Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  10. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Die Person - ihr Selbstsein und ihr Handeln

15. April 2016 in Buchtipp, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wie weit reicht die Erkenntnis des denkenden Subjekts? Ist der Mensch in seinem bewussten Leben eingeschlossen ins Innerweltliche? Ein neues Buch von Josef Kreiml und Michael Stickelbroeck


Linz (kath.net)
Robert Spaemann (geb. 1927) zählt zu den einflussreichsten Philosophen der Gegenwart. Er hat sich in eigenständiger Weise mit den großen Themen der Geistesgeschichte auseinandergesetzt. Wie weit reicht die Erkenntnis des denkenden Subjekts? Ist der Mensch in seinem bewussten Leben eingeschlossen ins Innerweltliche? Oder gibt es Schritte darüber hinaus?

Welche Konsequenzen hat das Selbstverständnis des Menschen für sein Handeln? Was hat die Hirnforschung der Philosophie zu sagen? Wie sind die großen Themen des gesellschaftlichen Miteinanders (z. B. in der Bioethik) ethisch und rechtlich verantwortungsvoll zu bewältigen?

Kompetente Kenner der Philosophie Spaemanns nehmen in diesem Buch Stellung zu diesen und ähnlichen Fragestellungen.

Robert Spaemann wendet sich gegen die Reduktion des Menschen auf das, was objektivierende Wissenschaft über ihn sagen kann. Gegen die materialistische Abschaffung unseres Selbstverständnisses bedarf es eines elementaren Widerstandes. Wir müssen uns – so Spaemann –„von der Fessel des Szientismus befreien und darauf bestehen, uns selbst als Menschen ernst zu nehmen“. Aus dem Personcharakter des Menschen folgt eine Verpflichtung für den Umgang mit anderen Personen und mit allem Lebendigen. Spaemann ist der Überzeugung, dass in jeder Ethik elementare metaphysische Annahmen enthalten sind.


Ein postmetaphysisches Zeitalter „wäre eine Epoche, in der die Menschen über keine Worte mehr verfügen, um sich über ihr Leben und über die Rolle und Reichweite naturwissenschaftlicher Theorien im Gesamtkontext des Lebens zu verständigen“ (R. Spaemann). Im Hinblick auf das Ende des Denkens kommen nur zwei Möglichkeiten in Frage: Das eine Ende ist die materialistische Annahme, Denken sei nur ein materieller Prozess, und wir seien nicht, für was wir uns halten: wahrheitsfähige, freie Wesen. Dieses Ende des Denkens wäre „Zusammenbruch“. Das andere Ende bedeutet die Gründung des Denkens im unvordenklichen Sen. Nur diese Gründung rechtfertigt das Vertrauen in die menschliche Vernunft.

kath.net Buchtipp
Die Person - ihr Selbstsein und ihr Handeln
Von Josef Kreiml und Michael Stickelbroeck (Hg.)
Paperback, ca. 304 Seiten
2016 Verlag Pustet
ISBN 978-3-7917-2767-7
Preis 27.80 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

- Link zum kathShop

- Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus:
Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]
Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected]
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Philosophie

  1. Tocquevilles Liberalismus und das Christentum
  2. "Am Ende wartet Gott – warum Denken in die Anbetung führt"
  3. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  4. ,Die Geschichte des Westens ist eine Geschichte des Mutes‘
  5. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe
  6. „Deutschlandfunk“ interviewt Philosophen Markus Gabriel: „Das Böse nimmt spürbar zu“
  7. „Selbstrechtfertigung seiner sündhaften Leidenschaften“
  8. Vom Verstummen der Wahrheit in der Schweigespirale
  9. "Im Aschenputtel lebt das Magnificat"
  10. Wider die Abdankung des Denkens






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  8. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  12. „Ich spüre die Berufung zu pilgern“ – Andrzej Kurek pilgert seit 65 Jahren nach Tschenstochau
  13. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  14. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  15. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz