Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. Was auch immer Synodalität sein soll
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Vatikan: 200.000 neue Lepra-Fälle im Jahr sind zu viel

29. Jänner 2017 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mehr medizinische Forschung, bessere Versorgung in Entwicklungsländern und Ende diskriminierender Gesetze gefordert.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Der Vatikan hat zum verstärkten Kampf gegen Lepra aufgerufen. 200.000 Neuerkrankungen im Jahr seien immer noch zu viel, heißt es in einer Botschaft zum Welt-Lepra-Tag am Sonntag. Darin fordert der Vatikan mehr Forschung und eine bessere medizinische Versorgung für Lepra-Kranke in Entwicklungsländern. Zugleich prangert er eine fortwährende Stigmatisierung von Lepra-Kranken an. Diskriminierende Gesetze müssten abgeschafft werden.


Besonders gefordert seien auch die religiösen Führer, heißt es in dem Schreiben weiter. Durch ihre Reden und Schriften könnten sie maßgeblich dazu beitragen, dass die Diskriminierung aufhöre, so die Botschaft des vatikanischen Ministeriums "für eine ganzheitliche menschliche Entwicklung". Unterzeichnet ist das Schreiben vom Leiter der Behörde, Kurienkardinal Peter Turkson.

Rund vier Millionen Menschen leiden weltweit an den Folgen von Lepra; jedes Jahr gibt es mehr als 220.000 Neuerkrankungen. Besonders betroffen sind Indien und Brasilien. Der Welt-Lepra-Tag lenkt jedoch auch den Blick auf vernachlässigte tropische Krankheiten allgemein, von der jeder siebte Erdenbürger betroffen ist, wie das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich in einer aktuellen Aussendung darlegte. Für diese Krankheiten entwickle die Industrie keine Medikamente, da sie nur arme Menschen befallen, die sich keine teure Behandlung leisten können.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ehrmann 30. Jänner 2017 

Lepra ist leider unbehandelt extrem ansteckend - das hat mit Ausgrenzung nichts zu tun

Die Quarantäne für Menschen mit extrem ansteckenden Krankheitn wird doch auch akzeptiert und nicht als Diskriminierung verschrien. Der Schwerpunkt muß auf Behandlung liegen - aber Prävention (Vorbeugen vor Ansteckung) deshalb nicht außer Acht gelassen werden. Übrigens: auch die Lues (Syphilis) ist wieder im Kommen- vor allem unter aktiv hs Männern (da hilft kein Kondom!!), nur (horribile dictu!)Enthaltsamkeit.


3
 
 ThomasR 30. Jänner 2017 
 

um nicht max 5% des angesammelten Vermögens der deutschen Amtskirche

wurde ausreichen um alle Leprakranken weltweit zu heilen
Das Vermögen ist da, die Liquidität ist auch da.

Nur München hat 2014 über 1 Mrd Euro in die vermögensverwaltenden Stiftungen, die keiner Kontrolle vom Vatikan, als Vertreter des Kirchenvolkes unterliegen, transferiert (ofizielle Angaben des Etzbistums). Nur die Hälfte davon würde aureichen um Lepra auszurotten-Heilungskosten eines Kranken max 100 EUR
Alle Versuche dem Kirchenvolk einzureden, daßes sich um das Vermögen der Kirche und nicht um das Vermögen derAmtskirche handelt, sind bis jetzt gescheitert.

Das Kirchenvolk ist eindeutig für Papst Franziskus und hätte nichts dagegegen, daß das über Jahre Ersparte wenigstens zum Teil z.B. an die Lepra Kranken wenn nicht an Flüchtlinge transferiert und nicht in die Industrieanteile und Industrieanleihen investiert wird.

Die Kluft zwischen der Amtskirche und dem Kirchenvolk wird leider immer größer und immer tiefer. Ausdruck davon ist u.A. Austrittwelle, die über Deutschland rollt.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Krankheit

  1. Papst ruft im Februar zum Gebet für schwerkranke Kinder auf
  2. Spiritualität verbessert Lebensqualität von Krebspatienten
  3. Franziskus betet für verunglückten Rennfahrer Zanardi
  4. Neben welchen Heiligen möchten SIE am liebsten sitzen?
  5. Bistum Eichstätt gibt Lockerungen angesichts Corona bekannt
  6. „Vom Staat erlaubt – von der Kirche verboten“
  7. Kirchliche Gästehäuser in Italien bleiben zur Hälfte geschlossen
  8. Kirche und Corona: "Vorherrschend war Eindruck des Bravseins"
  9. „Händchen halten“ war gestern
  10. Kretschmann: Gottesdienste unter Vorsichtsmaßnahmen wieder öffnen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  3. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  4. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  5. 'Tatsächlich Gott'
  6. Wir können NICHT schweigen!
  7. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  8. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  9. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  10. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  11. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  12. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  13. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  14. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  15. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz