Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  8. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Unser Messias-Verständnis

13. August 2017 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Kommentar von Stefan Fleischer.


Grenchen (kath.net)
„Lass uns die irdischen Dinge so gebrauchen, dass wir dabei die ewigen nicht verlieren“ betete der Priester in der Liturgie. „Lasst uns die irdischen Dinge so gebrauchen, dass es der ganzen Welt besser geht“ lautete, auf den Nenner gebracht, die Botschaft seiner Verkündigung. Würde man ihn auf diesen Unterschied ansprechen, so würde er wahrscheinlich sagen: „Das ist doch das Gleiche.“

Natürlich, wenn wir uns ernsthaft bemühen, die irdischen Dinge so zu gebrauchen, dass wir dabei die ewigen nicht verlieren, dann wird uns schnell klar, dass es der Wille Gottes ist, sie so zu gebrauchen, dass es der ganzen Welt bessergeht. Wenn wir uns aber einfach bemühen, die Dinge so zu gebrauchen, dass es der ganzen Welt bessergeht, so laufen wir schnell einmal Gefahr, nicht mehr nach Gottes Willen zu fragen, selber wissen, selber entscheiden zu wollen, was zu tun und was zu lassen, was gut und was böse ist. Damit aber riskieren wir unser ewiges Heil aus den Augen und schlimmstenfalls ganz zu verlieren.


Die Verkündigung von heute scheint sich heute vielerorts derart auf die irdischen Dinge zu konzentrieren, dass dabei die ewigen vernachlässigt, wenn nicht gar verdrängt und/oder verschwiegen werden. Damit gleitet sie in ein diesseitig orientiertes Messias Verständnis ab, in die Messias Erwartung des Alten Testamentes. Dieser Erwartung aber hat der Herr eine klare Absage erteilt. Sein Tod am Kreuz war die Ernüchterung vieler, die sie gepflegt hatten. In der ganzen Menschheitsgeschichte wurden immer wieder solche Erwartungen geschürt und dann enttäuscht. Oft wurde dadurch die Welt zwar verändert. Aber grundsätzlich verbessert wurde sie nie.

„Er wir sein Volk aus seinen Sünden erlösen“ erklärte der Verkündigungsengel die Mission Christi. Das ist unsere christliche messianische Hoffnung, ja das ist unser festes Vertrauen. Er wird auch uns, er wird auch mich, wenn nötig immer wieder, aus unseren Sünden erlösen. Wir müssen nur diese Erlösung, die er uns von Kreuz herab anbietet, dankbar annehmen, immer und immer wieder. Je mehr Menschen aber sich aus ihren Sünden erlösen lassen, desto besser wird auch unsere Welt hier und jetzt. So gesehen ist es also der erste Schritt in eine bessere Welt, wenn ich mich mit Gott versöhnen lasse (vgl 2.Kor 5,20), durch unseren Herrn und Erlöser Jesus Christus.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jesus Christus

  1. Mariä Lichtmess - Das Fest der Begegnung und Darstellung des Herrn im Tempel (2. Febr.)
  2. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  3. 1.167 Beichten in 65 Stunden
  4. Jesus first! - 'Gott kann nur bis 1 zählen'
  5. "Jesus ist der gute Hirt - nicht ich"
  6. Kardinal in Fastenpredigt an Kurie: Konzentriert euch auf Jesus
  7. Jesus. Eine Weltgeschichte
  8. Die göttliche Dreifaltigkeit nämlich nimmt in uns Wohnstatt am Tag der Taufe
  9. Man kann auch sagen, dass niemand außer Christus in den Himmel aufsteigt
  10. Englischer Priester: Jesus, nicht der NHS, ist Herzstück des Landes







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  3. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  4. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  5. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  6. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  7. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  8. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
  9. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu
  10. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  11. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles
  12. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  13. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  14. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  15. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz