Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Der IS hat im Irak vielfach Christen gekreuzigt

30. November 2016 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Organisation hat Fälle dokumentiert – Gräueltaten als Völkermord anerkennen - „Wenn du Jesus so sehr liebst, wirst du auch sterben wie Jesus“


Scottsdale/Amman (kath.net/idea) Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) hat im Nordirak in den vergangenen zwei Jahren vielfach Christen wegen ihres Glaubens gekreuzigt. Das berichteten Angehörige und Augenzeugen gegenüber Vertretern der evangelikalen US-Organisation „Alliance Defending Freedom“ (Allianz zur Verteidigung der Freiheit/ADF) in Amman (Jordanien). Eine Marijam genannte Christin hat so ihren Bruder verloren. Die Terroristen hätten sein Haus in Mossul (Ninive) gestürmt und ihm gedroht: „Wir werden dich kreuzigen wie deinen Hund, Jesus Christus.“

„Wenn du Jesus so sehr liebst, wirst du auch sterben wie Jesus“


Dann hätten sie ihn zunächst fünf Stunden vor den Augen seiner Frau und der Kinder gefoltert. Anschließend haben sie ihn – so seine Schwester – mit den Händen an den Dielen festgenagelt und diese zu einem Kreuz aufgerichtet. Schließlich sei er mit einem Kopfschuss hingerichtet worden. Die Ehefrau und die Kinder seien nach Europa geflohen und nach wie vor traumatisiert. Ein anderer Angehöriger – Esam genannt – berichtete, dass sein Schwager in Karakosch – der größten christlichen Stadt des Iraks – ebenfalls gekreuzigt worden sei. Die Terroristen hätten ihm gesagt: „Wenn du Jesus so sehr liebst, wirst du auch sterben wie Jesus.“

Kopfüber an den Füßen aufgehängt

Karlus, ein 29-jähriger Christ aus Batnaya (bei Mossul), schilderte ADF, wie er 2014 über sieben Wochen gefoltert wurde. Er sei damals bewusst zu Hause geblieben, um seinen behinderten Vater zu pflegen. IS-Kämpfer hätten sein Haus gestürmt und ihn gefangen genommen. In der Haft hätten ihn die Terroristen blutig geschlagen und dann Salz in die Wunden gestreut. Anschließend haben sie ihn – so Karlus – kopfüber an den Füßen aufgehängt und sexuell missbraucht. Später sei es ihm gelungen zu fliehen. Inzwischen hat er Asyl in Jordanien beantragt.

Die Menschenrechtsorganisation hat die Fälle dokumentiert und den Vereinten Nationen vorgelegt. Sie möchte damit erreichen, dass die Gräueltaten an Christen auch offiziell als Völkermord anerkannt werden. Im Juni hatte eine unabhängige Kommission der UN erklärt, dass der IS Völkermord an den Jesiden begangen habe; von Christen war in der Erklärung keine Rede. Die ADF wurde 1994 von evangelikalen Christen in den USA gegründet. Sie hat ihren Sitz in Scottsdale (US-Bundesstaat Arizona) und setzt sich weltweit für das Recht von Menschen ein, ihren Glauben frei praktizieren zu können. Sie engagiert sich ferner für den Schutz von Ehe und Familie.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 priska 1. Dezember 2016 
 

Wenn wir nicht Hofer wählen wird es nicht lange dauern,das solche Gräueltaten bei uns auch passieren.


7
 
 martin fohl 30. November 2016 
 

Völkermord ist Völkermord,

nichts anderes. Immer wieder klein beigeben, nützt hier überhaupt nichts.
Als Christen haben wir das Recht und die Pflicht auf solche Gräueltaten hinzuweisen.
Und wenn zu tausenden Christen hingerichtet werden, ist das nun Mal Völkermord nichts anderes.
Ich müsste mich schämen, wenn ich es nicht täte.


10
 
 Ehrmann 30. November 2016 

@nurmut : AMEN


2
 
 Adamo 30. November 2016 
 

Christen gekreuzigt

Bitte stellen Sie doch diesen furchtbaren Bericht so wie Sie ihn hier abgedruckt haben, jedem Bundestagsabgeordneten in Deutschland sowie jedem Europaabgeordneten des Europäischen Parlamentes zu, wenn das Ihnen möglich ist. Wann steht denn endlich Europa auf, um diesen Barbaren Einhalt zu gebieten?


13
 
  30. November 2016 
 

Schrecklich

möge das Blut dieser Märtyrer der Samen für das Christentum sein und unsere Bekehrung erwirken.


11
 
  30. November 2016 
 

Völkermord?

Dieses Wort ist seit der Diskussion um die Vertreibung der Armenier 1915 aus der Türkei Mode geworden. Man sollte es nicht leichtsinnig ins Spiel bringen. Das bringt nur zusätzlichen, nutzlosen Streit um seine Berechtigung. Es genügt, wenn man die Gräueltaten einfach so anprangert, wie sie wirklich geschehen sind.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  4. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  5. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  8. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  9. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  10. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  3. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  4. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  5. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  6. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  7. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  8. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  9. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  12. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  13. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  14. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz