Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  5. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  6. Voll in die Falle getappt
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  15. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung

Kirchen sollten sich mit Äußerungen zur Politik zurückhalten

25. Oktober 2016 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Früherer bayerischer Ministerpräsident Beckstein (CSU): Christen können in politschen Fragen zu sehr unterschiedlichen Antworten kommen - Es ärgere ihn, „dass die Kirche die Muslime, die zu uns kommen, nicht missionieren will“.


Wittenberg (kath.net/idea) Mehr Zurückhaltung bei Verlautbarungen zu politischen Themen empfiehlt der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) den beiden großen Kirchen. „Ich kenne viele, die wegen politischer Äußerungen von Bischöfen aus der Kirche ausgetreten sind, aber niemanden, der deswegen eingetreten ist“, sagte der ehemalige Vize-Präses der EKD-Synode am 22. Oktober in der Lutherstadt Wittenberg. Er sprach dort bei der ersten gemeinsamen Tagung des Verbandes „Christen in der Wirtschaft“ (CiW), der „Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute“ (IVCG) und „Christen im Beruf“ (CiB). Das dreitägige Treffen mit rund 450 Teilnehmern steht unter dem Thema „Reich Gottes in Wirtschaft und Beruf“.


Nach Becksteins Worten können Christen in politischen Fragen zu ganz unterschiedlichen Antworten kommen. Beckstein bekannte, dass er jeden Tag mit der Lektüre der Herrnhuter Losungen beginne. Besonders während seiner aktiven politischen Zeit habe er allmorgendlich darum gebetet, dass Gott ihm dabei helfen möge, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mindestens ebenso wichtig seien ihm Dankgebete gewesen, wenn etwas gut verlaufen sei: „Wer betet, weiß: Nicht ich bin der Allerhöchste, sondern ich bin dem Allerhöchsten verantwortlich.“

„Wir haben den schöneren Glauben“

Mit Blick auf die Zuwanderung nach Deutschland erklärte der CSU-Politiker, es ärgere ihn, „dass die Kirche die Muslime, die zu uns kommen, nicht missionieren will“.

Es gehe ja nicht darum, jemanden in aggressiver Weise zu etwas zu überreden: „Aber selbstverständlich schulden wir diesen Menschen das Zeugnis des christlichen Glaubens.“

Er habe weniger Angst vor einer Islamisierung als vor einer Entchristlichung, sagte Beckstein: „Wir haben den viel schöneren Glauben und trotzdem sind unsere Kirchen leer.“

Der Politiker zeigte sich überzeugt, dass es „natürlich schwieriger ist, Muslime in großer Zahl aufzunehmen als Menschen aus dem christlichen Umfeld“.

Deutschland werde es nicht schaffen, alle Menschen aufzunehmen, die weltweit auf der Flucht sind. Denn allein in Syrien seien davon acht Millionen betroffen.

Dennoch habe Deutschland die Aufgabe, jeden, der komme, „anständig zu behandeln“.

Dass so viele Migranten nach Deutschland wollten, zeige zugleich, dass die Deutschen unendlich viel Grund zur Dankbarkeit hätten: „Kein Flüchtling will nach Russland, Bulgarien oder Estland.“

Die Deutschen sollten sich immer wieder klarmachen, dass sie fast die ganze Welt um ihre Freiheit und ihr Sozialsystem beneide.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  2. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  3. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  4. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  5. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei
  6. Sprecher des US-Repräsentantenhauses will Subventionen für Planned Parenthood streichen
  7. Gründer der ‚Catholics for Harris‘: US-Demokraten haben ein ‚wachsendes Problem mit Gott‘
  8. Wirtschaft, Grenzsicherheit, Kriminalität waren Wählern wichtiger als radikale Abtreibungspolitik
  9. Lebensschützerin Lila Rose: ‚Ich werde Trump wählen’
  10. Deutsche Grüne - Angriff auf die Meinungsfreiheit im Wahljahr 2025






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  8. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  9. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  12. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  13. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  14. Die große Täuschung
  15. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz