Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  8. Kirche im Verfall
  9. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  13. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  14. THESE: Warum die UNO weg muss!
  15. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“

Schönborn: Glücklich wird, wer sich selbst hingibt

29. August 2003 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Glück sei aber auch zutiefst mit Vergebung verbunden, meinte der Wiener Erzbischof beim "Meeting für die Freundschaft der Völker" in Rimini.


Rimini (www.kath.net / PEW) Papst Johannes Paul II. war gegen den Irak-Krieg, weiler überzeugt ist, dass eine "Politik des Friedens" nur auf einer "stabilenOrdnung des Rechts" aufgebaut werden kann. Dies betonte Kardinal ChristophSchönborn am Mittwochabend beim "Meeting für die Freundschaft der Völker"in Rimini. Das "Meeting" wird alljährlich in der zweiten Augusthälfte vonder kirchlichen Erneuerungsbewegung "Comunione e Liberazione" (CL) in derAdriastadt veranstaltet; es steht heuer unter dem Generalthema "Glück".

Wie Kardinal Schönborn betonte, war das Nein des Papstes zum Irak-Kriegnicht Ausdruck eines "naiven Pazifismus", sondern der Sorge um dieBewahrung des Völkerrechts. Letzten Endes sei dieses Nein durch dieÜberzeugung begründet, dass Krieg immer eine "Niederlage der Menschheit"ist. Im konkreten Fall sei das "Nein" des Papstes auch ein wichtigerHinweis darauf gewesen, dass es sich nicht um einen "Religionskrieg"zwischen Christentum und Islam handle.

"Verteidiger der Menschen"

Johannes Paul II. sei seit 25 Jahren nicht nur ein Verteidiger der Rechteder Kirche, sondern ein "Verteidiger der Menschen", unterstrich KardinalSchönborn. Er trete für die Menschenrechte, für die Familie, für dieUngeborenen, für die soziale Gerechtigkeit, für den Frieden ein, damit"Einzelne und Gemeinschaften ein glückliches Leben führen können". Diechristliche Soziallehre betrachte das "Gemeinwohl" als Voraussetzung des"glücklichen" Lebens, erinnerte der Wiener Erzbischof. Daher sei esnotwendig, dass sich die Politik auf das Prinzip des Gemeinwohls besinnt.

Kardinal Schönborn verwies darauf, dass das "kleine Glück" des Alltags unddas "große Glück" der Mystiker einen gemeinsamen Nenner haben: dieSelbsthingabe, wie sie vom Zweiten Vatikanischen Konzil in der Erklärungüber die Kirche in der Welt von heute ("Gaudium et spes") und im"Katechimus der Katholischen Kirche" (KKK) beschrieben wird. Glück sei aberauch zutiefst mit Vergebung verbunden, betonte der Erzbischof von Wien undwies auf die Feststellungen Papst Johannes Pauls II. bei der Weihe desHeiligtums der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau-Lagiewniki im Vorjahrhin. Damals habe der Papst deutlich gemacht, dass in der BarmherzigkeitGottes "die Welt den Frieden und der Mensch das Glück" finden werde.

Die italienische katholische Tageszeitung "Avvenire" berichtete in ihrerDonnerstagausgabe ausführlich über den Vortrag Kardinal Schönborns über das"große" und das "kleine" Glück. In der Reportage wurde dem Kardinal unteranderem bescheinigt, er besitze die bei Klerikern selten zu findende"wertvolle Gabe des Humors" und gewinne durch Einfachheit Sympathie. DerArtikel hob auch hervor, es seien so viele Menschen zu Schönborns Vortraggekommen, dass selbst der größte Saal des neuen Messegeländes von Rimininicht ausreichte und viele nur einen Stehplatz fanden.

Im Gespräch mit Radio Vatikan würdigt der Wiener Erzbischof die Rolle des"Meetings" in Rimini: "Das wächst ja von Jahr zu Jahr, wird größer und istinzwischen ein ganz erstaunliches Phänomen im europäischen Sommer geworden.Für mich ist das Schöne daran, wie aus einer der Bewegungen in der Kircheeine Wirklichkeit gewachsen ist, die weit ausstrahlt in alle Bereiche desgesellschaftlichen Lebens hinein, von Schule und Erziehung über die Kulturund den Sozialbereich bis zum politischen Leben. Hier wird wirklich diegestalterische Kraft des Christentums sichtbar".



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Schönborn

  1. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  2. Wird Kardinal Schönborn jetzt die linksextreme Plattform Bluesky verlassen?
  3. "Mein größter Wunsch: Das gegenseitige Wohlwollen soll nie verloren gehen"
  4. Der Populismus des Wiener Kardinals
  5. Schönborn: Geist Ratzingers entscheidend für "Weltkatechismus"
  6. Schönborn bei Maria-Namen-Feier: Kraft des Gebets schrumpft nicht
  7. Schönborn übt heftige Kritik am deutschem Synodalen Weg - "Instrumentalisierung des Missbrauchs"
  8. Schönborn: Schon acht Jahre Krieg in der Ukraine
  9. "Wieder eine Kirche Gottes und der Menschen zu werden, und nicht guter Partner des Staates!"
  10. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  8. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  9. Kirche im Verfall
  10. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  11. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz