Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  10. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  11. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  12. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  13. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  14. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  15. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“

Weltweit größte islamische Organisation will Christen schützen

23. Mai 2016 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


300 führende Muslime unterzeichnen in Indonesien eine Erklärung - „Es mag Elemente im Islam geben, die Extremisten als Rechtfertigung für ihre Taten heranziehen.“ Es gelte daher, einen moderaten und toleranten Islam zu stärken.


Jakarta (kath.net/idea) Die weltweit größte islamische Organisation – der rund 40 Millionen Mitglieder umfassende Zusammenschluss „Nahdlatul Ulama“ (NU) in Indonesien – hat sich für einen besseren Schutz von Christen ausgesprochen und jeder Form von Extremismus eine Absage erteilt. Das berichtet das Magazin „Christianity Today“ (Carol Stream bei Chicago). Anlass war eine Konferenz in der indonesischen Hauptstadt Jakarta, zu der die Organisation Mitte Mai 300 führende Muslime aus 30 Ländern eingeladen hatte. Unter den Gästen waren unter anderem Teilnehmer aus dem Iran, Syrien, Ägypten, der Türkei und Saudi-Arabien. Sie unterzeichneten die sogenannte „Jakarta-Erklärung“, die darauf abzielt, auch religiöse Minderheiten zu achten und zu schützen. „Um Extremismus und Terrorismus zu überwinden, müssen wir zuallererst ehrlich sein“, sagte NU-Vorstandsmitglied Yahya Cholis Staquf: „Es mag Elemente im Islam geben, die Extremisten als Rechtfertigung für ihre Taten heranziehen.“ Es gelte daher, einen moderaten und toleranten Islam zu stärken.


US-Pastor: In vielen islamischen Ländern findet ein Umdenken statt

Erst Ende Januar hatten in Marokko rund 250 muslimische Gelehrte aus 120 Ländern eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin erteilen sie ebenfalls jeglicher Form von religiösem Extremismus eine Absage und rufen zu Toleranz auf. Religion dürfe nicht dazu benutzt werden, die Rechte religiöser Minderheiten in muslimischen Ländern zu missachten.

Der Experte für interreligiösen Dialog, der Pastor der Northwood-Kirchengemeinde in Keller (US-Bundesstaat Texas), Bob Roberts, hatte an dem Treffen teilgenommen und es als wichtigen Schritt gewürdigt. In der jüngsten Zusammenkunft in Jakarta sieht er ein Anzeichen dafür, dass auch in großen islamischen Nationen wie Indonesien ein Umdenken stattfindet: „Diese Nationen äußern sich jetzt auch öffentlich ganz deutlich, um den Extremismus zurückzudrängen.“ Das seien wichtige Signale.

Die US-Kommission für Internationale Religionsfreiheit (Washington) hatte in ihrem jüngsten Bericht darauf hingewiesen, dass Menschen in vielen Teilen der Welt ihren Glauben nicht ausleben können, besonders in muslimisch dominierten Ländern. Zu den intolerantesten Staaten gehören Burma, China, Eritrea, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Sudan, Turkmenistan, Usbekistan, die Zentralafrikanische Republik, Ägypten, Irak, Nigeria, Pakistan, Syrien, Tadschikistan und Vietnam.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  2. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  3. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  4. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  5. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  6. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  7. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  8. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  9. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  10. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  10. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  13. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  14. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  15. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz