Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  8. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Realitätsverlust im Bistum Chur
  12. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  13. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung

Ist die Kirche reich? In Deutschland ja

11. November 2015 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kirche in Deutschland ist reich, aber wenig lebendig. Zwischen diesen beiden Beobachtungen besteht ein Zusammenhang, schreibt der britische Moraltheologe Alexander Lucie-Smith.


London (kath.net/jg)
Ist die Kirche reich? Das kommt darauf an. Die Kirche in Afrika ist es sicher nicht. Aber es gibt ein Land in dem die Kirche sehr reich ist. Dieses Land ist Deutschland, dank seiner Kirchensteuer. Das schreibt der katholische Priester und Moraltheologe Alexander Lucie-Smith in einem Kommentar für den Catholic Herald, dessen Mitherausgeber er ist.


Die deutsche Kirche sei gleichzeitig eine wenig lebendige Kirche. Zwischen den beiden Beobachtungen bestehe ein Zusammenhang. Der wöchentliche Messbesuch sei von 22 Prozent 1989 auf knapp 11 Prozent 2014 zurückgegangen. Die Zahl der kirchlichen Trauungen sei zwischen 1990 und 2013 von 116.000 auf 44.000 zurückgegangen. Die Zahl der Messbesucher liege bereits deutlich unter jener, die Kirchensteuer zahlen würden. Die deutschen Bischöfe hätten also wenig Anlass über den Rückgang der Kirchenbesuche nachzudenken, schreibt Lucie-Smith.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Steve Acker 12. November 2015 
 

Die Kirche in Deutschland hat offenbar genug Geld um

- eine Abteilung zu unterhalten die nichts besseres zu tun hat als einen schwachsinnigen Genderflyer zu produziern.
- in Rom für 10 Mio ein Gästehaus zu kaufen. Purer Luxus (Erzdiöz.München)
- Einen Medienpreis zu stiften, der überhaupt nicht zur Glaubensförderung dient,und gegebenenfalls vom Gewinner dann an die Abtreibungslobby gespendet wird.
und, und .und....


5
 
 hortensius 11. November 2015 
 

Wer ist reich?

Reich ist, wer seine Gegner finanzieren kann. Das tut die katholische Kirche in Deutschland. Sehen Sie die Verlautbarungen des ZdK, des so genannten BdkJ oder der Bischofskonferenz und vergleichen Sie diese mit dem Katechismus. Dann wissen Sie, wer reich ist.


5
 
 Cremarius 11. November 2015 

@Nachgedacht

Wenn Sie genauere Informationen zur Verwendung der Kirchensteuer haben, dann lasse ich mich gerne belehren.
Wichtig war wir vielmehr, darauf hinzuweisen, dass diese Mittel wieder, wie auch immer, an die Zahlenden zurückfließen.
Gewiss, manches könnte überdacht oder sogar ersatzlos gestrichen werden.
Grundsätzlich halte ich es allerdings für falsch, den Eindruck zu erwecken, Geld spielte keine Rolle.
Im Bistum Aachen erhalten Pfarreien bspw. einen Zuschuss von ca. 60% vonseiten des Bistums für die Renovierung pastoral genutzter Gebäude. 40% müssen somit selbst aufgebracht werden. Die Erneuerung eines Kirchendaches, des Innenanstrichs ist sehr teuer. Wenige können diesen Eigenanteil aus der "Portokasse" begleichen. Von Reichtum kann hier selten gesprochen werden.
Ob das Bistum abstrakt vermögend ist, interessiert mich weniger. Mich interessiert, wie es konkret vor Ort ausschaut: bei mir, in meiner Pfarrgemeinde.
Die Äußerung im Artikel halte ich daher für "diskutabel"...


1
 
 Sol 11. November 2015 
 

Hl. Johannes Chrysostomos

Der Hl. Johannes Chrysostomos predigte: "Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht-arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel begehrt."


2
 
 Nachgedacht 11. November 2015 
 

Entweder

ist hier der Artikel gründlich misslungen oder Lucie-Smith stellt Zusammenhänge her, die er nicht begründen kann. Der einzige Zusammenhang hier ist zunächst einmal der Beobachter der beiden Phänomene. Ob eine ärmere Kirche lebendiger wäre? Wer ist überhaupt hier mit Kirch gemeint? Sind es die Bischöfe, die Diözesen oder die Pfarrgemeinden?
@cremarius: Ich bin fast bei allem bei Ihnen. Aber Sie irren, wenn ein Großteil der Einnahmen bei Caritas und ähnlichem vermutet werden. Wenn ich es richtig sehe, dann geht ein Großteil in das Seelsorgepersonal und viel auch in den liturgischen Bereich.


0
 
 Stefan Fleischer 11. November 2015 

Reich ist, wer mehr hat, als er effektiv braucht

Also mindestens bei uns hier in der Schweiz beobachte ich vieles, das die Kirche tut und wo sie Geld hinein steckt, das zumindest zu hinterfragen ist, um nicht in den Verdacht zu geraten, sie sei (zu) reich. Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass es Situationen gibt, wo unserer Kirche das Geld fehlt für ihre beiden Kernaufgaben: Das Lob Gottes und die Verkündigung der Wahrheit.


2
 
 Cremarius 11. November 2015 

Zweifelhafte Aussagen?

Was bedeutet "reich"?
Reich ist, wer im Geld schwimmt.
Das dürfte für die wenigsten Bistümer in Deutschland gelten.
Man besitzt Vermögen, dieses ist jedoch auf bestimmte Aufgaben/ Verpflichtungen bezogen.
Es gibt zudem sehr viele Pfarrgemeinden, die jeden Groschen zweimal umdrehen müssen.
Ein Großteil der Einnahmen der Kirchensteuer wird für die Caritas und ähnliches verwandt. Dienst am Mitmenschen- viele geben dafür gerne, obgleich sie nicht regelmäßig die heilige Messe besuchen. Anderen Christenpflichten möchten sie jedoch gerne nachkommen.
Ein Vergleich mit Afrika ist ferner insofern zweifelhaft, da Deutschland an sich ein wohlhabendes Land ist und die Kirche über lange Zeit in diesem ein wichtiger und mächtiger Faktor gewesen ist!
Der Rückgang der Messbesuche dürfte verschiedene Ursachen haben.
Als Faustregel: Wo das kirchliche Leben in Ordnung ist, da wird auch der Gottesdienst gut besucht.
Fähige Priester, engagierte Laien, tolle Jugendarbeit, Gemeinschaft,...


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirchensteuer

  1. Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden
  2. Wie die Diözese Bozen-Brixen ‚Kirchenaustritte’ handhabt
  3. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld
  4. Es reicht
  5. BKU-Vorsitzender stellt deutsches Kirchensteuersystem in Frage
  6. Evangelische Bischöfin: Heutiges Kirchensteuermodell eine 'Mit-Ursache von Kirchenaustritten'
  7. 2019: Neues Rekordhoch bei Kirchensteuereinnahmen in Deutschland
  8. Hahne: Kirchen sollten für 2 Monate auf die Kirchensteuer verzichten!
  9. #Corona Auswirkungen für die deutschen Bistümer werden dramatisch
  10. Der deutsche Kirchensteuerirrsinn






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  5. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  10. Realitätsverlust im Bistum Chur
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz