eine Bedrohung für den ungehemmten Fluss von Informationen, von dem unsere Demokratie abhängt“, schreibt Matt Stoller, ebenfalls ein ehemaliger Mitarbeiter der NAF.

Teachout leitet jetzt die Organisation „Citizens Against Monopoly“, die sie gemeinsam mit anderen gekündigten Mitarbeitern der NAF gegründet hat. Das Verhalten von Google zeige wie wichtig der Einsatz gegen Monopolisten sei. Letztlich stehe nichts weniger als die Freiheit auf dem Spiel, sagt sie.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Internet

  1. Papst an Mathematiker: Digitalen Raum menschlich gestalten
  2. Soros‘ Open Society Stiftungen unterstützen linke britische Internet-Wachorganisation
  3. USA: Keine Visa für Verantwortliche von Internet-Zensur
  4. Katholischer Podcast auf Platz 1 bei Apple Podcasts
  5. ‚Trusted Flagger’ – Meldestelle für fragwürdige Inhalte oder Zensur im Internet?
  6. Britische Behörden gehen rigoros gegen ‚Hassverbrechen’ in sozialen Medien vor
  7. Gesetz gegen ‚Hassrede’ in Irland könnte weltweite Internetzensur zur Folge haben
  8. 63 Prozent der Suchergebnisse auf Google News sind linkslastig
  9. Benutzerfreundliche Version der ‚Summa Theologiae’ im Internet verfügbar
  10. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der Bischof und der Denunziant
  3. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  4. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  5. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  6. Cardinal Confusione
  7. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  8. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  9. Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
  10. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  11. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  12. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  13. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  14. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  15. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz