Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

USA: Abtreibungsklinik verkauft Baby-Gehirne an Uni für Schülercamp

6. Juli 2016 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Untersuchungsausschuss: Handel mit Körperteilen hat erschreckendes Ausmaß - Aus den Unterlagen des Ausschusses gehen Details über die sezierten abgetriebenen Kinder hervor, es waren bsp. Zwillinge mit Klumpfüßen und eines mit Downsyndrom gewesen


Washington (kath.net/idea) Eine Abtreibungsklinik im US-Bundesstaat Texas hat möglicherweise Gehirne und weitere Körperteile abgetriebener Kinder für ein Schüler-Sommercamp der Universität von Neu Mexico in Albuquerque zur Verfügung gestellt. Das geht aus dem Bericht eines Untersuchungsausschusses des Kongresses (Washington) über die Abtreibungsindustrie in den USA hervor. Laut den Unterlagen hat das Universitätspersonal komplette Gehirne im guten Zustand von der Klinik „Southwestern Women’s Options“ mit Sitz in Dallas angefragt. Der Ausschuss ist der Meinung, dass die Universität und die Klinik Bundesrecht gebrochen haben. Es sei eine Straftat, aus dem Verkauf von Körperteilen abgetriebener Babys Gewinn zu erzielen. In einem Brief informierte er den Generalstaatsanwalt von Neu Mexico, Hector H. Balderas (Santa Fe), über seine Ergebnisse. Während in dem Dokument nicht weiter ausgeführt wird, an welche Zielgruppe sich das Sommercamp richtete, äußert die Lebensschutzorganisation „Live Action“ die Vermutung, dass es sich um ein Angebot des gesundheitswissenschaftlichen Zentrums der Universität für Schüler gehandelt haben könnte, die sich für ein naturwissenschaftliches Studium interessieren. Zum Angebot habe auch das Zerlegen von verschiedenen Proben im Labor gehört. Aus den Unterlagen des Ausschusses gehen Details über die sezierten abgetriebenen Kindern hervor. So seien darunter beispielsweise Zwillinge mit Klumpfüßen oder eines mit Downsyndrom gewesen. Der Untersuchungsausschuss befasst sich vor allem mit dem Handel beim größten Abtreibungsanbieter des Landes, Planned Parenthood (Geplante Elternschaft). Man sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Handel mit Körperteilen getöteter ungeborener Kinder ein weit erschreckenderes Ausmaß habe als bisher angenommen. Insbesondere Gehirne, Arme, Beine und Hautgewebe zählten zu den gefragtesten Körperteilen, teilte das Gremium mit.


Sieben Bundesstaaten erlauben Abtreibungen bis zur Geburt

Planned Parenthood war im vergangenen Jahr in die Kritik geraten. Anlass waren Äußerungen der Direktorin für medizinische Dienstleistungen der Organisation, Deborah Nucatola (Los Angeles). In einem Video, das von Lebensschutzaktivisten des Zentrums für medizinischen Fortschritts mit versteckter Kamera und unter falscher Identität gedreht wurde, erklärt sie, wie Planned Parenthood die Organe abgetriebener Kinder verkauft: „Gestern haben zum ersten Mal Leute wegen einer Lunge angefragt“, sagte sie ihren Gesprächspartnern. Die größte Nachfrage gebe es nach unteren Extremitäten. „Keine Ahnung, was die dann damit machen“, fügte Nucatola hinzu. Die Abnehmer – meist größere Forschungseinrichtungen – verwenden das Gewebematerial für die Stammzellforschung. In sieben von 50 Bundesstaaten der USA sind Abtreibungen bis zur Geburt erlaubt. Die restlichen Staaten kennen unterschiedliche zeitliche Beschränkungen, die von der 20. bis zur 28. Woche, bzw. bis zur Lebensfähigkeit des Fötus außerhalb des Mutterleibes reichen. Planned Parenthood weist die Anschuldigungen zurück, mit den Leichtenteilen von abgetriebenen Föten Geld verdient zu haben. Es handle sich um Gewebespenden ohne finanzielle Vorteile.

Hillary Clinton: Eine „gute Sache“

Das Thema wird auch in der Politik diskutiert. Dass Planned Parenthood auf Vorbestellung Körperteile abgetriebener Föten verkaufte, bezeichnete die Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Hillary Clinton, unlängst als eine „gute Sache“. Die Abtreibungsbefürworterin nannte den Versuch von Lebensschützern, Planned Parenthood staatliche Subventionen zu entziehen, nach Informationen der Online-Nachrichtenagentur „LifeNews.com“ ferner „grausam“. Die Organisation sei für viele Frauen „die erste und letzte Anlaufstelle für medizinische Versorgung“.

Das Unternehmen erhält derzeit umgerechnet etwa 450 Millionen Euro pro Jahr aus öffentlichen Mitteln. Nach eigenen Angaben machen Abtreibungen nur drei Prozent der Dienstleistungen aus. Planned Parenthood ist in den Bereichen Sexualmedizin, Gynäkologie und Familienplanung tätig.

Planned Parenthood - VIDEO Nummer 5 veröffentlicht! MUST SEE!



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  8. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Wir werden erwartet“
  3. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  4. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  5. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  6. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  7. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  10. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  11. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  12. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  13. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  14. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz