06 Januar 2017, 12:16
Jesus – das Licht der Welt
 
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Franziskus: Wie die Sterndeuter wollen wir uns auf den Weg machen, uns mit Licht kleiden und dem Stern Jesu folgen, und wir wollen den Herrn aus ganzem Herzen anbeten. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Nach der heiligen Messe zum Hochfest der Erscheinung des Herrn betete Papst Franziskus zusammen mit den Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz den Angelus.

In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet erinnerte der Papst daran, dass das Symbol des Lichts Christi über der Welt ein Stern sei, der das Leben aller erleuchten wolle. Es liege an uns, den Stern zu wählen, dem wir folgen wollten. Die Sterndeuter ladeten ein, einem festen und freundlichen Licht zu folgen, das nicht untergehe, da es nicht von dieser Welt sei. Es komme vom Himmel und leuchte in unseren Herzen.

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Dieses wahre Licht sei das Licht des Herrn. Er sei unser Licht, ein Licht, das nicht blende, sondern begleite und eine einzigartige Freude schenke. Wenn wir dem Licht Jesu folgten, werden wir die Freude haben. Wer Jesus begegnet sei, habe das Wunder des Lichts erfahren, das die Finsternis aufreiße. Franziskus forderte "mit allem Respekt" dazu auf auf, keine Angst vor diesem Licht zu haben und sich dem Herrn zu öffnen.

Dieses göttliche Licht sei nach dem Beispiel der Sterndeuter zu finden. Wer das Licht wolle, gehe hinaus und suche es. Das christliche Leben „ist ein ständiger Weg, der aus Hoffnung und Suche besteht“. Auf diesem Weg gäbe es auch Gefahren, die zu vermeiden seien: das oberflächliche und weltliche Geschwätz, die lähmenden Launen des Egoismus, die Löcher des Pessimismus. Diese Hindernisse hätten die Schriftgelehrten blockiert. Ihre Erkenntnis sei leer gewesen: es genüge nicht zu wissen, dass Gott geboren worden sei, wenn man dies nicht mit ihm im Herzen feiere.

Die Sternedeuter hätten das Kind gefunden und angebetet und seien so in eine Gemeinschaft der Liebe mit ihm getreten. Dann hätten sie es beschenkt. Der Papst rief dazu auf, von den Sterndeutern zu lernen, Jesus unsere Gedanken zu schenken und nicht nur ein wenig von unserer Zeit, denn: „anders werden wir sein Licht nicht haben“. Wie die Sterndeuter „wollen wir uns auf den Weg machen, uns mit Licht kleiden und dem Stern Jesu folgen, und wir wollen den Herrn aus ganzem Herzen anbeten“.

Zum Festtag schenkte der Papst den anwesenden Pilgern und Besuchern ein kleines Taschenbuch über die Barmherzigkeit, das von Obdachlosen, Flüchtlingen und freiwilligen Helfern verteilt wurde.




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