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Vatikan: 200.000 neue Lepra-Fälle im Jahr sind zu viel29. Jänner 2017 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Mehr medizinische Forschung, bessere Versorgung in Entwicklungsländern und Ende diskriminierender Gesetze gefordert.
Vatikanstadt (kath.net/ KAP) Der Vatikan hat zum verstärkten Kampf gegen Lepra aufgerufen. 200.000 Neuerkrankungen im Jahr seien immer noch zu viel, heißt es in einer Botschaft zum Welt-Lepra-Tag am Sonntag. Darin fordert der Vatikan mehr Forschung und eine bessere medizinische Versorgung für Lepra-Kranke in Entwicklungsländern. Zugleich prangert er eine fortwährende Stigmatisierung von Lepra-Kranken an. Diskriminierende Gesetze müssten abgeschafft werden. 
Besonders gefordert seien auch die religiösen Führer, heißt es in dem Schreiben weiter. Durch ihre Reden und Schriften könnten sie maßgeblich dazu beitragen, dass die Diskriminierung aufhöre, so die Botschaft des vatikanischen Ministeriums "für eine ganzheitliche menschliche Entwicklung". Unterzeichnet ist das Schreiben vom Leiter der Behörde, Kurienkardinal Peter Turkson. Rund vier Millionen Menschen leiden weltweit an den Folgen von Lepra; jedes Jahr gibt es mehr als 220.000 Neuerkrankungen. Besonders betroffen sind Indien und Brasilien. Der Welt-Lepra-Tag lenkt jedoch auch den Blick auf vernachlässigte tropische Krankheiten allgemein, von der jeder siebte Erdenbürger betroffen ist, wie das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich in einer aktuellen Aussendung darlegte. Für diese Krankheiten entwickle die Industrie keine Medikamente, da sie nur arme Menschen befallen, die sich keine teure Behandlung leisten können. Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
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Lesermeinungen| | Ehrmann 30. Jänner 2017 | |  | Lepra ist leider unbehandelt extrem ansteckend - das hat mit Ausgrenzung nichts zu tun Die Quarantäne für Menschen mit extrem ansteckenden Krankheitn wird doch auch akzeptiert und nicht als Diskriminierung verschrien. Der Schwerpunkt muß auf Behandlung liegen - aber Prävention (Vorbeugen vor Ansteckung) deshalb nicht außer Acht gelassen werden. Übrigens: auch die Lues (Syphilis) ist wieder im Kommen- vor allem unter aktiv hs Männern (da hilft kein Kondom!!), nur (horribile dictu!)Enthaltsamkeit. |  3
| | | | | ThomasR 30. Jänner 2017 | | | | um nicht max 5% des angesammelten Vermögens der deutschen Amtskirche wurde ausreichen um alle Leprakranken weltweit zu heilen
Das Vermögen ist da, die Liquidität ist auch da.
Nur München hat 2014 über 1 Mrd Euro in die vermögensverwaltenden Stiftungen, die keiner Kontrolle vom Vatikan, als Vertreter des Kirchenvolkes unterliegen, transferiert (ofizielle Angaben des Etzbistums). Nur die Hälfte davon würde aureichen um Lepra auszurotten-Heilungskosten eines Kranken max 100 EUR
Alle Versuche dem Kirchenvolk einzureden, daßes sich um das Vermögen der Kirche und nicht um das Vermögen derAmtskirche handelt, sind bis jetzt gescheitert.
Das Kirchenvolk ist eindeutig für Papst Franziskus und hätte nichts dagegegen, daß das über Jahre Ersparte wenigstens zum Teil z.B. an die Lepra Kranken wenn nicht an Flüchtlinge transferiert und nicht in die Industrieanteile und Industrieanleihen investiert wird.
Die Kluft zwischen der Amtskirche und dem Kirchenvolk wird leider immer größer und immer tiefer. Ausdruck davon ist u.A. Austrittwelle, die über Deutschland rollt. |  3
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