Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Menschenrecht auf Abtreibung?
  13. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“

Unser Messias-Verständnis

13. August 2017 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Kommentar von Stefan Fleischer.


Grenchen (kath.net)
„Lass uns die irdischen Dinge so gebrauchen, dass wir dabei die ewigen nicht verlieren“ betete der Priester in der Liturgie. „Lasst uns die irdischen Dinge so gebrauchen, dass es der ganzen Welt besser geht“ lautete, auf den Nenner gebracht, die Botschaft seiner Verkündigung. Würde man ihn auf diesen Unterschied ansprechen, so würde er wahrscheinlich sagen: „Das ist doch das Gleiche.“

Natürlich, wenn wir uns ernsthaft bemühen, die irdischen Dinge so zu gebrauchen, dass wir dabei die ewigen nicht verlieren, dann wird uns schnell klar, dass es der Wille Gottes ist, sie so zu gebrauchen, dass es der ganzen Welt bessergeht. Wenn wir uns aber einfach bemühen, die Dinge so zu gebrauchen, dass es der ganzen Welt bessergeht, so laufen wir schnell einmal Gefahr, nicht mehr nach Gottes Willen zu fragen, selber wissen, selber entscheiden zu wollen, was zu tun und was zu lassen, was gut und was böse ist. Damit aber riskieren wir unser ewiges Heil aus den Augen und schlimmstenfalls ganz zu verlieren.


Die Verkündigung von heute scheint sich heute vielerorts derart auf die irdischen Dinge zu konzentrieren, dass dabei die ewigen vernachlässigt, wenn nicht gar verdrängt und/oder verschwiegen werden. Damit gleitet sie in ein diesseitig orientiertes Messias Verständnis ab, in die Messias Erwartung des Alten Testamentes. Dieser Erwartung aber hat der Herr eine klare Absage erteilt. Sein Tod am Kreuz war die Ernüchterung vieler, die sie gepflegt hatten. In der ganzen Menschheitsgeschichte wurden immer wieder solche Erwartungen geschürt und dann enttäuscht. Oft wurde dadurch die Welt zwar verändert. Aber grundsätzlich verbessert wurde sie nie.

„Er wir sein Volk aus seinen Sünden erlösen“ erklärte der Verkündigungsengel die Mission Christi. Das ist unsere christliche messianische Hoffnung, ja das ist unser festes Vertrauen. Er wird auch uns, er wird auch mich, wenn nötig immer wieder, aus unseren Sünden erlösen. Wir müssen nur diese Erlösung, die er uns von Kreuz herab anbietet, dankbar annehmen, immer und immer wieder. Je mehr Menschen aber sich aus ihren Sünden erlösen lassen, desto besser wird auch unsere Welt hier und jetzt. So gesehen ist es also der erste Schritt in eine bessere Welt, wenn ich mich mit Gott versöhnen lasse (vgl 2.Kor 5,20), durch unseren Herrn und Erlöser Jesus Christus.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jesus Christus

  1. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  2. 1.167 Beichten in 65 Stunden
  3. Jesus first! - 'Gott kann nur bis 1 zählen'
  4. "Jesus ist der gute Hirt - nicht ich"
  5. Kardinal in Fastenpredigt an Kurie: Konzentriert euch auf Jesus
  6. Jesus. Eine Weltgeschichte
  7. Die göttliche Dreifaltigkeit nämlich nimmt in uns Wohnstatt am Tag der Taufe
  8. Man kann auch sagen, dass niemand außer Christus in den Himmel aufsteigt
  9. Englischer Priester: Jesus, nicht der NHS, ist Herzstück des Landes
  10. Johannes erzählt: Das Lamm Gottes






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  9. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  10. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  11. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  12. Ein Frühstück für den Verleugner
  13. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  14. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  15. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz