Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  12. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘

Buddhismus gegen Jakobsweg

8. Oktober 2016 in Österreich, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Österreich: Friedensprojekt wurde zu Streitfall und Behördenkrimi – LKW fuhr an zufällig anwesende Rosenkranzbeter bis auf einen Meter heran – Polizei entfernt einen Beter, denn die Gruppe sei unangemeldete Demonstration bzw. verbotene Versammlung


Wien (kath.net/cz)
Bereits seit Jahren versucht eine buddhistische Gruppe im nördlichen Niederösterreich eine sogenannte "Stupa" zu errichten. Dieses Bauwerk verkörpert den Buddhismus und soll laut Aussage des "Stupa Instituts" ein Friedensprojekt sein. Nachdem man bereits in der Gemeinde Gföhl am Widerstand der dortigen Bevölkerung gescheitert war, soll das riesige Bauwerk - mit über 300 Sitzplätzen und 30m Höhe in der Gemeinde Grafenwörth, direkt am traditionellen Jakobsweg entstehen.

Auf Initiative des sogenannten „Stupa Instituts“, des Grafenwörther Bürgermeisters Riedl (ÖVP) und des Unternehmers Johannes Gutmann (Sonnentor), wurde mit den Arbeiten (allerdings aufgrund eines rechtlich nichtigen Baubescheides und einer Reihe anderer, gutachterlich festgestellter Rechtsbrüche, vor allem von Naturschutzrecht) bereits begonnen. Neben der massiven „Stupa“ direkt am NÖ Jakobsweg mitten im Grünland und im Brutgebiet seltener Vogel-und Tierarten, wird eine Parkplatzanlage und ein Nebengebäude errichtet. Diese Bauwerke werden vom Bürgermeister von Grafenwörth, der Bezirkshauptmannschaft Tulln und dem Land Niederösterreich, als „Kapelle“ nach dem NÖ Raumordnungsgesetz qualifiziert. Die BH Tulln und die NÖ Landesregierung kommen der von der Volksanwaltschaft in einer Missstandfeststellung ausgesprochenen Aufforderung, den nichtigen Baubescheid aufzuheben bzw. die BH Tulln dazu anzuweisen, das zu tun, willkürlich nicht nach.

Am 3. Oktober wurde nunmehr der Vorbeter einer sich auf dem dort vorbeiführenden Jakobsweg befindlichen Rosenkranz-Pilgergruppe vorübergehend durch die Polizei festgenommen. Die Pilgergruppe war betend und mit einem Erntedankwagen unterwegs und wurde zufällig mit den Baufahrzeugen konfrontiert, die an den Vorbeter bis auf einen Meter heranfuhren und den Pilgerweg blockierten. Als Grund für das Einschreiten wurde von der Polizei angeführt, dass es sich bei der Pilgergruppe um eine unangemeldete Demonstration bzw. um eine verbotene Versammlung unter freien Himmel handle. Auch wenn der Leiter der Pilgergruppe später wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, bleiben massive Fragen zu der Notwendigkeit des Projekts, der Behördenwillkür und den offensichtlichen rechtlichen Ungereimtheiten.





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Buddhismus

  1. Papst trifft sich in Myanmar doch nicht nur mit Buddhisten
  2. Dalai Lama: 'Johannes Paul II. war ein beeindruckender Mann'
  3. Betet Jesuitengeneral Sosa zu Buddha?
  4. Religionswissenschaftler kritisert 'rosarotes' Buddhismusbild
  5. Kritiker: So friedlich ist der Dalai Lama nicht
  6. Gegen Religion, aber für den Buddhismus?
  7. Der düstere Atheismus des Dalai Lama
  8. 67 Prozent Nein - Bevölkerung lehnt buddhistisches Bauwerk klar ab
  9. Waldviertler Friedenstempel: Respektvolle Diskussion gefordert
  10. Kapuzinerkloster wird Buddhismuszentrum







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz