Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet

Papst an Ständige Diakone: Rangordnungen auf den Kopf stellen

23. Oktober 2015 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus appellierte in Rom an Ständige Diakone, die Nachfolge Christi anzutreten, alles Herrische von sich zu weisen und zu agieren wie Jesus Christus, der „menschliche Rangordnungen auf den Kopf stellt“.


Rottenburg/Rom (kath.net/drs) Mit einem Grußwort hat Papst Franziskus gestern Abend (21. Oktober) in Rom den Teilnehmern am Treffen des Internationalen Diakonatszentrums (IDZ) zu dessen 50-jährigen Jubiläum gratuliert. Er bat die Diakone darum, in Ihrem Einsatz für eine diakonische Weltkirche und für eine solidarische Welt nicht nachzulassen.

Papst Franziskus appellierte an die Diakone, die Nachfolge Christi anzutreten, alles Herrische von sich zu weisen und zu agieren wie Jesus Christus, der „menschliche Rangordnungen auf den Kopf stellt“.

„Sie sind Botschafter unseres menschgewordenen Gottes, der Solidarität zeigt bis in den Tod und über den Tod hinaus. Sie sind berufen, anderen Menschen auf ihrem Weg der Menschwerdung solidarisch beizustehen, überall auf der Welt“, so Papst Franziskus, dessen Grußwort vom Präsidenten des IDZ, Klaus Kießling, verlesen wurde.


Die ursprünglich geplante persönliche Begegnung zwischen Papst Franziskus und den Teilnehmern des Jubiläums-Treffens war aufgrund der derzeit tagenden Synode nicht möglich. Papst Franziskus drückte darüber sein Bedauern aus.

kath.net dokumentiert die Grußbotschaft von Papst Franziskus an die ständigen Diakone und ihre Ehefrauen in voller Länge (Quelle: Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Liebe Mitbrüder im diakonalen Amt,
liebe Mitbrüder im priesterlichen und im bischöflichen Amt,
liebe Ehefrauen der Diakone,
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Jubiläum des Internationalen Diakonatszentrums, herzlich grüße ich Sie und gratuliere ich Ihnen zum 50jährigen Jubiläum, das Sie anlässlich der Wiedereinführung des Ständigen Diakonates durch das Zweite Vatikanische Konzil in diesen Tagen mit 600 Personen aus 35 Ländern begehen.

Als mir Kardinal Oswald Gracias im Namen Ihres Präsidenten Klaus Kießling das Anliegen einer Begegnung vorbrachte, willigte ich sehr gern ein – voller Vorfreude darauf, Sie zu empfangen. Nun allerdings muss ich meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit auf die synodalen Prozesse richten, so dass es während Ihres Jubiläums nicht zu einer direkten Begegnung wird kommen können. Ich bedaure dies sehr und freue mich auf eine andere Gelegenheit.

Angesichts der ersten internationalen Studienkonferenz zum Ständigen Diakonat brachte Paul VI. am 25. Oktober 1965 zum Ausdruck: „Sicher handelte das Konzil unter einer providentiellen Eingebung des Heiligen Geistes, als es beschloss, das ursprüngliche Amt des Diakonates im Dienste des Gottesvolkes zu erneuern.“ In dieser Überzeugung bitte ich Sie darum, in Ihrem Einsatz für eine diakonische Weltkirche und für eine solidarische Welt nicht nachzulassen. Sie sind Botschafter Jesu Christi, der alles Herrische von sich weist und wie der, der bedient, menschliche Rangordnungen auf den Kopf stellt. Sie sind Botschafter unseres menschgewordenen Gottes, der Solidarität zeigt bis in den Tod und über den Tod hinaus. Sie sind berufen, anderen Menschen auf ihrem Weg der Menschwerdung solidarisch beizustehen, überall auf der Welt.

Für Ihren Einsatz danke ich Ihnen von Herzen. Zugleich bitte ich Sie, mich und meinen Dienst durch Ihr Gebet zu begleiten. Mit dem Versprechen, auch Ihre Anliegen vor den Herrn zu tragen, erteile ich Ihnen allen gerne den Apostolischen Segen.

Aus dem Vatikan, am 20. Oktober 2015
FRANZISKUS


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diakon

  1. Vatikan-Kommission: Frauen können nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden
  2. Bischof Rudolf weiht zwei Männer zu Ständigen Diakonen
  3. Der „Dienst an den Tischen“ und der Auftrag der Kirche
  4. Papst: Diakone sind Leben spendendes Zeichen für ganze Kirche
  5. ‘Ehelosigkeit auch in Zukunft kostbare Gabe für die Kirche’
  6. Papst zu Frauendiakonat: „Es gibt Zweifel“
  7. Expertendiskussion zur Geschichte der weiblichen Diakone
  8. Vor 50 Jahren führte Paul VI. den Ständigen Diakonat ein
  9. Diakon als 'Auge der Kirche'
  10. Ägypten: Orthodoxe planen Einführung des Frauendiakonats







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz