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Berliner Erzbischof drängt auf Schutz von homosexuellen Flüchtlingen

26. Februar 2016 in Deutschland, 74 Lesermeinungen
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Der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch hat am Freitag erneut den besonderen Schutz von homosexuellen Flüchtlingen gefordert. Den Schutz von christlichen Flüchtlingen hat Koch in dem Interview nicht thematisiert


Berlin (kath.net/KNA/red) Der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch drängt erneut auf den besonderen Schutz von homosexuellen Flüchtlingen. «Ich habe mir vorgenommen, Politik und Kirche auf die besondere Problematik solcher Flüchtlinge hinzuweisen», sagte Koch in einem am Freitag veröffentlichten Online-Interview der evangelischen Berliner Rogate-Klostergemeinschaft. «Unsere Caritas will sich dafür einsetzen, dass die Betreiber von Unterkünften sowie Sicherheitsfirmen auf die Probleme homosexueller und transgeschlechtlicher Flüchtlinge Rücksicht nehmen.»


Es bewege ihn sehr, wenn Menschen ihm erzählten, «dass sie aufgrund ihrer sexuellen Prägung von Mitflüchtlingen verbal und tätlich angegangen werden und für ihre besondere Notsituation auch bei unseren Behörden und Sicherheitskräften oft nur ein geringes Verständnis finden», so der Erzbischof weiter. Die Würde jedes Menschen sei unantastbar, «unabhängig von seiner sexuellen Prägung», betonte er. «Dazu stehen wir Christen, gerade weil wir in jedem Menschen Christus sehen.»

Unbezweifelbar sei, dass «auch Christen und die Kirche im Hinblick auf trans- und homosexuelle Menschen Schuld auf sich geladen haben», räumte Koch ein. Zugleich sagte er, seine Äußerungen dürften nicht missverstanden werden in dem Sinne, «dass wir alle Weisen der Menschen, ihre Sexualität zu gestalten, gleichermaßen wertschätzen». Hier werde es auch in Zukunft «deutliche Auseinandersetzungen geben», die in gegenseitiger «Hochachtung» geführt werden müssten. Über den Schutz christlicher Flüchtlinge hat sich Koch beim Interview nicht geäußert.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Erzbischof Koch (c) Erzbistum Berlin


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Lesermeinungen

 kathlog 3. März 2016 
 

@mirjamvonabelin
"Als Christin liebe ich alle Menschen, auch Homosexuelle
aber Homosexuelle lieben mich nicht, ich bin eine Frau... wie verhalte ich mich, ihrer Meinung nach, richtig?"

Gerne möchte ich auf Ihre Frage eingehen:
Zuerst mal: Sie kennen sicher homosexuelle Menschen persönlich... vielleicht aus Ihrem Verwandschafts-, Bekannten- oder Gemeindekreis und haben längst erfahren, daß Menschen überhaupt unterschiedlich liebenswert sind... egal welcher Neigung sie sich zugehörig fühlen. Homosexuelle, Männer und Frauen, das sind Menschen, mehr oder weniger liebenswerte Menschen, wie jeder andere auch... und keine triebgesteuerten Sexmonster, wie man es ihnen gerne nachsagen will. Wenn Sie menschliche und ernsthafte christliche Liebe einem Homosexuellen entgegen bringen können, dann kriegen Sie menschliche und christliche Liebe auch ernsthaft und tausendfach zurück. Das ist doch unabhängig davon, ob Sie Mann oder Frau sind.
Woher kommen da Ihre Zweifel?


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 Tripoli 2. März 2016 
 

Schutz für alle Menschen

Alle Menschen haben Anspruch auf Schutz vor Übergriffen. Allerdings frage ich mich, wie leichtsinnig man eigentlich sein muss, um sich in einem von von Muslimen dominierten Flüchtlingswohnheim als schwul zu outen?


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 Scribus 2. März 2016 
 

Besonderer Schutz für homosexuelle Flüchtlingen

Erzbischof Heiner Koch ist typisch für einen großen Teil des katholischen Klerus: gut bezahlte Schönredner

Müssen sich heterosexuelle Christen erst als schwull, lesbisch oder transsexuell outen?


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 mirjamvonabelin 29. Februar 2016 
 

@kathlog

Als Christin liebe ich alle Menschen, auch Homosexuelle
aber Homosexuelle lieben mich nicht, ich bin eine Frau... wie verhalte ich mich, ihrer Meinung nach, richtig?


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 Theodor69 29. Februar 2016 
 

@Veritasvincit

Was verlangt die Kirche von Homosexuellen? Sie mögen enthaltsam leben. Sie verlangt nicht, dass sie ihre Orientierung verheimlichen müssen. Auch wenn einige Klischees gegenüber Homosexuellen oft sehr übertrieben sind, einigen Homosexuellen sieht man es sehr deutlich an. Und noch ein Gedanke: Christen "outen" sich aus Liebe zu Christus, für Moslems ist es eine Ehrensache sich deutlich zu ihrem Glauben zu bekennen. Für Homosexuelle ist es "in" sich in unseren Breiten zu ihren Neigungen zu bekennen und dafür zu lobbyieren. Aber welchen Grund haben Homosexuelle ihre Veranlagung öffentlich zu bekennen, wenn sie - wie in einigen Ländern - mit dem Tod bestraft werden?


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 Veritasvincit 29. Februar 2016 

@Theodor69

Wenn ein Homosexueller sich von seiner verkehrten Neigung enthält, hat er auch keinen Grund sie auszuposaunen. Wenn es sich herumspricht, dass ich Christ bin, muss ich mich irgendwie dazu bekannt haben. Genauso ist es auch bei den Homosexuellen.


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 Vaticano 29. Februar 2016 
 

Was will man eigentlich EB Koch vorwerfen?

Er hat sich zurecht gegen die Diskriminierung von Homosexuallen ausgesprochen. Und das ist gut so.

Und jetzt wirft man ihm vor, gegen was er sich noch hätte alles aussprechen müssen?

Soll dasErnst sein?


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 Helena_WW 29. Februar 2016 
 

Tippfehlerteufel, es heißt natürlich _teuflisch_


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 Helena_WW 29. Februar 2016 
 

Of topic, aber in topic für RK insb. Familienbischof: Leihmutter soll Drilling abtreiben

http://www.welt.de/vermischtes/article152710683/Leihmutter-soll-einen-Drilling-abtreiben.html

man lese und schaue den teuflichen Irrsinn und Geschäftsmodelle von Fertilitätszentren und ihrer Reproduktionsmediziner.


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 Tonika 29. Februar 2016 
 

Gleichgültigkeit und Ignorieren sind SCHLIMMER als Hass

Die Art und Weise wie Bischof Koch (und andere) verfolgte Christen ignoriert ist in meinen Augen menschenverachtend.

Er vergießt Tränen über abstrakt gefährdete Homosexuelle in
Flüchtlingsheime währed er KONKRET LEIDENDE, BEDRÄNGTE UND VERPRÜGELTE verfolgte Christen in Flüchtlingsheime indifferent ignoriert.

Gleichgültigkeit und ignorieren sind schlimmer als Hass. Ich habe die Nase gestrichen voll von der politisch korrekten Nächstenliebe der christlichen und Nicht-christlichen Gutmenschen. Diese politisch konkrete Nächstenliebe ist gegenüber verfolgte Christen ein Ausdruck unmenschliche Verachtung.

Diese selektive Nächstenliebe hat nichts mit der biblisch christlichen Nächstenliebe zu tun. Ich zitiere:"Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit."


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 Scotus 29. Februar 2016 

Antwort aus Afrika

Die Diskussion hier zeigt - wie ich finde - gut auf, wie sehr die Kirche Europas sich offenbar nur mehr im Kreis um sich selbst dreht. Wenn Erzbischof Koch für verfolgte Homosexuelle eintritt, heißt das noch lange nicht, dass er die Lehre der Kirche zu diesem Thema missachtet. Vielleicht lohnt sich ein Blick nach Afrika, um ein bisschen mehr Licht in diese Angelegenheit zu bekommen. In jenen Ländern Afrikas, wo Homosexualität gesetzlich verboten ist und Betroffene verfolgt werden, hält die katholische Kirche selbstverständlich ihre schützende Hand über diese Menschen. Gleichzeitig rückt die Kirche Afrikas keinen Millimeter von der Lehre ab. Wir könnten viel von der Kirche Afrikas lernen.

Stellungnahme von Bischof Kaigama (Nigeria) zum Thema:
http://blog.radiovatikan.de/homosexualitaet-und-menschenrechte-in-afrika/


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 Veritasvincit 27. Februar 2016 

@Suebus

Können Sie erklären, wie ein Homosexueller diskriminiert werden kann, wenn er keinen sexuellen Verkehr hat oder wenigstens seine Veranlagung nicht lauthals verkündet? Uns was hat das mit den Lebensgewohnheiten in andern Ländern zu tun?

Sollen jene, die Unzucht treiben, wirklich in allem gleich behandelt werden, wie jene, die ein sauberes Leben führen?


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 Herbstlicht 27. Februar 2016 
 

@antony

" ... dass ich in Kirchen so wenig Wegweisung in dem Bereich höre. Oft fühle ich mich als Außenseiter in der eigenen (Kirchen-) Familie."

Ich möchte Ihnen am liebsten die Hand schütteln, denn mir geht es wie Ihnen.


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 Helena_WW 27. Februar 2016 
 

@Kant "Nicht danach gefragt" Wurde denn von sich aus vom EB Berlin und Familienbischof

Wurde denn von sich aus vom EB Berlin überhaupt die schwere Notsituation von bedrängten, mit Gewalt attakierten und mit dem Leben bedrohten Christen in unseren Flüchtlingsheimen in Deutschland erkannt, benannt und entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen?
Wurde die Situation von Kindern und Frauen, die in deutschen Flüchtlingsheimen Gewalt und sexueller Gewalt ausgesetzt sind, wie Freiwild behandelt werden, überhaupt vom EB Berlin und Familienbischof erkannt, benannt, Maßnahmen zum Schutz ergriffen in eigener Bistumsverantwortung und Ergreifen von Schutzmaßnahmen eingefordert von den für Unterbringung und Betrieb der Flüchtslingsheime Verantwortlichen?
Wurde überhaupt allumfassend Verrohung, Gewalt, auch die auf Kinder und Frauen ausgeübte thematisiert?
Ich hätte gern ein christliches Wort gehört vom EB Berlin zu der jungen schwangeren Frau, die in Berlin bei lebendigen Leib verbrannt wurde vom Erzeuger ihres Kindes, weil der es abtreiben lassen, sie das Kind aber bekommen wollte.


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 Marianus 27. Februar 2016 

Das Anliegen des Bischofs

ist unbestritten völlig legitim, insbesondere angesichts der aggressiven Feindseligkeit vieler muslimisch geprägter Menschen gegenüber Homosexuellen.

Allerdings: nicht nur was ich sage & schreibe, sondern gerade auch das nicht Gesagte ist in gewissen Momenten entscheidend!

So wird aus dieser öffentlichen Erklärung des Berliner Erzbischof ein weiteres Kapitel zum Thema Pflichtvergessenheit und Ignoranz gegenüber dem Leiden des in aller Welt verfolgten Christus. Nicht einmal vor der eigenen Haustüre will er kehren. Beschämend und empörend zugleich!!

Aber als gläubige Christen wissen wir: auch er wird sich eines Tages vor dem Vater verantworten müssen - und dies ganz besonders als verantwortlicher Hirte!!


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 Wuna 27. Februar 2016 
 

Nachtrag

Die von mir zitierten Ausdrücke werden vom Leser mit EB Koch in Zusammenhang gebracht. Das ist das manipulative daran.


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 antony 27. Februar 2016 

@ Antigone (2): Die Empfindlichkeit, die mich das Interview so kritisch lesen lässt, ...

... kommt wohl daher, dass ich so oft das Gefühl habe, vom Klerus ziemlich alleine gelassen zu werden, wenn mir die Lehre der Kirche lieb und teuer ist.

Wissen Sie, ich bin sehr sehr dankbar, in geistlichen Bewegungen und Gemeinschaften gute Informationen und Vorbilder gefunden zu haben, die meine Frau und mich ermutigt haben, bei aller Unzulänglichkeit den Weg gemeinsam mit Gott zu gehen. Es gab genügend Leute (auch Katholiken), die es nicht verstanden haben, dass wir erst mit der Hochzeit zusammen gezogen sind. Und ich sehe beruflich täglich, wie viel Leid es mit sich bringen kann, wenn sich Partner erst körperlich aneinander binden und dann überlegen, ob sie denn ein Leben lang miteinander leben wollen.

Ich finde es oft zum Haare raufen, dass ich in Kirchen so wenig Wegweisung in dem Bereich höre. Oft fühle ich mich als Außenseiter in der eigenen (Kirchen-) Familie. Lässt sich dank guter Freunde aushalten, ist aber manchmal frustrierend.


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 Wuna 27. Februar 2016 
 

interpretierbar

@giovanni bosco
Wenn man im Zusammenhang mit Homosexualität Ausdrücke verwendet, wie "innere persönliche Unordnung" oder "jeder fühlt sich dorthin gezogen, wo er hingehört", dann ist das zumindest interpretierbar. Ich nenne das manipulativ, und ja ich finde das unappetitlich. Mir ist bewusst, dass Sie nicht unter denjenigen waren, die sich so ausgedrückt haben.


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 Phil2 27. Februar 2016 
 

Der Salto

Ein Mensch betrachtete einst näher
die Fabel von dem Pharisäer,
der Gott gedankt voll Heuchelei dafür, dass er kein Zöllner sei.
Gottlob! rief er in eitlem Sinn,
dass ich kein Pharisäer bin!


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 antony 27. Februar 2016 

@ Antigone: Ich hoffe und bete mit Ihnen, dass das Interview von EB Koch Positives bewirkt.


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 Helena_WW 27. Februar 2016 
 

Denkt an Fatima !


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 Giovanni Bosco 27. Februar 2016 

Die Kirche sagt aber "Außerhalb der Ehe Sünde, in der Ehe heilig."

@antony:
ich würde Ihnen gerne für diesen Satz hundert Zustimmungen geben:)

Das erwarte ich von einem Familienbischof zu hören!


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 Antigone 27. Februar 2016 
 

@antony

Dass der Erzbischof instrumentalisiert werden s o l l t e, kann mich mir auch vorstellen. Aber ist es auch gelungen? Wenn seine Aussagen "korrekt" waren? Hat er nicht die Gelegenheit genutzt, die katholische Sexuallehre darzustellen? (Es ist, mini hin oder her, der bei Weitem längste Abschnitt im Interview und: es war aus dem Hut.)
Die Frage ist höchstens, ob er sich dem Interview hätte verweigern sollen. Nun, er ist persönlich unter auch emotional aufgeladenen Umständen dazu gebeten worden, und er hat ja auch einen missionarischen Auftrag. Dass er nicht "schärfer" geworden ist, mag mancher bedauern. Schärfe bewirkt aber eben auch eher nichts Positives.


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 antony 27. Februar 2016 

@ Kant, Seramis, Antigone: Die "Mini- Katechese" im Interview bleibt an einem Punkt doch sehr unklar

Nämlich bei dem Ort, den Gott für die gelebte Sexualität zwischen Mann und Frau (!) vorgesehen hat.

Ich verlinke unten noch einmal das Original, findet sich auch schon bei @Antigone.

Das, was EB Koch dort (mit Verlaub) zusammenschwurbelt, klingt wie: "Die beiden haben erst eine Lebensgemeinschaft und intensivieren ihre irgendwie verbindliche Sexualität. Dann heiraten sie, und damit gewinnt die Sexualität noch eine geistliche Dimension."

Mit gutem Willen kann man auch das katholische Konzept hinein lesen: "Die beiden integrieren ihre Sexualität in die wachsende Verbindlichkeit (sind also zärtlich zueinander, warten aber mit der Vereinigung bis zur Ehe). Die größte Dichte (also die sexuelle Vereinigung) folgt nach der Spendung des Ehesakraments."

Auch dann klingt es noch wie "Sex außerhalb der Ehe o.k, in der Ehe besser." Die Kirche sagt aber "Außerhalb der Ehe Sünde, in der Ehe heilig."

Fazit: Weniger Worte, mit liebevoller Klarheit gesprochen, hätten mehr Orientierung gegeben.

rogatekloster.wordpress.com/


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 antony 27. Februar 2016 

@ Kant, Seramis, Antgone


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 antony 27. Februar 2016 

@ Kant, Seramis: Die Aussagen von EB Koch als solche sind tatsächlich korrekt.

Was ich persönlich schwierig finde, ist, dass er sich durch das Interview von dieser Gruppe namens "Rogate-Kloster" instrumentalisieren lässt.

Aber ja: Er stellt höflich klar, dass die Kirche homosexuelle Handlungen nicht wertschätzt und in dem Bereich mit ihr "deutliche Auseinandersetzungen" zu erwarten sind. Und im Originalinterview macht er deutlich, dass Sexualität auf Fruchtbarkeit hingeordnet ist.

Die Aussage "Die Kirche hat im Hinblick auf trans- und homosexuelle Menschen Schuld auf sich geladen" finde ich aber tatsächlich erklärungsbedürftig. Was meint er konkret? Da werden viele hinein lesen, dass die Kirche bedauert, homosexuelle Handlungen (wie übrigens auch heterosexuelle außerhalb der Ehe) Sünde zu nennen. Der Satz mit der unterschiedlichen Wertschätzung klingt wie "Homosexuelle Handlungen sind o.k., heterosexuelle besser."


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 Giovanni Bosco 27. Februar 2016 

@Wuna

"Ich finde manche Andeutungen hier, bezüglich angeblicher Präfrenzen des EB einfach unappetitlch."

Das sind keine "angeblichen" Präferenzen. Die hat EB Koch selbst und das wiederholt gewählt. Von einem Familienbischof könnte man erwarten, dass zumindest eine Anmerkung für bedrohte Familien fällt.
Wenn hier etwas unappetitlich ist, so ist das die Tatsache, dass EB Koch dieser Homolobby als Kloster verkleidet ein Interview gibt.
Da braucht er sich nicht wundern, dass das bei uns Katholiken nicht gerade auf Beifall stößt.


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 Suebus 27. Februar 2016 
 

Ich muss "Kant" z.T. Recht geben. Das war ein Interview, und das besteht nun mal aus Fragen und Antworten. Auf die Frage nach der Schutzwürdigkeit von homosexuellen Flüchtlingen (die zweifellos besteht!) dann sofort mit einem "ja, aber" zu antworten... Gut vielleicht hätte er es tun sollen, aber vielleicht ist es doch verzeihlich, wenn er es in diesem Moment nicht gesagt hat. "Antigone" deutete immerhin an, dass er in den Interview sehr wohl auch die katholische Sexualmoral vertreten habe (ich finde das Interview auf die Schnelle nicht).

"Homosexuell" bedeutet keineswegs "homosexuell praktizierend". Sorry, aber ich halte den Beitrag von "veritasvincit" bestenfalls für naiv. M.E. zeugt er von wenig Lebenserfahrung, und vor allem von wenig Kenntnis über die Lebensgewohnheiten in anderen Ländern.


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  27. Februar 2016 
 

was soll das?

Was soll das jetzt wieder? Will sich der EB bei den Schwulenlobby anbiedern? Der Schutz christlicher Flüchtlinge vor muslimischer Gewalt und Verfolgung scheint ihn nicht zu interessieren. Enttäuschend aber bezeichnend für die Haltung vieler deutscher Bischöfe.


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 Antigone 27. Februar 2016 
 

@Seramis

So ist es. Aber was mich bedenklich macht: gießt nicht ein Satz, der mit dem Interview selbst keinerlei Verbindung hat: "Über den Schutz christlicher Flüchtlinge hat sich Koch beim Interview nicht geäußert." bewusst Öl ins Feuer? Warum?


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 Wuna 27. Februar 2016 
 

@Kant
Danke für Ihren Beitrag. Ich wollte gerade Ähnliches schreiben.
Sie haben noch zurückhaltend formuliert. Ich finde manche Andeutungen hier, bezüglich angeblicher
Präfrenzen des EB einfach unappetitlch


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 HX7 27. Februar 2016 
 

Was ist jetzt die Konsequenz?

"Den Schutz von christlichen Flüchtlingen hat Koch in dem Interview nicht thematisiert" Besonders Konvertiten sind bedroht. Ich werde hier auch nicht schlau daraus. Ich bin auch raus! Die Kirche macht mit dem Islam nur Dialog und kriecht ihm in den Arsch! Wo ist der Wahrheitsanspruch und missionarische Eifer von damals? (Papstvideo im Jannuar!). Sorry für die Kraftausdrücke, aber anders kann man nicht beschreiben, wie dieser Bischof die Christen im Stich lässt. Das waren nicht die ersten Morddrohungen - und das in Deutschland!! Ich werde mich verstärkt bei der Freikirche nebenan engagieren, die liebevoll im Heim hilft, missioniert und das Evangelium in Wort und Tat verkündet. Auch da haben sich schon Muslime zu Jesus bekehrt, weil sie das Evangelium gehört haben. Auch die kath. Kirche ist engagiert - sie versucht alles, um keinen Anstoß bei Muslimen zu erregen und führt Dialog, auf den ich in Zukunft verzichten werde.


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 Antigone 27. Februar 2016 
 

https://rogatekloster.wordpress.com/

In der Tat hat Erzbischof Koch in dem Interview eine lange Katechese zur katholischen Sexualmoral gehalten.


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 Stefan Fleischer 27. Februar 2016 

@ Kant

Nein, diese Diskussion ist absolut notwendig. Vielleicht, dass wir uns hie und da im Ton vergreifen. Das ist menschlich. Aber unsere grosse Sorge ist, dass solche einseitige Stellungnahmen dem grossen Verwirrer direkt in die Hände spielen, ist ganz und gar nicht unberechtigt. Und dass da der Eindruck entsteht, EB Koch lasse sich von der Homolobby vereinnahmen und manipulieren, ist mehr als verständlich. Meines Erachtens ist es die erste Pflicht eines EB, die Lehre der Kirche zu verkünden, die ganze Lehre und nichts als die Lehre, ob man es hören will, oder nicht. Und die Botschaft Christi an alle, also auch an die praktizierenden Homosexuellen, ist klar: "Kehrt um! Gott ist barmherzig mit allen, die wie der verlorene Sohn reumütig zu ihm zurück kehren. Doch die Stolzen lässt er fallen."


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 Krisi 27. Februar 2016 
 

Ja so sollte es nicht sein.

Praktizierende Homosexuallität verursacht eine Trennung von Gott.
Der Bischof hat die Verantwortung, das
den Flüchtlingen mitzuteilen, um Sie zu bewahren.
Tausende Christen werden verfolgt, Verläumdet umgebracht ect.!
Der Vergleich ist für einen Gläubigen Christen nicht verfehlt. Da Menschen die unschuldig verfolgt, gequält oder verläumdet werden mehr verdient hätten als hinten anstehen oder wegschweigen. Der Herr Koch ist doch "BISCHOF" der christlichen Kirche oder nicht?


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 gloriosa 27. Februar 2016 
 

Für diese sicher auch bedauernswerten Menschen

setzt sich doch schon immens Herr Beck und viele andere von den Grünen und auch von allen anderen Parteien ein. Sicher ist es auch wichtig, diesen Menschen beizustehen. Aber man konnte ja sehen, wie schnell dann auch Abhilfe geschaffen wurde und für Homosexuelle schon vor Monaten dieses zentrale Schutzlager eingerichtet wurde. Das hätten sich viele der bedrängten Christen sehr gewünscht.
Natürlich, ein Bischof sollte sicher auch solchen Menschen beistehen, wenn sie ihn um Hilfe bitten und niemand weiter ihnen helfen kann. Aber vor allen Dingen sollte doch ein Bischof der Hirte seiner Herde sein. Dafür hat Jesus die Apostel und deren Nachfolger bis in unsere Zeit beauftragt. "Weide meine Lämmer, weide meine Schafe." Viele Bischöfe haben ihr Blut vergossen, um den ihnen anvertrauten Christen ein Zeugnis zu geben. Sie sind tapfer voran gegangen immer in Sorge um das Seelenheil der ihnen Anvertrauten. Heute aber will mancher Bischof den Medien, dem allgemeinen Trend gefallen. Warum nur ?


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 kathlog 27. Februar 2016 
 

Es ist einfach erschütternd...

... wie hier in diesem ehrwürdigen christlichen Forum homophobe Gruppen in unverschämter Weise über Erzbischof Koch herfallen dürfen, nur weil der sein Bischofsamt erfüllt. Wenn sie dann noch in aller Ausführlichkeit ihre Verachtung gegen Homosexuelle Flüchtlinge, die vielleicht in ihrer Heimat verfolgt werden oder gar die Todesstrafe erwatet, lautstark und unverschämt artikulieren dürfen, wird es unerträglich.
Zumal damit auch permanent gegen die unten aufgeführte Compliance Richtlinie verstoßen und nicht selten sehr bewußt gesetzeswidrig diskriminiert wird.

@Bücherwurm:
Mir ist klar, daß ich mit dieser Feststellung meinen sofortigen Rauswurf aus diesem hochehrwürdigen Forum bewirkt habe. Aber es kann einfach nicht sein, daß man als gläubiger Christ offensichtliche, tendenzielle Beschimpfungen unwidersprochen hinnimmt. Schon gar nicht, wenn man, wie ja unten gefordert "zutiefst mit dem Evangelium" übereinstimmen will.


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 Steve Acker 27. Februar 2016 
 

Präzisierung

Bei der Demo für alle wird die Homolobby
dabei sein, um die Demo zu stören,und ihre Forderungen nach Homoehe zu propagieren, das ist schließlich wichtiger als die Situation von homosexuellen Flüchtlingen.

Kant
Ich finde nicht dass der Artikel sensationslüstern oder unfair ist.
Ich finde es erschreckend, dass der Erzbischof sich von einer Homolobby in
"evangelischem" Gewand vereinnahmen lässt.


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 Bärbel 27. Februar 2016 
 

Teresa

Als Christ sollte ich mit jedem Menschen freundlich umgehen, aber Achtung kann ich nur vor dem haben , der sie verdient hat. EB Koch macht sich für die stark, die nach kath. Auffassung in schwerer Sünde leben. Über die von Muslimen bedrängten Christen kein Wort. Noch mehr Bischöfe von dieser Sorte und mit der kath. Kirche ist es bald ganz aus.


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 katolikus2 26. Februar 2016 
 

Don Gobbi - Satan hat den Verstand und das Denken so vieler meiner Söhne verdunkelt...

"...man glaubt nicht mehr, und die Finsternis des Irrtums breitet sich aus." " jetzt ist es ihrem Widersacher durch sein heimtückisches und betrügerisches Werk gelungen, in Ihr Inneres so viel Finsternis eindringen zu lassen. Und so ist die Kirche vom Rauch des Satans verdunkelt."


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 Seramis 26. Februar 2016 
 

@Kant

Gut gemeint, aber leider zwecklos. So läuft das hier immer ab...


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 deepthought 26. Februar 2016 
 

warum muss ich das bezahlen..

ach was wünsche ich mir die Abschaffung der Kirchensteuer, damit ich nicht weiter solche Antihirten füttern müsste..
unsere Kirche wird aber nicht an denen zerbrechen, DIE werden zerbrechen oder sind es schon: Tote im Glauben. Und irgendwann werden die auch zur Rechenschaft gezogen.


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 Cremarius 26. Februar 2016 

Bischofsstab: Vom Stern zum Irrlicht

Einem Erzbischof liegt, salopp ausgedrückt, ein schwuler Moslem mehr am Herzen denn eine christkatholische Flüchtlingsfamilie. Da muss man schon schlucken. Und diese Offenbarung findet mitten in der Fastenzeit statt.

Ich fürchte, selbst der Oster-Begriff "Politbischof" reicht hier nicht mehr aus.

Auf dem kleinen Bild ist der Hirtenstab des Erzbischofs mitabgebildet. In der Krümme zeigt er einen Stern, der auf Köln und die heiligen drei Könige hinweisen soll.

Ich fürchte, in Berlin ist dieser Komet zu einem Irrlicht mutiert!

Was mag der "Ziehvater" Kardinal Meisner nur ob solcher Worte denken?

Ermahnte Jesus uns nicht, uns nicht mit der Welt gemein zu machen?

Warum erwähnt der EB eigentlich mit keinem Wort den Katechismus?

Ist praktizierte Homosexualität nicht "Sünde"? Was soll in diesem Kontext "Hochachtung" bedeuten?

Heißt es nicht, der Kranke bedarf des Arztes?

Hat Jesus die Ehebrecherin gelobt für ihre Tat?

Frau Käsmann als großes "Vorbild"?


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 Cremarius 26. Februar 2016 

Äußerst verstörend!

Von Köln nach Berlin, vom Rhein an die Spree, von der einen "Schwulenmetropole" zur anderen...

Wer es gut mit dem Erzbischof meine, der könnte nun anführen, dass es wichtig sei, sich vor dem Zeitgeist zu verbeugen, denn dies sichere die Sympathie der Politik und der Medien.

Die Hedwigskathedrale soll umgebaut werden und jüngst war zu lesen, dass der Bund 10 Millionen Euro plus x für die Sanierung der Kuppel spendieren möchte...

Es fragt sich jedoch, ob dies im Sinne Jesu sei. Die Bibel ist in puncto Homosexualität unmissverständlich und zu seiner Zeit war diese durchaus weit verbreitet. Und dennoch wettert Paulus gegen sie, schärft der Herr ein, dass kein Iota des Gesetzes verändert werden solle.

Wenn einem Bischof Homosexuelle mehr am Herzen liegen als christliche Flüchtlinge, dann stimmt irgendetwas nicht.

Man kann ein goldenes Kalb/ Stier anbeten oder den Zeitgeist, im Sinne der Schrift ist beides wohl nicht.

Auch nicht das Karrierestreben...


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 Steve Acker 26. Februar 2016 
 

In Deutschland gibt es eine hocheffiziente und

aktive Homolobby, die keine Gelegenheit
verpasst neue Forderungen zugunsten der Homos zu stellen.
Bezüglich der Situation von homosexuellen Flüchtlingen hört man ziemlich wenig von diesen.
Da springt dann der Bischof in die Bresche.
Am Sonntag ist Demo für alle in Stuttgart, für den Schutz der Familien.
Da wird die Homolobby wieder aktiv sein,
denn es gibt ja nichts wichtigeres als die Homoehe einzuführen.


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 Veritasvincit 26. Februar 2016 

Schützenswerte Unzucht

Ein homosexuell Veranlagter kann nur diskriminiert werden, wenn seine Veranlagung bekannt wird. Dafür muss er entsprechende Unzucht treiben. Der Bischof will also homosexuelle Unzucht schützen.


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 Kant 26. Februar 2016 

@kath.net / @alle: unfair und sensationslüstern. (2)

...
Wie auch immer ... er hat die Gelegenheit dieses Interviews genutzt, Empathie zu zeigen und die katholische Auffassung von Sexualität zu erläutern. Ja, der Wunsch, daß ein katholischer Bischof auch bei einem solchen Interview auch über die Problematik der christlichen Flüchtlinge spricht, ist legitim, aber das rechtfertigt nicht die Vorwürfe im Artikel und in den Kommentaren. Die Kritik und die Art und Weise, wie sie vorgebracht wird, ist sensation-lüstern. Wir sollten uns da in nichts hineinsteigern ... bitte!


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 Giovanni Bosco 26. Februar 2016 

Auf der alten Hompage des Rogate-Klosters finde ich folgenden Satz:

"Ehrenmitglieder des Trägervereins des Klosters sind u.a. Pater Klaus Mertes SJ ..."

Das hat zwar nicht direkt mit dem Thema hier zu tun, zeigt mir aber wo Mertes, der sich immer wieder als Aufklärer der Missbrauchsopfer hervortut steht...


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 Kant 26. Februar 2016 

@kath.net / @alle: unfair und sensationslüstern. (1)

Der Artikel ist unfair, und die Kommentare spiegeln das wieder. EB Koch sagt, was die Kirche lehrt: HS dürfen nicht diskrimniert werden – auch nicht in Flüchtlings-Heimen, schon gar nicht in kath. Und bei Fragen zum Thema „HS“ – so EB Koch – wird sich die Kirche auch zukünftig nicht vor deutlichen Auseinandersetzungen scheuen.

Aber warum hat er in diesem Interview die Problematik „Christen in Flüchtlingsunterkünften“ nicht thematisiert? Zunächst ganz einfach: er wurde nicht danach gefragt. Aber es gibt u.U. auch andere Gründe: vielleicht ist ihm dieser Querverweis „im Eifer des Gefechts“ einfach nicht eingefallen, ... vielleicht tut es ihm im Nachhinein sogar leid, daß er das nicht auch eingebracht hat, ... vielleicht hat man das Interview auch gekürzt, ... vielleicht wollte er auch das Leiden dieser Menschen nicht relativieren, ... vielleicht ..., vielleicht ....


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 ElCid 26. Februar 2016 

Wenn der Schleier fällt....

"Koch erneut den besonderen Schutz von homosexuellen Flüchtlingen gefordert. Den Schutz von christlichen Flüchtlingen hat Koch in dem Interview nicht thematisiert..."
Naja, jeder thematisiert halt was für ihn Priorität hat...entlarvend


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 Giovanni Bosco 26. Februar 2016 

Danke auch an @antony für die aufschlussreichen Links


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 Giovanni Bosco 26. Februar 2016 

Unser Familienbischof

Zuerst einmal möchte ich betonen, dass ich der Meinung bin, dass wir Christen wirklich jedem Menschen mit Achtung entgegen treten müssen.
Aber ist die Not homosexueller und transgeschlechtlicher Flüchtlinge tatsächlich so groß, dass sich der Familienbischof dafür einsetzen muss?Wieso setzt sich unser neuer Familienbischof nicht für Frauen und Kinder ein, die auf der Flucht, in Flüchtlingsheimen... ausgenutzt, vergewaltigt und misshandelt werden??
Das würde seinem Amt als Familienbischof stehen. Schuster bleib bei deinen Leisten.

Ich wage nicht laut weiterzudenken, warum sich ein kath. Familienbischof wiederholt einseitig für eine bestimmte Gruppe einsetzt, seine Familien dabei aber im Stich lässt!


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 Stefan Fleischer 26. Februar 2016 

Ich hoffe

EB Koch habe heute die gleiche Vesper gebetet, wie ich und dann sich überlegt, was es für ihn als Hirte und Vorbild seiner Herder bedeutet, wenn in der Lesung steht: "Meine Brüder, wenn einer bei euch von der Wahrheit abirrt und jemand ihn zur Umkehr bewegt, dann sollt ihr wissen: Wer einen Sünder, der auf Irrwegen ist, zur Umkehr bewegt, der rettet ihn vor dem Tod und deckt viele Sünden zu. (Jak 5,19-20) Und dann hat er sich hoffentlich daran erinnert, dass Paulus in Röm 12,13 sagt: "Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; … " Auch Paulus scheute sich also nicht, bei seinen guten Werken, die richtigen Priotitäten zu setzen.


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 antony 26. Februar 2016 

Ich nehme mal an, dass sich EB Koch von der Selbstdarstellung des "Rogate-Klosters" ...

... hat blenden lassen.

Die Homepage seit 2014 schweigt weitgehend über deren Verwurzelung in der LGBT-Szene, im Gegensatz zur alten Homepage (https://rogateberlin.wordpress.com/).

Ziemlich eindeutig wird es hier: Übergabe des Friedenslichts von Bethlehem an eine Transvestiten-Vereinigung namens "Schwestern der Perpetuellen Indulgenz" (die mit dem BH auf dem Kopf...):

rogateberlin.wordpress.com/2010/12/18/ruckblick-friedenslicht-an-die-schwestern-der-perpetuellen-indulgenz-ubergeben/


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 girsberg74 26. Februar 2016 
 

@antony

Sehr geehrter antony, ich bin Ihnen sehr dankbar für den von Ihnen gegebenen Link. Ich sehe jetzt klarer, - erschreckend klar!


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 hortensius 26. Februar 2016 
 

Unter welchem Einfluss steht er?

Unter welchem Einfluss steht dieser Bischof? Dazu kommt das Vergessen der verfolgten Christen? Herr erbarme dich deiner Kirche!


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 Fink 26. Februar 2016 
 

Das evangelische Rogate-Kloster in Berlin

Danke @ antony für den Link. Diese Selbstdarstellung ist klar, sie spricht für sich.


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 nemrod 26. Februar 2016 
 

Ach - würde Exzellenz sich nur einmal so für verfolgte Christen einsetzen. Aber dieser Einsatz bringt ihm Punkte bei einer gewissen Klientel ein....oh Herr, schenke der Kirche wieder gute Hirten!!!


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 Florian75 26. Februar 2016 
 

Sprachlos

Die "evangelische Rogate-Klostergemeinschaft", der S.E. Koch ein Interview gegeben hat, ist eine homosexuelle Lobbyvereinigung im Gewand einer Klostergemeinschaft. Teil der Arbeit ist Spendensammlungen für LGBT-Festivals. Die Kommunität betreibt eifrig Lobbyarbeit in kirchlichen Kreisen.
Wusste das der neue Erzbischof von Berlin nicht, oder will er das nicht wissen.
Es verschlägt einen die
Sprache............
Wie tief müssen wir in unserer Katholischen Kirche noch sinken.
Es ist wirklich traurig und tut weh.


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 Michmas 26. Februar 2016 
 

Schweigen

Wie sagte Kardinal Müller,der christliche Experte weis wann er reden und schweigen sollte.


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 antony 26. Februar 2016 

Die "evangelische Rogate-Klostergemeinschaft", der S.E. Koch ein Interview gegeben hat, ist eine...

... homosexuelle Lobbyvereinigung im Gewand einer Klostergemeinschaft. Teil der Arbeit ist Spendensammlungen für LGBT-Festivals. Die Kommunität betreibt eifrig Lobbyarbeit in kirchlichen Kreisen.

www.queer.de/detail.php?article_id=18882


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 Aschermittwoch 26. Februar 2016 
 

Bischof Hr. Koch

Mir scheint der Fall klar. Jeder fühlt sich doch dorthin gezogen, wo er hingehört....


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 Glocke 26. Februar 2016 
 

P.S.:

Die Hohwürdigen Herren TvE, Mixa und EB Dyba hätten niemals auf diese Weise gehandelt, da bin ich mir sicher!

Wurden sie deshalb so verfolgt?


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 Thomas05 26. Februar 2016 
 

Ver(w)irrte Hirten

Angesichts der Sorgen und Prioritäten des Herrn Erzbischof Koch bleibt bei mir nur noch Sprachlosigkeit und Ratlosigkeit zurück.

Tiefergehende Analysen erübrigen sich.

Wenn eine Kirche solche Hirten hat, braucht sie keine Feinde mehr.


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 Glocke 26. Februar 2016 
 

Herr Erzbischof, bitte klären Sie mich auf!

Pardon, welchem Herrn dienen Sie eigentlich??? Ich möchte es so gerne verstehen!

Mir gehts wie Ihnen, @br.damianus!

Ich bin kein Freund von Demonstrationen, aber müssen wir gläubigen Katholiken nicht irgendwann einen solchen "Hirten" mit großem Nachdruck auf die Erfüllung seiner Pflichten gegenüber der ihm anvertrauten Herde aufmerksam machen?

Mea culpa - selbst das Beten für EB Koch fällt mir schwer!

DBK - quo vadis???


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 Christa 26. Februar 2016 

Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch,

wo bleibt ihr Engagement für die verfolgten Christen in Flüchtlingsheimen,
die müssen sich sehr alleingelassen fühlen von Kirche und Staat.


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 Selene 26. Februar 2016 
 

Keine anderen Sorgen?

Hat der Erzbischof von Berlin im Zusammenhang mit der Flüchtlingsfrage wirklich keine anderen Sorgen?

Der Schutz christlicher Flüchtlinge und Konvertiten scheint für ihn kein Thema zu sein.

Die Meinung der DBK ist für mich - so leid mir das als Katholikin auch tut - mehrheitlich keine Orientierung mehr für mein Handeln als Christin und Staatsbürgerin.

Früher war das bei mir mal anders ....


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 Null8fünfzehn 26. Februar 2016 
 

Peinlich!

Entweder er gefällt sich unheimlich in seiner politisch korrekten Rolle oder er hat aufgrund einen persönlichen inneren Unordnung das Interesse bei unerheblichen Details.

Schade! Solche Hirten haben wir dann doch nicht verdient


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 Tadeusz 26. Februar 2016 

Die Prioritäten mancher Bischöfe...

...erzählen viel mehr als ich wissen will.


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 Herbstlicht 26. Februar 2016 
 

Gibt es Abstufungen der Menschenwürde?

Erzbischof Heiner Koch wünscht sich, "... dass die Betreiber von Unterkünften sowie Sicherheitsfirmen auf die Probleme homosexueller und transgeschlechtlicher Flüchtlinge Rücksicht nehmen."

Parallel dazu wünsche ich mir, dass auch auf die Probleme christlicher Flüchtlinge Rücksicht genommen wird,
denn auch sie werden von (muslimischen) "Mitflüchtlingen verbal und tätlich angegangen."
Die vom Erzbischof angemahnte unantastbare Menschenwürde sollte ohne Einschränkung auch Christen zugestanden werden.
Oder kommt hier eine Art Gradualität ins Spiel?


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 doda 26. Februar 2016 

Bewegt es Bischof Heiner Koch sehr, wenn Menschen ihm erzählen, «dass sie aufgrund ihrer christlichen Prägung von Mitflüchtlingen verbal und tätlich angegangen werden und für ihre besondere Notsituation auch bei unseren Behörden und Sicherheitskräften oft nur ein geringes Verständnis finden»?
Würde er auch sagen, die Würde jedes Menschen sei unantastbar, «unabhängig von seiner religiösen Prägung»?
Ich hoffe es sehr!
Und möchte Bischof Kochs Einsatz für die bei uns in Flüchtlingsunterkünften bedrängten Christen sehen, da ich ebenfalls als Christin in jedem Menschen Christus sehe.


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 girsberg74 26. Februar 2016 
 

Wie kommt das, ist das schon abgearbeitet?

Den Schutz von christlichen Flüchtlingen hat Koch in dem Interview nicht thematisiert.


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 br.damianus 26. Februar 2016 
 

Ok

Ok, ich passe, da werde ich nicht schlau raus, krebskranke Priester werden vor die tür gesetzt, Christliche Flüchtlinge werden misshandelt, und die Sorge des Bischof scheint wo anders zu sein. Das ist mir zu Hoch. Ich passe, ich bin raus.


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 Helena_WW 26. Februar 2016 
 

Kleiner Workaround für mit Mord und Gewalt bedrohte Christen in Berlin

wie aus den Artikeln zu entnehmen :
http://kath.net/news/54178
"Staatsschutz ermittelt: Gespräche über Mord an Christen"
http://kath.net/news/54158
"Muslimische Flüchtlinge bedrängten Christen – Staatsschutz ermittelt"
"Den Schutz von christlichen Flüchtlingen hat Koch in dem Interview nicht thematisiert"
wenn ihr Schutz in Berlin, beim EB Berlin sucht als bedrängte Christen, dann erzählt was über Berlin bervorzugte und privilegierte Genderpräferenz.


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