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Gänswein: Kardinal Marx möge vor seiner eigenen Tür kehren!

13. September 2016 in Aktuelles, 51 Lesermeinungen
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Privatsekretär Benedikts XVI. reagiert auf eine Kritik des Münchner Kardinals Marx im Jahr 2013, wonach die „Hofhaltung“ Benedikts zu pompös gewesen sei.


München (kath.net) Über eine deutliche Reaktion auf eine Bemerkung des Münchner Kardinals Reinhard Marx seitens des Kurienerzbischofs Georg Gänswein (Archivfoto) berichtet der „Bayrische Rundfunk“. Der Münchner Erzbischof Marx habe 2013 deutliche Kritik an der „Hofhaltung“ von Papst Benedikt XVI. geäußert. Gänswein, der seit Jahren Privatsekretär des inzwischen emeritierten Papstes ist, sagte nun nach Angaben des BR bei der Präsentation des Buches „Letzte Gespräche“ von Benedikt XVI. und Peter Seewald, dass Kardinal Marx vor seiner eigenen Tür kehren solle, die Bemerkungen des Kardinals seien „zumindest verwunderlich“, so fasste der BR zusammen.

Inzwischen ist die Reaktion Gänsweins im Wortlaut auffindbar. Der Kurienerzbischof hatte auf die Frage eines Journalisten geantwortet. Benedikt habe, als er zuerst von der Kritik des Münchner Kardinal erfahren habe, mit „purer Verwunderung“ reagiert. Gänswein sagte weiter im Blick auf Marx: „Man muss vorsichtig sein mit Behauptungen oder mit Bewertungen, a) wenn man die Situation nicht so gut kennt und b) wenn man dann selber mal die eigene Tür aufmacht.“.

Auch im Buch selbst wird die Kritik von Kardinal Marx aufgegriffen. Peter Seewald erwähnt im Gespräch mit dem emeritierten Papst „eine Diskussion über den päpstlichen Haushalt“ nach dem Rücktritt Benedikts. Wörtlich sagte Seewald: „Dem Münchner Kardinal Marx war plötzlich aufgefallen, dass die »Hofhaltung« im Vatikan viel zu pompös sei. War das auch Ihr Eindruck?“.

Benedikt XVI. antwortete darauf: „Überhaupt nicht, nein.“ Er und seine Familie hätten „immer sehr einfach gelebt, schon von meiner Herkunft her“. Er sei, „wie man so sagen würde, Hufschlagler [die Leute aus dem Ort Hufschlag, dem Wohnort Ratzingers als Kind und Jugendlicher], schon von daher kann ich nicht Hofstil betreiben.“ Ausdrücklich stellte Benedikt XVI. klar: „Was den Kardinal zu seiner Bemerkung veranlasste, weiß ich nicht.“

Bayrischer Rundfunk - Marx habe an Benedikt seinerzeit übertriebene ´Hofhaltung´ kritisiert. Gänswein: Marx soll vor seiner eigenen Tür kehren!


Palais Holnstein (früheres Adelspalais), Dienstsitz und Wohnung der Münchner Kardinäle, wird seit 2012 nach umfangreicher Renovierung wieder genutzt


Traunstein/Hufschlag: In diesem Bauernhaus wohnte Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. in seiner späteren Kindheit (ab 1937) mit Eltern und Geschwistern


Das lesenswerte Vorwort von Peter Seewald zu seinem Interviewband mit Papst em. Benedikt XVI. auf kath.net in voller Länge!

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Letzte Gespräche
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Archivfoto (c) Paul Badde


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Lesermeinungen

 chorbisch 14. September 2016 
 

@ WoNe

Vielen Dank für den Link, kann ihn aus technischen Gründen leider zur Zeit nicht lesen.

Das ändert die Beurteilung des Verhaltens von Erzbischof Gänswein natürlich komplett.

Sollte ich gestern den Absatz zur Entstehung der Aussage übersehn haben, kann ich Erzbischof Gänswein für mein hartes Urteil über ihn nur um Entschuldigung bitten.


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 Prophylaxe 14. September 2016 
 

Ich befürchte

Kardinal Marx hat das Kehren noch nicht gelernt. ( eher das Kommandieren und Delegieren )


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 Esperanza 14. September 2016 

Genug...

Bitte denkt daran, dass alle diese grossen Diskussionen auf dem Sterbebett nichts mehr gelten...nur was an Liebe verschenkt wurde...da kann der em. Hl. Vater Benedikt viel buchen... vielleicht auch Kardinal Marx... wir wissen es nicht.
Alles vergeht... denkt an das letze Ziel...betet für alle, damit wir betreffend Luxus im Rahmen bleiben und die Güter richtig nützen.


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 rosenkranzbeter 13. September 2016 
 

Wo bleibt der große theologische kerygmatische Wurf von Kard. Marx?

Ich warte immer noch auf den großen Wurf von Kardinal Marx bezüglich Re-Evangelisierung Deutschlands/Bayerns? Da kann er Benedikt XVI. das Wasser nicht reichen und verliert sich in diesen Anbiederungen an den Zeitgeist, und das unter Mißachtung der Wirklichkeiten. Es kann fast nicht schlimmer kommen für die Kirche in D. Wenn der Kardinal wenigstens spirituelle Initiativen entwickelte, um das Katholische Deutschland durch einen Gebetssturm aus den Fängen der Dämonen zu befreien und einen missionarischen Aufbruch zu wagen! Papst em. Benedikt XVI. wird für mich durch solche Angriffe noch mehr zu einem großen Theologen und Kirchenlehrer, ja und auch leider zu einer Art Märtyrer, der von der Kirche in D leider mehr und mehr verkannt wird. Katholiken anderer Länder würden sich glücklich preisen, einen solchen Bischof für die Weltkirche geschenkt zu bekommen bzw. dieser schenken zu dürfen.


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 Chris2 13. September 2016 
 

Ich halte mich an fromme Geistliche und Bischöfe

die die Botschaft des Herrn ausstrahlen, noch bevor sie ein einziges Wort gesagt haben - nicht an staats- und parteinahe Politiker wie Marx oder Woelki...


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 carolus romanus 13. September 2016 

Undank ist der Welten Lohn

"Im feierlichen Konsistorium vom 20. November 2010 nahm ihn Papst Benedikt XVI. als Kardinalpriester mit der Titelkirche San Corbiniano in das Kardinalskollegium auf"(Wikipedia).
Was ist luxuriöse Hofhaltung?
Palais, Rom-Villa, 120 Millionen-Kirchenverwaltungsgebäude in der Innenstadt, Spitzen-BMW-Dienstwagen mit Fahrer, Fleisch in der Fastenzeit?


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 SCHLEGL 13. September 2016 
 

@ Pamir

Bitte um etwas mehr Vorsicht! Solange die Kirche die Echtheit der Erscheinungen von Medjugorje NICHT ANERKANNT hat, er überlegt sich ihr Zitat wegen Mittwoch und Freitag! (Das war übrigens bereits in der Urkirche bekannt!).Msgr. Franz Schlegl


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 Wuna 13. September 2016 
 

Getroffene Hunde bellen

Wie sagte EB Gänswein vor wenigen Tagen so schön? Genau! Warum muss er also so unsouverän auf eine Bemerkung reagieren, die drei Jahre zurückliegt? Fühlt er sich getroffen? Vermutlich hat Kardinal Marx gar nicht den persönlichen Lebensstil des Papstes gemeint, sondern tatsächlich die Hofhaltung und den Hofstaat drumherum. Es gibt Berichte, dass auch hochrangige Geistliche nicht mehr bis zum Papst vordrangen.
Das öffentliche Gezänk unter Erzbischöfen ist aber unschön , das gilt für beide Seiten.


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 WoNe 13. September 2016 
 

@chorbisch

Kurienerzbischof Georg Gänswein hat dieses Thema keineswegs aufgegriffen. Es war ein Journalist aus dem Plenum, der dieses Thema anschnitt. Sehen Sie es sich in folgendem Video selbst an; ab 1:05:00 (einer Stunde, 5 Minuten):

http://www.kathtube.com/player.php?id=41264


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 chorbisch 13. September 2016 
 

@ kreuz

Sie haben vermutlich Recht, aber was spricht dagegen, die "ungeschriebenen Gesetze" von Zeit zu Zeit zu hinterfragen?

Daß ein frisch gewählter Erzbischof von München oder Köln kein Geld verschwendet, wenn er am Tag nach seiner Weihe auch für die einem Kardinal zustehende Garderobe Maß nehmen läßt, weil er es laut diesen "Gesetzen" werden "muß" , beruht doch auf der Rolle als katholisches "Gegengewicht" , dass diesen Erzbistümern im 19ten Jahrhundert gegen das evangelische Preußen zugedacht war.
Warum muß dieser Automatismus auch noch heute sein?
Wäre es nicht besser, die Erhebung zum Kardinal oder auch zum Kurienerzbischof an konkrete Verdienste des jeweiligen Inhabers zu knüpfen, anstatt an einer "das ist eben Tradition-Haltung" festzuhalten?


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 Maxim 13. September 2016 
 

Archangelus

"...dass das Essen aus der Küche eines bekannten großen Hotels in München käme,"
Wenn ich Kardinal Marx sehe fällt mir immer wieder ungewollt eine Aussage der Mutter Gottes von Medjugorie ein:
"Mittwoch und Freitag nur Wasser und Brot"


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 Christin16 13. September 2016 

Kardinal Marx führt sich selbst ad absurdum. Leider. Würde gerne was anderes sagen.
Echte Oberhirten sind andere.


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 vk 13. September 2016 

Ein Papst wie ein Vater

Hat vermutlich keine Zeit gehabt, um Luxus zu genießen, dafür kennt er sich in der katholischen Theologie aus.


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 jabberwocky 13. September 2016 

@M.Schn-Fl.: "Wer andern eine Grube gräbt...."

Ergänzend zu Ihrem Beitrag:

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.


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 Bentheim 13. September 2016 
 

Ninivebote, "Schweigen und Zurückgezogenheit eines Emeritus

in dieser besonderen Situation stelle ich mir anders vor."
Das stelle ich mir auch anders vor, es sei denn, er hat wirklich etwas kundzutun. Und das hat er. Wenn Sie auch nur ein einziges Buch von ihm gelesen haben sollten, werden Sie Ihre Vorstellung ändern, zumal wir in seinem Alter auf alles gefasst sein müssen. Wenn manches nicht so vornehm formuliert sein sollte wie früher,- er ist 89 - würde mich das nicht davon abhalten, das Buch in 2.Aufl. zu bestellen, die 1.Aufl. soll schon vergriffen sein. Carpe diem! Nehmen Sie die Gelegenheit wahr, einem Emeritus - er ist immer noch auch ein Meritus - noch wirklich zuzuhören!!


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 chiarajohanna 13. September 2016 
 

Auszug aus dem Buch - Stelle "HOFHALTUNG"

Wenn ich etwas schreiben oder denken will, brauche ich nur Stille.
Ich muß allein sein können.
Ich muß mich dann in Ruhe
auf Bücher konzentrieren,
das Denken reifen lassen können.

Nebenbei:
Nach Ihrem Rücktritt
gab es eine Diskussion
über den päpstlichen Haushalt.

Dem Münchner Kardinal Marx
war plötzlich aufgefallen,
das die "Hofhaltung" im Vatikan
viel zu pompös sei.
Was das auch Ihr Eindruck?

Überhaupt nicht, nein.
Wir haben immer sehr einfach gelebt,
schon von meiner Herkunft her.

Ich bin,
wie man so sagen würde, Hufschlagler

(die Leute aus dem Ort Hufschlag,
dem Wohnsitz Ratzinger als Kind
und Jugendlicher),

schon von daher kann ich nicht
Hofstil betreiben.

Was den Kardinal
zu seiner Bemerkung veranlaßte,
weiß ich nicht.

***

Gab es jemanden, der Sie
in Ihr Amt einwies?
Papst kann man ja bekanntlich
nicht lernen?

(lacht) Man kann natürlich
von den verschiedenen Amtsträgern ..


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 kreuz 13. September 2016 

@ninivebote

es gibt gewisse ungeschriebene Gesetze, nach denen Bischöfe/ Kardinäle von "wichtigen" (reichen?) Diözesen wichtige Ämter bekommen müssen.
soweit zu Kard. Marx.
und nun zu EB Gänswein.: als Privatsekretär von Papst UND Papa emeritus: meinen Sie nicht, er hat nicht AUCH das Vertrauen von Franziskus?

zu Papa emeritus Benedikt: sicher können Sie sich die Frage stellen, ob das gut ist. das war es dann aber auch schon. Viele warten auf JEDES Wort von Benedikt, das er noch zu sagen hat! Außerdem hat er das Buch autorisiert, sonst wäre es so nicht herausgekommen.

anbei noch eine kleine Lektüre. selbstverständlich nicht bindend, da Privat-Offb. Immerhin ist die Verfasserin eine Selige :-)

www.augsburger-allgemeine.de/community/profile/mariat/Die-Mystikerin-Katharina-Emmerick-sah-2-Paepste-Kampf-u-Sieg-der-roem-kath-Kirche-id32975


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 Michmas 13. September 2016 
 

Das Buch musste sein.

Aber Kard. Marx (und einige deutsche Bischöfe) sind auf dem röm.Ohr taub und an der Kirchensteuer wird nie etwas geändert (wird vielleicht eher teuerer)bei der Verschwendungssucht der deutschen Kirche.Es müssten halt alle Katholiken auf einen Schlag austreten.Wäre dabei. WER macht die Petition?


9

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 Archangelus 13. September 2016 

Sehr viele Katholiken mögen Kardinal Marx nicht!

Mir fallen hier zwei Aussagen ein: "Unbequemes zu sagen ist Pflicht" Notker Wolf OSB und
"Die Wahrheit sollte gesagt werden" Abt Adalbert von Neippurg OSB,Märtyrer
Ich danke dem hochverehrten Bischof Gänswein, denn er spricht aus, was viele viele denken und das sind beileibe keine Dummschwätzer, sondern tätige, tatkräftige und aktive Katholiken, dazu Rom treu!
Einerr dieser aufrechten und aufrichtigen Katholiken hatte die zweifelhafte Ehre, bei Kardinal Marx zum Essen eingeladen worden zu sein. Der Hausherr brüstete sich damit, dass das Essen aus der Küche eines bekannten großen Hotels in München käme, die Bedienenden trugen weiße Handschuhe....Das wird Bischof Gänswein wohl auch so erlebt haben.
Ich war schon des Öfteren bei Bischöfen zum Mittagessen eingeladen; es gab stets gute Hausmannskost, einfach und wohlschmeckend und die Gute Seele der Küche trug das Essen auf. Den Wein schenkten die Bischöfe selbst aus. Kardinal Marx wird die Lektüre der Goldenen Regel anempfohlen.


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 Ninivebote 13. September 2016 
 

Was ist der Sinn

@chorbisch
Ich kann Ihrem Posting nur recht geben. Es ist weder Dienst an der Einheit, noch Demut, Jahre später solche Spitzen loszulassen, noch dazu gegen einen Kardinal, der offensichtlich das Vertrauen des Papstes genießt. Hier werden keine guten Früchte ausgesät. Es stellt sich mir überhaupt die Frage, ob es gut ist, dieses Buch mit so vielen Äußerungen des emeritierten Papstes herauszubringen, auch wenn es für Herrn Seewald sicher sehr rentabel ist. Schweigen und Zurückgezogenheit eines Emeritus in dieser besonderen Situation stelle ich mir anders vor.


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 chorbisch 13. September 2016 
 

@ Weinberg

Ich weiß auch nicht, wozu Kardinal Marx oder das Erzbistum einen eigenen Palast in Rom brauchen.

Aber der Straßenname hat nichts mit Gold, Reichtum und Luxus zu tun. Die Medaglia d'Oro war oder ist die höchste Auszeichnung Italiens für militärische Tapferkeit und wurde oft erst posthum verliehen.


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 M.Schn-Fl 13. September 2016 
 

PS

Man könnte auch unter Verwendung eines Bibelzitates sagen: seht doch den Fresser und Säufer, wie er in seinem Auge den Balken vergrößert. Man möchte dem Kardinal etwas von der Demut und Bescheidenheit Papst Benedikts wünschen.


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 M.Schn-Fl 13. September 2016 
 

Wer andere eine Grube gräbt......

der ist eine Erdarbeiter! :-D


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 chorbisch 13. September 2016 
 

@ A.Birlinger

Wenn jemand bei einer Buchvorstellung eine drei (!) Jahre zurückliegende Äußerung wieder aufgreift, hat das gar nichts mit "Schlagfertigkeit" zu tun. Das ist eine gezielte Spitze gegen Kardinal Marx, die sich Erzbischof Gänswein besser verkniffen hätte. Auch wenn er in der Sache Recht haben mag, sollte er so kleinliche Sticheleien unterlassen.


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 Dottrina 13. September 2016 
 

Kardinal Marx ist unmöglich!

Ich finde es eine bodenlose Frechheit, was Kardinal Marx da von sich gegeben hat! Jeder, der Benedikt kennt, weiß, dass er die Bescheidenheit in Person ist. EB Gänswein hat vollkommen recht mit seiner Aussage. Natürlich hat auch Benedikt als Erzbischof im Palais Holnstein gewohnt - letztendlich hat er da ja auch seine Amtsgeschäfte ausgeübt. Das Palais ist da und soll natürlich auch genutzt werden. Nur - wie der jeweilige Bewohner damit umgeht, ist schon recht unterschiedlich.


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 Weinberg 13. September 2016 
 

130 Millionen waren nur der Ankaufspreis

für die marode Immobilie in Europas teuerster Einkaufsmeile in unmittelbarer Nähe zur Kaufingerstraße (und zum Erzbischöflichen Palais). Was die Renovierung kosten wird, steht in den Sternen. Aber Immobilien seien eine gute Geldanlage in Zeiten niedriger Zinsen, so der Sprecher des Kardinals. Geld sucht Anlage - sei es in Nachbarschaft zu Münchner Luxusboutiquen oder in Rom, wo Kard. Marx in seinem Palazzo an der "Viale delle Medaglie d'Oro"(Straße der Goldmedaillen) - nomen est omen - residiert.


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 Quirinusdecem 13. September 2016 
 

Beruf oder Berufung

Kardinal Marx ist das typische Produkt kirchensteuerfinanzierter Saekulationskirche mit röm. katholischer Fassade, die aber auch jetzt mal dringendst eine neuen Anstrich vertagen könnte. Die Farbe ist schon gewählt und heißt Zeitgeist-Multicolor mit Nanoeffekt, damit auch nichts kleben bleibt und alles schön glatt ist. Jedenfalls hat er in dieser Kirche einen Beruf. Für die Andere Kirche wäre eine Berufung nötig gewesen........


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 Liberaler 13. September 2016 
 

Auch Papst Benedikt war einmal Erzbischof in München

und hat dort nicht in einer Professoren WG gelebt. Trotzdem könnten wohl alle Bischöfe in Deutschland etwas abspecken - Warum kann sich ein Bischof nicht im Mittelklassewagen in seinem Bistum bewegen? etc. Ich kann diese Limousinen nicht mehr ohne Abwehrreflex sehen. Das war früher anders. Aber mein Blick hat sich hier verändert - und ich scheine da keine Ausnahe zu sein.


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 Wynfried 13. September 2016 

Gute Presse

Warum hat Kardinal Marx eine gute Presse, während man andere des Protzes bezichtigt?


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 priska 13. September 2016 
 

Von den eigenen Leuten so angegriffen werden tut weh,Benedikt kann ich mir vorstellen das er nicht pompöser gelebt hat wie der jetzige Papst,das jetzt Papst Franziskus in einen Gästehaus lebt ,heißt noch lange nicht das dies weniger kostspielig ist..was geht uns das eigentlich an?Auch Päpste haben den Anspruch das sie wohnen können wie sie wollen.


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 L_u_k_a_s 13. September 2016 

Kardinal Marx...

... will beeindrucken, aber es transzendiert nicht.


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 chiarajohanna 13. September 2016 
 

Wer im Glashaus sitzt ...

Kard. Marx zählt zu den Großverdienern
unter den deutschen Bischöfen!
Er kommt auf

11.500 Euro im Monat.
Miete muß er davon nicht zahlen!

Der Freistaat Bayern stellt
dem einflussreichen Oberhirten das
Erzbischöfliche Palais zur Verfügung.
Marx bewohnt im Palais Holnstein
eine 3 Zimmer-Wohnung (90qm).
Das Rokoko-Gebäude wurde

für 8 Millionen
general-saniert!

Den Löwenanteil zahlte das Land Bay.
Marx hat als Dienstwagen

die Oberklasse
Limousine BMW 730i.

mit Chaffuer!
Besoldungsgruppe B10

***

Quelle: Fokus
Thema: Luxus oder Bescheidenheit

****
Papst Benedikt erhält nach Rücktritt:

Laut Google bekommt der Papst
keine Pension, hat aber alles,
was er brauch.


25

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 agnese 13. September 2016 
 

Man solle sich nur vorschtellen,Card.Marx als Papst.Gott verhüte uns von so einer Katastrophe.
Was er erreicht hat:Heute bekomme ich die Kirchenzeitung meiner Pfarre. Die erste Seite ist vom Pfarrer über Kommunion für Wieder verheiratete. In der Mitte ein Bild vom Papst mit verlängerten, drohenden Zeigefinger,am Körper der Überschrift:Kathekismus.Sein Gestalt ist von oben bis unten schwarz. Vor ihm steht auf einem Leiter Past Franziskus, der den Zeigefinger seinem Vorgänger absegt.
Im Text ist zu lesen, wie Papst Franziskus eine "Revolution" eingeleitet hat gegen die Kath.Sexsualmoral der Kirche. Keine"wilden Ehen "mehr!
So interpretiert habe ich die Verordnung des Papstes auch nicht verstanden,aber jeder hat gewußt, daß unklare Formulierungen auch schon bei vielen Pfarrern zu eigenen und falschen Interpretationen führt, die sie lauthals verkünden werden.


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 sttn 13. September 2016 
 

Kardinal Marx sollte in diesem Zusammenhang

erwähnen was für ein Auto er fährt, was er verdient und wie er wohnt ... und das dann mit dem Vergleichen wie Papst Franziskus in der Vergangenheit und Heute lebt.

Aber das wird er nicht ...


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 A.Birlinger 13. September 2016 
 

Sehr schlagferstig, Herr Erzbischof! Volle Zustimmung!


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 nicodemus 13. September 2016 
 

Ich hatte grosse Erwartungen,

als Kardinal Marx Bischof in Trier wurde.
Jetzt ist er Purpurträger,eine ruhmreiche Höhe, dazu ist er auch noch der deutsche "Primas" - aber er strahlt keine Spiritualität aus! Ein Bistum zu leiten, ist eine Sache - es zu führen -
die andere.Das trifft leider für viele deutsche, residierende Bischöfe zu.Wir
Gläubigen brauchen eine starke katholische Führung im Glauben!

Beten wir für unsere Bischöfe und für unsere Priester,damit uns aus ihren Reihen gute Bischöfe erwachsen.

Wie sie wohnen,pompös oder spartanisch
- ist mir nicht wichtig!


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 Prophylaxe 13. September 2016 
 

Es ist mittlerweile

eine Zumutung, welche unsäglich Äußerungen die letzten gläubigen Katholiken fast schon täglich von der deutschen Kirchensteuergeldkirche ertragen müssen: Kehrt den Laden mit eisernem Besen aus.
P.S. Für wie viele Millionen wurde die Residenz von Marx in München saniert ? Wer hat dies bezahlt ? Wo residiert der wahre Hofstaat ?


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 chriseeb74 13. September 2016 
 

Hmm...

interessant wäre es einmal die Quelle dieser Äußerungen von Kardinal Marx zu lesen...
@Bernhard Joseph: Wenn Sie kein Insider sind, dann haben Sie das hervorragend dargestellt. Bravo!
Der Zigarrenraucher Marx (und das sind keine ganz billigen!) sollte sich schämen, wenn er tatsächlich diese Äußerung getätigt hat!


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 Waldi 13. September 2016 
 

Schon wieder Kardinal Marx!

"...dass Kardinal Marx vor seiner eigenen Tür kehren solle, die Bemerkungen des Kardinals seien „zumindest verwunderlich“.
Nicht nur seine Bemerkungen sind verwunderlich, sondern auch er selber ganz und gar! Es ist hart, aber ich muss es mit voller Überzeugung eingestehen: Ich kenne keine weltliche Persönlichkeit, die mir für meinen Glauben als Katholik bedeutungsloser erscheint, als Kardinal Marx! Dass es von Kardinal Lehmann über Erzbischof Zollitsch, zu Kardinal Marx, als Vorsitzender der DBK, noch eine negative Steigerung geben würde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich sage das nicht, ohne Bitte um Gottes Nachsicht für diese Überzeugung.


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 Amanda1975 13. September 2016 
 

Gut gekontert, Msgr. Gänswein...


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  13. September 2016 
 

Marx Hofhaltung ein Beispiel

Kardinal Marx lässt sich jedes Jahr zum Schützenfest in seine Heimatstadt Geseke einfliegen um sich dort von den Leuten beklatschen zu lassen.


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0
 
 studiosus 13. September 2016 

Wie

Wie viele kirchlich Angestellte hat Muenchen noch mal???


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 girsberg74 13. September 2016 
 

Alle Achtung!

Man muss Reinhard Kardinal Marx zugute halten, dass er pompöser Hofhaltung versteht.
Vielleicht wäre - "wäre"! - noch zu wünschen, dass er beim Sprechen über solches auf Verhältnismäßigkeit achtet; schließlich ist München nicht Rom und erst recht nicht Weltkirche.


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 frajo 13. September 2016 

Wenn ich mir

die Aussage Jesu in Lk 12,51 ff so ansehe, dann wird mir Angst und bang für den hw. Hr. Kardinal. In Ex kann man nachlesen, wie verhärtete Herzen enden.


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 Kurti 13. September 2016 
 

Man braucht ja nur einmal den Münchener Kardinal und

Papst Benedikt ansehen, dann weiß man schon WER da pompöser aussieht. Eine gewisse Abstinenz könnte dem Kardinal nicht schaden.


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0
 
 carl eugen 13. September 2016 

Erzbischof Gänswein hat mit seiner Kritik am Kardinal absolut recht!

Ausgerechnet der Fürsterzbischof Kardinal Marx redet von Hofstaatgehabe? Da kann ich nur lachen! Den Kardinal könnte man ohne Probleme in die Würzburger Residenz stellen, dort würde er gar nicht auffallen. An seiner Stelle wäre ich etwas demütiger, besonders wenn es um den Papst geht, der mich zum Kardinal kreiert und meinen Aufstieg ermöglicht hat.

Aber Kardinal Marx und Demut? Dazwischen liegen Welten, oder wohl eher Universen!


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 SpatzInDerHand 13. September 2016 

@Chapelet: Und ich finde es noch peinlicher, wenn ein Kardinal einen Papst derart kritisiert!

Obendrein, wo das nicht mal stimmt!

Und drittens: Ausgerechnet Kardinal Marx ist mir in seiner Lebensführung, seinem Aussehen und seinen Aussagen echt noch nie als Asket vorgekommen.

Gänswein hat mehr als recht mit seiner Kritik an den skandalösen Aussage von Marx.

Eine solche Bemerkung von Marx ist unqualifiziert, ein Fauxpas. Keineswegs der erste, ich erinnere mich lebhaft an seinen Fehltritt gegenüber katholischen Bloggern, wo ich bis heute auf seine Entschuldigung und seine Einsicht warte!

Eminenz, Kardinal Marx, Ihre Kritik an B16 ist mir voll peinlich! Ich schäme mich für Ihre Bemerkung!


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 Bernhard Joseph 13. September 2016 
 

Das Motiv lässt sich schon erahnen

„Was den Kardinal zu seiner Bemerkung veranlasste, weiß ich nicht.“

Kardinal Marx ist das, was man in Wirtschaft und Politik einen Karrieristen nennen würde, der stets im Blick hat, was seinem Fortkommen förderlich sein könnte. Solche Leute sind wie Fähnchen im Wind, mal loben sie, was sie kurz danach in ein schlechtes Licht stellen. Selbst dünken sie sich immer außerhalb jeder Kritik.

Wäre dieser Typus des heutigen Hirten in unserem Land nur im Bistum München anzutreffen, es wäre für den normalen Gläubigen leicht zu verkraften, doch leider ist es nicht so. Diese Mentalität scheint ansteckend zu sein.

Papst Benedikt "Hofhaltung" zu unterstellen, ausgerechnet aus der Münchner barocken Kirchenrealität heraus, der ist mindestens nicht wohlwollend unserem Papa emeritus gegenüber. Während des Pontifikates von Papst Benedikt hätte Kard. Marx eine solche Kritik nie geäußert, schon aus Bedenken, dass sie ihm schaden könne.


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 Chapelet 13. September 2016 
 

Einfach nur peinlich ...

... wenn sich Erzbischöfe so gegenseitig öffentlich über den Mund fahren!


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 Gandalf 13. September 2016 

Upps ;-)


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 antony 13. September 2016 

Bemerkenswerte Worte aus dem Mund eines Münchener Barockfürsten.


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