Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  13. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!

Weltweit größte islamische Organisation will Christen schützen

23. Mai 2016 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


300 führende Muslime unterzeichnen in Indonesien eine Erklärung - „Es mag Elemente im Islam geben, die Extremisten als Rechtfertigung für ihre Taten heranziehen.“ Es gelte daher, einen moderaten und toleranten Islam zu stärken.


Jakarta (kath.net/idea) Die weltweit größte islamische Organisation – der rund 40 Millionen Mitglieder umfassende Zusammenschluss „Nahdlatul Ulama“ (NU) in Indonesien – hat sich für einen besseren Schutz von Christen ausgesprochen und jeder Form von Extremismus eine Absage erteilt. Das berichtet das Magazin „Christianity Today“ (Carol Stream bei Chicago). Anlass war eine Konferenz in der indonesischen Hauptstadt Jakarta, zu der die Organisation Mitte Mai 300 führende Muslime aus 30 Ländern eingeladen hatte. Unter den Gästen waren unter anderem Teilnehmer aus dem Iran, Syrien, Ägypten, der Türkei und Saudi-Arabien. Sie unterzeichneten die sogenannte „Jakarta-Erklärung“, die darauf abzielt, auch religiöse Minderheiten zu achten und zu schützen. „Um Extremismus und Terrorismus zu überwinden, müssen wir zuallererst ehrlich sein“, sagte NU-Vorstandsmitglied Yahya Cholis Staquf: „Es mag Elemente im Islam geben, die Extremisten als Rechtfertigung für ihre Taten heranziehen.“ Es gelte daher, einen moderaten und toleranten Islam zu stärken.


US-Pastor: In vielen islamischen Ländern findet ein Umdenken statt

Erst Ende Januar hatten in Marokko rund 250 muslimische Gelehrte aus 120 Ländern eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin erteilen sie ebenfalls jeglicher Form von religiösem Extremismus eine Absage und rufen zu Toleranz auf. Religion dürfe nicht dazu benutzt werden, die Rechte religiöser Minderheiten in muslimischen Ländern zu missachten.

Der Experte für interreligiösen Dialog, der Pastor der Northwood-Kirchengemeinde in Keller (US-Bundesstaat Texas), Bob Roberts, hatte an dem Treffen teilgenommen und es als wichtigen Schritt gewürdigt. In der jüngsten Zusammenkunft in Jakarta sieht er ein Anzeichen dafür, dass auch in großen islamischen Nationen wie Indonesien ein Umdenken stattfindet: „Diese Nationen äußern sich jetzt auch öffentlich ganz deutlich, um den Extremismus zurückzudrängen.“ Das seien wichtige Signale.

Die US-Kommission für Internationale Religionsfreiheit (Washington) hatte in ihrem jüngsten Bericht darauf hingewiesen, dass Menschen in vielen Teilen der Welt ihren Glauben nicht ausleben können, besonders in muslimisch dominierten Ländern. Zu den intolerantesten Staaten gehören Burma, China, Eritrea, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Sudan, Turkmenistan, Usbekistan, die Zentralafrikanische Republik, Ägypten, Irak, Nigeria, Pakistan, Syrien, Tadschikistan und Vietnam.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Weltverfolgungsindex 2026: Die Christenverfolgung ist weltweit auf neuem Höchststand
  2. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  3. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  4. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  5. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  6. Pakistan: Christen trauern ökumenisch nach Ermordung des Pfingst-Pastors Kamran Michael Naz
  7. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung
  8. Nuntius Eterović: „Christen sind die weltweit am meisten wegen ihrer Religion verfolgten Menschen“
  9. Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa
  10. Angriffe auf Christen in Syrien: Kirchenführer schlagen Alarm






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  11. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  12. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  15. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz