Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  13. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  14. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

Vatikan: 200.000 neue Lepra-Fälle im Jahr sind zu viel

29. Jänner 2017 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mehr medizinische Forschung, bessere Versorgung in Entwicklungsländern und Ende diskriminierender Gesetze gefordert.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Der Vatikan hat zum verstärkten Kampf gegen Lepra aufgerufen. 200.000 Neuerkrankungen im Jahr seien immer noch zu viel, heißt es in einer Botschaft zum Welt-Lepra-Tag am Sonntag. Darin fordert der Vatikan mehr Forschung und eine bessere medizinische Versorgung für Lepra-Kranke in Entwicklungsländern. Zugleich prangert er eine fortwährende Stigmatisierung von Lepra-Kranken an. Diskriminierende Gesetze müssten abgeschafft werden.


Besonders gefordert seien auch die religiösen Führer, heißt es in dem Schreiben weiter. Durch ihre Reden und Schriften könnten sie maßgeblich dazu beitragen, dass die Diskriminierung aufhöre, so die Botschaft des vatikanischen Ministeriums "für eine ganzheitliche menschliche Entwicklung". Unterzeichnet ist das Schreiben vom Leiter der Behörde, Kurienkardinal Peter Turkson.

Rund vier Millionen Menschen leiden weltweit an den Folgen von Lepra; jedes Jahr gibt es mehr als 220.000 Neuerkrankungen. Besonders betroffen sind Indien und Brasilien. Der Welt-Lepra-Tag lenkt jedoch auch den Blick auf vernachlässigte tropische Krankheiten allgemein, von der jeder siebte Erdenbürger betroffen ist, wie das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich in einer aktuellen Aussendung darlegte. Für diese Krankheiten entwickle die Industrie keine Medikamente, da sie nur arme Menschen befallen, die sich keine teure Behandlung leisten können.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ehrmann 30. Jänner 2017 

Lepra ist leider unbehandelt extrem ansteckend - das hat mit Ausgrenzung nichts zu tun

Die Quarantäne für Menschen mit extrem ansteckenden Krankheitn wird doch auch akzeptiert und nicht als Diskriminierung verschrien. Der Schwerpunkt muß auf Behandlung liegen - aber Prävention (Vorbeugen vor Ansteckung) deshalb nicht außer Acht gelassen werden. Übrigens: auch die Lues (Syphilis) ist wieder im Kommen- vor allem unter aktiv hs Männern (da hilft kein Kondom!!), nur (horribile dictu!)Enthaltsamkeit.


3
 
 ThomasR 30. Jänner 2017 
 

um nicht max 5% des angesammelten Vermögens der deutschen Amtskirche

wurde ausreichen um alle Leprakranken weltweit zu heilen
Das Vermögen ist da, die Liquidität ist auch da.

Nur München hat 2014 über 1 Mrd Euro in die vermögensverwaltenden Stiftungen, die keiner Kontrolle vom Vatikan, als Vertreter des Kirchenvolkes unterliegen, transferiert (ofizielle Angaben des Etzbistums). Nur die Hälfte davon würde aureichen um Lepra auszurotten-Heilungskosten eines Kranken max 100 EUR
Alle Versuche dem Kirchenvolk einzureden, daßes sich um das Vermögen der Kirche und nicht um das Vermögen derAmtskirche handelt, sind bis jetzt gescheitert.

Das Kirchenvolk ist eindeutig für Papst Franziskus und hätte nichts dagegegen, daß das über Jahre Ersparte wenigstens zum Teil z.B. an die Lepra Kranken wenn nicht an Flüchtlinge transferiert und nicht in die Industrieanteile und Industrieanleihen investiert wird.

Die Kluft zwischen der Amtskirche und dem Kirchenvolk wird leider immer größer und immer tiefer. Ausdruck davon ist u.A. Austrittwelle, die über Deutschland rollt.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Krankheit

  1. Papst ruft im Februar zum Gebet für schwerkranke Kinder auf
  2. Spiritualität verbessert Lebensqualität von Krebspatienten
  3. Franziskus betet für verunglückten Rennfahrer Zanardi
  4. Neben welchen Heiligen möchten SIE am liebsten sitzen?
  5. Bistum Eichstätt gibt Lockerungen angesichts Corona bekannt
  6. „Vom Staat erlaubt – von der Kirche verboten“
  7. Kirchliche Gästehäuser in Italien bleiben zur Hälfte geschlossen
  8. Kirche und Corona: "Vorherrschend war Eindruck des Bravseins"
  9. „Händchen halten“ war gestern
  10. Kretschmann: Gottesdienste unter Vorsichtsmaßnahmen wieder öffnen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  3. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  4. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  5. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  6. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  7. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  8. Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
  9. 'Gott ist gut'
  10. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  11. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  12. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  13. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  14. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  15. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz