Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Grundlagenvertrag zwischen Vatikan und Palästina tritt in Kraft

3. Jänner 2016 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Heilige Stuhl erkennt erstmals in einem offiziellen Dokument den Staat Palästina an.


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Zum Jahresbeginn ist der Grundlagenvertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Staat Palästina in Kraft getreten. Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, bestätigten beide Seiten schriftlich, dass das im Juni unterzeichnete Abkommen mit den jeweiligen Rechtsbestimmungen vereinbar sei. Der 32 Artikel umfassende Vertrag kam nach sechsjährigen Verhandlungen zustande und regelt das Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und den staatlichen Behörden in den Palästinensergebieten. Zugleich soll er nach vatikanischen Angaben eine friedliche Verhandlungslösung im palästinenisch-israelischen Konflikt fördern.


Der Heilige Stuhl erkennt damit erstmals in einem offiziellen Dokument den Staat Palästina an. Israel kritisierte das Abkommen als übereilt und einseitig und kündigte an, es nicht zu akzeptieren.

Der palästinensische Außenminister Riad Al-Malki und sein vatikanischer Amtskollege Paul Richard Gallagher unterzeichneten den Grundlagenvertrag am 26. Juni im Vatikan.

Gallagher betonte damals, er hoffe, dass das Abkommen einen Anstoß bilde, «den lange andauernden israelisch-palästinensischen Konflikt, der weiterhin auf beiden Seiten Leiden verursacht, definitiv zu beenden». Der Vertrag könne zudem ein Modell für andere arabischen Staaten mit islamischer Mehrheit sein, so Gallagher.

Das israelische Außenministerium reagierte darauf mit Kritik. Der Grundlagenvertrag gefährde die Chancen eines Friedensabkommens und rücke direkte bilaterale Verhandlungen noch weiter in die Ferne. Israel werde die einseitigen Entscheidungen nicht akzeptieren, da diese «die vitalen Interessen des Staats Israel und den einzigartigen historischen Status des jüdischen Volkes und Jerusalems» nicht berücksichtigten.

Das Abkommen geht auf eine Grundsatzerklärung zwischen dem Vatikan und der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO aus dem Jahr 2000 zurück. Zwischen Israel und dem Vatikan ist bislang trotz mehr als 20-jähriger Verhandlungen kein Grundlagenvertrag zustande gekommen.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Heiliges Land

  1. Kurienkardinal würdigt Papstreise in Irak und Abraham-Abkommen
  2. Neuer Plan zur Rettung des Sees Genezareth
  3. Rekord-Pilgerjahr im Heiligen Land
  4. Neues Pilgerhotel im Dorf von Maria Magdalena eröffnet
  5. Kommen Sie mit ins Heilige Land - Mit Mons. P. Leo Maasburg!
  6. „Im Augenblick ist nicht die Zeit für große Gesten“
  7. Papst fordert gleiche Rechte für Christen im Nahen Osten
  8. Israels Botschafter in Baku ist christlicher Araber
  9. Synode: Jugendliche im Heiligen Land brauchen Perspektive
  10. Bethlehem: Messerattacke auf katholischen Ordenspriester







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  3. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  4. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  5. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  8. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  9. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  10. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  11. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  12. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  13. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  14. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  15. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz