Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  9. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  12. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  13. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  14. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Der IS hat im Irak vielfach Christen gekreuzigt

30. November 2016 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Organisation hat Fälle dokumentiert – Gräueltaten als Völkermord anerkennen - „Wenn du Jesus so sehr liebst, wirst du auch sterben wie Jesus“


Scottsdale/Amman (kath.net/idea) Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) hat im Nordirak in den vergangenen zwei Jahren vielfach Christen wegen ihres Glaubens gekreuzigt. Das berichteten Angehörige und Augenzeugen gegenüber Vertretern der evangelikalen US-Organisation „Alliance Defending Freedom“ (Allianz zur Verteidigung der Freiheit/ADF) in Amman (Jordanien). Eine Marijam genannte Christin hat so ihren Bruder verloren. Die Terroristen hätten sein Haus in Mossul (Ninive) gestürmt und ihm gedroht: „Wir werden dich kreuzigen wie deinen Hund, Jesus Christus.“

„Wenn du Jesus so sehr liebst, wirst du auch sterben wie Jesus“


Dann hätten sie ihn zunächst fünf Stunden vor den Augen seiner Frau und der Kinder gefoltert. Anschließend haben sie ihn – so seine Schwester – mit den Händen an den Dielen festgenagelt und diese zu einem Kreuz aufgerichtet. Schließlich sei er mit einem Kopfschuss hingerichtet worden. Die Ehefrau und die Kinder seien nach Europa geflohen und nach wie vor traumatisiert. Ein anderer Angehöriger – Esam genannt – berichtete, dass sein Schwager in Karakosch – der größten christlichen Stadt des Iraks – ebenfalls gekreuzigt worden sei. Die Terroristen hätten ihm gesagt: „Wenn du Jesus so sehr liebst, wirst du auch sterben wie Jesus.“

Kopfüber an den Füßen aufgehängt

Karlus, ein 29-jähriger Christ aus Batnaya (bei Mossul), schilderte ADF, wie er 2014 über sieben Wochen gefoltert wurde. Er sei damals bewusst zu Hause geblieben, um seinen behinderten Vater zu pflegen. IS-Kämpfer hätten sein Haus gestürmt und ihn gefangen genommen. In der Haft hätten ihn die Terroristen blutig geschlagen und dann Salz in die Wunden gestreut. Anschließend haben sie ihn – so Karlus – kopfüber an den Füßen aufgehängt und sexuell missbraucht. Später sei es ihm gelungen zu fliehen. Inzwischen hat er Asyl in Jordanien beantragt.

Die Menschenrechtsorganisation hat die Fälle dokumentiert und den Vereinten Nationen vorgelegt. Sie möchte damit erreichen, dass die Gräueltaten an Christen auch offiziell als Völkermord anerkannt werden. Im Juni hatte eine unabhängige Kommission der UN erklärt, dass der IS Völkermord an den Jesiden begangen habe; von Christen war in der Erklärung keine Rede. Die ADF wurde 1994 von evangelikalen Christen in den USA gegründet. Sie hat ihren Sitz in Scottsdale (US-Bundesstaat Arizona) und setzt sich weltweit für das Recht von Menschen ein, ihren Glauben frei praktizieren zu können. Sie engagiert sich ferner für den Schutz von Ehe und Familie.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  2. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  3. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  4. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  5. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  6. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  7. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  8. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  9. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  10. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  7. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  8. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  9. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  10. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  11. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  12. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  13. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  14. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  15. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz