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'Marsch für Jesus' als frohes Fest des Glaubens mit 4500 Teilnehmern

2. Oktober 2017 in Österreich, 3 Lesermeinungen
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Christen aller Konfessionen feiern ihren Glaube in der Klagenfurter Innenstadt


Klagenfurt (kath.net/Marsch für Jesus) Am vergangenen Samstag fand in Klagenfurt erstmals der „Marsch für Jesus“ statt, der weltweit schon seit Jahren Millionen Menschen auf die Straßen bringt.
4500 Christen verschiedener Kirchen und Gemeinschaften (Angabe der Polizei Klagenfurt) marschierten singend und betend durch die Innenstadt, wobei die bunte Zusammensetzung und die zahlreichen mitgetragenen Banner ein farbenprächtiges Bild ergaben.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Dank für den gemeinsamen Glauben und das Gebet für die Bewohner der Stadt Klagenfurt und Kärntens sowie die Einladung zu gesellschaftlichem Engagement aus christlichem Geist. In diesem Sinne rief auch Vizebürgermeister Christian Scheider die Teilnehmer der Veranstaltung dazu auf, „Verantwortung dafür zu übernehmen, dass auch in Zukunft Glaube und christliche Werte für die Menschen eine wichtige Rolle spielen.“ In unserer Zeit müsse man besonders für seinen Glauben und die christlichen Wurzeln eintreten. Auch das Grußwort des Evangelischen Superintendent Mag. Manfred Sauer unterstreicht die Bedeutung des gesellschaftspolitischen Engagements von Christen:
„Wir leben in bewegten Zeiten mit enormen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, ein deutliches und lebendiges Zeichen des Bekenntnisses zu Christus zu setzen.“


Das Programm der Veranstaltung bestand aus Impulsen und Zeugnissen verschiedener christlicher Persönlichkeiten und viel Musik sowie gemeinsamen Fürbitten.
Christen setzten dabei ein Zeichen und beteten gemeinsam für die Einheit der Christen, den Schutz des Lebens, die bevorstehenden Wahlen, ein gutes Miteinander der vielen verschiedenen Kulturen in Kärnten und für die weltweite Achtung der Religionsfreiheit, ganz besonders für verfolgte Christen.

In seinem Einladungsschreiben hatte der Vorsitzende der Freikirchen in Österreich, Pastor Edwin Jung geschrieben: „Europa wendet sich immer mehr von den christlichen Werten ab und versucht Religion und den Glauben an Gott in die Privatsphäre zu verdrängen. Der Marsch für Jesus ist eine großartige Möglichkeit, gemeinsam mit Christen aus unterschiedlichen Konfessionen, das Bekenntnis zu Jesus Christus öffentlich zu bezeugen.“

Die Initiative in Klagenfurt ging von den christlichen Freikirchen aus und wurde von Persönlichkeiten der katholischen und evangelischen Kirche mitgetragen, Rechtsträger ist die Evangelische Allianz Klagenfurt.

Foto (c) Marsch für Jesus


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Lesermeinungen

 Schneerose 3. Oktober 2017 
 

@wedlerg

Die Jesus-Nachfolge ist durchaus Thema bei diversen Bewegungen innerhalb der kath. Kirche (die protest. Kirche kenne ich zuwenig). Mir fallen spontan das Pfingstfest der Lorettos in Salzburg ein, auch die Franziskaner und Kalasantiner bieten viel in dieser Hinsicht an und noch viele mehr. Freilich gibt es Geistliche, bei denen man Mut und/oder missionarischen Geist zur Nachfolge vermisst. Der eine hat's, dem anderen fehlt es halt.


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 wedlerg 3. Oktober 2017 
 

@Schneerose

Sie mögen in vielem recht haben. Allein fehlt ein zentraler Punkt: Die kath. und ev. Kirchen sprechen gerade das nicht aus, was die Freikirchler tun: "Jesus lebt, er lädt uns ein ihm nachzufolgen."

Zu viele Kirchenführer sind stattdessen dabei zu sagen: "Ob Jesus lebt oder nicht ist uns egal, hauptsache alle alle sind willkommen und das Einkommen wird umverteilt."

Die kath. Kirche muss wieder zu ihrem Sinn zurückfinden:das Reich Gottes verkünden (und keinen gefühlsduselnden Wohlfahrtsstaat auf Erden)! Und eines sei dazu gesagt: das Reich Gottes ist eine Herausforderung, keine Wohlfühloase. Gerade die Fragen der Gebote sind eben rigide, weil Gott hier unsere bedingungslose LIbe einfordert und keinen Nihilismus, der leider immer mehr mit Barmherzigkeit verwechselt wird.


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 Schneerose 2. Oktober 2017 
 

Besser MIT Jesus!

Die Evangelikalen in Kärnten sind in den Städten stark vertreten und fischen enorm offensiv in den Flüchtlingshäusern, da haben wir Katholiken kaum Chancen, mit unserer normalen Hilfe zu punkten. Ich habe einiges erlebt, was mich fast wütend gemacht hat. Für Muslime gibt es da ja oberflächlich gesehen keine Unterschiede.
Die Evangelikalen, denen ich begegnet bin, sind entweder kath. oder protest. getauft. Und jetzt? Macht man sich selber eine Religion zurecht!? Einer von ihnen sagte, dass sie mehr Mitglieder brauchen würden. Als eine geeignete Werbeplattform für sie dürfte dieser Marsch sein.😉Ansonsten gibt es ja nur wenige Möglichkeiten für sie, von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. "Die Moslems müssen sehen, das es viele Christen gibt!" war ein Argument. Meine Antwort darauf: "Meine" Flüchtlinge sehen mich bei Fronleichnams- und bei der Auferstehungsprozession-alle MIT Jesus-an ihrem Heim vorüber gehen. Sie wissen, dass ich katholisch bin.


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