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Kardinal: Heiligsprechung der Fatima-Hirtenkinder rückt näher

14. März 2017 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Allerdings noch kein Termin für eine mögliche Heiligsprechung von Francisco und Jacinta Marto - Papst Franziskus kommt am 12./13. Mai nach Fatima


Vatikanstadt-Lissabon (kath.net/KAP) Das Verfahren für eine Heiligsprechung von zweien der drei Seher von Fatima rückt näher: Das bestätigt Kurienkardinal Angelo Amato. Die Causa für die beiden Geschwister Francisco und Jacinta Marto "kommt voran", und es gebe auch schon "ein gutes Wunder", so der Präfekt der Kongregation für Selig- und Heiligsprechungen.

Nach Angaben der Webseite "Faro di Roma" handelt es sich bei dem Wunder um die Heilung eines italienischen Kindes. Amato präzisierte allerdings, er könne noch keinen Termin für eine mögliche Heiligsprechung nennen, darüber entscheide der Papst.

Franziskus wird Fatima am kommenden 12./13. Mai besuchen: Dann jährt sich zum 100. Mal der erste Tag der Marienerscheinungen in der portugiesischen Provinz. Zwischen dem 13. Mai und dem 13. Oktober 1917 war Maria mehrmals drei Kindern erschienen.

Francisco und Jacinta Marto starben früh; beide wurden im Jahr 2000 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Die dritte Seherin war Lucia dos Santos, die 2005 im Alter von 98 Jahren starb. Für sie rückt eine Seligsprechung näher.


Franziskus wird der vierte Papst sein, der Portugal besucht - nach Paul VI. (1967), Johannes Paul II. (1982, 1991 und 2000) und Benedikt XVI. (2010). Der Besuch des argentinischen Papstes zum hundertjährigen Jubiläum der Erscheinungen bestätigt die Verbindung des Papsttums an den portugiesischen Schrein. Eine Fatima-Statue - "Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz von Fatima" - war bereits von Papst Pius XI. im Jahr 1929 persönlich gesegnet worden. Sie steht in der Kapelle des Päpstlichen Portugiesischen Kollegs in Rom.

Der nächste Papst, Pius XII., machte Fatima zu einem Ereignis der ganzen Kirche und nahm am 31. Oktober 1942 die Welt der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens, mitten im Zweiten Weltkrieg, vor.

Es folgte Johannes XXIII., der Fatima am 13. Mai 1956 als Patriarch von Venedig erstmals besucht hatte. Allerdings begannen internationale Reisen der modernen Päpste erst in der Konzilszeit, im Pontifikat von Paul VI. (1897-1978). Am 13. Mai 1967 kam dieser anlässlich des 50. Jahrestages der Marienerscheinungen auch nach Fatima.

Johannes Paul I. war in Portugal in seiner Zeit als Patriarch von Venedig. Bei seiner Reise im Juli 1977 traf er auch mit Schwester Lucia zusammen.

Johannes Paul II., der am Fatima-Tag 13. Mai 1981 von einer Kugel getroffen wurde und fast starb, kam eine Jahr später zur Cova da Iria in Fatima. Dort dankte er öffentlich für die Fürsprache Unserer Lieben Frau bei seiner Genesung.

Der polnische Papst kehrte neun Jahre später nach Portugal zurück. Am 10. Mai 1991 feierte er eine Messe im Restelo-Stadion und konzentrierte sich dann am 12./13. Mai auf das Heiligtum von Fatima. Von dort sandte er einen Brief an die katholischen Bischöfe aus ganz Europa, die eine Sonderversammlung der Bischofssynode vorbereiten, die dem alten Kontinent gewidmet war.

Am 12. und 13. Mai 2000, bereits in einem schlechten Gesundheitszustand, kehrte Johannes Paul II nach Portugal zurück, um bei der Seligsprechung der Hirtenkinder Francisco und Jacinta Marto den Vorsitz zu halten. Zugleich gab es die Ankündigung der Veröffentlichung des dritten Teils des "Geheimnisses von Fatima".

Benedikt XVI. besuchte Portugal vom 11. bis 14. Mai 2010 zum zehnten Jahrestag der Seligsprechung von Francisco und Jacinta Marto, mit Stopps in Lissabon, Fatima und Porto.

Die Seherkinder von Fatima


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