Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  11. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  12. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

Schönborn: Glücklich wird, wer sich selbst hingibt

29. August 2003 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Glück sei aber auch zutiefst mit Vergebung verbunden, meinte der Wiener Erzbischof beim "Meeting für die Freundschaft der Völker" in Rimini.


Rimini (www.kath.net / PEW) Papst Johannes Paul II. war gegen den Irak-Krieg, weiler überzeugt ist, dass eine "Politik des Friedens" nur auf einer "stabilenOrdnung des Rechts" aufgebaut werden kann. Dies betonte Kardinal ChristophSchönborn am Mittwochabend beim "Meeting für die Freundschaft der Völker"in Rimini. Das "Meeting" wird alljährlich in der zweiten Augusthälfte vonder kirchlichen Erneuerungsbewegung "Comunione e Liberazione" (CL) in derAdriastadt veranstaltet; es steht heuer unter dem Generalthema "Glück".

Wie Kardinal Schönborn betonte, war das Nein des Papstes zum Irak-Kriegnicht Ausdruck eines "naiven Pazifismus", sondern der Sorge um dieBewahrung des Völkerrechts. Letzten Endes sei dieses Nein durch dieÜberzeugung begründet, dass Krieg immer eine "Niederlage der Menschheit"ist. Im konkreten Fall sei das "Nein" des Papstes auch ein wichtigerHinweis darauf gewesen, dass es sich nicht um einen "Religionskrieg"zwischen Christentum und Islam handle.

"Verteidiger der Menschen"

Johannes Paul II. sei seit 25 Jahren nicht nur ein Verteidiger der Rechteder Kirche, sondern ein "Verteidiger der Menschen", unterstrich KardinalSchönborn. Er trete für die Menschenrechte, für die Familie, für dieUngeborenen, für die soziale Gerechtigkeit, für den Frieden ein, damit"Einzelne und Gemeinschaften ein glückliches Leben führen können". Diechristliche Soziallehre betrachte das "Gemeinwohl" als Voraussetzung des"glücklichen" Lebens, erinnerte der Wiener Erzbischof. Daher sei esnotwendig, dass sich die Politik auf das Prinzip des Gemeinwohls besinnt.

Kardinal Schönborn verwies darauf, dass das "kleine Glück" des Alltags unddas "große Glück" der Mystiker einen gemeinsamen Nenner haben: dieSelbsthingabe, wie sie vom Zweiten Vatikanischen Konzil in der Erklärungüber die Kirche in der Welt von heute ("Gaudium et spes") und im"Katechimus der Katholischen Kirche" (KKK) beschrieben wird. Glück sei aberauch zutiefst mit Vergebung verbunden, betonte der Erzbischof von Wien undwies auf die Feststellungen Papst Johannes Pauls II. bei der Weihe desHeiligtums der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Lagiewniki im Vorjahrhin. Damals habe der Papst deutlich gemacht, dass in der BarmherzigkeitGottes "die Welt den Frieden und der Mensch das Glück" finden werde.

Die italienische katholische Tageszeitung "Avvenire" berichtete in ihrerDonnerstagausgabe ausführlich über den Vortrag Kardinal Schönborns über das"große" und das "kleine" Glück. In der Reportage wurde dem Kardinal unteranderem bescheinigt, er besitze die bei Klerikern selten zu findende"wertvolle Gabe des Humors" und gewinne durch Einfachheit Sympathie. DerArtikel hob auch hervor, es seien so viele Menschen zu Schönborns Vortraggekommen, dass selbst der größte Saal des neuen Messegeländes von Rimininicht ausreichte und viele nur einen Stehplatz fanden.

Im Gespräch mit Radio Vatikan würdigt der Wiener Erzbischof die Rolle des"Meetings" in Rimini: "Das wächst ja von Jahr zu Jahr, wird größer und istinzwischen ein ganz erstaunliches Phänomen im europäischen Sommer geworden.Für mich ist das Schöne daran, wie aus einer der Bewegungen in der Kircheeine Wirklichkeit gewachsen ist, die weit ausstrahlt in alle Bereiche desgesellschaftlichen Lebens hinein, von Schule und Erziehung über die Kulturund den Sozialbereich bis zum politischen Leben. Hier wird wirklich diegestalterische Kraft des Christentums sichtbar".



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Schönborn

  1. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  2. Wird Kardinal Schönborn jetzt die linksextreme Plattform Bluesky verlassen?
  3. "Mein größter Wunsch: Das gegenseitige Wohlwollen soll nie verloren gehen"
  4. Der Populismus des Wiener Kardinals
  5. Schönborn: Geist Ratzingers entscheidend für "Weltkatechismus"
  6. Schönborn bei Maria-Namen-Feier: Kraft des Gebets schrumpft nicht
  7. Schönborn übt heftige Kritik am deutschem Synodalen Weg - "Instrumentalisierung des Missbrauchs"
  8. Schönborn: Schon acht Jahre Krieg in der Ukraine
  9. "Wieder eine Kirche Gottes und der Menschen zu werden, und nicht guter Partner des Staates!"
  10. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Schisma auf leisen Sohlen
  9. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  12. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  13. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  14. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  15. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz