Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  9. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  10. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  11. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  12. THESE: Warum die UNO weg muss!
  13. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Twitter lehnt Werbung von Lebensschutzorganisation ab

27. September 2017 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zu den beanstandeten Inhalten gehören Ultraschallbilder von Ungeborenen, Links zu Protesten gegen die öffentliche Förderung von ‚Planned Parenthood’ und zu Videos, die über die Gewinnung von Organen und Gewebe bei Abtreibungen berichten.


San Francisco (kath.net/jg)
Der Kurznachrichtendienst Twitter blockiert Werbung der Lebensschutzgruppe „Live Action“. Das Unternehmen verstoße damit gegen seine eigenen Richtlinien, in denen es sich als Plattform für „ungefilterte Debatten“ bezeichne, kritisiert „Live Action“ laut einem Bericht der Washington Post.

„Live Action“ ist unter anderem mit verdeckt aufgenommenen Videos bekannt geworden, die Gespräche mit Mitarbeitern von „Planned Parenthood“ über die Gewinnung und Abgabe von Organen und Gewebe von Föten zeigen. kath.net hat hier berichtet: Abtreibungsärztin spricht über Gewinnung von Organen


In einem Brief an Twitter beanstanden die Anwälte von „Live Action“, dass das Unternehmen Inserate blockiere, die Ultraschallbilder von Föten zeigen, auf verdeckt gedrehte Videos verlinken und sich zu Protesten gegen öffentliche Subventionen für „Planned Parenthood“ aufrufen.

Die Auseinandersetzung betreffe nicht nur einen Aspekt bei einem Inserat. Es gehe um die gesamte Botschaft der Organisation, sagte Lila Rose, die Vorsitzende von „Live Action“.

Twitter habe „Live Action“ vor die Alternative gestellt, entweder „sensible Inhalte“ von seiner Internetseite und seinen Twitternachrichten zu löschen oder das Twitterkonto mit einer anderen Homepage ohne die angegebenen Inhalte zu verbinden. Die Washington Post konnte bestätigen, dass es sich dabei um die verdeckt gedrehten Videos, Aufnahmen von Abtreibungen, einer Petition gegen öffentliche Gelder für Planned Parenthood und Ultraschallbilder ungeborener Kinder handelt.

Eine Sprecherin von Twitter betonte, die Entscheidung habe nichts mit der politischen Ausrichtung von „Live Action“ zu tun. Das Unternehmen habe eindeutige, transparente Regeln, die für alle gelten würden. Zum Fall von „Live Action“ wollte sie keine konkrete Stellungnahme abgeben, erwähnte aber, dass konservative Gruppen keineswegs von Werbeinseraten auf Twitter ausgeschlossen seien. Darunter sei auch die Lebensschutzgruppe Susan B. Anthony List.

Im Frühling dieses Jahres sind allerdings einige Inserate von Susan B. Anthony List von Twitter abgelehnt worden. Auf einem davon war ein Bild von Mutter Teresa zu sehen, die mit dem Satz zitiert wurde: „Abtreibung ist frauenfeindlich“. Mittlerweile habe man mit Twitter einen „unruhigen Frieden“ geschlossen, sagte eine Sprecherin der Organisation. Susan B. Anthony List stehe an der Seite von „Live Action“, sagte sie und kündigte an, weiterhin wachsam alle Entwicklungen zu beobachten, die sie bei der Verbreitung ihrer Botschaft hindern würden, schreibt die Washington Post.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  2. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  3. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  4. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  5. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  6. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  7. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  8. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  9. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  10. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  9. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  10. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  11. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  12. Bozner Bischof: Wortgottesdienste ohne Kommunionausteilung feiern
  13. Kirche statt Catwalk: Hana Nitsches radikaler Weg zu Gott
  14. „Wenn Klatsch und Tratsch Wasser wären, würden wir darin ertrinken“
  15. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz