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Kardinal Müller: Gegen mich wird nicht ermittelt

9. Dezember 2015 in Aktuelles, 29 Lesermeinungen
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Der deutsche Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller hat einen Bericht der «Bild»-Zeitung über eine angeblichen Finanzskandal an seiner Behörde zurückgewiesen. Auch Vatikansprecher Federico Lombardi wies die Vorwürfe zurück.


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der deutsche Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller hat einen Bericht der «Bild»-Zeitung über eine angeblichen Finanzskandal an seiner Behörde zurückgewiesen. Gegen ihn werde nicht ermittelt, sagte Müller am Mittwoch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Rom. Entschieden dementierte der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation die Behauptung, Gebühren für die Untersuchungen von Missbrauchsfällen seien für private Anschaffungen verwandt worden. Ebenso falsch sei, dass er der vatikanischen Buchhaltung die Akteneinsicht verweigert habe.


Unregelmäßigkeiten im Verwaltungsbereich seiner Behörde seien bereits vor einem halben Jahr geklärt worden, sagte Müller. Damals sei der frühere Finanzbuchhalter mit einer anderen Aufgabe betreut worden. Die Kongregation folge im Bereich der Finanzen genau den neuen Bestimmungen, die für alle römischen Einrichtungen gelten.

«Bild» hatte in ihrer Mittwochsausgabe behauptet, im Büro von Müllers Verwaltungsleiter seien bei einer Razzia 20.000 Euro Bargeld beschlagnahmt worden, weil deren Herkunft ungeklärt sei. Daraufhin seien Ermittlungen gegen Müller eingeleitet worden. Es bestehe der Verdacht, dass das Geld auch für private Anschaffungen verwendet worden sei. Der Bericht behauptet, es handele sich um Gebühren, die von internationalen Bistümern für die Untersuchung von Missbrauchsfällen entrichtet worden seien.

Richtig sei, so Müller, dass für die Aufgaben in der Ehe- und Disziplinarabteilung seiner Kongregation von den Diözesen ein Beitrag erbeten werde. Dieser fließe jedoch stets und vollständig in den Gesamthaushalt der Kongregation ein, so der Kardinal.

Auch Vatikansprecher Federico Lombardi wies die Vorwürfe zurück. Im Zuge regulärer vatikaninterner Kontrollen seien zwar vor geraumer Zeit «einige Unregelmäßigkeiten» in der Finanzverwaltung der Glaubenskongregation festgestellt worden, so Lombardi. Daraufhin habe man jedoch schon vor sechs Monaten die «nötigen Maßnahmen» ergriffen.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 myschkin 14. Dezember 2015 
 

@Adson_von_Melk

Das stimmt, Bischof Dyba war ein sportlicher Typ. Sehr klar in seinen Positionen und dennoch einer, der die Menschen mochte und wusste, dass sie aus krummem Holze geschnitzt sind. Er hatte Sympathie für die Leute, sogar für ganz schräge Figuren. Deshalb wurde er besonders angefeindet, weil man ihm nicht nachsagen konnte, er würde sich nicht auf jeden einlassen. Wer auf die Menschen schaut, musste deshalb selbst einem mitunter allzu deutlichen Bischof Dyba zugutehalten, dass er ein herzlicher Mensch ist. Obwohl ich manche seiner Positionen nicht teilte, hat mich sein früher Tod betrübt. Kardinal Meisner ist auch so einer, dem man in einigen Positionen nicht zustimmt, dem man aber immer Gehör schenkt, weil er frei heraus ist. Im Gegensatz zu Bischof Tebartz hätten sich diese Persönlichkeiten nie auf ihren Generalvikar herausgeredet und dem die Schuld zugeschoben. Kardinal Lehmann hat zu diesem hässlichen Vorgang das Nötige gesagt.


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 Adson_von_Melk 12. Dezember 2015 

Aber Herr Klupp! Wollen Sie denn das Verhalten der BILD-Zeitung

in irgendeiner Form als Maßstab gelten lassen? Das ist ein Boulevardblatt, dass sich einfach an tatsächliche oder vermeintliche Stimmungen in der Bevölkerung anhängt. Ein völlig blindes, wenn nicht kopfloses Huhn, das höchst selten mal ein Korn findet und dann "Papst" ist.

Dass Bischof Tebartz hart angegangen wurde, ist wahr, das lag aber vorwiegend an seinem unglaublich ungeschickten und kontraproduktiven Verhalten. Inhaltlich waren die Vorwürfe berechtigt, wie einwandfrei bestätigt wurde. Bis zu dieser Bestätigung hat aber (nicht nur) kath.net die journalistische Gegenposition eingenommen.

Wer in Ihrer Aufzählung erstaunlicherweise fehlt ist Bischof Mixa, bei dem ich am ehesten von einer Hexenjagd sprechen würde. Auch er hat objektiv Fehler gemacht, aber der letzte Stoß, der ihn zu Fall gebracht hat, der Missbrauchsvorwurf, war offenbar tatsächlich verleumderisch. Das scheint aber für die Verleumder keine Folgen gehabt zu haben, was ich bedenklich finde.


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 Herbert Klupp 11. Dezember 2015 
 

Lieber Adson von Melk

Mir liegt nichts an hetzerischen Reden. Ich fühle mich falsch verstanden. Ich würde NIE die erwähnten Kirchenmänner als "unfehlbar" ansehen. Sicher haben sie Fehler gemacht. Mein Punkt ist die mediale Reaktion: niederträchtigste Kampagnen, mal raffiniert, mal breitgestreut, usw. Beispiel Tebarz: seit vielen Monaten (Jahren) gibt es in der BILD-Zeitung keinen einzigen (oder ich hätte es übersehen, unwahrscheinlich) Artikel über den Limburger Bischof van Elst ohne FETT gedruckt DER PROTZBISCHOF in der Überschrift zu haben. Das ZDF und andere ( fast alle anderen Mainstreammedien) haben sich da drangehängt, und KEINER hat eine (journalistisch dringend gebotene) Gegenposition dazu eingenommen. Noch Fragen ?


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 Adson_von_Melk 11. Dezember 2015 

Ihre Sorge rührt mich, @Gidi! Aber fürchten Sie nichts, es geht mir gut.

Mit mir ist noch lange nicht Schluss. (sic! seit 1996)

Auf das Beten für die Hirten der Kirche können wir uns aber gern einigen, das ist ohnehin eine Gewohnheit von mir. :-)


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 Reform 11. Dezember 2015 
 

Es ist schon interessant, dass

Verfehlungen immer dann als Kampagne oder als Lüge/Unterstellung abgetan werden, wenn es sich um erzkonservative Priester/Bischöfe handelt; so nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Nochmals: Van Elst musste gehen, weil er Geld eigenmächtig verschwendet hat, teils unter Umgehung von Gremien. Es sei hier nur an seinen Koi-Teich für fast € 200.000 erinnert.

Die letzten Skandale - seien sie sexueler oder finanzieller Art - sprechen eine deutliche Sprache, wie viel Arbeit Papst Franziskus noch vor sich hat. Mehr als er in seinem Leben schaffen kann.

Vergleicht man das mit den eher reformerischen Bischöfen Lehmann, Zollitsch oder Marx, wie hier in diesem Forum Gerüchte um finanzielle Verfehlungen gestreut werden - ohne dass - im Gegensatz zu van Elst - diese offiziell bewiesen sind, muss man sich schon wundern, mit welch zweierlei Maß hier gemessen wird.


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 Theodor69 11. Dezember 2015 
 

@Herbert Klupp

....und der Opus Dei Monsignore hat sicher auch nichts mit Vatileaks zu tun. Dahinter stecken gewiss die Kard. Lehmann und Marx. Der Monsignore musste einfach nur weg, weil er vom Opus Dei ist und dieses sooooo katholisch und soooooo papsttreu ist. - ....


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 Aegidius2 11. Dezember 2015 

Melki, kriegen Sie sich doch wieder ein. Denken Sie an Ihr Herz!
Für Kardinal Müller wollen wir doch wohl beten dürfen. Und auch wenn Sie sich anders als Herr Klupp (und meine Geringfügigkeit) in der veröffentlichten Mehrheitsmeinung stets äquidistant pudelwohl zu fühlen scheinen, dürften Sie Herrn Klupp dann wenigstens "zum Schluss" (sic) noch zustimmen mögen können. Am Ende - zum Schluß - wollen wir ja doch alle nur das eine, äh, gleiche.


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 Adson_von_Melk 10. Dezember 2015 

@Klupp: Haben sie sonst noch was außer verleumderische Schlagworte?

Die Vorwürfe gegen Kard. Groer waren gerechtfertigt. Bischof Krenn (ich stamme ursprünnglich aus seiner Diözese) war zuletzt aus Gesundheitsgründen amtsunfähig - nur deshalb konnten die bekannten Zustände im Priesterseminar einreißen. Bischof Tebartz wurde durch gründliche Untersuchung bescheinigt, dass er nicht als Theologe, aber im Bischofsamt versagt hat. Es war auch für ihn selbst besser zu gehen.

Erzbischof Dyba war mit Krenn in seinen guten Tagen vergleichbar. Er lebte nach dem Grundsatz "Viel Feind, viel Ehr". Und EB Dyba hat sein Amt keineswegs verloren.

Gegner hat die Kirche jederzeit, und im Moment innere Schwierigkeiten genug. Aber die "böse Front" bilden sie sich ein, und was das ZDF morgen macht, wird man sehen.

Kurz: Ihr gesamtes Posting von Anfang bis Schluss ist Unsinn.


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 Herbert Klupp 10. Dezember 2015 
 

Wir wissen doch noch ...

.. wie die Kampagnen gegen Groer, Krenn, Dyba, van Elst usw gearbeitet haben. Und bitte keine Vorfreude, es sei ja diesmal nur "die BILD". Schätze, in Kürze startet das ZDF dazu seine Verleumdungskampagne. Eine böse Front aus Gutmenschen und Linkskatholiken, erheblich verstärkt durch linksgrüne kirchenhassende Medienleute, macht sich auf, einen unserer "Felsen" zu zerstören. Wetten daß ? Beten wir für Kardinal Müller !


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 Wuna 10. Dezember 2015 
 

Spekulationen

Nein @Seramis, ich werden versuchen, mich nicht an Spekulationen zu beteiligen.
Aber verlockend wäre es schon in diesem Fall. Mich würde interessieren, wer diese Durchsuchung angeordnet hat und ob der Kardinal von dieser Aktion vorher in Kenntnis gesetzt wurde. Lg


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 Waldi 10. Dezember 2015 
 

Es gibt zwar keinen Beweis dafür,

aber trotzdem bin ich voll davon überzeugt, dass, wenn Kardinal Müller für die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener, Frauenpriestertum und Homoehe kämpfen würde, wäre ihm diese Verleumdung erspart geblieben, auch wenn man statt der angeblich unerklärlichen 20000 Euro, Hunderttausend oder gar eine Million gefunden hätte. Nicht zufällig fällt mir der Belgische Kardinal ein, der nach eigenem Geständnis an einer innerkirchlichen, maffiaähnlichen Gruppe mitgewirkt hat, um die Wahl von Kardinal Ratzinger zum Papst zu verhindern! Solche Grüppchen von mickrigen Kleingeistern scheinen sich in der kath. Kirche auf wundersame Weise zu vermehren! Und sie treffen ausschließlich nur solche Bischöfe und Kardinäle, die dem Papst und der Kirchenlehre ohne Wenn und Aber die Treue gehalten haben! Niemals wird dieses Schicksal Kardinal Marx, Kardinal Lehmann, Kardinal Kasper oder Bischof Bode ereilen. Sie sind durch das Bad im Drachenblut des Relativismus unverletzlich!


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 Theodor69 10. Dezember 2015 
 

Hier werden von Christen verleumderische Mutmaßungen gegen Bischöfe

und anderen Personen und Gruppen angestellt, ohne irgendeiner Grundlage. Es ist erschreckend!


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 Ulrich Motte 10. Dezember 2015 
 

Herrn Kardinal Müller

ist zu wünschen, daß es ihm auch rechtlich möglich sein wird, die Wahrheit überprüfen zu lassen. Konnte er wegen dieser Angelegenheit noch nicht klarstellen, unter welchen Bedingungen er sich eine Zulassung zivil wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion vorstellen kann? Dazu gab es ja vor Tagen hier Anfragen.


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 Wuna 9. Dezember 2015 
 

progressive Gruppierungen

@Christa.marga
Wie kommen Sie darauf, dass progressive Gruppierungen in Deutschland hinter der Angelegenheit stehen? Um eine Razzia in den Diensträumen eines Kurienkardinal durchzuführen, braucht es einen Durchsuchungsbefehl. Den stellen ganz gewiss nicht 'deutsche progressive Gruppierungen' aus. So weit reicht deren Arm dann doch nicht.


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 Cremarius 9. Dezember 2015 

@kreuz - Kardinal Marx und Bischof Mixa

Vielleicht ist an Ihrer Vermutung durchaus etwas "dran".

Als Bischof Mixa seinerzeit um Amt und Ansehen kämpfte, war es Kardinal Marx, der auf einer Pressekonferenz in München, scheinbar en passant, verlauten ließ, der Augsburger Bischof sei Alkoholiker und befinde sich momentan in einer Entzugsklinik in der Schweiz.

Diese Nachricht schlug, erwartungsgemäß, ein wie eine Bombe und kam vielleicht einem "Todesstoß" gleich... Was bereits wankte, wurde kräftig geschubst und fiel...

Es war Vater Benedikt, der den Kardinal sodann ungewöhnlich scharf kritisierte und zur Mitbrüderlichkeit ermahnte...

Es ist bereits einige Zeit her, aber nicht vergessen...


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 edithusluxus 9. Dezember 2015 
 

Kard. Müller

Soll auch er abgeschossen werden? Tebarts v.E. ist es schon. Die Kirchenväter stehen sich selber im Weg. Und Bild war dabei, die zermalt jedes Wort und das schmeckt der Masse. Wer ist der Nächste auf der Scharzen List???
Die am meisten Lärm mach, die sind es...können es sein


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 Waldi 9. Dezember 2015 
 

Kardinal Müller...

ist nicht nur den fast ausnahmslos ideologisch links gesteuerten Medien ein Dorn im Auge, sondern auch unzähligen linkslastigen Sekten innerhalb der kath. Kirche, die sich wie fette Speckmaden durch den Kirchensteuer-Säckel fressen! Ob deutscher Papst oder deutsche Bischöfe und Kardinäle, die sich treu an die Kirchenlehre halten und sie auch unverfälscht verkünden, stehen auf der schwarzen Liste der deutsch-katholischen Rufmörder zum Abschuss an erster Stelle! Nichts ist bewiesen - aber die Guillotine wird vorsorglich für den Einsatz bereit gestellt! Die Lügenpresse ist im Kampf gegen das Christentum und die kath. Kirche. in ihrem Vorurteil völlig einig, noch lange bevor eine Schuld bewiesen ist.


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 myschkin 9. Dezember 2015 
 

Wenn die Polizei im Schreibtisch

eines engen Mitarbeiters eines Kardinals bei einer Razzia eine größere Geldsumme entdeckt, deren Herkunft erklärungsbedürftig ist, dann ist das natürlich eine Meldung. Zwar mag das für den Herrn Kardinal ärgerlich und unangenehm sein. Es ist aber kein Umstand, der irgendein Licht auf den Herrn Kardinal wirft. Was soll er denn damit zu tun haben? Natürlich nichts. Wahrscheinlich ist er ebenso verblüfft wie wir, die von dieser Sache durch die Presse erfahren haben. Es wird sich aufklären, was es mit dieser Merkwürdigkeit auf sich hat. Und ich bin mir sicher, dass auch der Herr Kardinal sehr daran interessiert ist, dass herausgefunden wird, was das soll. Gelassenheit ist das Gebot der Stunde. Und ich denke, dass der Herr Kardinal sich zwar auf den neuesten Stand der Erkenntnisse bringen lassen wird, ansonsten aber geruhsam seinen viel, viel wichtigeren Aufgaben nachgeht, mit denen der Papst ihn betraut hat. Deshalb mein Rat: Tieferhängen!


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 carolus romanus 9. Dezember 2015 

Der Rauch des Satans

Ja, ja, das ist sie wieder, die dunkle Allianz. Ein Gerücht wird gestreut, dann Multiplikation der Nachrichten und Top-Schlagzeilen, Empörer wie die Wisikis und "ZDK" sprechen als Zeugen in jedes Mikrophon, Talkshows, Schulterschluss der Mainstream-Medien, allen voran GEZ. Verleumdung, Hetze und dann Hinrichtung (Tebartzierung), wie gehabt. Betroffenheitsbekundungen und Distanzierungen des dt.kath. Apparates folgen auf den Fuß.


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 kreuz 9. Dezember 2015 

zitiert aus der "Welt"

"Pikant: Einer von Müllers Gegenspielern, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, ist in der Kurienreform-Kommission und hier für Finanzen zuständig. Dass er aber hinter den Ermittlungen steckt, dafür gibt es derzeit keine Hinweise."

meine Meinung: im gestern begonnenen Heiligen Jahr werden Himmel und Hölle in den Boxring steigen. und Masken werden fallen.

www.welt.de/politik/deutschland/article149784288/Razzia-wegen-schwarzer-Kassen-im-Vatikan.html


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 Christa.marga 9. Dezember 2015 
 

Ein Hindernis soll beseitigt werden

Kardinal Müller steht den progressiven Gruppierungen der Kath. Kirche hier in Deutschland gewaltig im Weg. So versucht man es auf diese Art und Weise. Jemanden mit Schmutz bewerfen, bis derjenige aufgibt. (Hat man ja hinreichend mitbekommen bei Bischof Tebartz van Elst).
Und gerade diese Laienverbände und sonstige Mitarbeiter in den Pfarreien sind so was von unbarmherzig, wenn es um die Durchsetzung ihrer Interessen geht, da werden konservative Priester fertig gemacht und konservative Pfarreimitglieder gleich damit. Ich glaube, dass es vielen Laienverbänden gar nicht mehr um die Lehre Jesu geht, sondern nur um Machtausübung und Besserwisserei, die brauchen keine Priester mehr, das machen die Laiengremien.
Die kath. Kirche zerstört sich selbst, es gibt so viele Nestbeschmutzer in den eigenen Reihen.
Hoffen wir, dass es noch lange Priester und Theologen eines Formats wie Kardinal Müller, Bischof Oster und Geistliche gibt, die treu dienen und sich nicht dem Mainstream unterwerfen.


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 Sebi1983 9. Dezember 2015 
 

Durchschaubarer Versuch, Müller abzuschießen!

Erst outet sich medienwirksam ein Mitarbeiter aus Kardinal Müllers "zufällig" unmittelbar vor der Familiensynode als ein in gleichgeschlechtlicher Verbindung lebender Homo.

Jetzt wird versucht, dem Präfekten ein Pseudofinanzskandal anzuhängen und sofort springen die üblichen Verdächtigen diverser selbsternannter deutscher Laienvertretergruppen auf.

Wie groß muss der Zorn dieser Kreise auf Kardinal Müller sein, der nichts anderes tut als seinen Job: nämlich den Glauben zu bewahren.

Bei so viel Widerstand kann man nur zu dem Fazit kommen: Er macht seinen Job gut!!!


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 Cremarius 9. Dezember 2015 

Hier Bild (Müller), dort FAZ (Franziskus) - konzertierte Aktion?

Auf FAZ.Net greift heute Frank Deckers Papst Franziskus frontal an (Das Franziskus-Paradox), die Bild-Zeitung Kardinal Müller. Und wieder soll es um Geld und Luxus gehen... In der "Causa Limburg" hat dies ja "wunderbar" funktioniert...

Zufall oder konzertierte Aktion?

Macht sich hier vielleicht der Unmut über die Philippika bei dem Ad-limina-Besuch Luft?

Zumindest Deckers soll mit "progressiven Kräften" bestens vernetzt sein. Hier fällt besonders der "Stimmungsumschwung" auf. Zuvor ließ dieser nämlich keine Gelegenheit aus, um Franziskus auf Kosten Benedikts über den grünen Klee zu loben.

Vielleicht ist "Laudato sì" doch mehr als ein "tumbes Ökomanifest". Vielleicht ist diese doch durchtränkt vom Geiste Ratzingers und tritt manchem gehörig und berechtigterweise auf die Füße...


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 la gioia 9. Dezember 2015 
 

Mich würde die Quelle der 'Bild-Zeitung' interessieren. Verzweifelt versucht man, dem standhaften Glaubenshueter in Rom eins auszuwischen, und ich befürchte, diese Versuche, die letztendlich nur das eine Ziel haben, den treuen Hüter der kath. Glaubenslehre irgendwie aus dem Weg zu räumen, werden sich noch mehren! Gott segne und beschütze Kardinal Müller, meinen ehemaligen Bischof!


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 wedlerg 9. Dezember 2015 
 

Sofort dabei beim Bewerfen mit Dreck

sind wir sind Kirche und Herr Prof Grabmeier von einer lokalen Laiengremiumsvereinigung. Man fragt sich, wer in unseren Medien eigentlich das Sagen hat.


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 Theobald 9. Dezember 2015 
 

@Aegidius2

Bezgl. Bayerischem Rundfunk gebe ich Ihnen Recht; aber gar so schlimm ist es diesmal denn doch nicht. Nachdem der erste Artikel heute noch sehr reißerisch und boshaft daherkam, ist der aktuelle einen Gang zurückgeschaltet: http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/kardinal-mueller-vatikan-razzia-schwarze-kasse-100.html


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 PBaldauf 9. Dezember 2015 
 

Ist BILD es wert, dass man‘s bekrittelt:
Gegen MÜLLER würd‘ ermittelt?

Man macht sich, lesend, schon ein Bild:
Hier führt wohl jemand was im Schild

Mag BILD mit solchem Unsinn füttern:
Den ‘Mainzer‘ wird dies kaum erschüttern

Er steht, verwurzelt wie ein Baum
Das BILD-Werk juckt in ‘ROM‘ wohl kaum

- Als hätte er privat entwendet,
was anderes als Gebühr gespendet -

Solch‘ Mist würd‘ ich nicht mal am Tresen
nach einem starken ‘Weizen‘ lesen


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 Aegidius2 9. Dezember 2015 

Honi soit qui mal y pense

Während man auf den Seiten der Qualitätspresse diese entwürdigende und verleumderische Bildzeitungsente bislang vergeblich suchte (ich habe mehrfach gezielt gesucht: Nichts bei der SZ, nichts von Deckers, nichts von Vizthum), ist die bekanntermaßen der katholischen Kirche aggressiv-feindselig agitatorisch eingestellte Radiosektion des Bayerischen Rundfunks seit heute früher Morgen damit beschäftigt, emsig diesen fiesen Verdacht unter die Leute zu bringen on air und online. Ob da noch eine Richtigstellung kommt? Eher nicht und wäre auch egal. Mission accomplished: semper aliquid haeret.


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 Christa 9. Dezember 2015 

Die Reformer

würden Kardinal Müller sehr gerne aus dem Weg räumen. Wahrscheinlich ist er ein Hindernis bei der Verwirklichung ihrer Pläne im Hinblick auf Kommunion für WvH und Homo-Ehe. Nachdem Erzbischof Gänswein vor der Passauer Presse klar und deutlich sich darüber ausgeprochen hat, ebenso Bischof Oster werden die deutschen Laienverbände unruhig. Nun wird die Presse informiert! Was dann folgt, dürfte uns ja bekannt sein.


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