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Gott kann alles

4. Mai 2017 in Jugend, 1 Lesermeinung
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Die Päpstlichen Missionswerke in Österreich starten im Mai 2017 mit einer neuen Gebetsbewegung, die der „Mission nach innen“ dienen soll.


Wien (kath.net)
Papst Franziskus wünscht, dass „seine“ Päpstlichen Missionswerke nicht nur Spenden für die jungen und armen Kirchen sammeln, sondern auch die alten christlichen Länder „in eine missionarische Aufbruchsstimmung“ versetzen. Das forderte das Kirchenoberhaupt bei der Generalversammlung der Nationaldirektoren von Missio vergangenen Juni in Rom. Missio antwortet nun auf diesen Wunsch mit einer großen neuen Gebetsinitiative: die Gläubigen in ganz Österreich sind eingeladen, für junge Menschen zu beten.

„Die jungen Kirchen in Afrika und Asien haben Feuer, Freude und Glauben, - das fehlt bei uns immer mehr! Wir müssen etwas für die Kinder und Jugendlichen tun. Daher startet Missio eine missionarische Initiative für Österreich: Wir laden ein, täglich ein Gesätzchen vom Rosenkranz für einen konkreten jungen Menschen zu beten, der glaubensfern oder noch nicht getauft ist. Und zwar für einen jungen Menschen in Österreich, denn unsere eigene Heimat wird immer mehr Missionsland!“ betont Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner.

Jeder, der an der Gebetsbewegung „Gott kann“ teilnimmt, erhält von Missio einen rot-weiß-roten Rosenkranz. „Diese Farben erinnern daran, dass wir für die Menschen in unserem Heimatland beten wollen. Der rot-weiß-rote Rosenkranz ist aber auch ein Zeichen dafür, dass wir in Österreich mit der Weltkirche, die auf anderen Kontinenten stark wächst, im Gebet verbunden sind“, erklärt Pater Karl Wallner.

„Wir brauchen dringend noch mehr Mission nach innen, also für Österreich, für unsere Heimat“, unterstreicht der Missio-Nationaldirektor. „In Österreich haben wir zwar Wohlstand, aber der christliche Glaube wird immer schwächer. Jährlich treten zehntausende Menschen aus der Kirche aus. In den Gottesdiensten sieht man zu wenig Kinder und Jugendliche. Viele Gläubige sind bedrückt, weil sich ihre Kinder und Enkelkinder – trotz bester Bemühungen – von Gott entfernen. Wir bitten für diesen jungen Menschen um einen lebendigen Glauben an Jesus Christus, und dass die Sakramente zu einer Quelle der Kraft für sein Leben werden“.

Wer mitmachen will, kontaktiert ganz einfach Missio, indem er ein kurzes Email an [email protected] schreibt. Wer möchte, erhält auch ein Gratis-Jahresabo des bunten Missio-Magazins „alle welt“, das spannende Reportagen über die Weltkirche enthält. Am Samstag, 21. Oktober 2017, dem Vorabend des Weltmissions-Sonntags, gibt es ein abendliches Gebetstreffen in der Franziskanerkirche in Wien für alle, die bei „Gott-kann“ mitmachen. „Jeden Mittwoch feiern wir in der Missio-Hauskapelle die heilige Messe als Dank und in den Anliegen unserer Spender und Wohltäter“, berichtet Wallner.

Der Name der Gebetsaktion „Gott kann“ geht auf die Verheißung zurück, mit der der Erzengel Gabriel der Jungfrau Maria die Geburt Jesu ankündigt: "Denn für Gott ist nichts unmöglich!" Der Missio-Nationaldirektor ist überzeugt: „Mit Vertrauen auf Gott können wir Berge versetzen. Bekehrungen werden geschehen. Gott kann alles!“ Auch die Muttergottes hat 1917 in Fatima versprochen: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“.
Papst Franziskus hat Missio den Segen für diese Aktion gegeben und nochmals bekräftigt: „Ihr müsst mit dem Gebet beginnen. Das Gebet ist das wichtigste!“

Mehr Infos unter:www.Gott-kann.at



Foto: (c) MISSIO


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Lesermeinungen

 Ehrmann 4. Mai 2017 

Schulbücher als Missionswerkzeug?-Das Gegenteil ist der Fall

Ein Ziel für die innerösterreichische Missio könnten die Schulbücher - auch für das Fach Religion - sein. Aus Gesprächen mit Eltern und Kindern ist mir bekannt, daß darin mehr von allen anderen Religionen steht, die alle (natürlich) "gut wegkommen", mit Ausnahme der (katholischen) Christentums. Ist die Schule nicht eine der Wurzeln unserer Glaubensverdünnung?


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