Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  9. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Der Realismus der Barmherzigkeit

Twitter lehnt Werbung von Lebensschutzorganisation ab

27. September 2017 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zu den beanstandeten Inhalten gehören Ultraschallbilder von Ungeborenen, Links zu Protesten gegen die öffentliche Förderung von ‚Planned Parenthood’ und zu Videos, die über die Gewinnung von Organen und Gewebe bei Abtreibungen berichten.


San Francisco (kath.net/jg)
Der Kurznachrichtendienst Twitter blockiert Werbung der Lebensschutzgruppe „Live Action“. Das Unternehmen verstoße damit gegen seine eigenen Richtlinien, in denen es sich als Plattform für „ungefilterte Debatten“ bezeichne, kritisiert „Live Action“ laut einem Bericht der Washington Post.

„Live Action“ ist unter anderem mit verdeckt aufgenommenen Videos bekannt geworden, die Gespräche mit Mitarbeitern von „Planned Parenthood“ über die Gewinnung und Abgabe von Organen und Gewebe von Föten zeigen. kath.net hat hier berichtet: Abtreibungsärztin spricht über Gewinnung von Organen


In einem Brief an Twitter beanstanden die Anwälte von „Live Action“, dass das Unternehmen Inserate blockiere, die Ultraschallbilder von Föten zeigen, auf verdeckt gedrehte Videos verlinken und sich zu Protesten gegen öffentliche Subventionen für „Planned Parenthood“ aufrufen.

Die Auseinandersetzung betreffe nicht nur einen Aspekt bei einem Inserat. Es gehe um die gesamte Botschaft der Organisation, sagte Lila Rose, die Vorsitzende von „Live Action“.

Twitter habe „Live Action“ vor die Alternative gestellt, entweder „sensible Inhalte“ von seiner Internetseite und seinen Twitternachrichten zu löschen oder das Twitterkonto mit einer anderen Homepage ohne die angegebenen Inhalte zu verbinden. Die Washington Post konnte bestätigen, dass es sich dabei um die verdeckt gedrehten Videos, Aufnahmen von Abtreibungen, einer Petition gegen öffentliche Gelder für Planned Parenthood und Ultraschallbilder ungeborener Kinder handelt.

Eine Sprecherin von Twitter betonte, die Entscheidung habe nichts mit der politischen Ausrichtung von „Live Action“ zu tun. Das Unternehmen habe eindeutige, transparente Regeln, die für alle gelten würden. Zum Fall von „Live Action“ wollte sie keine konkrete Stellungnahme abgeben, erwähnte aber, dass konservative Gruppen keineswegs von Werbeinseraten auf Twitter ausgeschlossen seien. Darunter sei auch die Lebensschutzgruppe Susan B. Anthony List.

Im Frühling dieses Jahres sind allerdings einige Inserate von Susan B. Anthony List von Twitter abgelehnt worden. Auf einem davon war ein Bild von Mutter Teresa zu sehen, die mit dem Satz zitiert wurde: „Abtreibung ist frauenfeindlich“. Mittlerweile habe man mit Twitter einen „unruhigen Frieden“ geschlossen, sagte eine Sprecherin der Organisation. Susan B. Anthony List stehe an der Seite von „Live Action“, sagte sie und kündigte an, weiterhin wachsam alle Entwicklungen zu beobachten, die sie bei der Verbreitung ihrer Botschaft hindern würden, schreibt die Washington Post.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  2. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  3. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  4. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  5. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  6. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  9. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  10. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  3. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  4. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  5. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  6. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  7. Christus ist der Fels, der uns trägt
  8. Ökumenischer "Marsch für Jesus" zieht am 19. September durch Wien
  9. Der Realismus der Barmherzigkeit
  10. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  11. Libertas als Auftrag für Mensch und Frieden
  12. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  13. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz