Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  7. Der anderskatholische Papstkritiker
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist
  15. Organspende? - Schweigen ist keine Zustimmung, Hirntod ist kein Tod im landläufigen Sinne

‚Der Holocaust der Down-Syndrom-Babys ist eine globale Epidemie’

20. März 2017 in Familie, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In vielen Ländern würden Babys mit der Diagnose Down-Syndrom zum Großteil abgetrieben. Wen betrifft das? Menschen mit Down-Syndrom seien fast durchwegs glückliche, zufriedene und herzliche Mitglieder der Gesellschaft, schreibt Lauren Bell.


Columbus (kath.net/LSN/jg)
„In Island werden 100 Prozent aller Babys, die mit Down-Syndrom diagnostiziert werden, abgetrieben“, sagt der irische Gynäkologe Dr. Peter McParland vor der Bürgerversammlung „Citizens’ Assembly“. Seit fünf Jahren sei in dem Inselstaat kein Baby mit Down-Syndrom auf die Welt gekommen, fügt er hinzu.

Island sei bei weitem nicht das einzige Land, das „Down-Syndrom frei“ werden wolle, schreibt die Lebensschützerin Lauren Bell in einem Kommentar für die Internetseite Pregnancy Help News . Dänemark habe angekündigt, in den nächsten zehn Jahren „Down-Syndrom frei“ zu sein. Der „Holocaust der Down-Syndrom-Babys ist eine globale Epidemie“, fährt Bell wörtlich fort.


In Großbritannien und den USA würden 90 Prozent der Babys, die mit Down-Syndrom diagnostiziert würden, abgetrieben. Wenn Ärzte die Anzeichen für den Gen-Defekt nicht erkennen würden, gebe es in vielen Ländern Schadenersatzklagen schreibt sie.

Wen löschen wir hier aus, fragt die Lebensschützerin und zitiert eine Studie der NBC News. Diese habe ergeben, dass 99 Prozent der Menschen mit Down-Syndrom glücklich seien, 97 Prozent seien mit sich zufrieden und 96 Prozent seien mit ihrem Aussehen einverstanden. Mit anderen Worten, die überwältigende Mehrheit der Menschen mit Down-Syndrom seien glückliche, zufriedene und herzliche Mitglieder der Gesellschaft. Das könne man über die Menschen, die ohne diesen Defekt geboren seien, nicht sagen, gibt Bell zu bedenken.

Es sei für Eltern niemals leicht, während der Schwangerschaft zu erfahren, dass ihr Kind eine schwere Krankheit habe. Die überwältigende Mehrheit der Eltern, die ein Kind mit Down-Syndrom haben, berichten allerdings, dass ihr Kind ihr Leben bereichert habe, schreibt sie. Das gelte für Island, Dänemark und Irland genau so wie für Großbritannien und die USA.

DEAR FUTURE MOM - Menschen mit Down-Syndrom erzählen einer werdenden Mutter, wie ihr Kind mit Down-Syndrom leben wird (engl. Untertitel) - BEWEGEND!



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  8. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  3. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  4. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  5. Der katholische Osten in der Analyse
  6. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  7. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  8. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  9. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  10. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  11. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  12. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  13. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  14. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz