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Marx warnt vor «Dramatisierungen und engstirnigem Gezänk»

17. Februar 2016 in Deutschland, 36 Lesermeinungen
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Im Streit um die Flüchtlingspolitik warnt Kardinal Reinhard Marx vor «Dramatisierungen und engstirnigem Gezänk». Wer einen wachen Blick habe, brauche sich nicht von diffusen Ängsten aus der Bahn werfen zu lassen.


Schöntal (kath.net/KNA) Im Streit um die Flüchtlingspolitik warnt Kardinal Reinhard Marx vor «Dramatisierungen und engstirnigem Gezänk». Wer einen wachen Blick habe, brauche sich nicht von diffusen Ängsten aus der Bahn werfen zu lassen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz wandte sich gegen einfache Lösungen und zeigte sich besorgt über rechtspopulistische Bewegungen. «Wir benötigen tatkräftiges Engagement statt Untergangsgeraune», sagte Marx am Mittwoch vor Journalisten in Schöntal.

Dort befasste sich die Deutsche Bischofskonferenz bei einem Studientag mit dem Thema. Zu den Gesprächspartnern gehörten unter anderen Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Auch Volker Türk, der Beigeordnete Flüchtlingshochkommissar des UNHCR aus Genf, und der für Lampedusa zuständige Kardinal Francesco Montenegro waren in die ehemalige Zisterzienserabtei im Norden Baden-Württembergs gekommen. Leitsätze zur christlichen Flüchtlingshilfe will die Bischofskonferenz am Donnerstag veröffentlichen.

Marx betonte, die Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik seien immens. Aber staatliche Stellen, Kirchen und Zivilgesellschaft hätten eindrucksvoll gezeigt, «was unser Land zu leisten vermag, um große Aufgaben erfolgreich zu bewältigen». Nach Angaben des Kardinals haben die 27 Bistümer und kirchlichen Hilfswerke im Vorjahr zusammen 112 Millionen Euro für Flüchtlingshilfe aufgewendet. Das entspricht einer Steigerung von mehr als der Hälfte im Vergleich zu 2014. Etwa 5.100 Hauptamtliche und 100.000 Ehrenamtlich gäben der kirchlichen Flüchtlingshilfe ein Gesicht.

Der Kardinal betonte, wer nach Europa flüchte, weil er um Leib und Leben fürchten müsse, habe Anspruch auf Schutz und ein faires Verfahren. Im Vergleich zu anderen europäischen Regierungen habe die deutsche viel für eine menschenwürdige Aufnahme getan. Die Staaten in ganz Europa seien aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten. Europa könne in der gegenwärtigen Krise reifen, aber auch einen Rückschlag erleiden, so Marx. Mit Blick auf den EU-Gipfel am Donnerstag hofft Marx «auf das Signal, dass Europa zusammensteht. Alles andere würde Europa beschädigen. Für Marx sind die Kirchen keine politischen Akteure, aber sie wollen, dass Lösungen gefunden werden, die den Menschen dienen, »vor allem den Schwachen«.

Der Flüchtlingsbeauftragte der Bischofskonferenz, Hamburgs Erzbischof Stefan Heße, kündigte eine Prüfung an, wie weitere kirchliche Kapazitäten genutzt werden können, um mehr Wohnraum für Flüchtlinge zu schaffen. Verbessert werden solle die seelsorgliche Begleitung von Flüchtlingen. Auch kirchlichen Bildungseinrichtungen sollten einen noch stärkeren Beitrag zur Integration von Migranten leisten. Nachdenken will die Kirche laut Heße darüber, welche Impulse sie geben könne, um eine schnellere Eingliederung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu erzielen. Auch der interreligiöse Dialog solle gefördert werden.

Der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle nannte es ein besonderes Anliegen der Bischöfe, »dass das Recht auf Asyl als Individualrecht erhalten bleibt«. Dies sei nur gewährleistet, wenn jeder Schutzsuchende Zugang zu einem individuellen und fairen Verfahren habe. Trelle, der die Migrationskommission der Bischofskonferenz leitet, wandte sich gegen eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen. Diese sei mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Marx bezeichnete es als »rote Linie«, Menschen in ein Land zurückzuschicken, wo sie an Leib und Leben bedroht seien.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Tonika 24. Februar 2016 
 

Silas Ver

Sie sind sehr einseitig


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 Steve Acker 23. Februar 2016 
 

Lese soeben folgendes in der Zeit - Sylvesternacht.

Polizei ermittelt gegen die die beigetragen haben, das Ausmaß publik
zu machen.
Das ist offenbar viel wichtiger als den Tätern beizukommen.

Und da soll man noch Vertrauen in den Staat haben ?


http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-02/uebergriffe-silvesternacht-koeln-hauptbahnhof-polizei-ermittelt-verletzung-dienstgeheimnis


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 Krisi 18. Februar 2016 
 

@Adison_von_Melk

Wir wissen scheinbar vielzuviel und unser Herz ist so weit von Gott entfernt.

Ich habe sie genau deshalb dazu befragt. Ich will Ihnen nichts sagen nur fragen.

Warum denn auch da ich kein Richter bin.

Gott ist der Richter der alles in seiner Allmacht in seinen Schöpferhanden hält.

Gott kennt die Seinen. Er kennt die Herzen aller Menschen. Er ist großartig und nur er ist fähig in dieser Zeit eine Veränderung zum Guten zu erwirken. Das wollte ich Ihnen damit sagen. Er läßt die Sonne über Gute und Böse Menschen scheinen. Die Wahrheit ist einfach unter Flüchtlingen kann es nicht nur heilige Menschen geben. Genauso wie es nur Heilig unter Helfern geben kann? Es sind gute Werke die getan werden aber der Kern des Menschen ist deshalb nicht besser. Deswegen finde ich es richtig neutral auf alle Menschen zu blicken und dabei Bilanz zu ziehen, wer wem, wie etwas antut, muss mit einem liebenden und realistischen Blick getroffen werden. Das geht nur über das Evangelium.


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 Adson_von_Melk 18. Februar 2016 

Sehr geehrter @Krisi, was möchten Sie mir damit sagen?

>> Woran glauben sie?

CREDO
In unum Deum, Patrem omnipotentem, factorem caeli et terrae ...
Et in unum Dominum Jesum Christum, consubstantialem Patri ...
Et in Spiritum Sanctum, Dominum et vivificantem ...

Sie kennen den Rest des Textes, nehme ich an.
Die Folgerungen aus diesem meinem Glauben stehen im Katechismus der Katholischen Kirche, und im Kompendium der Soziallehre.

>> Sollte nicht das ganze Evangelium in der Flüchtlingsfrage berücksichtigt werden?

Unbedingt! Meine heutige Kurzpredigt steht unter der Langpredigt von Kard. Lehmann, siehe www.kath.net/news/54064

>> Ist es etwa peinlich, dass Gott uns Christen den Auftrag der Nächstenliebe gegeben hat?

Nein, wir sind sogar stolz darauf.

>> Sollte man nicht erwähnen, dass dieser Gott Jesus Christus heißt? Der Sohn Gottes?

Das sollte man täglich, und vor allem sollte man in die Tat umsetzen, was Jesus uns lehrt.

Noch einmal, sehr geehrter @Krisi:
Was wollten Sie mir mit Ihrem Posting sagen?


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 Krisi 18. Februar 2016 
 

Sehr geehrter Adison_von_Melk!

Woran glauben sie? Was meinen sie? Sollte nicht das ganze Evangelium in der Flüchtlingsfrage berücksichtigt werden?

Wenn ich von christlicher Nächstenliebe spreche, sollte man dann jenen nicht erwähnen, der sich dafür ans Kreuz hat bringen lassen?

Warum dies verschweigen? Ist es etwa peinlich, dass Gott uns Christen den Auftrag der Nächstenliebe gegeben hat?

Sollte man nicht erwähnenen, dass dieser Gott Jesus Christus heißt?
Der Sohn Gottes?

Die Gefahr für alle Menschen ist sehr groß einem Muslimen dies genauso zu verkünden. Muslime sollen Christen zunichte machen. Auch andere Weltanschauungen verhöhnen Jesus Christus über die Jahrhunderte. Besonders jene die durch einfache Menschen erschaffen wurden, die sich selbst zu Gott erhöhen wollten. Zu diesem gehört z.B. auch Mohammed.


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 Antigone 18. Februar 2016 
 

"Dramatisierung und engstirniges Gezänk"

Die Überschrift eines Artikels aufzunehmen, ist aber ein probates Stilmittel, keine "Beschimpfung".


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 kathlog 18. Februar 2016 
 

ein klares deutliches Wort

@silas Sie sprechen mir aus der Seele!
Tausend Dank dafür!
Darüber sollte hier mal jeder gründlich nachdenken.
Ich bin davon überzeugt: Wenn Jesus morgen käme, er würde kräftig aufräumen. Noch tausend mal mehr, als damals im Tempel.
Und wo er anfangen würde? Ich wage es nicht auszusprechen...
@Bücherwurm: ich hoffe mein Beitrag hat so den gewünschten Kommunikationsstil nicht verletzt.
Das wäre nicht meine Absicht gewesen!


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 Helena_WW 18. Februar 2016 
 

@AvM mit der Autoritätskeule ? Da schau her. Unsere 68'er Lehrer haben Antiautoritäre Erziehung

sehr propagiert. Aber seit einiger Zeit bemerke ich, dass grade diese 68'er Generation, die immer soviel Wert auf freie Meinung gelegt hat, Antiautorität, selbst gern im Krawall-Stil,nun sich selbst ziemlich autoritär aufführen will. Diese 68'er Generation selbst neigt mittlerweile nun gegenüber Menschen, die eine andere Meinung als sie selbst haben, Andersdenkende sind, mit Verwendung von Moralkeulen zum Totalitären.

Und was Herrn Marx betrifft: "Wie man in den Wald hineinruft, schallst auch heraus", weiß ich als Waldbewohnerin, Westewälderin.
Herr Marx fällt mir ehr durch politische Parolen auf, die von mir oft als rückwärtsgewandt, ewiggestrig im ab68'er JusoStil wahrgenommen werden, als denn als Seelsorger. Der die Sorgen von Menschen als Seelsorger wahrnimmt, aufnimmt, den Menschen zugewandt ist sie, Andersdenkende, andere Meinungen respektiert, zuhört, sachlich argumentiert anstatt beschimpft und abbügelt.


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 Adson_von_Melk 18. Februar 2016 

Ich schaue niemals unschuldig drein, das wäre verlogen

Ermahnen Sie mich also auch weiterhin, ich BITTE sogar darum. Aber nicht mich allein. Dann haben wir alle ein schöneres Forum.

Konkret in diesem Thread hier sah ich konkret bis zum Zeitpunkt, zu dem ich getippt habe, nur solche Postings, die ich mit Marxens Formulierung gut beschrieben fand. Wer das schon für eine allzu allgemeine 'Beschimpfung' hält, wende sich doch bitte an den Kardinal.

Wie IMMER bleibt es ganz der Moderation überlassen, ob dieser Beitrag öffentlich erscheint. Wenn er es nicht tut, bin ich wenigstens sicher, dass er stichprobenartig gelesen wurde. :-)


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 silas 18. Februar 2016 

Barmherzigkeitsjahr ade!?

"Habt keine Angst."
Ist das meist gebrauchte Wort der Heiligen Schrift.
Und das Herrenwort:
"Was Ihr einer meiner geringsten Brüder getan habt, dass habt ihr mir getan." Sollte das Herzstück im Barmherzigkeitsjahr sein.

Jedoch eine fast panische Diskussion um die Flüchtlingkriese befeuert die Urängste vor divusen Überfremdungs- und Verschwörungstheorien. Da werden Feindbilder aufgerichtet, die zumindest für Christen durch das jesuanische Wort:
"Liebet eure Feinde."
Gestrichen gehören.
Sachlich betrachte müsste man mehr Befürchtungen haben ins Auto zu steigen (Verkehrstote u. -verletzte) als vor Übergriffen welcher Art auch immer.
Freilich lässt uns Jesus nicht ins offene Messer laufen. Gelebte Barmherzigkeit (in diesen Tagen im Umgang mit Flüchtlingen zu überprüfen) wird auch uns Barmherzigkeit erfahren lassen, wenn wir sie benötigen...
"Besucht Gefangene" fordert Jesus als Werk der Barmherigkeit. Verbrecher gehören allerdings gefangen! und dann in liebe besucht...


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 bücherwurm 18. Februar 2016 

@Adson:

zur Nachhilfe: Die Beschimpfung anderer User ist hier nicht erwünscht. Auch dann nicht, wenn sie nur pauschalisierend statt direkt ad personam ausgesprochen wird.

Es liegt an IHNEN, werter Adson, die Diskussion durch qualifizierte, sachbezogene Beitrage und Nachfragen aufzuwerten. Dass Sie dies können, haben Sie schon hinreichend bewiesen. Leider zeigen Sie gelegentlich auch andere Seiten...
Ich meine mich deutlich zu erinnern, dass dies nicht meine erste Ermahnung in diese Richtung ist... ;) (Stichwort "Suarez").

Und falls Sie jetzt versuchen wollten, mich in eine Metadiskussion über meine Ermahnung an Sie zu verwickeln, müsste ich Sie enttäuschen: Habe deutlich Dringenderes zu tun.

(Warum nur kommt mir gerade die Assoziation vor Augen, wie ein Fußballer nach ausgeführtem Foul den Schiezi gaaanz unschuldig anschaut... muss reiner Zufall sein, meine Assoziation ;) )


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 Agostino 18. Februar 2016 
 

Wie bitte: Dramatisierungen und engstirniges Gezänk???

Es scheint, dass Herr Kardinal Marx in einem anderen Universum lebt und von den echten Verhältnissen eigentlich keine Ahnung hat. Sehr schade und traurig. Kann es wirklich sein, dass da bis ins Innere des Erzbischöflichen Palais nichts vordringt?

Herr Kardinal, mit Verlaub: Natürlich haben die wirklich Verfolgten ein Recht auf ein faires Verfahren und verdienen unsere volle Unterstützung und Solidarität. Sagen Sie aber bitte dazu, dass wir in einem christlichen Land leben und sich die Muslime daher unseren Gewohnheiten anzupassen haben, andernfalls wäre es besser, dass sie die muslimische Solidarität z.B. Saudi Arabiens in Anspruch zu nehmen. Geld scheinen die ja ausreichend zu haben, denn deren muslimische Solidarität betreffend finanzielle Unterstützung für Moscheenbau in Europa ist ja in der Tat nicht zu verachten...


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 Adson_von_Melk 18. Februar 2016 

Dramatisierungen und engstirniges Gezänk

So weit ich sehe, enthält dieser Thread bisher noch nichts anderes. Wie wäre es zur Abwechslung mit konstruktiven Beiträgen?

Niemand behauptet, die Situation wäre leicht, aber die Hirten der Kirche bemühen sich um Lösungsbeiträge. Dafür bringen sie SPD, CSU, UNHCR und den Kardinal von Lampedusa an einen Tisch. (Von der vielen praktischen Hilfe durch die Kirche ganz zu schweigen. Die ehrenamtlichen Arbeitsstunden dürften wertmäßig die 112 Millionen weit in den Schatten stellen.)

Und was müssen sich unsere Hirten dafür anhören? Sogar hier, in einem Forum, das darauf besteht super katholisch zu sein? Richtig: Dramatisierungen und engstirniges Gezänk


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 Wuna 18. Februar 2016 
 

68?

Thomas59
Haben Sie sich verrechnet? 68-53=15. So alt war Reinhard Marx 1968. Er ist an der Hochschule allenfalls mit den Ausläufern der 68er Bewegung in Berührung gekommen. In den 70er Jahren studiert zu haben, bedeutete nicht, kommunistisch ausgerichtet zu werden. Man hatte durchaus ein eigenes Hirn und benutzte es auch. Die 68 er Welle war längst abgeflaut, zumindest in der Provinz. Es gab vielfältige Strömungen an den Universitäten. Manche Erklärungsmuster sind einfach zu simpel und grob gestrickt.


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 Aetius 18. Februar 2016 
 

Nothilfe

"wer nach Europa flüchte, weil er um Leib und Leben fürchten müsse,"
Aus Österreich, Mazedonien und auch aus der Türkei braucht niemand zu flüchten. Also ist auch die christliche Verpflichtung zur Hilfe für den Notleidenden hier nicht einschlägig.
Kämen zwei Millionen vor dem Krieg flüchtende Ukrainer, wäre ich der erste, der ihnen helfen wollte. Denn die hätten keine Wahl. Aber mit denen hätte auch das deutsche Volk keine Probleme.
100.000 freiwille Helfer gibt es. Und wie viele setzt man ein, den Ankommenden das Wort Gottes zu predigen? Das wäre die Aufgabe der Kirche, nicht die Verunglimpfung anderer Meinungen und verfassungsrechtliche Beurteilungen.


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 Magdalena77 18. Februar 2016 

Am 13. März ist Landtagswahl in drei Bundesländern...

In diesem Zusammenhang sind solche Äußerungen und auch angebliche Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der Flüchtlingskrise zu verstehen... Man hat Angst vor einer gewissen ALTERNATIVE...


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 Thomas59 18. Februar 2016 
 

68 er

Tja ein typischer Marx eben, 1953 geboren und dann von der 68 er Bewegeung zu linksgrünem Gutmenschentum gespült.
Diese Leute sind den Weg durch die Institutionen gegangen und sitzen nun an allen zentralen Schalthebeln von Politik, Rechtsprechung, Exekutive, Medien, Kultur, Religion, ... davon ist auch die katholische Kirche nicht verschont geblieben. Diese 68er Bischöfe und Kardinäle bringen ihre Geisteshaltung immer unverblümter zum Ausdruck.


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 Ritter Andy 17. Februar 2016 

Keine Obergrenzen???

Sicherlich darf es keine Obergrenzen für christliche Flüchtlinge geben.

Was mich immer wieder verwundert ist, daß anscheinend viele aus der Vergangenheit (Geschichte) nichts gelernt haben.
Bis jetzt war es immer so, daß das Volk das zuviel Fremde aufgenommen hat, untergegangen ist.

Es ist auch sehr verwunderlich das viele Politiker und Medienschaffende, die nun wirklich nicht im Verdacht stehen irgendwie christlich Angehaucht zu sein, plötzlich von christlicher Nächstenliebe sprechen.

Wundert das sonst niemand?


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 antonius25 17. Februar 2016 
 

Wer einen wachen Blick habe, brauche sich nicht von diffusen Ängsten aus der Bahn werfen zu lassen.

Leider haben die Verantwortlichen diesen wachen Blick nicht und verwandeln unser Land in ein Land, indem jegliche Ängste gerechtfertigt sind.


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 Waldi 17. Februar 2016 
 

@Aschermittwoch,

wenn den meisten deutschen Bischöfen im eigenen Land die Diskriminierung der Christen durch die Grünen, die Roten, die Linken, die Muslime und die öffentlichen Medien nicht auffällt, wie sollen sie dann ein Gespür für die Christenverfolgung in anderen Ländern entwickeln. Ich habe in unserer Pfarrgemeinde beim Gottesdienst Bittgebete für Bin Laden gehört, wirklich wahr, aber noch nie ein Bittgebet für weltweit hingemordete und gefolterte Christen. Genau so wenig wie für massenhaft abgetriebene Kinder!


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 Krisi 17. Februar 2016 
 

Lieber Aschermittwoch...

sie haben so recht.

Herr Marx sie wissen schon, was mit verfolgten Christen in DEUTSCHLAND passiert?


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 Kurti 17. Februar 2016 
 

Die Lösung der Flüchtlingskrise ist, die wahren

Ursachen abzustellen und das sind gewiss nicht die die Merkel meint. Die Ursachen sind die Destabilsierung anderer Länder durch die westliche Politik in erster Linie und auch z.B durch die Wirtschaftspolitik der EU, die billige Nahrungsmittel und andere Dinge z.B. nach Afrika liefern und so den lokalen Erzeugern Konkurrenz macht und diese deutlich unterbietet. Dann können diese Menschen nicht mehr von ihre Produkten leben. Wer da nicht als Kardinal nicht endlich darauf hinweist, der ist mehr als nur voreingenommen und sollte eher in die Politik gehen und die Merkel da unterstützen. Die hat auch die Destabilisierung von Syrien gut geheissen, die in erster Linie auch von den USA ausging. Heute sagt sie das käme von der Globalsierung. Wann endlich wird auf die wahren Fluchtursachen hingewiesen. Wenn das schon die Politiker nicht machen, sollte es wenigstens die Kirche tun, aber mit solchen Leuten wie Marx ist in dieser Hinsicht wenig anzufangen, der bleibt nur bei den Symptomen stecken.


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 Helena_WW 17. Februar 2016 
 

Zur Kenntnisnahme : Erschreckende Polizeistatistik : 3863 Verfahren in NRW: So groß ist das Problem

Erschreckende Polizeistatistik : 3863 Verfahren in NRW: So groß ist das Problem mit "Nafris" wirklich

http://www.focus.de/politik/deutschland/erschreckende-polizeistatistik-3863-verfahren-in-nrw-so-gross-ist-das-problem-mit-nafris-wirklich_id_5292808.html

Die Polizei dramatisiert hier sicherlich nicht. Schon mal drüber nachgedacht wie sehr hier Hilfsbereitschaft der einen und tatsächliche Hilfsbedrüftigkeit/Not anderer egoistisch, kriminell, rücksichtslos missbraucht werden von solchen Nafris und denen diese organisiert einschleusen um christliche Solidarität zu zerstören. Wenn man christliche Hilfsbereitschaft erhalten will muss man auch den böwilligen Missbrauch deutlich und offen thematisieren und nicht zu Vertuschen versuchen und die notwendige Diskussion zu unterdrücken versuchen mit Diffamierung der kritisch Hinterfragenden. Bitte immer auch an die sozialschwächeren unserer Gesellschaft denken + an die redlich lebenden und arbeitenden Familien in kleinbürgerlichen verhältnissen


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 doda 17. Februar 2016 

"Für Marx sind die Kirchen keine politischen Akteure, aber sie wollen, dass Lösungen gefunden werden, die den Menschen dienen, »vor allem den Schwachen«.
Ja, so ist es.
Daher wird sich Kardinal Marx jetzt sicher sofort und sehr intensiv um eine sichere Unterbringung aller christlichen Flüchtlinge in unserem Land kümmern ;)


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 Rut2007 17. Februar 2016 

Eine Frage der Zeit

ist es wirklich nur, bis die Stimmung kippt, gerade bei den Helfern, die aus lauteren Motiven sich der Flüchtlinge materiell und immateriell annehmen. Und hier kann man sich dann nicht mehr auf Ruhig-Halte-Parolen beziehen, was allenthalben von Politik und Kirchenvertretern proklamiert wird. Es war und ist viel guter Wille da, bei den Ehrenamtlichen, den Laien, aber langsam fühlen sie sich - um es gelinde zu sagen - nicht mehr ernstgenommen.


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 girsberg74 17. Februar 2016 
 

Richtig, sogar immer richtig, selbst wenn es von einem Würdenträger kommt!

Reinhard Kardinal Marx: „Wer einen wachen Blick habe, brauche sich nicht von diffusen Ängsten aus der Bahn werfen zu lassen.“


Eine einfache Analyse dieser Rede ergibt:
1.
dass Reinhard Kardinal Marx sich einen klaren Blick zuschreibt, was nicht zu beweisen ist;
2.
dass er anderen einen klaren Blick abspricht, denn diese haben nach seiner Auffassung keine Sorgen, sondern diffuse Ängste.

Ich hätte mir von ihm gewünscht, dass er vor, während und nach der Synode zu Rom einen klaren Blick für die Lehre der Kirche bewiesen und daraus die Konsequenzen gezogen hätte, und zwar die richtigen!

Statt dessen verlegt er seine Tätigkeit auf einen neuen Schauplatz, bevor er auf dem alten (seiner angestammten Aufgabe) Glaubwürdiges vollbracht hat.


23

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 Cremarius 17. Februar 2016 

Quo vadis ecclesia?

Bei allem Verständnis, aber ich habe allmählich das Gefühl, dass die hiesige Kirche froh sei, ein neues Betätigungsfeld gefunden zu haben.
Statt den Glauben zu verkündigen, gefällt man sich als "karitative Nichtregierungsorganisation", die auch politisch kräftig mitmischt.
Geht es um Flüchtlinge, sprüht man geradezu vor Energie, die Ehrenamtlichen sind zur Stelle. Warum ist nicht ein Bruchteil davon möglich, wenn es um die (Neu-) Evangelisierung geht?
Will man auf diese Art und Weise die Kritik des Papstes vergessen machen?
Vielleicht haben die osteuropäischen Bischöfe noch nicht aus dem Blick verloren, dass Kirche mehr ist als ein "Anbieter von sozialen Diensten", dass ihr das Seelenheil ihrer Herde anvertraut ist.
Gewiss, die caritas ist urchristlich, aber sie kann kaum dazu instrumentalisiert werden, um sich um andere Dinge herumzudrücken, sich anders aufzustellen, dem Zeitgeist zu frönen.
Weide meine Lämmer, nicht überhole die Protestanten links...


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 Der Gärtner 17. Februar 2016 

EU

Am Freitag könnte es sich herausstellen, dass die Staaten Europas nicht gewillt sind, nach deutscher Pfeife zu tanzen. Eine Verteilung der Flüchtlinge wird es nicht geben. Vermutlich wird Griechenland eher sowohl aus dem Schengen- und dem Euroraum ausgeschlossen. Die Hauptgegner Deutschlands sitzen nicht in Warschau, Prag oder Budapest, sondern vor allem in London, aber auch in Paris. Keine Chance. Wir dürfen wohl gespannt sein, wie Politik und Medien uns diesen Gipfel noch als Erfolg verkaufen wollen.


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 Helena_WW 17. Februar 2016 
 

Ist Herr Marx bereit zur Versorgung Sozialbedürftigen auf sein staatl. gezahltes Bischofsgehalt

zu verzichten? Wir haben Kinderarmut in Deutschland, Sozialbedürftige und Flüchtlinge, die von der Solidargemeinschaft mitgetragen werden. Wo ist der Beitrag von Herrn Marx. Werden Flüchtlinge von der Kirche nur Unkosten deckend untergebracht und versorgt ohne Gewinnorientierung. Schließllich darf man bei humanitärer Hilfe kein Geschäftemacher sein.


11

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 hortensius 17. Februar 2016 
 

Orientierung an den Medien

Einige Bischöfe sind wohl nur am Medien-Echo orientiert und nicht an der Sache. Hilfe für christliche Flüchtlinge, die im nahen Osten und auch hier verfolgt werden, sind für gewisse Bischöfe kein Thema. Das wäre nach Marx die falsche "Dramatisierung." Schade, schade!


25

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 Helena_WW 17. Februar 2016 
 

Olaf scholz ist der mit der staats Hoheit über die Kinderbetten

Wie wäre es mal mit einem solchen SPD Politiker über christliche Familienpolitik zu reden.


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0
 
 HX7 17. Februar 2016 
 

Dramatisierungen und engstirnigem Gezänk

Das sind also die besorgten Äußerungen junger Frauen, die abends weggehen und von bestimmten Personengruppen, die es bis vor kurzem nicht gab, belästigt und bedroht werden. So zumindest die Schilderungen meiner Berufsschülerinnen. Dass die Jesiden in unserem Ort vor Muslimen erzittern sind dann wohl auch nur diffuse Ängste mit denen AfD und Pegida spielen. Und die Verfolgung von Christen ist dem wohl auch zuzuordnen - erwähnen braucht es Bischof Marx scheinbar nicht. Warum betreiben kirchliche Bildungseinrichtungen keine Islamkritik? Das ist doch erforderlich um über radikale Muslime aufzuklären. Ups, das wäre ja nicht politisch korrekt. Europa muss sehr wohl zusammenstehen, aber nicht nach linksgrüner Manier - es sei denn man möchte demnächst eine islamische Republik. Übertrieben? Dann schau doch einmal in Großstädten wie viele Kitas und Kantinen halal anbieten. PS: Bischof Marx würde gut in die SPD wie Herr Bedfort Strom passen.


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 Nummer 10 17. Februar 2016 

Beschimpfung aus dem Mund des Kardinals???


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 Tonika 17. Februar 2016 
 

Kardinal Marx sollte sein Angst vor den Medien ablegen, bitte vor der eigenen Tür kehren.

Marx sollte seine eigene Angst vor der Homo-Lobby, der öffentlichen Meinung und den Mainstream Medien ablegen, dann kann er über Mut und keine Angst haben philosophieren. Es ist nicht glaubwürdig, wenn ängstliche, kleinmütige Bischöfe, die zu feige sind Farbe zu bekennen, das Evangelium zu predigen und unpopuläre Standpunkte zu vertreten, einem vor was von KEINE ÄNGSTE haben erzählen. Selber kleinmütig sein aber über die Ängste anderer sich überheblich und oberlehrerhaft äußern. Beschämend!!!


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 topi 17. Februar 2016 

Zweischwerterlehre?

Die Vermengung von kirchlicher und weltlicher Macht hat der Kirche nie gut getan. Die Kirche sollte es der weltlichen Macht überlassen darüber zu entscheiden, wer in das Land einreisen darf und ob die Grenzen geschlossen werden sollen. Das hat nichts mit der Kirche zu tun. Etwas anderes ist der Aufruf an jeden Christen Armen zu helfen, aber nicht als Staatsaufgabe sondern als Caritas. Wo die Kirche allerdings der Politik in die Parade fahren sollte ist bei Fragen wie Abtreibung und "Sexualerziehung". Leider hört man darüber nichts.


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 Aschermittwoch 17. Februar 2016 
 

Alles nur Geplauder

Von einem besonderen Engagement für die, von den muslimischen Security-Terrorbanden und andern muslimischen Mitbewohnern, bedrohten christlichen Flüchtlingen, hört man wieder nichts. Und die nennen sich Hirten.....


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